Weltformel

Weltformel

Ich befinde mich für einige Tage in Bonndorf. Heute ist Montag der 19.05.26. Ich hatte gut geschlafen und einen angenehmen Traum beim Erwachen, den ich beim Frühstück erzählte und überrascht war, dass die Anwesenden meine Ausführungen mit Interesse verfolgten und inhaltlich auch verstanden. Ich war bei Tisch zuvor nicht sehr gesprächig bis zu diesem Austausch. Dann aber konnte ich wieder reden und mitteilen, dass ich ohne die Anwesenden den Traum nicht geschenkt bekommen und so gut verstanden hätte. Ich wollte ihnen diesen
auch erzählen, damit ich ihn nicht vergesse, denn er war mir geschenkt worden als eine Information, die mich mit allen Lebewesen verbindet. In der Endphase meines Lebens befasse ich mich verstärkt mit Werten, Sinn- und religiösen Fragen bezogen auf das ganze menschliche Dasein. Fragen, die mich schon lebendlang begleiteten. Ich erlebe mich dabei selbst wie neu geboren als eine Frage, sodass mir alle Einzelheiten, die es in meinem Leben gab und geben wird, noch einmal neu als Fragezeichen begegnen. Mir wurde möglicherweise in diesem Kontext ein Traum geschenkt, den ich der allgemeinen Bedeutung wegen, gern mit Ihnen teilen möchte:

Ich träumte von Dreierzahlen, geordnet in einer unendlichen Reihe. Jede einzelne Zahl, entsprach einem empirisch erfassbaren Objekt im Mikro- oder Makrobereich des Universums. Sie stand auch für jedes Lebewesen in seiner individuellen dynamischen Gestalt. Die Summe der Dreierreihe verwies darüber hinaus auf ihre Beziehung zu allen Gestalten in ihrer empirisch nicht zu fassenden Offenheit und Verbindung mit allen Lebewesen des Kosmos.
Die Summe der einzelnen Objekte der Dreierreihe in ihrer geschichtlichen, das ganze Dasein umfassenden offenen Struktur im Universum, deutete in ihren Beziehungen und Dynamik auf ein unendliches Geschehen. Die Offenheit und empirisch nicht vollständig erfassbaren Strukturen aller Phänomene im Mikro- und Makrokosmos des gesamten Universums verwies auf einen schöpferischen und lebenserhaltenden Ursprung.

Ich erzählte diesen Traum auch den in Bonndorf anwesenden Gästen. Da er möglichweise wie eine Art Weltformel auch für andere Menschen Bedeutung hat, teile ich ihn auch mit Ihnen verbunden
mit Hinweisen, wie ich ihn verstehe:
Ich habe mich lebenslang mit aller Kraft des Verstandes und Herzens bemüht, jedem einzelnen empirisch fassbaren Objekt der mir begegnenden Realität, meine Aufmerksamkeit zu schenken. Jeder einzelne Gegenstand wahrte aber dabei seine Eigenständigkeit und die Verbindung zu allen Objekten wie die Dreierreihe im Traum. Darüber hinaus stellte jedes Objekt als Zeichen die Frage nach seiner Herkunft und Bedeutung in Beziehung zu allen Objekten Im Universum. Allein die christliche Theologie erkennt und bekennt in ihrem innewaltenden
Prinzip der Schöpferkraft aller Lebensvorgänge in „Gottvater in Einheit mit dem Gottes-und Menschensohn und dem Heiligen Geist“ die gestaltende unendliche Liebe und die Offenheit aller Lebensprozesse wie es unser Traum andeutet. Die im Traum behauptete Dreierreihe für alle empirisch gegebenen Phämomene im Universum verweist nicht nur auf den Ursprung, sondern auch auf dieBedeutung aller schöpferischen Aktivitäten, auf den DREIFALTIGEN GOTT als Vater Sohn und Heiligen Geist, als Ausdruck der in allen Phämomenen innewohnenden Ähnlichkeit mit der lebensgewährenden und erhaltenden dreifaltigen Schöpferkraft. Besonders der Einheit wahrende Heilige Geist waltet in allen natürlichen und übernatürlichen Prozessen der Schöpfung der Religion und des Glaubenslebens. Den Glauben an Gottvater, den Schöpfer, Gottsohn, den Erlöser und den Heiligen Geist, die Einheit der Liebe wünsche ich allen Menschen.

Geborgen in der Kirche
Geborgen im Glauben Hoffen und Lieben.
Franz Schwald
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