Veni Creator

Ein Tropfen DEINER
Liebesfülle bewegt
der Herzen Stille
und es wird Licht

Wo Gottes Wort
in uns zerbricht
erhebst DU Sinne
und Gemüt damit es
wieder neu erblüht

Sind Gottes Worte
wie neu geboren
trösten sie unsre
armen Ohren

Des Vaters und
des Sohnes Erbe
ist zu sehen im
Wort und Werke

Dank Lob Ehre Herrlichkeit dem Vater Sohn und Heiligen Geist

Morgengebet

O Gott von dem
wir alles haben
wir danken DIR
für DEINE Gaben

DU speisest uns
weil Du uns liebst
o segne alles was
Du gibst

Wir bitten DICH
o Herr um alle
Gnaden die es
heute braucht

Um DICH und
alles was DU uns
heute gibst von
ganzem Herzen

Und mit allen
Kräften des Leibes
der Seele und des
Geistes zu lieben

Komm Heiliger
Geist und schenke
uns Dankbarkeit
und DEINE Liebe

Jetzt allezeit und
dereinst nach Gottes
Willen bei IHM
in SEINER Ewigkeit

Das Kreuz der Erlösung und Hoffnung

Bergpredigt

Gott, der Schöpfer und Erhalter alles Guten, gibt im Übermaß. Seine Liebe zu uns und damit zu jedem Menschen, ist nicht zu fassen. Sie ist wahrhaft Gottes würdig und enthält viel mehr als wir uns je wünschen und erhoffen können. Wir, als Gottes Geschöpfe, sind daher berufen einander dieses Übermaß der göttlichen Liebe in Freiheit und Fantasie, auf die uns mögliche Weise zu vermitteln. Das heißt in allen Lebenslagen Gott für seine Fülle zu danken, und einander die Liebe zu erweisen, die darauf verzichtet, zu hassen, zu vergelten und zurückzuschlagen. Ich weiß sehr wohl wovon ich da spreche. Es ist die Bereitschaft, nicht nur zu geben, zu verzeihen, sondern viel mehr: Einander durch unser Dasein und Handeln die befreiende und erlösende Liebe Jesu Christi erfahrbar zu machen. Jegliche Spaltung und Trennung zu überwinden. Der Herr verbindet diese Forderungen in der Bergpredigt mit dem Versprechen der Seligpreisung. Nachzulesen in der Heiligen Schrift. Daher die Bitte, gib uns Herr die Gnade, diese Worte nicht nur zu hören, sondern mutig und vertrauensvoll danach zu handeln.

Das Kreuz der Erlösung und Hoffnung

Morgenandacht

Brüder und Schwestern
lasset uns beten:

O Gott unser Allerheiligster
Vater Schöpfer und Erhalter
allen Lebens mit DEINEM

Eingeborenen Sohn unserem
Erlöser und dem Heiligen Geist
unserem Beistand und Tröster

Mit allen Geschöpfen in DEINEM
Himmel und auf Erden beugen
wir die Knie und beten DICH an

Heilig heilig heilig heilig ist der
Herr unser Gott heilig heilig
heilig heilig ist nur ER

ER der nie begonnen ER der
immer war ewig ist und
waltet SEIN wird immerdar

Du Allerheiligster hast uns
DEINE Kinder Söhne und
Töchter aus DEINEMem Herzen

Erschaffen um uns Anteil an
DEINER göttlichen ewigen
Liebe zu schenken

DICH Allerhöchster düfen wir
im Licht DEINER Herrlichkeit
von ganzem Herzen lieben

Vater nennen Und DEINE Liebe
Erbarmen und Vergebung in uns
mit allen in DEINEN Reich teilen

DU bist unser Himmel und das
Einzige Ewige Höchste Ziel unseres
ganzen Lebens in mit und zu DIR

Wir legen alles was wir sind und
haben und DU gnädig durch uns
bewirkst in DEINE gütigen Hände

Vergib uns unsere Schuld und
lass uns in DEINEM Allerheiligsten
Namen allen Schuldnern vergeben

Bewahre uns in Gnaden vor Sünden
im Reich DEINER Gerechtigkeit
und im Frieden Deiner Kirche

Und führe uns auf die Bitte
inserer Mutter Maria und aller
Heiligen durch alle Gefahren

Der Zeit zu DEINEN immer größeren
Ehren mit allen DEINEN Geschöpfen
und Werken in die Ewigkeit bei DIR

Zeit und Ewigkeit

Wahrheit und Gedankenspiele“

Es gibt eine tiefe Sehnsucht im Menschen nach Wahrheit. Wir möchten einander vertrauen können und nicht angelogen werden. Schon Pilatus stellte aber im Verhör mit Jesus die kritische Frage: „Was ist Wahrheit?“ Er hatte im politischen Alltag der Römer so viele Lügen und Intrigen erlebt, dass er nicht mehr daran glaubte, der Wahrheit noch begegnen zu können. Sind wir heute nicht in einer ähnlichen Situation, wenn wir die vielfältigen Lügen in unseren persönlichen Kontakten, sowie im beruflichen und gesellschaftlichen Umgang miteinander bedenken? Obwohl es auch in unserer medialen Umwelt schwierig ist, Wahrheit von Lüge zu unterscheiden, gibt es den Wunsch, ohne Schaden zu nehmen, einer vertrauten Person die Wahrheit sagen zu können. Der barmherzige Vater im Evangelium kennt diese Sehnsucht und kommt allen, die sich ihm mit ihrer Schuld zuwenden, von weitem entgegen, um ihnen zu vergeben. Noch mehr: Alle Menschen sollen erkennen, dass Gott durch das Leben, den Tod und die Auferstehung Jesu Christi unsere Lebenslügen in eine „felix culpa“ verwandelt. Im Blick auf IHN, unseren Herrn, und auf alle, die ihm nachfolgen, dürfen wir es daher wagen, die Lüge zu meiden, und IHM im Glauben Hoffen und Lieben zu folgen.

Hinzu kommt, dass wir uns, der Wahrheit und Verantwortung für die Erkenntnisse des Geschehens im Makro- und Mikrokosmos der Natur verpflichtet, in einem steten Wandel befinden. Wie in einem „Spiel ohne Grenzen“, in dem wir die Lebenswirklichkeit nicht voll erfassen, sind wir zum Handeln berufen. Zuweilen kann das, was wir sehen, verwirrend, angsterregend, oder aufregend neu für uns erscheinen. Denn immer wieder führen neue Perspektiven des Hinblicks, auf uns selbst und die Umwelt, zu anderen Sichtweisen, die eine Veränderung unserer bisherigen Einstellungen erfordern. Dann gilt es, dem uns innewohnenden Prinzip zu folgen, und das was wahr und gültig erscheint, von dem zu trennen, was sich als falsch oder Lüge erweist. Das, was uns zum Beispiel in der Jugend, oder danach im beruflichen und öffentlichen Leben bedrohlich erschien, muss uns aber im höheren Lebensalter nicht mehr so sehr erschrecken. Was das eigene Leben wie eine schicksalshafte Benachteiligung erschwerte, kann neu bewertet, zu einer neuen Erfahrung werden, auf die man stolz zurück blickt. Parallel zur stetig geringeren Lebenszeit, kann sich im höheren Lebensalter auch Freude beim kreativen Gestalten entwickeln. Johann Sebastian Bach hat beispielsweise bis kurz vor seinem Tod noch komponiert und musiziert.

Erst nach dem Ende meiner beruflichen Karriere, entstand auch bei mir im Ruhestand die Idee, mich als Schriftsteller zur Einheit und Vielfalt der Lebensumstände zu äußern. Seit ich mich nach dem dritten Buch entschloss, nur noch Texte zu den jeweils andrängenden Themen zu schreiben, stellte sich bei der Aufgabe, eigenen Gedanken ohne Druck eine sinnvolle Form zu geben, zunehmend Freude ein. Derzeit denke ich intensiv über unsere Fähigkeit nach, überhaupt selbständig denken und handeln zu können. Dieses Nachdenken ist mit einer innigen Dankbarkeit für das ganze Leben, und der ihm innewohnenden Wahrheit verbunden. Wem sollte ich nun noch etwas vormachen, und welcher Ehrentitel könnte mich noch reizen? Meine Ehre ist es, mit allem, was ich erlebte und mich beschäftigte, so gut ich es vermag, redlich umzugehen, und Erfahrungen, die mich glücklich und zufrieden sein lassen, mit Ihnen, liebe Leser, zu eigenem Gebrauch zu teilen. Ich erinnere mich dabei oft an meine frühe Kindheit und das damals übliche vielfältige Spiel. Alles, was um mich geschah, was in mir erwachte, was ich erlebte und erlitt, fand im arglosen Spiel seinen Ausdruck. Auch in den vielen Jahren danach, erlebte ich mich in meinen Daseinsbezügen als ein mit eigenen Fähigkeiten zu sehen und zu lernen, ausgestatteter Mitspieler. Alle neuen Erkenntnisse, erforderten aber auch stets zu entscheiden, was sich als richtig oder falsch, als Wahrheit oder als Lüge erwies. In all diesem sich wandelnden Erleben, bin ich aber, Gott sei Dank, meinem Wesen treu geblieben. Es erfüllt mich daher mit großer Freude, den Menschen, die mir bisher auf meinem Lebensweg beistanden, noch danken zu dürfen. Im Spiel des Lebens, im Geben und Nehmen, mit Schuld und Vergebung, gilt dies besonders der Kirche, die mich aufgenommen, begleitete, belehrte, und bis zum heutigen Tag ermuntert, auch künftig wahrhaft und redlich meinen Weg zu gehen. Heute, und hoffentlich noch eine Weile, bin ich, dem Lob und der Ehre des Schöpfers und der Mitmenschen verpflichtet, noch in der Lage, mit den Bällen, die mir das Leben zuspielte, als Gottes fröhlicher Clown mit zu spielen. Wenn ich auch nicht mehr, wie in früheren Jahren, aktiv ins politische Geschehen eingreife, und mich im Beruf und in gesellschaftlichen Verpflichtungen weniger zu bewähren habe, so bin ich doch bereit, Ihnen liebe Leser zu zeigen, wie ich als „spätberufener Schriftsteller“ in meinen bisher schönsten Beruf am Leben teilnehme. Mich beschäftigt derzeit schon die Frage, was mir aus dem Reichtum des Erlebens geeignet erscheint, in einem nächsten Beitrag für Sie, in eine geeignete Form zu bringen. Ich muss aber gestehen, dass ich bis zur Stunde noch keine klare Vorstellung davon habe, wie diese Geschichte aussehen könnte. Eines ist aber gewiss, solange ich beim Schreiben bin, dürfen Sie sicher sein, dass es ihrem Franz in Oppenweiler dabei gut geht. Gesegnetes Leben und gesegnete Zeit.

Das Kreuz der Erlösung und Hoffnung

Wandlungen

Höhen und
Tiefen Tage
und Nächte

Lachen und
Weinen sich
vereinen

Trennen
und Binden
Geben und
Nehmen

Hoffen und
Bangen
finden
zusammen

Schlafend
und schaffend
träumend

Und wachend
gehalten vom
Segen Kräfte
sich regen

Liebend
gewoben im
Wandel der

Zeit ein
trefflich
Pilgerkleid

Vogelpoesie

Gar lieblich ist es anzuschau´n
das Vögelein auf seinem Baum
Hat nichts Besseres zu tun,
als sich dort oben aus zu ruh´n.

Um sich blicken, picken, pfeifen
fliegen, und nach kurzen Schleifen,
sitzt es froh auf seinem Zweig,
einfach nur zum Zeitvertreib

Vogelgesang

Gotteslob

O Gott unser ewiger
allmächtiger gnädiger
barmherziger gütiger
Vater und Schöpfer

Hilf uns um DEINER
Herlichkeit willen zu
beten zu bitten Dich
mit allen zu loben

Dir für alles was es
gab gibt und geben
wird im Himmel und
auf Erden mit allem

Was wir sind und von
DIR empfangen haben
im Himmel und auf
Erden zu danken

DU bist die Quelle aller
Liebe des Friedens der
Gnade Freude und der
Versöhnung mit DIR

Und allem in uns um uns
und über uns DEIN Bund
ewiger Liebe im Himmel
und auf Erden

O Gott schenk uns innige
Liebe zu Dir dem ewigen
Schöpfer allen Lebens und
Segens in um und über uns

Zu DEINEM Sohn für uns durch
unsere Mutter Maria geboren
gelitten gekreuzigt vom Tod
auferstanden zur Rechten bei DIR

Zum Heiligen Geist der Einheit
allen Lebens im Himmel und
auf Erden in uns um uns und über
uns dem Troster und Beistand

Hoch gelobt und gebenedeit
seist DU Vater Sohn und der
Heilige Geist das Allerheiligste
Sakrament in Zeit und Ewigkeit

Geborgen in der Kirche
Geborgen im Glauben Hoffen und Lieben.

Sonntagsruhe

Brüder und Schwestern im Herrn,
der Sonntag ist der Tag des Herrn da ruhe Du und bete gern, so ähnlich klingt es in mir wie ein Wort aus alten Zeiten. Großvaters aus Lindenholz gefertigtes Kreuz, ein Marienbild mit dem Kind, und ein modernes Bild eines Künstlers, in dem ich die Kirche erkenne, bekamen in einer Meditation eine neue Bedeutung. Alles was es im Leben für uns gab, in unserer Zeit gibt, und künftig geben wird, ging mir zu Herzen und durch den Sinn. Die Kirche, die uns lebenslang, und auch heute im Gottesdienst begleitete, wurde zu meinem Thema. Davon möchte ich euch zur Ehre Gottes erzählen:

Die Kirche, die ich in meinen Vorstellungen erlebte, verwandelte unsere Wohnung zur Kirche, wie ich sie lebenslang erlebte, und im Gang mit Ihr, und in meiner Sorge um Sie, immer sehnlicher wünsche. Sie war eine Kirche, die unsere leiblichen un selischen Nöte, das Leid und die Armut unserer Tage gnädig und segnend umarmte. Die Türen dieser Kirche, die ich erlebte, waren offen für alle, die sich nach Gott sehnen, die Heimatlosen, Verirrten, Leidenden und Kranken. Die Kirche Gottes war keine feste Burg, aus unseren Bildern über Gott gebaut, sondern eine Kirche aus der Meisterhand ewiger Liebe Jesu Christi gefertigt. Das Kreuz des Herrn erglänzte nicht nur als Siegeszeichen hoch oben auf dem Turm, sondern nahm die schlichte Gestalt des Kreuzes an der Wand an, dass mein Großvater vor Zeiten andächtig und fromm aus einem Stück Lindenholz geschnitzt hat. Diese Kirche war ein Schutzort für alle Menschen, vor dem Bösen in der Welt. Ein Ort der Versammlung, des Gebetes, Dankens, Preisens. Wir alle waren diese Kirche und Ihr Dekor, der Altar, Ambo der Kirchenraum die Gläubigen, die sich zum Gebet und Lobgesang versammelten. Wir waren auch die Worte der Lesungen, der jubelnde Gesang des Chores und das vielstimmige Orgelspiel. Wir waren die Worte der Zelebranten, der Lesungen und wurden zum Evangelium, der Frohbotschaft, die wir dem ganzen Erdkreis, allen Kreaturen, und dem der Erlösung harrenden Universum verkündeten. In dieser Kirche Gottes waren alle Heiligen und Seligen des Himmels zugegen. Sie war so erfüllt vom Heil und Segen des Vaters Sohnes und Heiligen Geistes wie es am Anfang vor aller Zeit, so auch jetzt und in Ewigkeit war und sein wird. Wir alle waren glückliche Zeugen der Gnadenfülle, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit des gegenwärtigen, herrlichen Gottes, und wurden im priesterlichen Dienst, zur Speise und Trank der Menschen. Zur Stärkung des Glaubens, Hoffens und Liebens bestellt, zum Segen der Welt, als Missionare, die ewige Liebe des Vaters Sohnes und Heiligen Geistes zu bezeugen. Der dreifaltige Gott schütze uns vor allem Bösen, und erfülle uns mit allem was nötig ist, um IHN und einander mit ganzem Herzen und allen Kräften zu lieben.

Geborgen in der Kirche
Geborgen im Glauben Hoffen und Lieben.
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