Den Ewigen

Aus tiefer Andacht des Schweigens und der Not aller Geschöpfe, wagen wir die Augen zu erheben, und DICH über alles geliebter Vater, Sohn und Heiliger Geist, den die Himmel und das Universum nicht fassen, zu bitten, uns beten zu lehren. DIR, unerforschlicher, ewig neuer Anfang allen Lebens und Betens, bekennen wir unsere, durch nichts anderes zu stillende Sehnsucht nach DIR. DU bist unser Schöpfer, und DIR allein verdanken wir in DEINEM ewigen „Ich bin der ich bin da“, den immer neuen, schöpferischen Anfang allen SEINS. Ohne DICH, und DEINE unendlich gegenwärtige Liebe, existiert nichts. Bewahre uns, um DEINER Liebe und DEINES heiligen Namens willen davor, DICH mit DEINEN Werken zu verwechseln, die als Spuren auf DICH verweisen, und allem Bestand, Ordnung, Wert und Zeit gewähren. DU, über alles geliebter Vater, Sohn und Heiliger Geist, bist in uns, um uns und über uns, bis zum Ende der Zeit, und in DEINER Ewigkeit unsere wahre und einzige ewige Heimat.
Wi danken DIR für alle Spuren, die DU in uns, um uns und über uns, in das Universum DEINER Werke eingeschrieben hast. Nichts, Allmächtiger, Gegenwärtiger, Ewiger, ist ohne DICH, nicht einmal das „Nichts“. Entziehst DU DEINE Existenz gewährende Gegenwart, fehlt uns das Licht und die Luft, zum Atmen und Leben. Nicht vorstellbar, aber manchmal in schrecklichen Stunden der Einsamkeit, ist eine Spur des Entsetzens, der Nacht des „Ohne DICH“ erfahrbar. DU aber, über alles Geliebter, bist auch dann noch unser Atem, unser Herzschlag und unser Schweigen in DIR. DEINE unendliche gegenwärtige Liebe, hat uns jedoch im Heiligen Geist aus Maria, DEINER Erwählten, DEINEN eingeborenen Sohn geschenkt. ER hat uns aus der Finsternis in das Licht SEINER Liebe zu DIR berufen, aus aller Not erlöst, und in SEINEM Leben, Tod und Auferstehen alles vollbracht, was wir nicht vermögen, aber DIR, der Quelle aller Heiligkeit und Herrlichkeit gebührt Lob und Ehre durch uns und DEINEN Sohn. In IHM, durch IHN und mit IHM, sind wir DEINE Söhne Töchter und Erben himmlischer Vater, und die geliebten Brüder und Schwestern DEINES Sohnes. In IHM, mit IHM und durch IHN den Eckstein, sind wir lebendige Bausteine der Kirche, im Heiligen Geist. Gottes Wohnung des Glaubens Hoffens und Liebens in der Zeit, der Ort und Hort der Verehrung, Andacht, Dankbarkeit, Einheit und Gemeinschaft, der Versöhnung des Betens Redens und Schweigens, des Trostes Heiles und Segens, in dem wir in Zeit und Ewigkeit, vor allem Bösen bewahrt sind.

Vater, Sohn und Heiliger Geist, verleihe DU meinen armen Worten Segen und Heil, damit allen Menschen in Not und Gottferne unserer Zeit, Hoffnung erwache, dass Gottes ewiges Gebet der Liebe für uns, auch in ihnen die Dankbarkeit für alles was es gibt, zum Leben auferstehen kann. DEIN Gebet, Vater Sohn und Heiliger Geist, für alles was DU erschaffen und belebst, DU ewig junger gegenwärtiger Anfang, sei und bleibe in meinen Worten und in uns allen, die belebende Liebe und Sehnsucht nach DIR unsere Heimat in Zeit und Ewigkeit.

Heilig heilig heili heilig ist der Herr

Dankgebet

Herr und Gott, unser Vater und Schöpfer, Jesus Christus unser Retter und Erlöser, Heiliger Geist unser Beistand und Tröster, DU hast mich zum Gebet gerufen. Ich danke Dir mit allem was ich bin und habe für die Gnade, dass DU Allerheiligster Gott mich heute daran erinnert hast, dass ich nicht wissen darf wieviel Tage, Nächte, Stunden Minuten und Sekunden ich noch atmen kann und leben werde. Ich muss aber damit rechnen, dass mit sechsundneunzig Jahren der Augenblick näher kommt vor DICH, den gnädigen Richter zu treten, um Rechenschaft über das von DIR geschenkte Leben zu geben. Du gibst mir heute noch Zeit, mich zu besinnen, bevor meine Lebensuhr abgelaufen ist:

Ich lade alle meine Brüder und Schwestern, auf Erden und im Himmel ein, dem Dreifaltigen Allerheiligsten Gott, unserem Herrn, für das mir geschenkte Leben von Ewigkeit zu Ewigkeit zu danken. Ehre, Lobpreis und Ruhm sei allezeit und in Ewigkeit unserem Herrn und Gott. ER hat mich in meiner Mutter Leib gezeugt, als SEIN Eigentum mit Namen benannt, und in der Gemeinschaft SEINER Kirche, in Liebe und Sorge, durch alle Höhen und Tiefen, im Heil und Segen begleitet. ER hat mir Menschen und SEINEN Kosmos der Liebe mit allen Bewohnern der Erde zur Seite gestellt und wurde mir zur lebendigen Kirche, Wohnung und weltweiter Heimat. Alles was Gottes ist, und dem ewigen Wohl auf Erden und im Himmel dient, ist mir lieb und teuer geworden. Ich empfehle, was ER für mich gab gibt und geben wird, der ewigen Liebe Gottes.
Mögen alle die nach mir kommen, die Treue, Huld, Vergebung das Erbarmen und die Kraft des HEILIGEN Geistes so reich erfahren, dass sie gern miteinander in Frieden und Gerechtigkeit leben, um Gott für alle Liebe Dank zu erweisen. Möge Gott SEINE Kirche, als Sonne der Gerechtigkeit. so erstrahlen lassen, dass die Menschen erkennen welches Heil und Segen der gute Herr, allezeit bewirkt. Wer Gott dem Allerhöchsten traut, der hat auf keinen Sand gebaut. DU Herr Jesus Christus, hast DICH für uns am Kreuz hingegeben, dass unser größtes Leid, die Schuld und Sünde vor Gott und einander gesühnt und vergeben ist. DEIN Tod und DEINE Auferstehung ist unser Glaube die Hoffnung und Liebe, die uns im Himmel und auf Erden vereint. Im Bußsakrament und im Stufengebet, bekennen wir uns als Sünder und Kranke, die lebenslang DEINER Liebe und Vergebung bedürfen. Hilf uns, dass wir zu einander in DEINEM Namen zu allen Menschen und Geschöpfen barmherzig sind. Stehe mir o Gott bei, dass ich den Glauben bewahre, ihn mit einander teile, dass ich DIR dereinst als Sünder das Erbe DEINER Liebe, alles was DU für und durch mich bewirkt hast, in DEINE gnädigen Hände legen darf. DEIN Leib und DEIN Blut möge allen zum Segen sein.

Gebet

Lesung und Evangelium

Montag der 1. Woche im Jahreskreis
Psalm und Lesungen des Tages
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 1,14-20.

Nachdem Johannes der Täufer ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottesund sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium! Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer.Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.
Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.
Lektionar. Rechte: staeko.net
Hl. Ephräm (um 306-373)

Diakon in Syrien, Kirchenlehrer
Kommentar zum Diatessaron, 4,20; SC 121(ins Dt. übers. © evangelizo)
„Folgt mir nach! ich werde euch zu Menschenfischern machen“ Als „Fischefischer“ kamen sie zu ihm und wurden zu Menschenfischern, wie geschrieben steht: „Seht, ich sende viele Fischer […], die sollen sie fangen auf jedem Berg und Hügel“ (Jer 16,16). Hätte er weise Männer gesandt, dann hätte man gesagt, sie hätten das Volk überredet und so für sich gewonnen, oder sie hätten es getäuscht und sich auf diese Weise seiner bemächtigt. Hätte er Begüterte geschickt, hätte es geheißen, sie hätten dem Volk den Magen gefüllt und es betrogen oder mit Geld bestochen, um es sich gefügig zu machen. Hätte er starke Männer geschickt, wäre gesagt worden, sie hätten die Leute durch Macht verführt oder mit Gewalt gezwungen. Aber all das traf auf die Apostel nicht zu.
Der Herr hat es allen am Beispiel von Simon Petrus deutlich vor Augen geführt: Ihm fehlte der Mut, denn er bekam Angst, als die Magd ihn ansprach. Er war arm, denn er konnte nicht einmal seinen Anteil an der Tempelsteuer zahlen (vgl. Mt 17,24f) und bekannte: „Silber und Gold besitze ich nicht“ (Apg 3,6). Er war auch nicht genügend gebildet, um sich, als er den Herrn verleugnete, durch eine List aus der Affäre ziehen zu können. Sie machten sich also auf den Weg, diese „Fischefischer“, und errangen den Sieg über die Starken, die Reichen und die Weisen. Was für ein Wunder! So schwach sie auch waren, überzeugten sie gewaltlos die Starken von ihrer Lehre; als Arme lehrten sie die Reichen, als Ungebildete machten sie Weise und Kluge zu ihren Schülern. Die Weisheit der Welt trat zurück vor dieser Weisheit, die die Weisheit aller Weisheiten ist.
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Wort Gottes segne uns

Betrachtung

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Liebe Brüder und Schwestern treten wir in der Einheit des Heiligen Geistes zum Altar Gottes, der uns erfreut von Jugend an. Verneigen wir uns in Anbetung vor Gott, unserem Vater dem Vater und Schöpfer, dem Sohn unserem Erlöser, und dem Heiligen Geist unserem Tröster und Beistand. DIR Allmächtiger und ewiger Gott verdanken wir alles, was wir sind und haben. DIR allein gebührt Lob Dank und Herrlichkeit allezeit und in Ewigkeit. Bekennen wir vor dem lebendigen ewig gegenwärtigen Herrn und Gott mit der Bitte um Vergebung, all unsere Schuld: Ich bekenne Gott dem Allmächtigen, der seligen allzeit reinen Jungfrau Maria, allen Engeln und Heiligen und Euch Brüdern und Schwestern, dass ich in meinem Leben viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken, durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. Darum bitte ich die allerseligste Jungfrau Maria, alle Heiligen, Engel und Euch ihre Brüder und Schwestern, für mich und uns zu beten bei Gott unserem Herrn. Der Allmächtige Dreifaltige Gott erbarme sich unser und vergebe uns die Schuld und Sünde.

Jesus Christus der Gottessohn, hat aus Liebe zum Vater unsere Menschennatur angenommen, von der Liebe des Vaters Kunde gebracht, uns durch SEIN Leben, den Tod und die Auferstehung, von Sünde und Schuld erlöst, zum Leben in der Gemeinschaft mit Gott in der Kirche befreit, und uns als Erben Gottes, das ewige Leben zugesagt. Als Söhne, Töchter und Kinder Gottes, bringen wir im Gottesdienst auf allen Altären der weltweiten Kirche, uns selbst mit allem was wir sind und haben, dem Vater Sohn und Heiligen Geist in unseren Gebeten, Bitten und Opfergaben dar. Wir vereinigen uns vor Jesus Christus, der makellosen Opfergabe, mit Maria unserer Mutter, allen Engeln und Heiligen, der Kirche und mit allen Geschöpfen in Gottes Universum der Liebe. Jesus Christus ist unser Weg die Wahrheit und der Weg zum ewigen Leben. IHM, der in der Einheit des Heiligen Geistes in unseren Herzen, der Kirche und in allen Geschöpfen wohnt, sei allezeit und ewig Lob, Dank und Herrlichkeit.

Lasset uns mit IHM zu IHM und durch IHN zu SEINEM Gedächtnis beten: Am Abend vor SEINEM Leiden nahm der Herr Jesus Christus Brot in SEINE Hände, dankte, brach und segnete es und sprach: „Nehmet und esset alle davon das ist mein Leib. der für Euch hingegeben wird.“ Ebenso nahm ER nach dem Mahle den Kelch, dankte wiederum reichte ihn SEINEN Jüngern mit den Worten: „Nehmet und trinket alle daraus. Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes. Mein Blut, das für Euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis. Bitten wir um den Beistand des Heiligen Geistes, dass Jesus Christus, der Gottes- und Menschensohn, auch unseren Leib und unser Blut Gott zur Vergebung der Sünden darbringen kann.

Der Schriftsteller

Nach einem schwierigen Prozess gegen die Kassenärztliche Vereinigung von Baden-Württemberg endete mit fünfundsiebzig Jahren meine Zulassung als Psychologischer Psychotherapeut. Seit dieser Zeit arbeite ich öffentlich als Schriftsteller. In einem Traum hörte ich eine Stimme, die mir sagte: „Franz sag etwas“ Ich blicke dankbar auf mein Leben und den schönsten Beruf als Schriftsteller zurück. Es ist für mich ein großes Geschenk, ein Zeichen zu sein, dass unter Gottes Beistand, auch die letzten Lebensjahre Heil und Segen bewirken können. Ich durfte aber zuvor schon in vielfältigen Beziehungen die Bedeutung der Sprache erfahren:

,Bis zum dreißigsten Lebensjahr war ich als Baukaufmann und Stadtrat in meiner Heimatstadt Rheinfelden(Baden) tätig. Dann folgt als Spätberufener das Abitur und Studium der Theologie, Philosophie, und Klinischen Psychologie zum Diplompsychologen, mit Leitungsaufgaben in Münster, Oppenweiler und als Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis. 1972 heiratete ich Dr. Iris Schwald, Ärztin für Neurologie Psychiatrie und Psychotherapie. Der über fünfzigjährigen Ehe entstammen drei beruflich tätige verheiratete Töchter mit ihren Söhnen und Töchtern.

Ich möchte nicht verschweigen, dass mir die Abgabe der Praxis und die Frage, wie ich mit meinen Erfahrungen als Pensionär sinnvoll weiterwirken könnte, auch Kummer bereitete. Aus dieser Zeit stammt mein erster Essay „Einheit und Vielfalt“, in dem ich meine Dankbarkeit dem bisherigen Leben gegenüber Ausdruck verlieh, die in einer Dreifaltigkeitsvorstellung endete, in der ich ein Drängen spürte, ohne genau zu wissen, wohin die Reise gehen würde. In drei Büchern mit dem Titel „Geschichten und Gedanken“ versprach ich meinen Lesern dass ich ihnen als Brückenbauer aus dem Leben für das Leben redlich berichten werde, was mich und andere Menschen bewegt. Die Vielfalt der sprachlichen Mittel, die mir zur Verfügung stehen, ist den Büchern, und in den Artikeln in meinem seit vielen Jahren betreuten Literaturblog und den Kanälen im Internet veröffentlichten Texte belegt.

Inzwischen hat sich das zu Beginn meiner Arbeit als Schriftsteller noch unklare Drängen geklärt, denn es drängt mich gegen Ende meines Lebens mit aller Kraft meine Dankbarkeit für die Begegnungen und Beziehungen zu den vielen Menschen, und Geschöpfen von der Mücke bis zu den Sternen, in einem von Gott geschaffenen und geliebten Universum zu erzählen. Sie werden einem Mitmenschen, dem „Franz sag was“ sicher erlauben, als Brückenbauer, der wie Sie um sein Ende weiß zu sagen, wem er sein Leben, und alles was er ist und hat verdankt. Mir fehlen im Moment die Worte und Tränen einer erlösten Kreatur dürfen fließen, da ich es wage, dafür „Gott sei Dank zu sagen. Ich rufe Euch zu, vergesst es nie: Wir sind nicht ins Leben geworfen, sondern in ein von Gott erschaffenes und erhaltenes Dasein geliebt. Wer könnte den Vater Sohn und Heiligen Geist nicht von ganzem Herzen mit allen Sinnen und Kräften und seine Mitmenschen, ja die ganze Schöpfung lieben, wenn er bekennen darf, alles Gott verdanken zu dürfen
Liebe Brüder und Schwestern in der Nähe und weltweit, habt ein Nachsehen mit mir, wenn ich in meiner Liebe zu Gott Euch allen das gleiche Glück wünsche. Ich kann es nicht lassen, Gott unserem gnädigen Schopfer und Vater bis zu meinem letzten Atemzug für SEINE unermessliche Liebe zu danken. Und wenn mein Herz übervoll ist, bleib ich Gott zuliebe Euer Franz, der noch etwas zu sagen hat.
Gott befohlen!

Geborgen in der Kirche
Geborgen im Glauben Hoffen und Lieben.

Die Liebe

Heilig heilig heilig
heilig ist die Liebe
heilig ist nur sie

Gott ist es der in
ihr waltet Menschen
beugt die Knie

ER Sei hoch gelobt
gebenedeIT in aller
Zeit und als

Vater Sohn und
Heiliger Geist
jetzt und in
Ewigkeit

Das Kreuz der Erlösung und Hoffnung

Lesung und Evangelium

Hier folgt der Beitrag “Lesung und Evangelium”
Texte vom 9. Januar in der Weihnachtszeit
Psalm und Lesungen des Tages

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 6,45-52.Nachdem Jesus die Fünftausend gespeist hatte, drängte er seine Jünger, ins Boot zu steigen und ans andere Ufer nach Betsaida vorauszufahren. Er selbst wollte inzwischen die Leute nach Hause schicken. Nachdem er sich von ihnen verabschiedet hatte, ging er auf einen Berg, um zu beten. Als es Abend wurde, war das Boot mitten auf dem See, er aber war allein an Land.
Und er sah, wie sie sich beim Rudern abmühten, denn sie hatten Gegenwind. In der vierten Nachtwache kam er zu ihnen; er ging auf dem See, wollte aber an ihnen vorübergehen. Als sie ihn über den See gehen sahen, meinten sie, es sei ein Gespenst, und schrien auf. Alle sahen ihn und erschraken. Doch er begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht! Dann stieg er zu ihnen ins Boot und der Wind legte sich. Sie aber waren bestürzt und fassungslos. Denn sie waren nicht zur Einsicht gekommen, als das mit den Broten geschah; ihr Herz war verstockt.
Lektionar. Rechte: staeko.net
Hl. Teresa von Avila (1515-1582)
Karmelitin, Kirchenlehrerin
Ihr Leben, von ihr selbst aufgeschrieben, Kap. 25 (ins Dt. übers. © evangelizo)
„Wenn du willst, kannst du […]“

Mein lieber Herr, du bist doch wirklich ein wahrer Freund! Da du allmächtig bist, kannst du alles, was du willst. Und niemals fehlt dir das Wollen, denen zu helfen, die dich lieben. Alles, was hier auf Erden ist, möge dich preisen, Herr! Wie kann ich nur meine Stimme im ganzen Universum ertönen lassen, um zu verkünden, wie treu du zu deinen Freunden stehst? Alle Geschöpfe mögen uns fehlen: Du, der du ihr Herr bist, fehlst uns nie.
Du lässt diejenigen, die dich lieben, nur kurze Zeit leiden! O mein Herr, welche Feinfühligkeit, welche Aufmerksamkeit, welche Zärtlichkeit bringst du ihnen entgegen! Ja, glücklich ist, wer nie etwas außer dir geliebt hat! Es ist schon wahr, du behandelst deine Freunde mit Strenge, aber ich glaube, das tust du, um inmitten des Übermaßes an Leiden das noch größere Übermaß deiner Liebe aufscheinen zu lassen. Mein Gott, hätte ich doch Verstand, Talent und eine neue Sprache, um so von deinen Werken zu sprechen, wie meine Seele sie erkennt! All das fehlt mir, mein Herr. Doch solange du mich nicht verlässt, werde ich dich niemals verlassen. […]
Ich weiß aus Erfahrung, mit welchem Gewinn du diejenigen aus der Prüfung herausführst, die ihr Vertrauen allein auf dich setzen. Als ich in bitterer Bedrängnis war […], genügten diese wenigen Worte, die ich hörte […], um meinen Kummer zu vertreiben und mich vollkommen zu beruhigen: „Fürchte dich nicht, meine Tochter; ich bin es, ich werde dich nicht verlassen. Fürchte dich nicht.“ […] Und siehe da, schon bei diesen Worten wird es ruhig in mir, ich fühle mich stark, mutig, zuversichtlich; ich spüre, wie Frieden und Licht wiederkehren. In einem Augenblick ist meine Seele verwandelt.
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Dank Lob Ehre Herrlichkeit dem Vater Sohn und Heiligen Geist

Abendgebet

Gott unser Vater, lass uns in unruhigen Zeiten vor Dich hintreten mit all unseren Fragen, der DU das Universum DEINER Liebe, die Schöpfung des Himmels und der Erde in aller Ordnung erschaffen, und sicher zu ihrem Ziel bei DIR führst, auch die Einheit und Vielfalt DEINER Kirche in aller Zeit bist. DU hast uns auch DEINEN Sohn als Retter, Erlöser und Menschensohn geschenkt, damit wir in IHM durch IHN und mit IHM als Gottes Söhne und Töchter unter Führung des Heiligen Geistes alle Gaben weltweit teilen, um im Gottesreich der Gerechtigkeit und des Friedens mit einander versöhnt zu leben.

Beten wir voll Vertrauen und Dankbarkeit auf die Fürsprache Mariens, aller Heiligen und unserer Brüder und Schwestern, um Glauben, Hoffnung, Liebe und Reinigung unserer Herzen, um demütig mit all unseren Kräften an der Einheit und Vielfalt der Kirche mitzuwirken, damit der Wille des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes geschehe.

Abendlicht

Lesung und Evangelium

Texte vom 8. Januar in der Weihnachtszeit
Psalm und Lesungen des Tages
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 6,34-44.

In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange. Gegen Abend kamen seine Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen und es ist schon spät. Schick sie weg, damit sie in die umliegenden Gehöfte und Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können!Er erwiderte: Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Sollen wir weggehen, für zweihundert Denare Brot kaufen und es ihnen zu essen geben? Er sagte zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Geht und seht nach! Sie sahen nach und berichteten: Fünf Brote und außerdem zwei Fische.
Dann befahl er ihnen, sie sollten sich in Mahlgemeinschaften im grünen Gras lagern. Und sie ließen sich in Gruppen zu hundert und zu fünfzig nieder. Darauf nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern, damit sie diese an die Leute austeilten. Auch die zwei Fische ließ er unter allen verteilen. Und alle aßen und wurden satt. Und sie hoben Brocken auf, zwölf Körbe voll, und Reste von den Fischen.Es waren fünftausend Männer, die von den Broten gegessen hatten.
Lektionar. Rechte: staeko.net
Hl. Ambrosius (um 340-397)
Bischof von Mailand und Kirchenlehrer
Kommentar zu Psalm 1, 33; CSEL 64, 28–30 (Commentaire du Psaumes, trad. cf Orval; ins Dt. übers. © Evangelizo)

Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt“
Lösche deinen Durst zunächst am Alten Testament und trinke dann aus dem Neuen. Wenn du nicht aus ersterem trinkst, kannst du dich nicht am zweiten laben. Trink aus ersterem, um deinen Durst zu stillen, aus dem zweiten aber um ihn ganz zu löschen […] Trinke aus dem Alten und dem Neuen Testament, denn in beiden trinkst du Christus. Lösche deinen Durst mit Christus, denn er ist der Weinstock, er ist der Fels, aus dem Wasser sprudelte, er ist die Quelle des Lebens. Trinke Christus, denn er ist der Strom, dessen Wasser die Gottesstadt erquicken, er ist der Friede, und aus seinem Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fließen. Trinke Christus, um dich am Blut deiner Erlösung und des Wortes Gottes zu erquicken. Das Alte Testament ist sein Wort, das Neue Testament ebenfalls. Man trinkt die Heilige Schrift und man isst sie, und dann steigt das ewige Wort, das Wort Gottes, herab in die Adern des Geistes und in das Leben der Seele: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“ Erquicke dich also an diesem Wort, aber in der richtigen Reihenfolge: trinke es zuerst aus dem Alten Testament, und dann sogleich aus dem Neuen.
Er selber sagt gleichsam mit Nachdruck: „Das Volk, das im Dunkel saß, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen.“ Trink also ohne Verzug, und ein helles Licht wird dich erleuchten: nicht mehr das Licht des Tages, der Sonne oder des Mondes, sondern jenes Licht, das den Schatten des Todes vertreibt.

(Biblische Referenzen: Joh 15,1; 1 Kor 10,4; Ps 37(36),10; 46(45),5; Eph 2,14; Joh 7,38; Dt 8,3; vgl. Mt 4,4; Jes 9,1 LXX; vgl. Mt 4,16; Lk 1,79)
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Im Namen des Vaters Sohnes und Heiligen Geistes
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