Dreifaltigkeit

Für viele Christen und Menschen ist Gott als Schöpfer des Universums, im Geheimnis der Dreifaltigkeit von VATER, Sohn und Heiligem Geist, so sehr ins Nebulöse, Lebensferne gerückt, dass sie vor dem Unfassbaren die Augen und ihr Herz verschließen. Es ist ja in der Tat für unseren begrenzten Verstand eine Herausforderung, sich dem Heiligen zu nähern. Könnte es aber auch eine große Versuchung sein, der Frage „warum gibt es uns, das alles und nicht nichts“ auszuweichen, um Fragen nach dem Anfang, der Vielfalt, Ausdehnung und dem Ziel allen Lebens im Universum ausweichen zu können. Wir könnten dann aber aus Stolz auf die stets wachsende empirische Forschung dem Glauben erliegen, dass dies die einzige Möglichkeit sei, um uns in Raum und Zeit unserer Existenz im Universum zu orientieren. Ein religiös fundierter Glaube, der die empirische Wissenschaft respektiert, relativiert, und die Frage nach Anfang und Ziel allen Lebens durch Anerkennung einer umfassenderen Wirklichkeit erfordert, wäre überflüssig. Die Frage nach Gott stellte sich dann aber als Frage, warum ein liebender Gott das Elend aller Zeiten zulässt?

Ich weiß aus eigener Erfahrung religiösen Glaubens, dass Demut nötig ist, um anzuerkennen, dass alle Wunder dieser vergänglichen Welt und wir Menschen, nicht das Ergebnis eines blinden Zufalls, sondern einer alle Vorstellungen sprengenden Gottesliebe sind. Einer Liebe, die uns mit IHM, dem Vater und Schöpfer, durch SEINEN Sohn und Erlöser und dem Heiligen Geist, zum Dienst in SEINEM Reich der Gerechtigkeit und des Friedens, mit allen Geschöpfen verbindet. Schon Pascal hat sich einst in der Gnade seiner Berufung, zum Gott unserer Väter, dem Gott Isaaks, Jakobs und Abrahams bekannt. Und wir dürfen hinzufügen, sind in der Gnade der Nachfolge Jesu des Gottes- und Menschensohnes, berufen, SEINEN Tod und die Auferstehung als Offenbarung der ewigen barmherzigen Liebe des Vaters zu uns im Heiligen Geist, zu bezeugen, bis ER wieder kommt, um Gericht zu halten über Lebende und Tote. Möge uns der Vater Sohn und Heilige Geist in der Kraft SEINER allmächtigen Liebe vor allem Bösen bewahren und in dankbarer Liebe zu IHM und zu unseren Brüdern und Schwestern stets erneuern.

Wie einfach kann alles werden, wenn wir uns von der Vorstellung verabschieden, DICH Vater Sohn und Heiliger Geist, wie einen Lehrsatz anzubeten und uns durch DEINE Gnade dazu führen lassen, unserem innersten Wesen, als Söhne und Töchter DEINER Liebe zu folgen. Einer Liebe, die wir nicht machen können, die uns aber als geschenkte Gnade umfängt und herausfordert, DICH Vater Sohn und Heiligen Geist, als den DREIFALTIGEN HERRN UND GOTT, in und mit allem was wir sind und haben von Herzen zu lieben und DIR, wie Benedikt XVI immer wieder zeigte, Macht und Herrlichkeit, in ewig barmherziger Liebe zu gönnen. Einem Vater und Schöpfer, der in der Liebe SEINES Sohnes, und in der Kraft des Heiligen Geistes in der Lage ist, versteinerte Herzen ja sogar Tote zu ewigem Leben zu erwecken. Möge uns die unendliche, heilige, und heilende Liebe des Vaters Sohnes und Heiligen Geistes von Sünde und Schuld reinigen, und zum Dienst in SEINEM Reich der Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und des Friedens befähigen.

Geborgen in der Kirche
Geborgen im Glauben Hoffen und Lieben.

Heiliger Geist

Ein kleiner
Funke nur
aus DEINER
Fülle

Treibt Leben
durch verstopfte
Poren und

Unsre Welt
ist nicht
verloren

Wo unser
Tun zerbricht
bringe

DEIN Licht alle
Mühen zum
Blühen

Komm Heiliger Geist

Gottesklage

Mein Gott, mein Gott! Mit diesem Klageruf habe ich schon oft in belastenden Situationen, in denen mich tiefe Not, Angst und Trauer erfüllte, um Hilfe gefleht. Es fällt ja manchmal sehr schwer, das eigene Schicksal zu beklagen; vor allem in Situationen, in denen uns Gott ach so fern erscheint. Dann sind Texte der Heiligen Schrift, wie die Geschichte von Hiob, die Klagepsalmen bis hin zum Schrei Jesu „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen“ ermutigend, den eigenen Kummer auszusprechen, und Hilfe zu erbitten. Dürfen wir doch im Glauben gewiss sein, dass unser Vater im Himmel uns in tiefer Betroffenheit nicht verlässt, in der wir nicht wagen, IHM unsere Not zu klagen. Die Texte der Bachkantate „Ich hatte viel Bekümmernis“, berührten und halfen mir sehr das Schweigen zu etragen.

Viel zu selten gelang es, über meinen Kummer zu reden. Die Scheu vor dem erhabenen Gott, und mangelndes Vertrauen in SEINE Liebe, verschlossen mir den Mund. Heute aber, sicherer geworden, Gott nicht durch Klagen betrüben zu können, kann ich getrost über unsere Not, Angst und Trauer sprechen. Guter Herr, ich beklage nicht nur die eigenen schweren Stunden, sondern auch das entsetzliche Leid, das Menschen sich in unseren Tagen zufügen. Zutiefst erschüttert bin ich auch, wenn wir von vertrauten Personen bei deren Tod Abschied nehmen müssen. Ebenso schwer ist es zu erleben, dass auch Weggefährten von uns leiden müssen. Wie alle Menschen trage auch ich schwer an der Bürde, gegen Hoffnungslosigkeit zu hoffen, trotz erfahrener Lieblosigkeit zu lieben, und unter Schuld und Versagen zu leiden O Gott, wir können selbst unseren erwachsenen Kindern nur noch wenig helfen, müssen sie ihrem eigenen Schicksal überlassen und erkennen, dass es ihnen wahrscheinlich nicht anders ergehen wird als uns, ihren Eltern. Manchmal bedrückt die eigene Not und das übermächtige Leid auf Erden so sehr, dass Worte versagen und wir verstummend fragen, wo bleibst Du Herr? Heute aber will ich nicht darüber schweigen, dass mit jedem Atemzug, der uns am Leben erhält, auch Kummer verbunden ist. Mein Herz, verwundet, die Seele erschüttert, klage ich mit vielen Menschen, warum lässt Gott all das Leiden zu? Wer aber, wenn nicht Du, unser allmächtiger Vater, kann unsere Schreie hören?

Herr und Gott, im Glauben dürfen wir jedoch gewiss sein, dass Du alles kennst und fühlst, was uns Menschen und Deine Geschöpfe tief bekümmert. Daher dürfen wir Dir ohne Scham unsere Not, und den Schmerz, das Leid und die Trauer unserer Brüder und Schwestern anvertrauen. Lass unseren Aufschrei zur Bitte, um Trost und Beistand im Heiligen Geist werden und erhalte in uns das Vertrauen in Deine Hilfe. Lass uns auch angesichts Deiner Güte, die nimmt und gibt, nicht undankbar sein. Ja Herr, im Glauben an Deinen Sohn, der alle Not und den Tod überwunden hat, möge uns die österliche Freude mit allem Nötigen beleben, und Seine liebende Nähe erfahren lassen. In der Feier der Osternacht erneuern wir unser Taufversprechen. Auch Erinnerungen an die erste Heilige Kommunion, die Firmung und unser Leben in und mit der Kirche werden wach. Es gab ja so viele gnadenhaft erfüllte Momente im Glauben, in denen wir uns in Gottes Nähe, geborgen und glücklich fühlen durften. Und auch jetzt beim Schreiben dieses „Klagepsalms“ spüre ich SEINEN Trost. Es ist wie ein klagloses Erwachen aus der Erdenschwere und das Eintauchen in den Himmel Seines Schutzes und Beistandes. Gottesmutter, so rufen wir im Monat Mai, bitte für uns! Es klingen die Worte eines vorbildlichen Priesters aus meiner Jugendzeit in mir nach: „Marienkinder gehen nicht verloren“. Du, o Mutter der Christenheit, hast ja in Deinem Sohn auch mein Leid und das Leiden aller meiner Brüder und Schwestern, dem Dreifaltigen Gott geweiht. Wie oft habe ich Dir unter Tränen meine Not und die Nöte aller Menschen anvertraut. Mit dem Rosenkranz in den Händen rufe ich zu Dir um Fürsprache bei Gott. Der gütige Herr möge mich und die gesamte Christenheit und alle Menschen vor Unheil bewahren.

Segne uns Maria

Vogelpoesie

Gar lieblich ist
es anzuschau´n
das Vögelein
auf seinem Baum

Hat nichts
Besseres zu tun
als dort oben
aus zu ruh´n.

Um sich blicken
picken pfeifen
fliegen und
nach kurzen
Schleifen

Sitzt es froh auf
seinem Zweig
einfach nur zum
Zeitvertreib.

Vogelgesang

Speise

Gott Vater hat
uns auferweckt
in SEINEM Sohn
den Tisch gedeckt

Dass wir allen
die auf Erden
nach ihrer Art
zur Speise werden

Danken wir Gott
dem Heiligen Geist
der uns den Weg
zum Himmel weist

Komm Heiliger Geist

Segen und Frieden

Wir halten ein in
unserem Lauf
innere Türen
gehen auf

Die ganze Welt
spaziert herein
sie darf bei uns
zu Hause sein

In Spuren von
erhabenen Werken
suchen wir den
Herrn auf Erden

Der Schöpfung
Tiefer Frieden
Weitet unser
Herz hienieden

Erde und Himmel
sich bewegen
Beim Freudentanz
In Gottes Segen

Veronika

Wie ein Wunder
über Nacht es
geschah zart
und fein und
noch so klein
Du bist da

Wenn ich Dich
so vor mir sehe
fühl ich Liebe
Freude Nähe
und es hält
Dich fest
und warm
Vaters Arm

Und ich steh an
Deiner Wiege
wie Du atmest
und Dich regst
und ein Tränlein
steigt ins Auge
Gott sei Dank
mein Kind
Du lebst

Ich umfang Dein
junges Leben
lang bevor Du
es verstehst
Bleibe in des
Herren Segen
wenn Du Deine
Wege gehst

Dankgebet
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