Hir folgt der Beitrag Lesung und Evangelium
Texte vom 2. Januar in der Weihnachtszeit
Psalm und Lesungen des Tages
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 1,19-28.
Dies ist das Zeugnis Johannes des Täufers, als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du? Er bekannte und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Christus.
Sie fragten ihn: Was dann? Bist du Elija? Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein. Da sagten sie zu ihm: Wer bist du? Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Antwort geben. Was sagst du über dich selbst? Er sagte: Ich bin die Stimme eines Rufers in der Wüste: Ebnet den Weg für den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat.
Die Abgesandten gehörten zu den Pharisäern. Sie fragten Johannes und sagten zu ihm: Warum taufst du dann, wenn du nicht der Christus bist, nicht Elija und nicht der Prophet? Johannes antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht einer, den ihr nicht kennt, der nach mir kommt; ich bin nicht würdig, ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.Dies geschah in Betanien, jenseits des Jordan, wo Johannes taufte. Lektionar. Rechte: staeko.net Symeon der Neue Theologe (um 949-1022), griechischer Mönch, Heiliger der Orthodoxen Kirchen18. Hymne; SC 174 (in Lectures chrétiennes pour notre temps, fiche U33; ins Dt. übers. © Evangelizo)
Das wahre Licht ersehnen
Dieses Licht führt uns an der Hand, stärkt und belehrt uns, es zeigt sich uns und entschwindet, wenn wir es brauchen. Es ist nicht da, wenn wir es wollen – das ist den Vollkommenen vorbehalten –, sondern erst dann, wenn wir in Not und völlig erschöpft sind, kommt es uns zu Hilfe. Es kommt von fern, und ich darf es in meinem Herzen spüren. Ich schreie danach fast bis zum Ersticken – so gerne will ich seiner habhaft werden –, aber alles ist Nacht, und meine armen Hände sind leer. Ich vergesse alles, setze mich hin und weine verzweifelt, da ich nicht hoffen kann, es jemals wieder zu sehen. Dann aber, nach vielen Tränen, wenn ich eingewilligt habe, darauf zu verzichten – dann kommt es auf geheimnisvolle Weise, ergreift meinen Geist, und ich breche in Tränen aus, ohne zu wissen, wer es ist, der meinen Geist mit einem so sanften Licht erleuchtet. Doch sobald ich es erkannt habe, fliegt es schnell davon und lässt in mir das Feuer seines göttlichen Verlangens zurück. Nach und nach entzündet sich dieses und wird, angefacht durch die Erwartung, zu einer großen Flamme, die bis zum Himmel reicht – jedoch durch Nachlässigkeit, Verstrickung in Alltagsgeschäfte und die Sorgen des Lebens erlischt.
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Heilige Maria bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes.




