Das Können
und Gönnen
vertreiben
mit der Zeit
den Neid
Heimetschproch
O wie d´Wörter im miem Läbe
voll Sang und Klang sich z´semme
wäbe zum Teppich nur dem Herz
bekannt un wär i au im fernschte Land
Du Muetersproch bisch schtets in
mir i sag dir tausend Dank defür
i mag Dich eifach Schproch am Rhi
will ab und zue au bi Dir si
Wenn i nur dieni Tön vernimm
bin i deheim mit Herz und Sinn
wär will mir´s wehre un bin i alt
dass i mi Schproch in Ehre halt.
Au wenn i färn rächt wit vo Dir
hör i Di no ganz lies in mir
Du holsch mi in Gedanke z´ruck
zu Land und Lütt und minere Bruck
Doch in de Nöchi voller Luscht
hüpft´s Herz in minre Bruscht
dann mues i eifach badisch schwatze
so wie mir de Schnabel gwachse
Fürbitten
Hier folgen “Fürbitten”
Gespräch mit Gott
Ich muss mit Dir reden, Herr! Mein Herz ist übervoll: Es sind Fragen, Schmerzen, Freuden. Wir sind in Not, Herr! Unser Gespräch mit Dir ist wie ein Metronom, ein Taktgeber, damit wir und alles, was es für uns gibt, in der rechten Ordnung bleiben können. Denn ohne Dich, Herr, nicht auszumalen, welche Qual und Hoffnungslosigkeit dann unser Los wäre. Aus dem Glauben, den Du uns ins Herz gelegt hast, wenden wir uns Tag und Nacht im Reden und Schweigen an Dich.
Denn groß bist Du Herr, barmherzig und wunderbar! Dass All und die kleinste Mücke leben aus Deiner Hand; ich und die vielen anderen Menschen auch. Ich hole sie alle heim in Dein göttliches Erbarmen, schwach, einsam, todeskrank wie wir sind. Lege Deine segnende Hand auf uns. Schau uns alle an; schau auch mich an. Wir brauchen Dich, Deine Nähe, den Frieden in Dir, und in der Welt, nötiger als unser tägliches Brot. Stärke unseren Glauben, die Hoffnung und die Liebe, auch wenn wir uns enttäuscht zurückziehen, von Dir unserem Taktgeber, Du Gott in uns, über uns und mit uns.
Reiß Du, Herr, in dieser Fastenzeit und allezeit die Mauern ein, die, die wir gebaut haben, die uns von Dir und voneinander trennen. Gieße immer wieder neu „Heiligen Geist“ in unsere Herzen, den Geist der Hoffnung, des Trostes und der Weisung, damit wir auf Deinen Wegen pilgern können. Komme uns mit Deiner Gnade zuvor, stelle uns Dein Licht aus, halte, berge und stärke uns, damit wir das tun, was Deinem Willen entspricht und was unsere Glaubenspflicht ist. Hilf uns, die Angst zu überwinden, die uns hindern könnte, dort, wo die Not am größten ist, präsent zu sein, um vom Überfluss unseres Glaubens, das tägliche Brot der Liebe mit einander zu teilen.
Gesprächmit Gott
Hier folgt mein Visdeobeitrag “Gespräch mit Gott”