Abschied

Grausam
hast Du Tod
uns ein Lieb
genommen

Wir sind in
herbe Not
und Schmerz
gekommen

Doch Kummer
quält nicht
mehr Du lebst
in Frieden

Du bist nah
Dein Grab
ist leer und
Erinnerung
geblieben.

Du Bruder
Tod in Ehren
Liebe kannst
DU nicht
zerstören

Osterblumen
und Lieder
trösten uns
wieder

Das Kreuz der Erlösung und Hoffnung

Wandlung

Liebe Brüder und Schwestern im Glauben Hoffen und Lieben. Vor langer Zeit befand ich mich im Glauben in einer schwierigen Entscheidungssituation. Ich fand keine Lösung. Tief verunsichert und verzweifelt konnte ich nur noch beten „O Gott ich kann nicht mehr“. Diese für mich schwerwiegenden Worte begleiteten mich aber bisher in der Frage, ob ich mich richtig entschieden habe. Es sind inzwischen viele Jahre vergangen und ich habe den Segen‘und das Heil Gottes in reicher Fülle auf meinem Pilgerweg erfahren. Heute standen diese Worte in einer meditativen Stille wieder vor meinem Herzen und allen Sinnen. Ich erlebte aber eine staunenswerte Wandlung. Die schmerzensreichste tiefste Verunsicherung verwandelte sich in die tiefste denkbare innere Beglückung:

Alles was ich in meinen Leben geschenkt bekam und Gott dem Vater Sohn und Heiligen Geist verdanke und alle Unsicherheit die ein Mensch in seiner Beziehung zu Gott erfahren kann, verwandelte sich in eine unbeschreibliche und beglückende Glaubensgewissheit, dass ich ohne Gott -es mag geschehen was will- gar nicht Leben kann. Es mögen mich Zweifel und alles Leid der Welt anfechten. Die Worte „O Gott ich kann nicht mehr“ können nie mehr dazu führen, die Liebe Gottes unseres Vaters, des Sohnes und Heiligen Geistes zu verlieren, denn Halleluja „ Ich kann ohne Gott gar nicht leben“ Mein ganzes Wesen und Leben ist ja ein einziger Gottesdienst bei Tag und Nacht.

Ich kann nur wünschen und beten, dass auch Ihr in unseren unsicheren Tagen lernt: „ICH KANN UND WILL NICHT MEHR OHNE Gott Leben“. Danken wir Gott, der Leid in Freude ändern kann, der tiefste Unsicherheit in „Gewissheit“ verwandeln kann.
Gott befohlen Euer Franz

Heilig heilig heili heilig ist der Herr

Nachtgebet

Ich suche DICH
an allen Orten
und greif DICH
nicht

Nur in Bildern
hinter Worten
erahne ich
DEIN Licht

Bleib DU Herr
Beim heiligen
Glockenklingen
im Frieden

Dieser Nacht
mein treuester
Freund der
für uns wacht

DEINER ewigen
Liebe Hut dankt
dieses Gebet
Gott DU bist gut

Auferstehung

Ich lade Euch ein, mit mir zusammen an einem schönen Sommertag. eine Pause einzulegen; und einmal für wenige Augenblicke alle Sorgen los zu lassen, und das innere Lächeln, das sich ausbreiten will, nicht wieder zu verscheuchen. Wir öffnen die Türe zur Terrasse vor meinem Arbeitszimmer, und genießen die freie Sicht über den von meiner Frau liebevoll gepflegten Garten, die angrenzenden Büsche, über die nahe gelegenen, in den Bäumen versteckten Häuser unserer Nachbarn hinweg, bis zum ansteigenden Wald, über dem sich ein lichter blauer Himmel, mit einzelnen Kumuluswolken rundet. Ich staune immer wieder, welche vielfältigen Grüntöne die von der Winde leicht bewegten Blätter, im Spiel von Licht und Schatten den Blicken darbieten. Es lohnt sich manchmal, genau hinzusehen. Heute nahmen wir das Frühstück im Garten hinter unserem Haus ein. Auf den ausladenden Blättern eines Busches, hatten sich winzige Tautropfen so im Licht der Sonne gruppiert, dass sie wie Diamanten glitzerten. Es grenzt an ein Wunder, was die uns umgebende Natur vor unseren Augen ausbreitet. Ich zeige unseren Gästen meine Liege, die ich vor Blicken geschützt, gern zu einem Sonnenbad nutze, um unter dem Gesang der Vögel und Kinderstimmen, beim entspannten Atmen, auf die eigenen Gedanken und Empfindungen zu lauschen. Wir hatten es an diesem Tag ruhig angehen lassen. Ich las ein Buch, das sich mit der Bedeutung der Sprache befasste, meine Frau beschäftigte sich mit einem Beitrag zur Geschichte des dreißigjährigen Krieges.

Zu meiner Überraschung rief ein ehemaliger „Pirminer“ an. Wir hatten uns viel zu erzählen über die Zeit im Spätberufenen-Seminar, und die unterschiedlichen Lebensverläufe nach dem Abitur. Wir bedauerten sehr, dass unser St.Pirmin nicht mehr existiert und überlegten, auf welche Weise an die Zeit des Seminars erinnert werden könnte. Danach bekamen wir Besuch. Ich bot unseren Gästen mit einer Handbewegung die bereitstehenden, bequemen Stühle an, und erklärte ihnen die Sicht bis zu dem dunklen Grün des zum Eschelhof, dem Ziel unserer Spaziergänge, hinaufführenden Wald am Horizont. Wir nahmen Platz. Nach wenigen Minuten unterbrach ich die Stille und sagte. Heute dachte ich an Christi Himmelfahrt. In Sasbach sangen wir an diesem Tag einst den Hymnus „viri galilaei“, den ich in Erinnerung an Sasbach heute schon mehrfach anstimmte. Zum Vatertag hatte mir meine Frau nicht nur ein festliches Frühstück bereitet, die Glückwünsche und ein Buch über die Bedeutung der Sprache geschenkt, sondern auch einen seltsamen Traum erzählte, in dem sie ein Kind zur Welt brachte. Mir viel die Aufgabe zu, dieses quietsch lebendige Wesen in der Entbindungsstation aniner Brust zu beruhigen. Im Traum war dies eine sehr schwierige Aufgabe.

Gehen wir nun zusammen auf unsere Terrasse vor meinem Arbeitszimmer: Dort stehen für uns bequeme Stühle bereit. Noch meint es die Sonne, wie gestern, gut mit uns. Wir lassen es geschehen, dass sie uns bescheint und wärmt. Die Vögel ringsum singen und zwitschern die Melodie des Lebens. Unsere Augen, die das Meer der blühenden Bäume und Büsche und die vielen Blumen in den Gärten nicht zu fassen vermögen, lassen alles so geschehen, wie es ist. Sollte uns dann eine innere Stimme zu flüstern: „Es ist alles gut so, wie es gerade ist“, schließen sich unsere Augen wie von selbst. Wir können es genug sein lassen, nur ein- und auszuatmen; da zu sein in ruhiger Erwartung, was geschehen will. Wir überlassen uns dem freien Spiel der Gedanken und Empfindungen. Ich weiß nicht wohin Euch die Gedanken führen aber ich kann Euch erzählen, wie es mir dabei geht:

Es kommt das Oster-Alleluja in mir hoch, und ich singe die Melodien der Liturgie und Osterlieder mit. Wie von selbst steigen Erinnerungen an die nachösterlichen Tage in mir auf. Da sind die Jünger, die in Trauer gefesselt, sich nicht von der Todeserfahrung des Karfreitages, und ihrem Schmerz über die Trennung vom geliebten Herrn lösen können. Ihre Augen sind gehalten, als sich der Herr den Emmaus-Jüngern anschloss. Sie waren begriffsstutzig wie wir. Muss der Herr nicht auch uns, beistehen, mit uns wandern und reden, damit auch wir, befreit von allen Todesfesseln, durch IHN auferstehen, und wir mit IHM im Geist und in Wahrheit, als Seine Söhne und Töchter, mit IHM durchs Leben wandern können? In der Schrift ist belegt, dass der Herr mit den Emmaus-Jünger geht, mit ihnen redet und sie spüren lässt, da ist EINER, der ihre Not begreift und Ihnen nahe ist. Dann hält Er Mahl mit ihnen und nun gehen ihnen die Augen auf. Brennt nicht auch unser Herz, wie den Jüngern, wenn wir SEINE Stimme vernehmen, und ER mit uns Mahl hält? Wie oft habe ich mit anderen Christen zusammen in der Heiligen Messe die Wandlung von Brot und Wein, in des Herren Leib und Blut erlebt, und die Worte des Priesters, zum Gedächtnis des Herrn mitgebetet. Und dass erst nach und nach Empfindungen in mir hochkamen, dass ER, wahrhaft auferstanden, auch uns der Macht des Todes entrissen, zu ewigem Leben auferweckt, in und unter uns wohnt. Ja, Tod, wo ist Dein Stache, Hölle wo ist Dein Sieg!

Und nun fallen mir die Schriftworte ein, dass die wahren Beter, Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten. Das heißt doch auch mit Gottes Eingreifen in unsere Lebensgeschichte ist jederzeit rechnen, und auf SEINE Führung und Weisung zu achten, dass wir, unser „fiat“ Dein Wille geschehe, sprechen können, auch wenn wir nicht alles verstehen. Ist das nicht ein schöner Gedanke, den Gott, als Ursprung aller Schönheit, aufscheinen lässt: Dass der Vater uns SEINEN Sohn schenkt, um alles Trennende, die Fesseln des Todes, die Not der Gottferne, Schuld und Sünde zu sühnen, und Gott, uns im HEILIGEN Geist SEINES Sohnes begegnen kann, damit auch wir Gott begegnen, und IHN im Geist und in der Wahrheit anbeten können. Keinen Gott der Lichtstraßen weit von uns entfernt, sondern als ständiger Begleiter in uns wohnen und wirken will. Hierzu sollen und dürfen wir, wie die Gottesmutter, beten: Der Heilige Geist möge in uns Gestalt annehmen, damit wir als „Auferweckte“, der Todesfesseln ledig, als Gottes- und Menschenkinder, miteinander frohgemut wandern können. Der Allmächtige Gott möge uns durch SEINEN Sohn im Heiligen Geist zu allem Guten anregen und bewegen, und darauf achten lassen, dass wir SEINE Stimme in uns nie überhören.

Wir lieben DICH und DU liebst uns.

Die Fußwaschung

Herr Jesus Christus
Gottes und der Menschen
Sohn erbarme DICH
unser

DU der Höchste gibst
uns ein Beispiel und
kniest DICH nieder
uns die Füße zu waschen

DU der Herr erweist
uns diesen Liebesdienst
damit auch wir einander
die Füße waschen

Lassen wir es an uns
geschehen was ER tut
damit SEINE Liebe sich
auch durch uns erfüllt

Das Kreuz der Erlösung und Hoffnung

Der Ringkampf

In der letzten Nacht hatte ich einen Traum, der mir nicht nur aus der Sicht einer persönlichen Deutung, sondern in der Folge der sich daran anschließenden Überlegungen von allgemeinem Interesse schien. Ich befand mich in dem kurzen Traum in einem Ringkampf mit einem ebenbürtigen starken Gegner. Der harte Kampf wurde mit großer Anstrengung geführt, erbrachte aber keinen Sieger, sondern führte zu einem äußerst kurzen verbalen Austausch in meiner heimatlichen alemannischen Mundart. An der Grenze meiner Kräfte angelangt sagte ich zu meinem Gegner „ hesch gnueg?“ und er gab mir zur Antwort „ i ha au gnueg“ will sagen „hast Du genug?“ und „Ich habe auch genug“. Dieser Traum erinnerte mich an Situationen in meinem Leben, in denen ich Probleme sehr angestrengt mit nicht angemessenem Kraftaufwand lösen wollte, aber auch an Reaktionen auf das Verhalten von Personen im öffentlichen und politischen Leben. Ich wähle zur Illustration skizzenhaft die Reaktionen auf das Verhalten einiger bekannter Politiker aus.
Wer kann bestreiten, dass Putin als Politprofi es versteht, seine Vorstellungen der politischen Interessen mit großem Kraftaufwand im eigenen Land und auf den Bildschirmen in medial verfügbaren Nachrichten präsent zu halten. In meiner Betrachtung der Reaktionen auf seine Machtdemonstrationen erzeugt er dadurch ein vielfach vergrößertes Muster seiner persönlichen Bedeutung. Dies löst bei vielen Menschen in Reaktion Ängste vor möglichen unkontrollierbaren Aktionen wie vor einem „Monster“ aus; zu beobachten in den politischen Aktionen des derzeitigen deutschen Bundeskanzlers. Die Europäer schauen derzeit auch wie gebannt auf die Verhaltensweisendes medial äußerst professionell agierenden amerikanischen Präsidenten Trump, seine angestrebte Machtfülle im eigenen Land und die deutlich erkennbaren Demonstrationen seines Einflusses auf die internationale Handels- und Sicherheitsarchitektur. Wir Europäer reagieren mit Befürchtungen auf den schwindenden Einflusses im weltweiten Beziehungsgeschehen mit Abhängigkeitsgesten und innereuropäischen politischen Spaltungsreaktionen. Hieraus folgt eine mögliche ängstliche Fehleinschätzungen der Potenz Europas und der Abhängigkeit Amerikas von Europa und anderen weltpolitischen Akteuren.
Wer könnte das Beziehungsgefüge Chinas und seinen Interessen und Machtansprüchen gegenüber Russland , Europa, Amerika und anderen um Einfluss bemühter Regionen, in Fragen der Handels- und Sicherheitskonzepte übersehen. Die Ausrichtung der politischen medialen innerchinesischen Verwaltung löst auch hinsichtlich der zunehmenden handelspolitischen und strategischen Interessen Xi Jinpings Reaktion anderer weltpolitischen Mitspielern, ängstliche Reaktionen aus.

Die tatsächliche Bedeutung der in der Weltpolitik handelnder Akteure wird durch die digitale Verfügbarkeit von Nachrichten, die ihrerseits von den politischen Akteuren, Putin, Trump, Xi Jingping, politisch, propagandistisch und medial gesteuert sind, verzerrt. Diese führenden Personen in den beispielhaft benannten Regionen mit unterschiedlichen politischen Systemen, erhalten in unserer Welt eine Bedeutung, die Ihnen als reale Personen gar nicht zukommt. Die medial gesteuerten Nachrichten, der politischen Propaganda mit ihrer permanenten Wiederholung und Verfügbarkeit der Informationen verleiht den handelnden Akteuren wie des Kaisers neue Kleider, einen Nimbus der ihnen als Personen nicht zukommt. Ich habe mich bei dem Gedanken, dass es mir möglich schien den Akteuren ihre propagandistisch verzerrte Kleidung auszuziehen und sie als Personen wie Du und ich zu erkennen, die einmal zum Gericht über ihr Verhalten gerufen werden, wenn sie wie wir im Totenhemd ohne Taschen vor Gott zur Rechenschaft über ihre Verwaltung bekennen müssen, sehr wohl gefühlt. Sie wurden zu Brüdern und Schwestern mit denen ich als Christ in einem von Gott erschaffenen und erhaltenen Universum eine Lebenszeit lang wie wir, in einer Gerechtigkeit einfordernden Beziehung leben und sterben. Ich habe mich nicht mehr als in einer monströsen Welt lebendes von Angst bedrohtes Wesen empfunden und schlagartig meine kreativen Fähigkeiten wieder erlebt, als Schriftsteller ohne Waffen allen Menschen meine Liebe und meines Trostes in schwierigen Zeiten zu versichern. Dieser Text ist eine Kostprobe dafür, dass ich mich wieder frei fühle zu reden wie mir der Schnabel gewachsen ist.

Erregung

Gebet in der Nacht

Gott unser Vater Sohn
und Heiliger Geist DU
Schöpfer des Himmel
und der Erde

Wir lieben die Sonne
den Mond und die Sterne
doch am meisten lieben
wir DICH

In all DEINEN Werken
das Kleinste und Größte
das Nächste und Fernste
und ewige Schönste

Bewahre und Hüte in
Deiner Güte DEIN Wirken
in Liebe und Segen auf
unseren Wegen

Lass Herzen und Stimmen
im Danklied erklingen im
Himmel auf Erden mit all
DEINEN Werken

Dass wir bei Tage und
im Ruhen Dich loben
preisen auf alle Weisen
als DEIN glücklich Eigentum

Dankgebet

Communio

Hier folgt ein Beitrag

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Gestalten

Wahrheit zeigt
stolz ihr Gesicht
im Erkennen
als das Licht

Memoria die uns
zu Eigen will
nicht in alten
Räumen bleiben

Nur Hoffnung
für alles Leben
ahnt Wahrheit
in Fülle und Segen

Dank Lob Ehre Herrlichkeit dem Vater Sohn und Heiligen Geist
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