Lesung und Evangelium

Montag, 9. Februar
Montag der 5. Woche im Jahreskreis
Römischer gewöhnlicher Kalender
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Sel. Maria Theresia Bonzel – Sel. Maria Theresia Bonzel | Hl. Maron – | Mehr…
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Erstes Buch der Könige 8,1-7.9-13.

In jenen Tagen versammelte Salomo die Ältesten Israels, alle Stammesführer und die Häupter der israelitischen Großfamilien bei sich in Jerusalem, um die Bundeslade des HERRN aus der Stadt Davids, das ist Zion, heraufzuholen. Am Fest im Monat Etanim, das ist der siebte Monat, kamen alle Männer Israels bei König Salomo zusammen. Alle Ältesten Israels kamen und die Priester nahmen die Lade und brachten sie zugleich mit dem Offenbarungszelt und den heiligen Geräten, die im Zelt waren, hinauf. Die Priester und die Leviten übernahmen den Trägerdienst. König Salomo aber und die ganze Gemeinde Israels, die bei ihm vor der Lade versammelt war, schlachteten Schafe und Rinder, die man wegen ihrer Menge nicht zählen und nicht berechnen konnte. Darauf stellten die Priester die Bundeslade des HERRN an ihren Platz, an den hochheiligen Ort des Hauses, in das Allerheiligste, unter die Flügel der Kerubim. Denn die Kerubim breiteten ihre Flügel über den Ort, wo die Lade stand, und bedeckten sie und ihre Stangen von oben her.
In der Lade befanden sich nur die zwei steinernen Tafeln, die Mose am Horeb hineingelegt hatte, die Tafeln des Bundes, den der HERR mit den Israeliten beim Auszug aus Ägypten geschlossen hatte.
Als dann die Priester aus dem Heiligtum traten, erfüllte die Wolke das Haus des HERRN. Sie konnten wegen der Wolke ihren Dienst nicht verrichten; denn die Herrlichkeit des HERRN erfüllte das Haus des HERRN.
Damals sagte Salomo: Der HERR hat gesagt, er werde im Wolkendunkel wohnen. Erbaut habe ich ein fürstliches Haus für dich, eine Wohnstätte für ewige Zeiten.
Psalmen 132(131),6-7.8-9.10.13.

Erhebe dich, Herr, komm an den Ort deiner Ruhe!
Siehe, wir hörten von seiner Lade in Efrata, fanden sie im Gefilde von Jaar. Lasst uns hingehen zu seiner Wohnung, uns niederwerfen am Schemel seiner Füße! Steh auf, HERR, zum Ort deiner Ruhe, du und deine machtvolle Lade! Deine Priester sollen sich in Gerechtigkeit kleiden und deine Frommen sollen jubeln.
Um Davids willen, deines Knechtes, weise nicht ab das Angesicht deines Gesalbten! Denn der HERR hat den Zion erwählt, ihn begehrt zu seinem Wohnsitz:
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 6,53-56.

In jener Zeit fuhren Jesus und seine Jünger auf das Ufer zu, kamen nach Gennesaret und legten dort an.
Als sie aus dem Boot stiegen, erkannte man ihn sogleich. Die Menschen eilten durch die ganze Gegend und brachten die Kranken auf Liegen zu ihm, sobald sie hörten, wo er war. Und immer, wenn er in ein Dorf oder eine Stadt oder zu einem Gehöft kam, trug man die Kranken auf die Straße hinaus und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.
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Hl. Teresa von Avila (1515-1582)
Karmelitin, Kirchenlehrerin
Weg der Vollkommenheit, 34. Kapitel, 9-11 (Leutesdorf 1998) Alle, die ihn berührten, wurden geheilt
Als er [Jesus] auf Erden lebte, heilte er die Kranken allein schon durch die Berührung seiner Kleider; wie können wir dann zweifeln, dass er da, wo er so tief in uns gegenwärtig ist, Wunder bewirken wird, wenn wir Glauben haben, und das uns geben wird, worum wir ihn bitten? Er ist doch in unserem Haus! Und Seine Majestät bezahlt gewöhnlich die Herberge nicht schlecht, wenn man ihn gut bewirtet. Tut es euch leid, ihn nicht mit leiblichen Augen zu sehen, so bedenkt, dass dies für uns nicht angemessen ist. […]
Jenen nämlich, von denen er weiß, dass sie aus seiner Gegenwart Nutzen ziehen, offenbart er sich. Denn sehen sie ihn auch nicht mit leiblichen Augen, so zeigt er sich doch ihren Seelen durch tiefinnere Empfindungen und auf verschiedene andere Weisen. Bleibt nur gern bei ihm! Versäumt eine so gute Gelegenheit wie die Stunde nach dem Empfang der heiligen Kommunion nicht, um euch mit ihm auszutauschen.

Geborgen in der Kirche
Geborgen im Glauben Hoffen und Lieben.
Franz Schwald
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