Lesung und Evangelium

Hl. Meinrad (Meginrad) – Hl. Meinrad (Meginrad) | Hl. Agnes – | Mehr…
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Erstes Buch Samuel 17,32-33.37.40-51.
In jenen Tagen sagte David zu Saul: Niemand soll wegen des Philisters den Mut sinken lassen. Dein Knecht wird hingehen und mit diesem Philister kämpfen.
Saul erwiderte ihm: Du kannst nicht zu diesem Philister hingehen, um mit ihm zu kämpfen; du bist zu jung, er aber ist ein Krieger seit seiner Jugend.
Und David sagte weiter: Der HERR, der mich aus der Gewalt des Löwen und des Bären gerettet hat, wird mich auch aus der Gewalt dieses Philisters retten. Da antwortete Saul David: Geh, der HERR sei mit dir.
David nahm seinen Stock in die Hand, suchte sich fünf glatte Steine aus dem Bach und legte sie in die Hirtentasche, die er bei sich hatte, in den Vorratsbeutel. Die Schleuder in der Hand, ging er auf den Philister zu.
Der Philister kam immer näher an David heran; sein Schildträger schritt vor ihm her.
Als der Philister aufblickte und David sah, verachtete er ihn, denn er war jung, rötlich und von schöner Gestalt.
Der Philister sagte zu David: Bin ich denn ein Hund, dass du mit einem Stock zu mir kommst? Und er verfluchte David bei seinen Göttern.
Er rief David zu: Komm nur her zu mir, ich werde dein Fleisch den Vögeln des Himmels und den wilden Tieren geben.
David antwortete dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert, Speer und Sichelschwert, ich aber komme zu dir im Namen des HERRN der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, den du verhöhnt hast.
Heute wird dich der HERR mir ausliefern. Ich werde dich erschlagen und dir den Kopf abhauen. Die Leichen des Heeres der Philister werde ich noch heute den Vögeln des Himmels und den wilden Tieren geben. Alle Welt soll erkennen, dass Israel einen Gott hat.
Auch alle, die hier versammelt sind, sollen erkennen, dass der HERR nicht durch Schwert und Speer Rettung verschafft; denn es ist ein Krieg des HERRN und er wird euch in unsere Hand geben.
Als der Philister weiter vorrückte und immer näher an David herankam, lief auch David schnell auf die Schlachtreihe zu, dem Philister entgegen.
Er griff in seine Hirtentasche, nahm einen Stein heraus, schleuderte ihn ab und traf den Philister an der Stirn. Der Stein drang in die Stirn ein und der Philister fiel mit dem Gesicht zu Boden.
So besiegte David den Philister mit einer Schleuder und einem Stein; er traf den Philister und tötete ihn, ohne ein Schwert in der Hand zu haben.
Dann lief David hin und trat neben den Philister. Er ergriff sein Schwert, zog es aus der Scheide, tötete ihn und schlug ihm den Kopf ab. Als die Philister sahen, dass ihr starker Mann tot war, flohen sie.
Psalmen 144(143),1.2abc.9-10.
Kv: Gelobt sei der Herr, der mein Fels ist.
Gepriesen sei der HERR, mein Fels, der meine Hände den Kampf lehrt, meine Finger den Krieg!
Er, meine Huld und meine Festung,
meine Burg und mein Retter,
mein Schild, dem ich vertraue.
Gott, ein neues Lied will ich dir singen, auf der zehnsaitigen Harfe will ich dir spielen,

dir, der den Königen Sieg verleiht, der David, seinen Knecht, vom Schwert des Unheils befreit.
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 3,1-6.
In jener Zeit als Jesus wieder in die Synagoge ging, war dort ein Mann mit einer verdorrten Hand.
Und sie gaben Acht, ob Jesus ihn am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn.
Da sagte er zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte!
Und zu den anderen sagte er: Was ist am Sabbat erlaubt – Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zu vernichten? Sie aber schwiegen.
Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz, und sagte zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus und seine Hand wurde wiederhergestellt.
Da gingen die Pharisäer hinaus und fassten zusammen mit den Anhängern des Herodes den Beschluss, Jesus umzubringen.
Lektionar. Rechte: staeko.net
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Im Namen des Vaters Sohnes und Heiligen Geistes

Lesung und Evangelium

Samstag, 31. Januar
Samstag der 3. Woche im Jahreskreis
Römischer gewöhnlicher Kalender
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Hl. Johannes Bosco – Hl. Johannes Bosco | Hl. Cyrus der Arme – | Mehr…
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Zweites Buch Samuel 12,1-7a.10-17.
In jenen Tagen schickte der HERR den Natan zu David; dieser ging zu David und sagte zu ihm: In einer Stadt lebten einst zwei Männer; der eine war reich, der andere arm. Der Reiche besaß sehr viele Schafe und Rinder, der Arme aber besaß nichts außer einem einzigen kleinen Lamm, das er gekauft hatte. Er zog es auf und es wurde bei ihm zusammen mit seinen Kindern groß. Es aß von seinem Stück Brot und es trank aus seinem Becher, in seinem Schoß lag es und war für ihn wie eine Tochter. Da kam ein Besucher zu dem reichen Mann und er brachte es nicht über sich, eines von seinen Schafen oder Rindern zu nehmen, um es für den zuzubereiten, der zu ihm gekommen war. Darum nahm er dem Armen das Lamm weg und bereitete es für den Mann zu, der zu ihm gekommen war. Da geriet David in heftigen Zorn über den Mann und sagte zu Natan: So wahr der HERR lebt: Der Mann, der das getan hat, verdient den Tod. Das Lamm soll er vierfach ersetzen, weil er das getan und kein Mitleid gehabt hat. Da sagte Natan zu David: Du selbst bist der Mann.
Darum soll jetzt das Schwert auf ewig nicht mehr von deinem Haus weichen; denn du hast mich verachtet und dir die Frau des Hetiters genommen, damit sie deine Frau werde. So spricht der HERR: Ich werde dafür sorgen, dass sich aus deinem eigenen Haus das Unheil gegen dich erhebt, und ich werde dir vor deinen Augen deine Frauen wegnehmen und sie einem andern geben; er wird am hellen Tag bei deinen Frauen liegen.
Ja, du hast es heimlich getan, ich aber werde es vor ganz Israel und am hellen Tag tun. Darauf sagte David zu Natan: Ich habe gegen den HERRN gesündigt. Natan antwortete David: Der HERR hat dir deine Sünde vergeben; du wirst nicht sterben.Weil du aber durch diese Tat den HERRN verworfen hast, muss der Sohn, der dir geboren wird, sterben. Dann ging Natan nach Hause. Der HERR aber ließ das Kind, das die Frau des Urija dem David geboren hatte, schwer krank werden. David suchte Gott wegen des Knaben auf und fastete streng; und wenn er heimkam, legte er sich bei Nacht auf die bloße Erde. Die Ältesten seines Hauses kamen zu ihm, um ihn dazu zu bewegen, von der Erde aufzustehen. Er aber wollte nicht und aß auch nicht mit ihnen.
Psalmen 51(50),12-13.14-15.16-17.
Ein reines Herz erschaffe mir, Gott!
Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz und einen festen Geist erneuere in meinem Innern!
Verwirf mich nicht vor deinem Angesicht, deinen heiligen Geist nimm nicht von mir!
Gib mir wieder die Freude deines Heiles, rüste mich aus mit dem Geist der Großmut!
Ich will die Frevler deine Wege lehren und die Sünder kehren um zu dir.
Befrei mich von Blutschuld, Gott, du Gott meines Heiles, dann wird meine Zunge jubeln über deine Gerechtigkeit! Herr, öffne meine Lippen, damit mein Mund dein Lob verkünde!
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 4,35-41.

An jenem Tag, als es Abend geworden war, sagte Jesus zu seinen Jüngern: Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren. Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; und andere Boote begleiteten ihn. Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm und die Wellen schlugen in das Boot, sodass es sich mit Wasser zu füllen begann. Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?
Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich und es trat völlige Stille ein. Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?
Da ergriff sie große Furcht und sie sagten zueinander: Wer ist denn dieser, dass ihm sogar der Wind und das Meer gehorchen?
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Hl. Theresia vom Kinde Jesu (1873-1897)
Karmelitin, Kirchenlehrerin
Autobiographisches Manuskript A, 75 v° – 76 r° (ins Dt. übers. © evangelizo)
„Jesus aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief“

Ich hätte Ihnen, meine liebe Mutter, von den Einkehrtagen berichten sollen, die meiner Profess vorangingen. Sie brachten mir keinerlei Trost; vollständige geistliche Trockenheit und beinahe Gottverlassenheit hatten mich heimgesucht. Wie gewöhnlich schlief Jesus in meinem kleinen Boot. Ach ja, ich sehe wohl, dass die Seelen ihn sehr selten ruhig bei sich schlafen lassen. Jesus ist es so müde, sich ständig zu bemühen und zu verausgaben, dass er die Erholung, die ich ihm anbiete, gern annimmt. Zweifellos wird er nicht vor meiner großen Einkehr in die Ewigkeit aufwachen; doch das bereitet mir keinen Kummer, sondern im Gegenteil große Freude. Ich bin wahrhaftig weit davon entfernt, eine Heilige zu sein; das allein ist schon Beweis genug dafür. Anstatt mich über meine geistliche Trockenheit zu freuen, sollte ich sie vielmehr meinem Mangel an Eifer und Treue zuschreiben; ich sollte traurig darüber sein, dass ich (seit sieben Jahren) während des inneren Gebets und der Danksagung einschlafe. Nun, ich bin nicht traurig: Ich denke vielmehr, dass die kleinen Kinder ihren Eltern genauso gut gefallen, wenn sie schlafen, wie wenn sie wach sind. Und ich denke auch daran, dass die Ärzte ihre Patienten vor Operationen einschlafen lassen. Und schließlich meine ich, dass „der Herr unsere Gebrechlichkeit kennt und daran denkt, dass wir nur Staub sind“ (vgl. Ps 102 (103),14).
Meine Professexerzitien verbrachte ich also, übrigens wie alle folgenden, in großer geistlicher Trockenheit. Und doch zeigte mir der gute Gott deutlich, jedoch ohne dass ich es bemerkte, wie ich ihm gefallen und die erhabensten Tugenden üben könne. Ich durfte oft feststellen, dass Jesus mir keine Vorräte geben will: Er gibt mir jeden Augenblick eine ganz neue Nahrung zu essen. Ich finde sie in mir vor, ohne zu wissen, wie sie dahin gekommen ist. Ich glaube ganz einfach, dass Jesus selbst, verborgen in meinem armen kleinen Herzen, mir die Gnade erweist, in mir zu wirken und mir einzugeben, was er im jeweiligen Augenblick von mir will.

Brille

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Lesung und Evangelium

Freitag, 30. Januar
Freitag der 3. Woche im Jahreskreis
Römischer gewöhnlicher Kalender
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Sel. Maria Ward – Sel. Maria Ward | Hl. Serena – | Mehr…
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Zweites Buch Samuel 11,1-4a.4c.5-10a.13-17.
Um die Jahreswende, zu der Zeit, in der die Könige in den Krieg ziehen, schickte David Joab mit seinen Knechten und ganz Israel aus und sie verwüsteten das Land der Ammoniter und belagerten Rabba. David selbst aber blieb in Jerusalem. Als David einmal zur Abendzeit von seinem Lager aufstand und auf dem Flachdach des Königspalastes hin- und herging, sah er von dort aus eine Frau, die badete. Die Frau war sehr schön anzusehen. David schickte jemand hin, erkundigte sich nach ihr und sagte: Ist das nicht Batseba, die Tochter Ammials, die Frau des Hetiters Urija? Darauf schickte David Boten zu ihr und ließ sie holen; sie kam zu ihm und er schlief mit ihr. Dann kehrte sie in ihr Haus zurück. Die Frau war aber schwanger geworden und schickte deshalb zu David und ließ ihm mitteilen: Ich bin schwanger. Darauf sandte David zu Joab und ließ ihm sagen: Schick den Hetiter Urija zu mir! Und Joab schickte Urija zu David.
Als Urija zu ihm kam, fragte David, ob es Joab und dem Volk gut gehe und wie es mit dem Kampf stehe.
Dann sagte er zu Urija: Geh in dein Haus hinab und wasch dir die Füße! Urija verließ das Haus des Königs und es wurde ihm ein Geschenk des Königs nachgetragen. Urija aber legte sich am Tor des Königshauses bei den Knechten seines Herrn nieder und ging nicht in sein Haus hinab. Man berichtete David: Urija ist nicht in sein Haus hinabgegangen. David lud ihn ein, bei ihm zu essen und zu trinken, und machte ihn betrunken. Am Abend aber ging Urija weg, um sich wieder auf seinem Lager bei den Knechten seines Herrn niederzulegen; er ging nicht in sein Haus hinab. Am anderen Morgen schrieb David einen Brief an Joab und ließ ihn durch Urija überbringen. Er schrieb in dem Brief: Stellt Urija nach vorn, wo der Kampf am heftigsten ist, dann zieht euch von ihm zurück, sodass er getroffen wird und den Tod findet!
Joab hatte die Stadt beobachtet und er stellte Urija an einen Platz, von dem er wusste, dass dort besonders tüchtige Krieger standen. Als dann die Leute aus der Stadt einen Ausfall machten und gegen Joab kämpften, fielen einige vom Volk, das heißt von den Kriegern Davids; auch der Hetiter Urija fand den Tod.
Psalmen 51(50),3-4.5-6ab.6cd-7.10-11.

Kv: Erbarme dich unser, o Herr, denn wir haben gesündigt.
Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld, tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen! Wasch meine Schuld von mir ab und mach mich rein von meiner Sünde! Denn ich erkenne meine bösen Taten, meine Sünde steht mir immer vor Augen. Gegen dich allein habe ich gesündigt, ich habe getan, was böse ist in deinen Augen. So behältst du recht mit deinem Urteilsspruch, lauter stehst du da als Richter. Siehe, in Schuld bin ich geboren und in Sünde hat mich meine Mutter empfangen. Lass mich Entzücken und Freude hören! Jubeln sollen die Glieder, die du zerschlagen hast.Verbirg dein Angesicht vor meinen Sünden, tilge alle Schuld, mit der ich beladen bin!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 4,26-34.
In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät; dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst und der Mann weiß nicht, wie. Die Erde bringt von selbst ihre Frucht, zuerst den Halm, dann die Ähre, dann das volle Korn in der Ähre. Sobald aber die Frucht reif ist, legt er die Sichel an; denn die Zeit der Ernte ist da. Er sagte: Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen, mit welchem Gleichnis sollen wir es beschreiben? Es gleicht einem Senfkorn. Dieses ist das kleinste von allen Samenkörnern, die man in die Erde sät. Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse und treibt große Zweige, sodass in seinem Schatten die Vögel des Himmels nisten können. Durch viele solche Gleichnisse verkündete er ihnen das Wort, so wie sie es aufnehmen konnten. Er redete nur in Gleichnissen zu ihnen; seinen Jüngern aber erklärte er alles, wenn er mit ihnen allein war.
Lektionar. Rechte: staeko.net
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Brief an Diognet (um 200)
§ 6 (ins Dt. übers. © evangelizo)
In die Erde gesät
Was die Seele im Leib ist, das sind die Christen in der Welt. Wie die Seele in allen Gliedern des Leibes vorhanden ist, so die Christen in den Städten der Welt. Die Seele wohnt zwar im Leib, stammt aber nicht vom Leib, so wie die Christen in der Welt, aber nicht von der Welt sind (vgl. Joh 17,16). Die unsichtbare Seele ist vom sichtbaren Leib umschlossen; so verhält es sich auch mit den Christen: Man sieht, wie sie in der Welt leben, doch die Verehrung, die sie Gott darbringen, bleibt unsichtbar. Das Fleisch hasst die Seele und bekämpft sie, ohne dass diese ihm etwas zuleide getan hätte, nur weil die Seele das Fleisch daran hindert, seinen Lüsten zu frönen. Ebenso hasst die Welt die Christen, die ihr nichts zuleide tun, nur weil diese sich ihren Vergnügungen widersetzen. Die Seele liebt dieses ihr feindlich gesinnte Fleisch und alle seine Glieder, so wie die Christen jene lieben, von denen sie gehasst werden. Die Seele ist im Körper gefangen, doch ist sie es, die den Leib zusammenhält. So sind auch die Christen gleichsam im Kerker der Welt gefangen, doch gerade sie sind es, die die Welt zusammenhalten. Die unsterbliche Seele wohnt in einem sterblichen Zelt; so zelten auch die Christen in der vergänglichen Welt, während sie die Unvergänglichkeit im Himmel erwarten (vgl. 1 Kor 15,50). […] Gott hat ihnen eine solch hohe Aufgabe übertragen, dass es ihnen nicht gestattet ist, diese zu verlassen.

Geborgen in der Kirche
Geborgen im Glauben Hoffen und Lieben.

Die Auferstehung

Ich lade Euch ein, mit mir zusammen einem schönen Ostertag einzulegen; und einmal für wenige Augenblicke, mitten im kalten Winter, alle Sorgen los zu lassen, und das innere Lächeln der Erlösten nicht zu verscheuchen, wenn Osterfreude sich in uns ausbreiten will: ir öffnen wie im Frühling, die Türe zur Terrasse vor meinem Arbeitszimmer, und genießen die freie Sicht über den von meiner Frau liebevoll gepflegten Garten, die angrenzenden Büsche, und über die nahe gelegenen, in den Bäumen versteckten Häuser unserer Nachbarn hinweg, bis zum ansteigenden Wald, über den sich ein lichter blauer Himmel, mit einzelnen Kumuluswolken ausbreitet. Ich staune immer wieder, in welch vielfältigen Grüntönen die vom Wind leicht bewegten Blätter, sich im Spiel von Licht und Schatten den Blicken darbieten. Es ist lohnnd manchma genau hinzusehen. Auf den ausladenden Blättern eines Busches, hatten sich heute winzige Tautropfen so im Licht der Sonne gruppiert, dass sie wie Diamanten glitzerten. Es grenzt an ein Wunder, was die uns umgebende Natur vor unseren Augen ausbreitet. Ich zeige unseren Gästen meine Liege, die ich vor Blicken geschützt, gern zu einem Sonnenbad nutze, um unter dem Gesang der Vögel und Kinderstimmen, beim entspannten Atmen, auf die eigenen Gedanken und Empfindungen zu lauschen. Wir hatten es an diesem Tag ruhig angehen lassen. Ich las ein Buch, das sich mit der Bedeutung der Sprache befasste, meine Frau beschäftigte sich mit einem Beitrag zur Geschichte des dreißigjährigen Krieges. Zu meiner Überraschung rief ein ehemaliger „Pirminer“ an. Wir hatten uns viel zu erzählen über die Zeit im Spätberufenen-Seminar, und die unterschiedlichen Lebensverläufe nach dem Abitur. Wir bedauerten sehr, dass unser St.Pirmin nicht mehr existiert und überlegten, auf welche Weise an die Zeit des Seminars erinnert werden könnte. Danach bekamen wir Besuch. Ich bot unseren Gästen mit einer Handbewegung die bereitstehenden, bequemen Stühle an, und erklärte ihnen die Sicht bis zum dunklen Grün des Waldes am Horizont, der zu unseren Ziel beir Spaziergängen zum Eschelhof hinaufführt. Wir nahmen Platz. Nach wenigen Minuten unterbrach ich die Stille und sagte.

Heute dachte ich an Christi Himmelfahrt. In Sasbach sangen wir an diesem Tag einst den Hymnus „viri gallilaei…“, den ich in Erinnerung an unsere Zeit im Sedminar in Sasbach heute schon mehrfach anstimmte. Ich begleite die Gäste zur Terrasse vor meinem Arbeitszimmer: Dort stehen für uns bequeme Stühle bereit. Wir lassen den Reichtum der uns bergenden und von der Sonne erwärmten Natur geschehen. Die Vögel ringsum singen und zwitschern die Melodie ihrtes Lebens. Unsere Sinne vermögen die uns umgebende Pracht nicht zu fassen. Da mahnt uns eine innere Stimme, alles einfach so wirken zu lassen wie es ist, und unsere Augen schließen sich wie von selbst. Wir können es nun genug sein lassen, nur ein- und auszuatmen, um uns in ruhiger Erwartung dessen, was geschehen will, dem freien Spiel der Gedanken und Empfindungen zu überlasen. Ich weiß nicht wohin Euch in dieser Situation die Gedanken führen würden, aber ich kann Euch erzählen, wie es mir dabei gieng: Es kommt das Oster-Alleluja in mir hoch, und ich singe die Melodien der Liturgie und Osterlieder mit. Wie von selbst steigen Erinnerungen an die nachösterliche Zeit in mir auf. Ich sehe die Jünger vor mir, die in Trauer gefesselt, sich nicht von der Todeserfahrung des Karfreitages, und ihrer Trennung vom geliebten Herrn lösen können. Begriffsstutzig wie wir, sind ihre Augen gehalten, als sich der Auferstandene den Emmaus-Jüngern anschloss. Muss der Herr nicht auch uns, beistehen, mit uns wandern und reden, damit auch wir, befreit von allen Todesfesseln, durch IHN auferstehen, um mit IHM im Geist und in Wahrheit, als Söhne und Töchter Gottes, durchs Leben wandern zu können? In der Schrift ist ja belegt, wie der Herr mit den Emmaus-Jünger geht, mit ihnen redet und sie spüren lässt, dass ER ihre Not begreift und Ihnen nahe ist. Dann hält ER Mahl mit ihnen und nun gehen ihnen die Augen auf. Brennt nicht auch unser Herz, wie den Jüngern, wenn wir SEINE Stimme vernehmen, und ER mit uns Mahl hält? Wie oft habe ich mit anderen Christen zusammen in der Heiligen Messe die Wandlung von Brot und Wein, in des Herren Leib und Blut erlebt, und die Worte des Priesters, zum Gedächtnis des Herrn mitgebetet. Und auch wir brauchen unsere Zeit, um erst nach und nach zu begreifen, dass wir durch IHN wahrhaft auferstanden, der Macht des Todes entrissen, zu ewigem Leben auferweckt sind und der Herr in uns und unter uns wohnt. Doch dann bricht der anhaltende Osterjubel aus „Tod wo ist DEIN Stachel, Hölle wo ist DEIN Sieg!“

Und nun fallen mir die Schriftworte ein, dass die wahren Beter, Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten. Das heißt doch dass auch wir mit Gottes Eingreifen in unsere Lebensgeschichte jederzeit rechnen, und unter SEINER Führung und Weisung lernen können, unser „fiat“ DEIN Wille geschehe zu sprechen , auch wenn wir nicht alles sofort verstehen. Ist das nicht ein schöner Gedanke, der Gott als Ursprung aller Gnaden erscheinen lässt: Der Vater schenkt uns SEINEN Sohn, um alles Trennende, die Fesseln des Todes, die Not der Gottferne, unsere Schuld und Sünde zu sühnen, und der Allerheiligste uns in SEINEM Sohnes begegnen kann, damit auch wir Gott, unserem Vater und einander im Geist und in der Wahrheit begegnen können. Keinem Gott der Lichtstraßen weit von uns entfernt, sondern als ständiger Begleiter in uns wohnen und wirken will. Hierzu sollen und dürfen wir, wie die Gottesmutter bitten: Der Heilige Geist möge in uns Gestalt annehmen, damit wir als „Auferweckte“, den Todesfesseln ledige Gottes- und Menschenkinder, miteinander frohgemut wandern können. Der Allmächtige möge uns durch SEINEN Sohn im Heiligen Geist zu allem Guten anregen und bewegen, und darauf achten lassen, dass wir SEINE Stimme in uns nie überhören.

Die Auferstehung der ewigen Liebe.

Der Habenichts

Aus einem tiefen, gesunden Schlaf erwachend, geriet Habenichts in eine innere Erregung wie vor einem wichtigen Ereignis. Obwohl die Sonne schon zaghaft den jungen Tag ankündete schloss er die Augen wieder. Zu schön und kostbar war das, was sich seinen inneren Augen darbot. In staunender Betrachtung verfolgte er wie sich wie von Hand eines Künstlers, Bild an Bild reihte: Habenichts befand sich träumend im hohen Mittelschiff einer himmelwärts strebenden, gotischen Kathedrale. Tief beeindruckt von den Altären und Kunstwerken, verweilte er in einer Kirchenbank. Da bemerkte er in einer Seitenempore, einen betenden Mönch, der mit gesenktem Kopf, das den Raum füllende Orgelspiel in sich aufnahm. Plötzlich schien es Habenichts, als könne auch er die Orgelklänge hören, die sich mit den hochstrebenden Pfeilern des Kirchenschiffes, zu einem feierlichen Lobgesang vereinigten. Und es weitete sich sein innere Schau: Habenichts erinnerte sich an die schönsten Augenblicke seines Lebens, in denen er die Nähe Gottes fühlen durfte. Der Gesang und die Musik schienen nun, wie auf Engelsflügeln, den Kirchenraum zu verlassen. Alles sollte nun mitsingen, dachte Habenichts, in seiner kindlichen Freude, die ihn ergriff.
Was war nun auf wunderbare Weise mit seinen Ohren und Augen geschehen? Die Sterne am Himmel begannen zu klingen, Quellen und Wasserläufe stimmten auf ihre Weise mit ein. Ein Windstoß bewegte wie von Geisterhand, die Blätter von Büschen und Bäumen zu einem großen Rauschen. Die Tiere und alle Lebewesen gerieten im Licht der aufgehenden Sonne in Erregung. Habenichts fühlte sich in seinem Federbett ruhend, reich beschenkt und wagte es nicht, zu erwachen, um ja nichts von diesem Erlebnis zu versäumen. Still im ruhigen Atmen, war er bereit, all das Schöne geschehen zu lassen. Raum und Zeit verloren ihr Maß: Seine feinen Ohren vernahmen sogar den harmonischen Gesang und die feierliche Musik von Männern, Frauen und Kindern, in allen Sprachen der Menschen. Es schien Habenichts, als stimme das ganze Universum in den Lobgesang ein, und auch er sei berufen, seine Freude hinaus zu jubeln. Erwachend und vor Freude zitternd begann er leise und dann mit immer festerer Stimme zu singen: „Ad Deum ad Dominum, ad Deum ad Domininum, ad Deum ad Deum oremus!“

Der Habenichts
Aus einem tiefen, gesunden Schlaf erwachend, geriet Habenichts in eine innere Erregung wie vor einem wichtigen Ereignis. Obwohl die Sonne schon zaghaft den jungen Tag ankündete schloss er die Augen wieder. Zu schön und kostbar war das, was sich seinen inneren Augen darbot. In staunender Betrachtung verfolgte er wie sich wie von Hand eines Künstlers, Bild an Bild reihte: Habenichts befand sich träumend im hohen Mittelschiff einer himmelwärts strebenden, gotischen Kathedrale. Tief beeindruckt von den Altären und Kunstwerken, verweilte er in einer Kirchenbank. Da bemerkte er in einer Seitenempore, einen betenden Mönch, der mit gesenktem Kopf, das den Raum füllende Orgelspiel in sich aufnahm. Plötzlich schien es Habenichts, als könne auch er die Orgelklänge hören, die sich mit den hochstrebenden Pfeilern des Kirchenschiffes, zu einem feierlichen Lobgesang vereinigten. Und es weitete sich sein innere Schau: Habenichts erinnerte sich an die schönsten Augenblicke seines Lebens, in denen er die Nähe Gottes fühlen durfte. Der Gesang und die Musik schienen nun, wie auf Engelsflügeln, den Kirchenraum zu verlassen. Alles sollte nun mitsingen, dachte Habenichts, in seiner kindlichen Freude, die ihn ergriff.
Was war nun auf wunderbare Weise mit seinen Ohren und Augen geschehen? Die Sterne am Himmel begannen zu klingen, Quellen und Wasserläufe stimmten auf ihre Weise mit ein. Ein Windstoß bewegte wie von Geisterhand, die Blätter von Büschen und Bäumen zu einem großen Rauschen. Die Tiere und alle Lebewesen gerieten im Licht der aufgehenden Sonne in Erregung. Habenichts fühlte sich in seinem Federbett ruhend, reich beschenkt und wagte es nicht, zu erwachen, um ja nichts von diesem Erlebnis zu versäumen. Still im ruhigen Atmen, war er bereit, all das Schöne geschehen zu lassen. Raum und Zeit verloren ihr Maß: Seine feinen Ohren vernahmen sogar den harmonischen Gesang und die feierliche Musik von Männern, Frauen und Kindern, in allen Sprachen der Menschen. Es schien Habenichts, als stimme das ganze Universum in den Lobgesang ein, und auch er sei berufen, seine Freude hinaus zu jubeln. Erwachend und vor Freude zitternd begann er leise und dann mit immer festerer Stimme zu singen: „Ad Deum ad Dominum, ad Deum ad Domininum, ad Deum ad Deum oremus!“

Im Namen des Vaters Sohnes und Heiligen Geistes

Lesung und Evangelium

Donnerstag, 29. Januar
Donnerstag der 3. Woche im Jahreskreis
Römischer gewöhnlicher Kalender
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Hl. Paula von Rom – Hl. Paula von Rom | Hl. Valerius – | Mehr…
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Zweites Buch Samuel 7,18-19.24-29.
Nachdem Natan zum König David gesprochen hatte, ging dieser hin und setzte sich vor dem HERRN nieder und sagte: Wer bin ich, Herr und GOTT, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher geführt hast?
Weil das in deinen Augen noch zu wenig war, Herr und GOTT, hast du dem Haus deines Knechtes sogar Zusagen für die ferne Zukunft gemacht. Ist das eine Weisung, wie sie einem Menschen zukommt, mein Herr und GOTT?
Du hast Israel auf ewig zu deinem Volk bestimmt und du, HERR, bist sein Gott geworden. Doch nun, HERR und Gott, verleih dem Wort, das du über deinen Knecht und über sein Haus gesprochen hast, für immer Geltung und tu, was du gesagt hast! Dann wird dein Name groß sein für ewige Zeiten und man wird sagen: Der HERR der Heerscharen ist Israels Gott! Und das Haus deines Knechtes David wird vor deinen Augen Bestand haben.
Denn du, HERR der Heerscharen, Gott Israels, hast deinem Knecht offenbart: Ich will dir ein Haus bauen. Darum fand dein Knecht den Mut, so zu dir zu beten: Ja, Herr und GOTT, du bist der einzige Gott und deine Worte sind wahr. Du hast deinem Knecht ein solches Glück zugesagt. So segne jetzt gnädig das Haus deines Knechtes, damit es ewig vor deinen Augen Bestand hat. Denn du, Herr und GOTT, hast es versprochen und mit deinem Segen wird das Haus deines Knechtes für immer gesegnet sein.
Psalmen 132(131),1-2.3.5.11.12.13-14.
Kv: Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Gedenke, HERR, zugunsten Davids all seiner Mühen, wie er dem HERRN geschworen, gelobt hat dem Starken Jakobs: „Nicht will ich das Zelt meines Hauses betreten noch zum Ruhen mein Lager besteigen, bis ich für den HERRN eine Stätte finde, Wohnung für den Starken Jakobs.“
Der HERR hat David Treue geschworen, nicht wird er von ihr lassen: „Einen Spross deines Leibes will ich setzen auf deinen Thron. Wenn deine Söhne meinen Bund bewahren, mein Zeugnis, das ich sie lehre, dann sollen auch ihre Söhne auf deinem Thron sitzen für immer.“ Denn der HERR hat den Zion erwählt, ihn begehrt zu seinem Wohnsitz: „Das ist für immer der Ort meiner Ruhe, hier will ich wohnen, ich hab ihn begehrt.“
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 4,21-25.

In jener Zeit sprach Jesus: Zündet man etwa eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel oder unter das Bett? Stellt man sie nicht auf den Leuchter? Denn es gibt nichts Verborgenes, das nicht bekannt werden soll, und nichts Geheimes, das nicht an den Tag kommen soll. Wenn einer Ohren hat zum Hören, so höre er! Weiter sagte er: Achtet auf das, was ihr hört! Nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden, ja, es wird euch noch mehr gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.
Lektionar. Rechte: staeko.net
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Hl. Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997)
Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe
No Greater Love, p. 67 (ins Dt. übers. © evangelizo)
Das Licht der Welt sein (Mt 5,14)
Es kann vorkommen, dass ich, wenn ich arbeite, nicht in der Lage bin, meine Aufmerksamkeit ganz auf Gott zu richten – aber Gott verlangt das auch nicht von mir. Immerhin kann es jedoch mein Wunsch und Vorsatz sein, meine Arbeit mit Jesus und für Jesus zu tun. Das ist etwas Schönes, und das will Gott auch. Er möchte, dass unser Wollen und Wünschen sich auf ihn, auf unsere Familie, unsere Kinder, unsere Brüder und auf die Armen richten. Jeder von uns ist und bleibt nur ein kleines Werkzeug. Wenn du die Bestandteile eines Elektrogeräts anschaust, siehst du ein Gewirr von großen und kleinen, neuen und alten, teuren und billigen Drähten. Wenn kein Strom durch sie fließt, gibt es kein Licht. Diese Drähte sind du und ich. Der Strom ist Gott. Wir haben die Macht, den Strom durch uns fließen zu lassen, uns zur Verfügung zu stellen, dass er sich unser bedienen kann, ihn so das Licht der Welt erzeugen zu lassen – oder uns zu weigern, von ihm gebraucht zu werden und damit zuzulassen, dass die Finsternis sich ausbreitet.

Geborgen in der Kirche
Geborgen im Glauben Hoffen und Lieben.

Lesung und Evangelium

Hier folgt eine Lesung uund Evangelium

Mittwoch, 28. Januar
Mittwoch der 3. Woche im Jahreskreis
Römischer gewöhnlicher Kalender
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Hl. Thomas von Aquin – Hl. Thomas von Aquin | Josef Freinademetz – | Mehr…
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Zweites Buch Samuel 7,4-17.

Das Wort des HERRN erging an Natan: Geh zu meinem Knecht David und sag zu ihm: So spricht der HERR: Du willst mir ein Haus bauen, damit ich darin wohne? Seit dem Tag, als ich die Israeliten aus Ägypten heraufgeführt habe, habe ich bis heute nie in einem Haus gewohnt, sondern bin in einer Zeltwohnung umhergezogen. Habe ich in der Zeit, als ich bei den Israeliten von Ort zu Ort zog, jemals zu einem der Stämme Israels, die ich als Hirten über mein Volk Israel eingesetzt hatte, ein Wort gesagt und sie gefragt: Warum habt ihr mir kein Haus aus Zedernholz gebaut? Sag also jetzt meinem Knecht David: So spricht der HERR der Heerscharen: Ich habe dich von der Weide und von der Herde weggeholt, damit du Fürst über mein Volk Israel wirst, und ich bin überall mit dir gewesen, wohin du auch gegangen bist. Ich habe alle deine Feinde vor deinen Augen vernichtet und ich werde dir einen großen Namen machen, der dem Namen der Großen auf der Erde gleich ist.
Ich werde meinem Volk Israel einen Platz zuweisen und es einpflanzen, damit es an seinem Ort wohnen kann und sich nicht mehr ängstigen muss und schlechte Menschen es nicht mehr unterdrücken wie früher
und auch von dem Tag an, an dem ich Richter in meinem Volk Israel eingesetzt habe. Ich verschaffe dir Ruhe vor allen deinen Feinden. Nun verkündet dir der HERR, dass der HERR dir ein Haus bauen wird.
Wenn deine Tage erfüllt sind und du dich zu deinen Vätern legst, werde ich deinen leiblichen Sohn als deinen Nachfolger einsetzen und seinem Königtum Bestand verleihen. Er wird für meinen Namen ein Haus bauen und ich werde seinem Königsthron ewigen Bestand verleihen. Ich werde für ihn Vater sein und er wird für mich Sohn sein. Wenn er sich verfehlt, werde ich ihn nach Menschenart mit Ruten und mit Schlägen züchtigen. Nie wird sich meine Huld von ihm entfernen, wie ich sie von Saul entfernt habe, den ich vor dir entfernt habe. Dein Haus und dein Königtum werden vor dir auf ewig bestehen bleiben; dein Thron wird auf ewig Bestand haben. Natan sprach zu David genauso, wie es gesagt und offenbart worden war.

Psalmen 89(88),4-5.27-28.29-30.
Kv: Auf ewig bewahre ich ihm meine Huld. „Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten und David, meinem Knecht, geschworen: Auf ewig gebe ich deinem Haus festen Bestand und von Geschlecht zu Geschlecht gründe ich deinen Thron. Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du, mein Gott, der Fels meiner Rettung.

Ja, zum Erstgeborenen mache ich ihn, zum Höchsten unter den Königen der Erde. Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren, mein Bund mit ihm ist verlässlich. Sein Haus lasse ich dauern für immer und seinen Thron wie die Tage des Himmels.”

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 4,1-20.

In jener Zeit lehrte Jesus am Ufer des Sees von Galiläa und sehr viele Menschen versammelten sich um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot auf dem See und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer.
Und er sprach lange zu ihnen und lehrte sie in Gleichnissen. Bei dieser Belehrung sagte er zu ihnen:
Hört! Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen es. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war;
als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte.
Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat und sie brachte keine Frucht.
Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht; die Saat ging auf und wuchs empor und trug dreißigfach, sechzigfach und hundertfach. Und Jesus sprach: Wer Ohren hat zum Hören, der höre!
Als er mit seinen Begleitern und den Zwölf allein war, fragten sie ihn nach dem Sinn seiner Gleichnisse.
Da sagte er zu ihnen: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben; für die aber, die draußen sind, geschieht alles in Gleichnissen; denn sehen sollen sie, sehen, aber nicht erkennen; hören sollen sie, hören, aber nicht verstehen, damit sie sich nicht bekehren und ihnen nicht vergeben wird. Und er sagte zu ihnen: Wenn ihr schon dieses Gleichnis nicht versteht, wie wollt ihr dann all die anderen Gleichnisse verstehen? Der Sämann sät das Wort. Auf den Weg fällt das Wort bei denen, die es zwar hören, aber sofort kommt der Satan und nimmt das Wort weg, das in sie gesät wurde. Ähnlich ist es bei den Menschen, bei denen das Wort auf felsigen Boden fällt: Sobald sie es hören, nehmen sie es freudig auf; aber sie haben keine Wurzeln, sondern sind unbeständig, und wenn sie dann um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt werden, kommen sie sofort zu Fall. Bei anderen fällt das Wort in die Dornen: Sie hören es zwar,
aber die Sorgen der Welt, der trügerische Reichtum und die Gier nach all den anderen Dingen machen sich breit und ersticken es und es bleibt ohne Frucht. Auf guten Boden ist das Wort bei denen gesät, die es hören und aufnehmen und Frucht bringen, dreißigfach, sechzigfach und hundertfach.
Lektionar. Rechte: staeko.net

Wort Gottes segne uns

Eine Fantasiereise

Leider folgt bis auf den heutigen Tag, die Mehrheit unserer Familie mit zunehmender Selbstständigkeit der drei Töchter nicht meinen Vorstellungen, sondern den Anregungen unserer weit gereisten Oma. Ich müsste mich als Senior in dieser Lage wahrlich sehr bedauern, hätte mir die Natur nicht zum Ausgleich eine reiche Fantasie geschenkt. Ihr verdanke ich es, mir einfach eine Geschichte einfallen zu lassen, in der sich die sperrige Familie endlich einmal darauf einlässt, auf meine Wünsche ein zu gehen. In der folgenden Erzählung werdet Ihr davon hören, wie ich es schaffe, meine Frau und die große Familie, zu einer Bergwanderung rund um Oberstdorf zu bewegen:

Ich kenne niemand, der es mir vergönnte, all die vertrauten Wege wieder zu gehen, auf denen ich früher mit meiner Frau kräftig ausgeschritten bin. Welch ein Vergnügen kann es bereiten, im Allgäu zu wandern, die entzückenden Bergblumen und die emsigen Bienen zu bewundern, den würzigen Duft des Heues und frisch gemähten Grases zu riechen, begleitet von der Musik abgestimmter Glocken der Kühe auf den weiden. Was könnte meine ganze Familie erleben, wenn sie endlich einmal meinen Spuren folgte? Auf geht´s! Sofia, unsere muntere Enkelin, läuft wie immer, auch auf unserer Fantasiereise einige Schritte voraus. Es ist ihr wichtig, die Erste zu sein, der niemand folgen kann. Der Höhenweg um Oberstdorf führt in einem schattigen Waldstück steil bergab. Um den Wanderern sicheren Tritt zu verschaffen, gibt es mit Pfählen gesicherte Stufen. Sofia hüpft, vergnügt-jauchzend, die Stufen hinunter. Sie ist mit ihren zehn Jahren bereits eine gute Sportlerin und bewegte sich nicht nur in den Bergen, sondern auch auf ihrem Einrad und im Wasser sehr geschickt.

Ihr vierjähriger, blondschopfiger Bruder Niclas, den ich an der Hand führe, will seiner Schwester nicht nachstehen und bedrängt mich mit den Worten. „Opa hüpf, Opa hüpf, Opa hüpf!“ Ich gebe schließlich dem Drängen des aufgeregten Knaben nach und hüpfe mit ihm von Stufe zu Stufe den Weg hinunter, bis von unserer Familie nichts mehr zu sehen ist. Niclas jauchzt vor Vergnügen. Prustend, mit klopfendem Herzen und hochrotem Kopf, bleibe ich nach einiger Zeit stehen, und überlege mir, ob es nicht noch eine andere Möglichkeit gibt, sich weniger anstrengend fort zu bewegen?

Zum Glück fällt mir ein, dass ich seit meiner Kindheit in Träumen fliegen kann. Zu Niclas gewendet sage ich bedeutungsvoll: »Dein Opa kann nicht nur hüpfen, sondern auch fliegen! «Niklas schaut ungläubig zu mir herauf: »Nur Vögel können fliegen«, behauptet er hartnäckig. Ich entgegne: »Opa Franz kann aber fliegen und wenn Du recht mutig bist, werde ich Dich mitnehmen. Du musst mir nur auf den Rücken sitzen, und Dich dann an meiner Jacke gut festhalten«. Niklas, immer noch ungläubig, an diesem Unternehmen aber höchst interessiert, bietet sich zum Flug an. Ich nehme in »huckepack«, mache einige leichte Schwimmbewegungen und hebe ab. »Halte Dich gut fest«, rufe ich ihm nochmals zu.

Wir schweben, ohne die Füße zu benutzen, leicht über die Stufen des Weges hinunter. »Schön, kreischt Niclas!» »Opa, flieg weiter, flieg weiter! bettelt er. « Offensichtlich hat er keine Angst. Ich fliege mit ihm nahe über die Stufen, damit uns ein möglicher Sturz nicht zu sehr schaden kann. An einer Wegbiegung können wir tief ins Tal hinuntersehen, und die in der Sonne liegenden Wiesen mit den prächtigen Blumen bewundern. Ich mache eine kräftige Bewegung, und „hui“, fliegen wir, zunächst aus Sicherheitsgründen in Bodennähe, dann aber frei wie ein Vogel, weit über die Lichtung hinaus. Es bereitet uns einen Riesenspaß, den Aufwind am Hang zu spüren, und in großen Kreisen. wie ein Drachenflieger, hin und her zu segeln. Schließlich haben wir genug, denn es bläst uns in der Höhe ein ziemlich kühler Wind um die Ohren. Ich halte Ausschau nach einem geeigneten Landeplatz und setze, als ich in der Ferne Segelflugzeuge erkenne, dort zur Landung an. Die Segelflieger staunen nicht schlecht, als wir plötzlich auftauchen und ohne Flugzeug fliegend, unbeschadet landen. Sie überschütten uns mit Fragen: »Wie macht ihr das? « Ich entgegne: »Von Kindheit an kann ich fliegen. Ich weiß aber nicht wieso« Und zum Leiter der Flugschule gewandt: »Sie sind doch ein erfahrener Pilot und sollten mir erklären können, warum ich fliegen kann? «Er konnte es nicht. Wir bedanken uns dennoch, und winken den freundlichen Segelfliegern noch einmal zum Abschied zu.

Gegen den Protest von Niclas, geht es langsam zu Fuß den Höhenweg zurück. Wir finden Sofia und die Familie, die sich zu einer Vesperpause niedergelassen hatten, und berichten ausführlich, was sich inzwischen ereignete. Sie können es einfach nicht verstehen, dass Opa fliegen kann. Niclas behauptet aber steif und fest: »Ich bin auf Opas Rücken wirklich geflogen und es war wunderschön, auch wenn ihr es nicht glauben wollt!« Oli und Arthur, kräftige, bergerfahrene, kritische Männer, wünschten sehr neugierig geworden, von Opa einen weiteren Beweis seiner Flugkünste. Sie äußerten: »Wenn Du schon seit Deiner Kindheit im Traum geflogen bist, müsstest Du mindestens noch eine Geschichte erzählen können«. »Nichts einfacher als das«, entgegnete ich. Opa räuspert sich kurz, streicht mit einer Hand durch die Haare und beginnt:

Ich war einmal in England und wanderte dort durch Wälder und Felder einer schönen Landschaft, die an einem sonnigen Tag den Blick weit über die sanften Schwingungen der Hügel bis zur Küste und dem Meer freigab. Vor mir, auf der Höhe, sah ich eine Schule. Sie trotzte offensichtlich schon lange Wind und Wetter. Die Fenster waren geöffnet, und fröhliche Kinderstimmen mit Klavierbegleitung drangen an mein Ohr. Ich hatte große Lust, zu erkunden, wie hier Unterricht erteilt wird. Je näher ich kam, umso weniger hörte ich Gesang. Offensichtlich gab es inzwischen Unterricht in einem anderen Fach. Ich blieb dennoch bei meinem Vorhaben, klopfte an die Türe des Klassenzimmers, wurde hereingebeten, und betrat den Raum.

Der erste Eindruck beim Betreten des Klassenzimmers, wollte gar nicht zu den fröhlichen Liedern passen, die mich angelockt hatten. Eine hübsche, junge Lehrerin stand an der Tafel, bemüht, etwa dreißig Mädchen und Buben mathematische Regeln zu erklären. Ich wunderte mich nicht allzu sehr über die teilweise entrückten Mienen der Schüler, und das verzweifelte Nagen an den Bleistiften. Erinnerte mich doch die gedämpfte Stimmung der Schüler und der trockene Vortrag der Lehrerin, an manche spröde Mathematikstunde aus der eigenen Schulzeit. Nach einer kurzen Begrüßung der Lehrerin und Kinder, erklärte ich meinen Wunsch, ein wenig am Unterricht teilnehmen zu dürfen. In gebrochenem Englisch erzählte ich, dass ich aus Deutschland komme und hier durch diese wunderschöne Landschaft wandere. Die Lehrerin war einverstanden und bot mir einladend auf einem der kleinen Stühle Platz an. Ich bemerkte durchaus, dass die Kinder, möglicherweise auch die Lehrerin, in meinem Besuch eine willkommene Abwechslung erblickten: Sechzig lebhafte Kinderaugen musterten meine Wanderkleidung, die staubigen Schuhe und den großen Rucksack. Die Lehrerin drehte sich zu mir um, mit der Frage, ob ich auch einen Beitrag zum Unterricht leisten könne? Ich gab zu verstehen, dass ich ihren Mathematik-Unterricht sicher nicht überbieten könne. Seit meiner Kindheit verfügte ich aber über eine besondere Gabe, mit der ich sie und die Schüler sicher erfreuen könne. Dies setze aber voraus, dass der Mathematik-Unterricht für eine kleine Weile unterbrochen werde. Die Lehrerin war überrascht, die Kinder horchten auf. Sie stellte sich aber sehr schnell auf die neue Situation ein und fragte, was ich anzubieten hätte. Erst nach einer befriedigenden Antwort vermöge sie zu entscheiden, ob sie die Erlaubnis geben könne, den Unterricht zu unterbrechen. Aller Augen richteten sich auf mich:

Ich stand auf, machte mit den Armen einige Schwimmbewegungen und sagte in die erwartungsvolle Stille: »Ich kann hier fliegen!« Der Lehrerin verschlug es für einen Moment die Sprache. Einigen Kindern blieb für Sekunden der Mund offenstehen. Dann kamen die ersten Reaktionen: »Das ist nicht möglich, nur Vögel oder Flugzeuge können fliegen!« »Sie wollen doch nicht behaupten, dass Sie hier einfach in der Luft schweben können?«, äußerte die Lehrerin. »Einfach natürlich nicht«, gab ich zur Antwort. Ich kann aber, wenn ich mit Armen und Beinen kräftig rudere, seit meiner Kindheit in der Fantasie fliegen. »Fliegen, fliegen, fliegen!«, schrien die Kinder im Chor und durch einander. »Auf Ihre eigene Verantwortung«, sagte die Lehrerin. Unter heftigem Geschrei, Strampeln und Klatschen der Kinder, ging ich zum Start kurz in die Knie, stieß mich kräftig ab, machte zunächst mit den Armen, dann auch mit den Beinen, einige kräftige Bewegungen, wie beim Brustschwimmen, und erhob mich unter demohrenbetäubenden Lärm der Kinder in die Luft. Dicht am Kopf der Lehrerin vorbei, steuerte ich hinauf zur Decke, drehte einige Runden, segelte auf und nieder, sodass die Kinder in den Schulbänken ihre Köpfe einzogen und flog durch ein offenes Fenster hinaus. Es bereitete mir große Freude, den Aufwind zu spüren, und im Gleitflug den weiten Blick über die sich auf und absenkenden Felder und Fluren bis hin zur Küste mit den anstürmenden Wellen zu genießen. »Juchhe und Hurra« schrie ich laut in den Wind, der mein Rufen zur Schule trug. Dort klebten die Lehrerin und Kinder an den Scheiben und ließen nur das Fenster offen, durch das ich hinausgeflogen war, damit ich auch wieder sicher landen könnte. Einige Male flog ich ganz nahe an der Schule vorbei, um die begeistert winkende Horde zu grüßen. Schließlich setzte ich in einem weiten Bogen zur Landung an, steuerte durch das offene Fenster, drehte noch einmal eine Runde durchs Klassenzimmer und landete unter großem Beifall. Aus Anlass meines Geburtstages, schlug ich dem kleinsten Schüler vor, wenn er keine Angst hätte, dann könne er mit mir eine Runde durchs Zimmer fliegen. Alle Kinder bedrängten ihn: »John, fliege, John, fliege!« Er stimmte nach einigem Überlegen zu. Ich nahm ihn auf den Rücken mit dem Hinweis, sich gut festzuhalten, ging in die Knie und hob mit einem kräftigen Ruck ab. Die Schüler tobten und die Lehrerin hielt sich vor Schreck die Hände vors Gesicht. Ich flog auf und nieder, hin und her, bis ich ein deutliches Zittern des Knaben verspürte. Ohne Schaden zu nehmen, landeten wir direkt vor der großen Tafel, neben dem Pult der Lehrerin. John japste nach Luft und war ganz grün im Gesicht. Ich beugte mich zu ihm hinunter, um ihn vor allen Schülern für seinen Mut zu loben. Doch da nahte das Unheil: John atmete noch einmal tief durch. Dabei rumorte es vernehmlich in seinem Bauch und ehe ich mich zur Seite wenden konnte, bekam ich einen Teil seines Frühstücks ab. » He, das gefällt mir gar nicht, warum spuckst Du mich einfach an«, fuhr es aus mir heraus! John sah mich entwaffnend mit großen, erschrockenen Augen an und stammelte: „Das ist mein – mein – mein – Geburtstagsgeschenk für Dich!« Ich war sprachlos. Und als alle Kinder in den Kanon einfielen: »Viel Glück und viel Segen auf all Deinen Wegen…«, drückte ich den leicht widerstrebenden Knaben einfach an mich und sagte zu ihm: »Es ist alles wieder gut! «
Notdürftig gereinigt, nahm ich meinen Rucksack wieder auf und verabschiedete mich unter dem Beifall der Schüler. Die freundliche Lehrerin wünschte mir für weitere Flüge »Hals und Beinbruch«.

Unsere ganze Wander-Familie, selbst Oli und Artur, waren nach dieser Erzählung überzeugt, dass Opa fliegen kann, wenn nicht wirklich, so doch in der Fantasie. Auch Ihr könnt, ohne Schaden zu nehmen oder anderen Schaden zuzufügen, in der Fantasie viele Abenteuer erleben oder aus Euren Träumen, wie Opa, schöne Geschichten gestalten. Die ersten Flugzeug-Konstrukteure träumten zunächst auch nur davon, wie Vögel fliegen zu können. Dann bauten sie immer bessere Maschinen, mit denen heute viele Menschen wie Oma und ihre Freundin Marie-Luise weltweit unterwegs sind .Allen, die mit Flugzeugen reisen, wünsche ich „Hals und Beinbruch“. Das bedeutet in der Fliegersprache: »Guten Flug und sichere Landung.« Opa Franz rechnet aber auch fest damit, dass einige Urlauber sich entschließen könnten, in diesem Jahr einmal die reizvollen Städte und Regionen der engeren Heimat zu erkunden. Sie werden es sicher nicht bereuen.

Der Schriftsteller

Nach einem schwierigen Prozess gegen die Kassenärztliche Vereinigung von Baden-Württemberg endete mit fünfundsiebzig Jahren meine Zulassung als Psychologischer Psychotherapeut. Seit dieser Zeit arbeite ich öffentlich als Schriftsteller. In einem Traum hörte ich eine Stimme, die mir sagte: „Franz sag etwas“ Ich blicke dankbar auf mein Leben und den schönsten Beruf als Schriftsteller zurück. Es ist für mich ein großes Geschenk, ein Zeichen zu sein, dass unter Gottes Beistand, auch die letzten Lebensjahre Heil und Segen bewirken können. Ich durfte aber zuvor schon in vielfältigen Beziehungen die Bedeutung der Sprache erfahren:

Bis zum dreißigsten Lebensjahr war ich als Baukaufmann und Stadtrat in meiner Heimatstadt Rheinfelden(Baden) tätig. Dann folgt als Spätberufener das Abitur und Studium der Theologie, Philosophie, und Klinischen Psychologie zum Diplompsychologen, mit Leitungsaufgaben in Münster, Oppenweiler und als Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis. 1972 heiratete ich Dr. Iris Schwald, Ärztin für Neurologie Psychiatrie und Psychotherapie. Der über fünfzigjährigen Ehe entstammen drei beruflich tätige verheiratete Töchter mit ihren Söhnen und Töchtern.

Ich möchte nicht verschweigen, dass mir die Abgabe der Praxis und die Frage, wie ich mit meinen Erfahrungen als Pensionär sinnvoll weiterwirken könnte, auch Kummer bereitete. Aus dieser Zeit stammt mein erster Essay „Einheit und Vielfalt“, in dem ich meine Dankbarkeit dem bisherigen Leben gegenüber Ausdruck verlieh, die in einer Dreifaltigkeitsvorstellung endete, in der ich ein Drängen spürte, ohne genau zu wissen, wohin die Reise gehen würde. In drei Büchern mit dem Titel „Geschichten und Gedanken“ versprach ich meinen Lesern dass ich ihnen als Brückenbauer aus dem Leben für das Leben redlich berichten werde, was mich und andere Menschen bewegt. Die Vielfalt der sprachlichen Mittel, die mir zur Verfügung stehen, ist den Büchern, und in den Artikeln in meinem seit vielen Jahren betreuten Literaturblog und den Kanälen im Internet veröffentlichten Texte belegt.

Inzwischen hat sich das zu Beginn meiner Arbeit als Schriftsteller noch unklare Drängen geklärt, denn es drängt mich gegen Ende meines Lebens mit aller Kraft meine Dankbarkeit für die Begegnungen und Beziehungen zu den vielen Menschen, und Geschöpfen von der Mücke bis zu den Sternen, in einem von Gott geschaffenen und geliebten Universum zu erzählen. Sie werden einem Mitmenschen, dem „Franz sag was“ sicher erlauben, als Brückenbauer, der wie Sie um sein Ende weiß zu sagen, wem er sein Leben, und alles was er ist und hat verdankt. Mir fehlen im Moment die Worte und Tränen einer erlösten Kreatur dürfen fließen, da ich es wage, dafür „Gott sei Dank zu sagen. Ich rufe Euch zu, vergesst es nie: Wir sind nicht ins Leben geworfen, sondern in ein von Gott erschaffenes und erhaltenes Dasein geliebt. Wer könnte den Vater Sohn und Heiligen Geist nicht von ganzem Herzen mit allen Sinnen und Kräften und seine Mitmenschen, ja die ganze Schöpfung lieben, wenn er bekennen darf, alles Gott verdanken zu dürfen
Liebe Brüder und Schwestern in der Nähe und weltweit, habt ein Nachsehen mit mir, wenn ich in meiner Liebe zu Gott Euch allen das gleiche Glück wünsche. Ich kann es nicht lassen, Gott unserem gnädigen Schopfer und Vater bis zu meinem letzten Atemzug für SEINE unermessliche Liebe zu danken. Und wenn mein Herz übervoll ist, bleib ich Gott zuliebe Euer Franz, der noch etwas zu sagen hat.
Gott befohlen!

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