Abschied

Grausam hast Du
Bruder Tod uns
ein Lieb genommen

darum sind wir in
herbe Not und
bitteren Schmerz
gekommen

Kummer quält nicht
mehr so sehr Du Lieb
lebst ja in Frieden

Du bist uns nah Dein
Grab ist leer Dank und
Erinnerung geblieben.

Du Bruder Tod in
Ehren Liebe kannst
DU nicht zerstören
Blumen und Lieder
trösten uns wieder

Der Herr ist gestorben und auferstanden

                                   

 

 

                                   

 

Memoria

Wie Morgenlicht
durch Dunkel bricht,
so bist Du da,
holde Memoria.

Gibst mir Geleit
in Herz und Sinn,
durch Raum und Zeit,
zu Freunden hin.

Ich steh in Schuld und
wünschte zu vergelten,
denn ohne Eure Huld,
herrscht Armut in den Zelten.

Dies‘ dankend Wort,
es bleibt als Hort,
ein kleines Lied, das
die Erinnerung schrieb

Zeit und Ewigkeit

 

 

Trostworte

Das Leben führt uns manchmal in Situationen, in denen es uns die Sprache verschlägt, und uns das rechte und gute Wort nicht einfallen mag, um auszudrücken, was uns zutiefst bewegt. Dann ist nur noch ein teilnehmendes Schweigen möglich.

Das Herz hat aber –wie Pascal sagt- seine eigenen Gründe die der Verstand nicht kennt, und will nicht schweigen.

Empfangen Sie, die Sie von Leid oder Trauer betroffen sind, alles, was Ihnen mein Herz an Hoffnung und guten Wünschen in Ihrer Not zu sagen hat.

Ihr Franz Schwald
aus Oppenweiler

Ewige Liebe bewahre und tröste und stärke uns

Frieden und Segen

Ich halte ein in unserem Lauf
und innere Türen gehen auf
die ganze Welt spaziert herein
sie darf bei uns zu Hause sein

In Spuren von erhabenen Werken
suchen wir den Herrn auf Erden
preisen Gott der alles schafft
SEINE Liebe Schönheit Macht

Der  Herr versöhnt mit allem Leid
ER löst die Fesseln und befreit
will ER Seine Schafe leiten
auf den Wegen durch die Zeiten

Erhabener Schöpfung tiefer Frieden
weite unser Herz hienieden
wenn Erde und Himmel sich erheben
beim Freudentanz in Gottes Segen.

Freudentanz

 

 

 

 

Über Worte und Sprache

Unsere Worte und Sprache in ihren vielfältigen Formen, dienen uns Menschen lebenslang als Brücken zur Verständigung. Ich lade Sie, liebe Leser daher heute ein, mit mir über die Bedeutung und Pflege dieses kostbaren Geschenkes unseres Lebens nachzudenken:

Lange bevor wir sprechen konnten, drangen Geräusche, Töne und Worte an unsere kindlichen Ohren: Wenn die Mutter beispielsweise den Tisch deckte, dabei ein Lied summte, mit den Geschwistern redete oder die Teller klapperten, verschmolzen  Geräusche und Worte zu einem vertrauten Sprachraum. Mutters Stimme klang in uns nach, als wir von ihr die ersten Worte und Sätze lernten und deren Bedeutung erfassten. Es brauchte geduldige Zuwendung, viele Hinweise und Hilfen von ihr, bis wir im spielerischen Spracherwerb, unseren Wortschatz so erweiterten, dass wir konkrete Ereignisse in unserer Umgebung verstehen, und sinngemäß darauf antworten konnten. Die Worte und Sprache der anderer Menschen konnten uns von da an im Einklang mit der eigenen Erfahrung gelegentlich wie ein „heile Segen“ beruhigen und trösten oder verunsichern, erschrecken und ängstigen. Der  Spracherwerb und die Bereitschaft lebenslang zu lernen, gehören daher mit zu den Voraussetzungen unserer Kompetenz zur Lebensgestaltung und Orientierung in einer komplexen Umwelt.

Auch in den globalen Beziehungen der Menschen und bei deren Problemen, sind die Bereitschaft zum Gespräch, und die Sprache als Medium des Interessenausgleichs, von entscheidender Bedeutung. Die weltweiten Konflikte, wirtschaftlichen, ökologischen und religiösen Differenzen, sowie die militärischen und terroristischen Bedrohungen, sind daher Ziele andauernd zäher Verhandlungen. Der Wille zur Verständigung über die hohen Kosten für den Wiederaufbau, die Migrationsbewegungen und die Abwehr von Bedrohungen, bedürfen deshalb im hohen Ausmaß analytische Fähigkeiten und sprachliche Kompetenz der Beteiligten, um Lösungen unter den Geberländern im begrenzten Umfang zu verhandeln.

Die globalen Probleme des Datenaustausches in verschiedenen Sprachen bekommen nicht nur Wissenschaft, Bildung, und Wirtschaft sondern alle Menschen zu spüren, die bemüht sind, den ständigen Wandel in den relevanten Bereichen zu verstehen, um handlungsfähig zu bleiben. Um die heutige Nachrichtenflut zu reduzieren und die Worte und Sätze in ihrer kulturell unterschiedlich tradierten Bedeutung zu verstehen, ist außer der sprachlichen-, eine hohe medial-technische Kompetenz erforderlich.

Auch in unserer multikulturellen, europäischen Gesellschaft, wechseln wir ständig den Gebrauch sprachlicher Kompetenz, von dem Dialekt und der Alltagssprache zur Hochsprache, Fach- oder Fremdsprache. Wir berücksichtigen ebenso die Unterschiede in der Darstellung empirischer oder historische Befunde,  der  Kunst, Literatur, Musik, oder bei philosophischen und religiösen Themen. In einem lebenslangen Prozess entwickeln wir Menschen daher die analytischen und intellektuellen Fähigkeiten weiter, um verbale Inhalte, die uns täuschen, verwirren, schaden können, von denen zu unterscheiden, die hilfreich, richtig und wichtig für uns sind. In Diskussionen begegnen wir dabei gelegentlich zwei Sprachspielen, die wie „feindliche Brüder“ nicht zusammen finden wollen:

Die Naturwissenschaften, die von der Vorstellung ausgehen, wir könnten mit geeigneten Methoden alles erforschen, und mit hoher Wahrscheinlichkeit das, was gültig, richtig und wahr ist, von dem unterscheiden, was falsch und zu verwerfen sei. Sie betrachten die Frage, warum es sie und ihre Forschungsgegenstände gibt, als irrelevant. Ausgeblendet wird meistens auch die Frage, ob alles was erforscht werden kann, noch zu finanzieren, sowie ethisch und sittlizu vertreten ist. Der immer spezifischere Blick empirischer Forschung nur auf ihre Disziplin, führt schließlich auch dazu, dass es im Laufe der Zeit immer weniger Spezialisten gibt, die sich in den von ihnen vertretenen Fachgebieten noch auskennen. Die so bedeutsame ganzheitliche Betrachtung aller Lebenskontexte und ihrer Wechselwirkung hingegen, schwindet.

Im Interesse von uns allen und der Forschung, ist es daher auch heute unverzichtbar, dass die in den Geisteswissenschaften tradierte Frage: „Warum gibt es das alles und nicht nichts?“, und damit der Blick auf das „Ganze“ nicht verloren geht. Es mag die empirischen Forscher zwar enttäuschen, wenn ihr Anspruch, das Maß aller Dinge zu sein, bestritten wird. Um die unantastbare Würde des Menschen als Person,  seine Stellung und Verantwortung im gesamten Lebenskontext des Makro- und Mikrokosmos zu verstehen, muss aber über seinen Gestaltungsspielraum und die Grenzen, über seine Macht und Ohnmacht, über Leben und Tod, die in allem waltenden Geheimnisse, und seine Sehnsucht nach Vollendung in Gott gesprochen werden.

Offensichtlich sind Worte eingebettet in sprachgeschichtliche Kontexte, von denen her sie ihre Bedeutung bekommen. Das gilt sowohl für die Natur- als auch für die Geisteswissenschaften. Beide Betrachtensweisen sind unentbehrlich und bedürfen gegenseitiger Ergänzung. Dies umso mehr in einer Zeit, in der man vielfach davon ausgeht, eine geisteswissenschaftliche Erforschung der Phänomene erübrige sich. Es gilt daher, immer wieder neu, in den geschichtlichen Epochen aufzuzeigen, dass die unterschiedlichen Standpunkte Schaden nehmen müssten, wenn sie nicht durch die jeweils andere Auffassung ergänzt und bereichert würden.

Wir müssen leider feststellen, dass bei einem unheimlich anmutenden Wachstum an Wissensbeständen, die Fähigkeit der Menschen, zur  kritischen Analyse der Meinungsvielfalt, eher zu schwinden scheint. Hinzu kommt, dass die Sensibilität für den Reichtum an sprachlichen Ausdrucksmitteln, und damit die Bereitschaft zu kultiviertem Sprechen und Hören abnimmt. Differenziertes Hören und Verstehen von Worten und Sätzen im jeweiligen Sprachkontext, und die Fähigkeit, sich adäquat auszudrücken, sind aber notwendig, wenn beispielsweise Worte und Sätze in philosophischen, theologischen oder religiösen Kontexten, wenn letztendlich »Worte Gottes«, sinngemäß verstanden und von naturwissenschaftlichen Befunden unterschieden werden sollen.

 

 

 

 

 

Dem Heiligen Geist

Innige Freude und Dankbarkeit drängt sich aus einer meditativen Stille ins Wort. Im Anfang war das Wort und es wirkt in unser aller Leben in Zeit und Ewigkeit. Es ist der unfassbare und zugleich wirkmächtigste Geist Gottes, der Heilige Geist, von dem ich zu reden wage. Wir können nur SEINE Wirkungen erkennen. ER weht wo und wann ER will. Alles ist aber durch IHN belebt. Der Heilige Geist erneuert, drängt, bestärkt, durchwaltet uns Menschen und alles Geschaffene um es nach Gottes Willen in Form zu bringen.

In der Stille der Seele und im Handeln, fast unmerklich, wirkt diese kraftvolle Stimme, die unsere Herzen und den Verstand in alle Wahrheit einführt, und unsere schöpferischen Kräfte zum Dienst an einander in unserer Zeit ausrichtet. Es ist der Geist, der uns als Einzelne befähigt, das Wohl des Ganzen im Blick zu behalten. Der Heilige Geist der uns in der Liebe vereint und Standfestigkeit im Leben verleiht. ER vermag unser Vertrauen auf Gottes Wort und die Hoffnung auf ein ewiges Leben zu bestärken.

Der Heilige Geist möge mir verzeihen, dass ich SEIN lebendiges Wirken in meinem und unser aller Leben in Zeit und Ewigkeit so spät gewürdigt habe. Uns allen wünsche ich die Fülle SEINER Gaben.

Gott befohlen.

Euer Franz aus Oppenweiler

Spur der Liebe

Immer wieder staune ich darüber, wie vieler Überlegungen es wohl bedurfte, und welche Mühen Menschen auf sich nahmen, um  die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass wir in unserem Auto ein Navigationsgerät benutzen können, das uns hilft, den richtigen Weg zu finden. Auch die drei Könige konnten sich vor Zeiten auf ihren guten Stern verlassen, der sie zur Krippe des Gotteskindes führte. Der Philosoph Pascal folgte auch einer Weisung als er sagte, dass das Herz seine Gründe habe, die der Verstand nicht kenne.

Ich habe vor Jahren meine schriftstellerische Arbeit mit einem Essay über die Einheit und Vielfalt eröffnet. Damals nicht wissend, was mich eigentlich dazu veranlasste. Ich fasste daher die Motivation zum Schreiben zunächst in den Begriff „Drängen“. Etwas Besseres fiel mir als Arbeitshypothese nicht ein. Insgeheim war ich mir aber sicher, dass sich alles nach und nach klären werde. Heute schaue ich in einem Rückblick darauf, was inzwischen geschah. Es sind auch zu meiner Freude, drei Bücher mit den unterschiedlichsten Themen entstanden. Manchmal habe ich schon darüber nachgedacht, warum und unter welchen Bedingungen ich gerade diese Gedichte, Aufsätze und Erzählungen geschrieben habe.

Konkret frage ich mich heute, was das Navigationsinstrument in mir gewesen ist, das die Auswahl und die Art und Weise der  Themenbehandlung und des Umfeldes meiner Gedanken steuerte. Als das Manuskript des dritten Bandes nach Abschluss letzter Gespräche mit meinem geschätzten Lektor vor mir lag, und noch einmal durchgelesen werden musste, lehnte ich mich zurück, atmete auf und sagte zu mir humorvoll: Ach bist Du klug und weise – ich hatte in diesem Augenblick den flüchtigen Eindruck, als könne ich das Ganze selbst gar nicht geschrieben haben.

Danach setzte ich mich in meinen Sessel im Wohnzimmer, in dem ich schon oft in allen möglichen Stimmungen saß. Plötzlich stieg in  mir ein Lachen auf. Fragt mich nicht woher und warum? Eine solche  Frage stellte sich für mich in jenem Augenblick wirklich nicht. Mir genügt es auch heute, dass ich in jener Situation, trotz mancher leidvollen Erfahrung in meinem Leben, einfach nur lachen konnte. Darum sagte ich zu mir, Franz, dieses Lachen hast Du Dir redlich verdient. Lass es lachen, wenn Dir jetzt danach ist. Und es kam mir in der Folge soviel „Unsinn“ in den Kopf verbunden mit der Erkenntnis, dass gerade bei Konflikten, in denen etwas Unerwartetes passiert, möglicherweise zugleich entscheidend Neues geschieht. Nur sind wir alle so klug und weise, dass wir diese Übungen der Demut nicht so sehr schätzen.

Als mich danach mein Computer durch einen Bedienungsfehler ärgerte, kam das Lachen wieder. Ebenso bei der Schwierigkeit, mit  einigen Unstimmigkeiten in der Kirche klar zu kommen. Ich musste dabei an den verehrten Papst Johannes XXIII. denken, von dem folgende Sätze überliefert sind: Ein Engel habe ihm einmal gesagt „Giovanni, nimm Dich nicht so wichtig, Du bist ja nur der Papst. Und an anderer Stelle sagte dieser gütige weise Mann über sich: „Ich gehöre nicht mir selbst, auch nicht den anderen Menschen, ich gehöre nur dem Herrn“. Könnte dieser liebenswerte Papst auch für uns gesprochen haben?

Nun aber zurück zu meinem Thema: Wir alle kennen wohl recht gut die gelegentliche Schwierigkeit, im Verwirrspiel von Meinungen, Gedanken und Ansichten den rechten Weg zu finden. Wie oft war ich entsetzlich geplagt von inneren und äußeren Konflikten, und dem Problem, dann zwischen wahren und falschen, guten und bösen Handlungen zu unterscheiden. Auch Heidegger scheint derartige und andere Erfahrungen zu Recht im Blick zu haben, wenn er von uns Menschen als denjenigen spricht, die zwischen Geburt und Tod ins Dasein geworfen seien. Mein innerer Navigator sagt aber –  stimmt nicht, und hält dagegen: Wir sind nicht ins Dasein geworfen, sondern ins Dasein geliebt.

Unzählig waren die Situationen, in denen ich herausfinden musste, was in Verantwortung vor Gott für mich, die Gesellschaft und Kirche zu tun und zu lassen war. Mein Navigator half mir bis heute und hoffentlich auch in Zukunft immer bei meinen Entscheidungen. Es brauchte aber manchmal ein feines Gehör und viel Geduld, um dieAnweisungen zu vernehmen und zu befolgen. Der Navigator führte mich allerdings nicht nur auf leichten oder gut begehbaren Wegen, denn manchmal, um im Bilde zu bleiben, musste er mir auch die Hand reichen, um mich an schwindelerregenden Abgründen vorbei zu führen. Das Ganze des Daseins kam dadurch aber immer deutlicher in meinen Blick. Heute habe ich mehr denn je den Eindruck gewonnen, ein recht nützliches und seiner Verantwortung durchaus bewusstes Glied der menschlichen Gesellschaft zu sein. Jetzt kommt das Lachen wieder – und dennoch kann ich das alles von einem Schmunzeln begleitet, so ausdrücken:

Es gibt erfahrbar in mir einen Navigator, eine Instanz, die ich unbedingt respektiere, die mir verlässlich ­- wie ein guter Ratgeber signalisiert, ob ich bei der Lösung schwieriger Aufgaben zu meinem und anderer Menschen Wohl oder Wehe auf dem rechten Weg bin. Zugegebener Maßen dauerte es in einigen Fällen aber etwas länger, bis ich gelernt hatte, was zu tun ist. Denn die Demut, früher sagten Menschen wie der Alttestamentler Deissler „Dienmut“ dazu, ist nicht meine naturgegebene Stärke. Aber da gibt es Gott sei Dank noch mein Navigationsgerät.

Der von mir verehrte Religionsphilosoph Welte betitelte eines seiner Werke mit der Überschrift „Auf der Spur des Ewigen“. Ich hing einst mit anderen Studenten an seinen  Lippen, wenn er dozierte, denn es beeindruckte uns, dass bei ihm Lehre und Leben in Einklang schienen. Ich kann in ähnlicher Weise allerdings nur mit meinen Worten sagen, dass ich in mir lebenslang Wegweisungen verspüre, denen ich die Hilfe bei all meinen Entscheidungen verdanke. Auch dann, wenn ich dem inneren oder äußeren Navigator gelegentlich blind vertraute, konnte ich nach einige Zeit vielfach feststellen, intuitiv richtig gehandelt zu haben.

Die Wegweisungen schienen außerdem mit dem überein zu stimmen, was ich im Grunde wollte und brauchte, um  auf der Spur der Liebe zu bleiben. Das ist schon ein großes Wort. Aber was wäre ohne diesen Navigator aus mir und meinem Leben geworden? Darüber hinaus versuchte ich auch immer wieder im Dialog mit anderen Menschen zu klären, ob mein Leben und Handeln vor und mit Gott, den Bedürfnissen anderer Menschen, und der Verantwortung gegenüber allem Geschaffenen diene. Insofern habe ich in der schriftstellerischen Arbeit auch nach der Pensionierung, trotz mancher altersbedingten Beschränkung, eine sinnvolle und wichtige Aufgabe gefunden, um mich nach Kräften an der Mitgestaltung unserer heutigen Gesellschaft zu beteiligen. In diesem Sinne verneige ich mich aber auch vor allen Menschen, die mir auf irgendeine Weise durch ihr vorbildliches Leben zum Weggefährten wurden und mich in meinem Bemühen bestärkten. Denn auch ich bin, um mit Marcus Cicero zu sprechen, dem  Gemeinwesen verpflichtet, ein „ens – sociale“

In meinen Büchern habe ich an verschiedenen Stellen darauf verwiesen, dass gute Engel uns gelegentlich in mancherlei Gestalt im Leben die Hand reichen, um uns zu dem zu führen, was wir aus tiefster Seele für wünschenswert erachten. Manchmal allerdings, bei wichtigen persönlichen Entscheidungen, oder wenn es galt, den eigenen Standpunkt gegenüber anderen Meinungen oder dem Zeitgeist zu behaupten, musste ich auch schmerzhafte Prozesse akzeptieren.

Im eröffnenden Artikel des ersten Bandes untersuchte ich in einem Gegensätze verbindenden Denken, Aspekte der Zusammengehörigkeit von Einheit und Vielfalt aller Phänomene, die aber immer wieder von jedem Menschen neu bedacht und ergriffen werden müssen. In der Summe meiner Erkenntnisse zeigte sich in der Unbedingtheit des erfahrenen Drängens zum Schreiben, ein  für mich fassbarer Ausdruck der fürsorglichen Handschrift Gottes zu meinem Wohl. Daraus folgt, dass es Menschen entlasten und insofern schön sein kann, letztlich nicht allein für alles auf der Welt verantwortlich zu sein. Anfang und Ende sowie die Erhaltung unseres Lebens und der Schöpfung, lege ich mitwirkend getrost in Gottes Hände. Er lässt sein Werke – ich gehöre dankenswerter Weise auch dazu, sicher nicht im stich. Das Navigationsgerät in mir hilft mir Gott sei Dank auf dem rechten Weg, der Spur der Liebe zu bleiben. Daher vertraue ich dem göttlichen Navigator nahezu blind. Er der Herr weiß es sicher besser als ich oder andere Belehrte, was jeweils in der jeweiligen Situation gut für uns Menschen und die Welt ist.

Geborgen in der Kirche
Einheit und Vielfalt

 

 

 

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