Lesung und Evangelium

Donnerstag, 15. Januar
Donnerstag der 1. Woche im Jahreskreis
Römischer gewöhnlicher Kalender
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Hl. .Arnold Janssen – Hl. .Arnold Janssen | Hl. Maurus von Subiaco – | Mehr…
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Erstes Buch Samuel 4,1b-11.
In jenen Tagen zog Israel gegen die Philister in den Krieg. Sie schlugen ihr Lager bei Eben-Eser auf und die Philister hatten ihr Lager in Afek. Die Philister rückten in Schlachtordnung gegen Israel vor und der Kampf wogte hin und her. Israel wurde von den Philistern besiegt, die von Israels Heer auf dem Feld etwa viertausend Mann erschlugen.
Als das Volk ins Lager zurückkam, sagten die Ältesten Israels: Warum hat der HERR heute die Philister über uns siegen lassen? Wir wollen die Bundeslade des HERRN aus Schilo zu uns holen; er soll in unsere Mitte kommen und uns aus der Hand unserer Feinde retten.
Das Volk schickte also nach Schilo und man holte von dort die Bundeslade des HERRN der Heerscharen, der über den Kerubim thront. Dort waren auch die beiden Söhne Elis, Hofni und Pinhas. Als die Bundeslade des HERRN ins Lager kam, erhob ganz Israel großen Jubelschall, sodass die Erde dröhnte. Die Philister hörten den Jubelschall und sagten: Was ist das für ein großer Jubelschall im Lager der Hebräer? Als sie erfuhren, dass die Lade des HERRN ins Lager gekommen sei, fürchteten sich die Philister; denn sie sagten: Gott ist zu ihnen ins Lager gekommen. Und sie riefen: Weh uns! Denn so etwas ist früher nie geschehen. Weh uns! Wer rettet uns aus der Hand dieses mächtigen Gottes? Das ist der Gott, der Ägypten mit allerlei Plagen in der Wüste geschlagen hat. Seid tapfer, Philister, und seid Männer, damit ihr nicht den Hebräern dienen müsst, wie sie euch gedient haben! Seid Männer und kämpft! Da traten die Philister zum Kampf an und Israel wurde besiegt, sodass alle zu ihren Zelten flohen. Es war eine sehr schwere Niederlage. Von Israel fielen dreißigtausend Mann Fußvolk. Die Lade Gottes wurde erbeutet und die beiden Söhne Elis, Hofni und Pinhas, fanden den Tod.
Psalmen 44(43),10-11.14-15.24-25. Kv: In deiner Huld erlöse uns, o Herr!Du hast uns verstoßen und mit Schmach bedeckt, du ziehst nicht mehr aus mit unseren Heeren.
Du lässt uns vor unsern Bedrängern fliehen und die uns hassen, plünderten uns aus.
Du machst uns zum Hohn unseren Nachbarn, zu Spott und Schimpf denen, die rings um uns wohnen. Du machst uns zum Sprichwort unter den Völkern, die Nationen schütteln den Kopf. Wach auf! Warum schläfst du, Herr? Erwache, verstoß nicht für immer!
Warum verbirgst du dein Angesicht, vergisst unser Elend und unsre Bedrückung?
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 1,40-45.

In jener Zeit kam ein Aussätziger zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du mich rein machen.
Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will – werde rein! Sogleich verschwand der Aussatz und der Mann war rein. Jesus schickte ihn weg, wies ihn streng an und sagte zu ihm: Sieh, dass du niemandem etwas sagst, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat – ihnen zum Zeugnis. Der Mann aber ging weg und verkündete bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die Geschichte, sodass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.
Lektionar. Rechte: staeko.net
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Hl. Paschasius Radbertus (um 785-um 865)
Benediktinermönch
Kommentar zum Matthäusevangelium, 5,8 (ins Dt. übers. © evangelizo)
„Ich will – werde rein!“
Der Herr heilt jeden Tag die Seele eines jeden Menschen, der ihn anfleht, ihn fromm verehrt und gläubig diese Worte spricht: „Herr, wenn du willst, kannst du mich rein machen“, egal wie groß die Zahl seiner Sünden ist. „Wer mit dem Herzen glaubt, wird Gerechtigkeit erlangen“ (vgl. Röm 10,10). Wir müssen also unsere Bitten voller Vertrauen an Gott richten, ohne seine Macht irgendwie in Zweifel zu ziehen. […] Aus diesem Grund antwortet der Herr dem Aussätzigen, der ihn anfleht, sofort: „Ich will es.“ Denn wo der Sünder gerade beginnt, gläubig zu bitten, da beginnt die Hand des Herrn schon, den Aussatz seiner Seele zu heilen. […]
Dieser Aussätzige gibt uns einen sehr guten Rat, wie wir beten sollen. Er zweifelt nicht am Willen des Herrn, so als weigerte er sich, an seine Güte zu glauben. Doch da er sich der Schwere seiner Sünden bewusst ist, wagt er es nicht, diesen Willen vorauszusetzen. Indem er sagt, dass der Herr, wenn er nur will, ihn rein machen kann, bekräftigt er, dass der Herr diese Macht besitzt, und zugleich bekräftigt er seinen Glauben. […] Wenn der Glaube schwach ist, muss er zuerst gestärkt werden. Erst dann wird er seine ganze Kraft entfalten, um Heilung an Seele und Leib zu erlangen.
Der Apostel Petrus spricht zweifellos von solchem Glauben, wenn er sagt: „Er hat ihre Herzen durch den Glauben gereinigt“ (Apg 15,9). […] Der reine Glaube – gelebt in Liebe, bewahrt durch Ausdauer, geduldig in der Erwartung, demütig in seiner Bekundung, fest in seinem Vertrauen, voll Ehrfurcht in seinem Gebet und voller Weisheit in dem, was er erbittet – kann sicher sein, unter allen Umständen dieses Wort des Herrn zu hören: „Ich will es.“
Uns schreiben

Im Namen des Vaters Sohnes und Heiligen Geistes

Das Herz der Welt

Einem geistlichen “Lesebuch“ gibt Urs von Balthasar den Titel „Das Herz der Welt“ und es hält, was es verspricht. Ich habe während einer stationären Behandlung dieses Werk zum wiederholten Male gelesen. Für den Dienst der Ärzte und des Pflegepersonals im Krankenhaus danke ich diesen, für die spirituellen Anregungen in seinem Buch, Urs von Balthasar. Hier folgen nun einige Gedanken als Impuls zum Thema Herz-Liebe-Gott:

Wenn ein kleines Kind die zärtliche Berührung seiner Mutter spürt, öffnet es die Hand, und greift, als ob es darauf gewartet hätte, nach deren Fingern. Wir Erwachsenen bedürfen auch lebenslang liebender Zuwendung und wissen genau, was geschehen kann, wenn sie ausbleibt. In der Folge leidvoller Erfahrungen sehen wir in der Realität und in den Medien Proteste, erhobene Fäuste, Hass und Gewalt bis auf den heutigen Tag. Was aber ist der sichere Weg, damit Fäuste sich lösen, Menschen einander die Hände reichen, und Schwerter sich in Pflugscharen verwandeln können? Unser himmlischer Vater, der dreifaltige Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat, der wie Papst Franziskus unermüdlich betonte, die Liebe ist, hat uns Menschen nach SEINEM Bild und Gleichnis die Liebe ins „Herz“ gebrannt, auf die unsere Brüder und Schwestern, die Welt und Schöpfung sehnsüchtig warten. Wir sollen einander als Zeugen Gottes diese Liebe reichlich schenken.

Der Kreuzweg unseres Lebens

In schmerzlichen Trennungen von lieben Menschen, beim Leiden unter den Grenzen unseres Daseins, in Angst, Schuld und Einsamkeit, hat es mir oft die Sprache verschlagen. Aber auch im Verstummen blieb noch die Hoffnung, dass Gott der Herr, unsere Klagen hören, und alles zum Guten wenden könne. Ich kenne jedoch auch Situationen, in denen mich der Schmerz so gefangen nahm, als gäbe es nur mein überwältigendes Leid. Jeder Mensch erfährt wie ich, in seinem Leben unausweichlich sein eigenes Kreuz. Wir Christen dürfen darauf vertrauen, dass uns der Herr in allem beisteht und uns hilft, die Last zu tragen. Vielleicht möchte uns der liebende Gott durch Kreuz und Leiden auch nur von ungeordneten Strebungen befreien. Ich kann mir Gott den Herrn, der seine Schöpfung für gut befindet, nur als „deus caritas est“ vorstellen. Mich erschreckt zutiefst, dass wir der Versuchung erliegen könnten, unser Kreuz, das uns mit Jesus Christus verbindet, zu verleugnen. Dies wäre das reine Entsetzen, ein Abweichen von Gottes Wegen, um Götzen zu dienen.

Wohin uns die Anbetung fremder Götter nach „unserem Bild und Gleichnis“ führen kann, das ist auch in unseren Tagen auf vielfache Weise zu beobachten. Scheint doch die Verweltlichung und Abkehr der Menschen von Gott wie allgegenwärtig. Wir können das uns auferlegte Kreuz im Zerbrechen von Beziehungen, bei gegenseitiger Entwürdigung, im Leid, Elend und all unseren Grenzen im Alltag hautnah erleben. Wie wohl tut es dann, wenn Christen bei einander wohnend, sich die Hand reichen, das Mögliche unternehmen, sich gegenseitig trösten, und Gott unsere Not klagend, um SEIN Erbarmen anrufen. Wie nötig ist doch im Leid das tröstende Wort, die bergende Hand, oder ein verständnisvolles Schweigen. Dass auf diese Weise manchmal ein Stück Himmel auf Erden, Gottes Reich wahrer Liebe ein wenig aufleuchten kann, durfte ich in der Arbeit als Psychotherapeut und in anderen Begegnungen mit Menschen gelegentlich erfahren. In solchen Situationen kann man dann erkennen, was es bedeutet, wenn einer der anderen Last trägt.

Das ist aber für uns Christen noch nicht die ganze Wahrheit. Denn aus allem Scheitern und Leiden erwächst ja auch immer wieder neue Hoffnung, Vertrauen und Liebe zu einander und zu Gott unserem Vater. Er vermag in uns die Barmherzigkeit, und das Mitleid für einander zu erwecken, dessen es bedarf, um SEIN Reich des wahren Friedens aufzubauen. Unser Herr und Meister Jesus Christus geht uns auf diesem Weg voran und lehrt uns, IHM mit unserem eigenen Kreuz zu folgen. Dabei kann es geschehen, dass wir manchmal mehr unser eigenes, und nicht so sehr Jesu und Gottes Leid sehen und beklagen. Wer aber vermag zu ermessen, was der Herr an physischer Gewalt bei SEINER Kreuzigung und durch die Ablehnung SEINER Liebe und Sendung für uns gelitten hat? Wie sehr muss Gott, unser Vater, menschlich gesprochen immer wieder leiden, wenn wir IHM die kalte Schulter zeigen, als müssten wir einen Störenfried aus unserem Leben beseitigen. Gott aber lässt trotz allem nicht ab von SEINER Liebe. Mit offenen Armen geht er immer wieder auf uns zu, oder trägt uns wie ein verirrtes Schaf, auf Seinen Schultern ins Reich des Friedens zurück.

Das Kreuz und Leid in unserem Leben erinnert uns immer wieder daran, wie nötig wir den Herrgott brauchen. Lassen wir daher vom göttlichen Winzer alle ungeordneten Strebungen in uns beschneiden, damit der wahre Gott, der Gegenwärtige, uns im Kreuz und der Auferstehung SEINES Sohnes begegnen, und im Heiligen Geist trösten, beleben und stärken kann. Aller Willkür und dem Spott ausgeliefert, fragt uns der Herr vom Kreuz herab, ist einer da, der Mitleid mit mir hat. Ich sage: Ja mein Herr und mein Gott „ adsum“. Immer wieder habe ich schwer darunter gelitten, wenn man DIR einem meiner Brüder oder Schwestern ein Leid zufügte. Erbarme Dich meiner, erbarme Dich unser. Ich höre wie von fern DEINE Worte „heute noch wirst Du mit mir im Paradiese sein“. Lassen wir Kreuzträger diese tröstenden Worte Jesu tief in unsere geschundenen Herzen dringen. Welch ein Jubel, welch ein Trost für uns alle.

Bleiben Sie im Segen!
Ihr Franz Schwald aus Oppenweiler

Das Kreuz der Erlösung und Hoffnung

Dem Heiligen Geist

Innige Freude und Dankbarkeit drängt sich aus einer meditativen Stille ins Wort. Im Anfang war das Wort und es wirkt in unser aller Leben in Zeit und Ewigkeit. Es ist der unfassbare und zugleich wirkmächtigste Geist Gottes, der Heilige Geist, von dem ich zu reden wage. Wir können nur SEINE Wirkungen erkennen. ER weht wo und wann ER will. Alles ist aber durch IHN belebt. Der Heilige Geist erneuert, drängt, bestärkt, durchwaltet uns Menschen und alles Geschaffene um es nach Gottes Willen in Form zu bringen. In der Stille der Seele und im Handeln, fast unmerklich, wirkt diese kraftvolle Stimme, die unsere Herzen und den Verstand in alle Wahrheit einführt, und unsere schöpferischen Kräfte zum Dienst an einander in unserer Zeit ausrichtet. Es ist der Geist, der uns als Einzelne befähigt, das Wohl des Ganzen im Blick zu behalten. Der Heilige Geist der uns in der Liebe vereint und Standfestigkeit im Leben verleiht. ER vermag unser Vertrauen auf Gottes Wort und die Hoffnung auf ein ewiges Leben zu bestärken. Der Heilige Geist möge mir verzeihen, dass ich SEIN lebendiges Wirken in meinem und unser aller Leben in Zeit und Ewigkeit so spät gewürdigt habe. Uns allen wünsche ich die Fülle SEINER Gaben.
Gott befohlen.
Euer Franz aus Oppenweiler

Komm Heiliger Geist

Bitte

Herr verrichte
Dein Gebet in
uns damit wir
Deinen Willen

Zum Wohl der
Brüder und
Schwestern
erfüllen

In der Liebe
zu DIR und
zu einander
stillt DEINE
Gnade

Die Sehnsucht
nach DIR gelobt
und gepriesen
seist Du hier
allezeit und
in Ewigkeit

Herr Jesus Christus Weg Wahrheit und Leben

Das Todesreich

Jesus Christus Gottes-
und Menschensohn der
DU durch DEIN Leben und
Kreuzestod alles Tote und

Gottferne der Schöpfung
und Menschengeschichte
die Nacht und Finsternis des
Totenreiches mit uns teilst

DU bist auch in die Nacht
alles Toten in uns hinab
gestiegen so bekennen
wir in unserem Glauben

Was nur DU HERR in DEINER
Barmherzigkeit als der
Erlösung bedürftig erkennst
schenkst DU uns

Schenken wir DIR diese
Erlösungsbedürftigkeit die
Grabesnacht in die DU zur
Erlösung hinabsteigst

Die Ehre und Herrlichkeit
sei dem Vater dem Sohn
und dem Heiligen Geist
allezeit und in Ewigkeit

Der Herr ist für uns gestorben und vom Tod auferstanden-

Den Ewigen

Aus tiefer Andacht des Schweigens und der Not aller Geschöpfe, wagen wir die Augen zu erheben, und DICH über alles geliebter Vater, Sohn und Heiliger Geist, den die Himmel und das Universum nicht fassen, zu bitten, uns beten zu lehren. DIR, unerforschlicher, ewig neuer Anfang allen Lebens und Betens, bekennen wir unsere, durch nichts anderes zu stillende Sehnsucht nach DIR. DU bist unser Schöpfer, und DIR allein verdanken wir in DEINEM ewigen „Ich bin der ich bin da“, den immer neuen, schöpferischen Anfang allen SEINS. Ohne DICH, und DEINE unendlich gegenwärtige Liebe, existiert nichts. Bewahre uns, um DEINER Liebe und DEINES heiligen Namens willen davor, DICH mit DEINEN Werken zu verwechseln, die als Spuren auf DICH verweisen, und allem Bestand, Ordnung, Wert und Zeit gewähren. DU, über alles geliebter Vater, Sohn und Heiliger Geist, bist in uns, um uns und über uns, bis zum Ende der Zeit, und in DEINER Ewigkeit unsere wahre und einzige ewige Heimat.
Wi danken DIR für alle Spuren, die DU in uns, um uns und über uns, in das Universum DEINER Werke eingeschrieben hast. Nichts, Allmächtiger, Gegenwärtiger, Ewiger, ist ohne DICH, nicht einmal das „Nichts“. Entziehst DU DEINE Existenz gewährende Gegenwart, fehlt uns das Licht und die Luft, zum Atmen und Leben. Nicht vorstellbar, aber manchmal in schrecklichen Stunden der Einsamkeit, ist eine Spur des Entsetzens, der Nacht des „Ohne DICH“ erfahrbar. DU aber, über alles Geliebter, bist auch dann noch unser Atem, unser Herzschlag und unser Schweigen in DIR. DEINE unendliche gegenwärtige Liebe, hat uns jedoch im Heiligen Geist aus Maria, DEINER Erwählten, DEINEN eingeborenen Sohn geschenkt. ER hat uns aus der Finsternis in das Licht SEINER Liebe zu DIR berufen, aus aller Not erlöst, und in SEINEM Leben, Tod und Auferstehen alles vollbracht, was wir nicht vermögen, aber DIR, der Quelle aller Heiligkeit und Herrlichkeit gebührt Lob und Ehre durch uns und DEINEN Sohn. In IHM, durch IHN und mit IHM, sind wir DEINE Söhne Töchter und Erben himmlischer Vater, und die geliebten Brüder und Schwestern DEINES Sohnes. In IHM, mit IHM und durch IHN den Eckstein, sind wir lebendige Bausteine der Kirche, im Heiligen Geist. Gottes Wohnung des Glaubens Hoffens und Liebens in der Zeit, der Ort und Hort der Verehrung, Andacht, Dankbarkeit, Einheit und Gemeinschaft, der Versöhnung des Betens Redens und Schweigens, des Trostes Heiles und Segens, in dem wir in Zeit und Ewigkeit, vor allem Bösen bewahrt sind.

Vater, Sohn und Heiliger Geist, verleihe DU meinen armen Worten Segen und Heil, damit allen Menschen in Not und Gottferne unserer Zeit, Hoffnung erwache, dass Gottes ewiges Gebet der Liebe für uns, auch in ihnen die Dankbarkeit für alles was es gibt, zum Leben auferstehen kann. DEIN Gebet, Vater Sohn und Heiliger Geist, für alles was DU erschaffen und belebst, DU ewig junger gegenwärtiger Anfang, sei und bleibe in meinen Worten und in uns allen, die belebende Liebe und Sehnsucht nach DIR unsere Heimat in Zeit und Ewigkeit.

Heilig heilig heili heilig ist der Herr

Dankgebet

Herr und Gott, unser Vater und Schöpfer, Jesus Christus unser Retter und Erlöser, Heiliger Geist unser Beistand und Tröster, DU hast mich zum Gebet gerufen. Ich danke Dir mit allem was ich bin und habe für die Gnade, dass DU Allerheiligster Gott mich heute daran erinnert hast, dass ich nicht wissen darf wieviel Tage, Nächte, Stunden Minuten und Sekunden ich noch atmen kann und leben werde. Ich muss aber damit rechnen, dass mit sechsundneunzig Jahren der Augenblick näher kommt vor DICH, den gnädigen Richter zu treten, um Rechenschaft über das von DIR geschenkte Leben zu geben. Du gibst mir heute noch Zeit, mich zu besinnen, bevor meine Lebensuhr abgelaufen ist:

Ich lade alle meine Brüder und Schwestern, auf Erden und im Himmel ein, dem Dreifaltigen Allerheiligsten Gott, unserem Herrn, für das mir geschenkte Leben von Ewigkeit zu Ewigkeit zu danken. Ehre, Lobpreis und Ruhm sei allezeit und in Ewigkeit unserem Herrn und Gott. ER hat mich in meiner Mutter Leib gezeugt, als SEIN Eigentum mit Namen benannt, und in der Gemeinschaft SEINER Kirche, in Liebe und Sorge, durch alle Höhen und Tiefen, im Heil und Segen begleitet. ER hat mir Menschen und SEINEN Kosmos der Liebe mit allen Bewohnern der Erde zur Seite gestellt und wurde mir zur lebendigen Kirche, Wohnung und weltweiter Heimat. Alles was Gottes ist, und dem ewigen Wohl auf Erden und im Himmel dient, ist mir lieb und teuer geworden. Ich empfehle, was ER für mich gab gibt und geben wird, der ewigen Liebe Gottes.
Mögen alle die nach mir kommen, die Treue, Huld, Vergebung das Erbarmen und die Kraft des HEILIGEN Geistes so reich erfahren, dass sie gern miteinander in Frieden und Gerechtigkeit leben, um Gott für alle Liebe Dank zu erweisen. Möge Gott SEINE Kirche, als Sonne der Gerechtigkeit. so erstrahlen lassen, dass die Menschen erkennen welches Heil und Segen der gute Herr, allezeit bewirkt. Wer Gott dem Allerhöchsten traut, der hat auf keinen Sand gebaut. DU Herr Jesus Christus, hast DICH für uns am Kreuz hingegeben, dass unser größtes Leid, die Schuld und Sünde vor Gott und einander gesühnt und vergeben ist. DEIN Tod und DEINE Auferstehung ist unser Glaube die Hoffnung und Liebe, die uns im Himmel und auf Erden vereint. Im Bußsakrament und im Stufengebet, bekennen wir uns als Sünder und Kranke, die lebenslang DEINER Liebe und Vergebung bedürfen. Hilf uns, dass wir zu einander in DEINEM Namen zu allen Menschen und Geschöpfen barmherzig sind. Stehe mir o Gott bei, dass ich den Glauben bewahre, ihn mit einander teile, dass ich DIR dereinst als Sünder das Erbe DEINER Liebe, alles was DU für und durch mich bewirkt hast, in DEINE gnädigen Hände legen darf. DEIN Leib und DEIN Blut möge allen zum Segen sein.

Gebet

Lesung und Evangelium

Montag der 1. Woche im Jahreskreis
Psalm und Lesungen des Tages
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus 1,14-20.

Nachdem Johannes der Täufer ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottesund sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium! Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer.Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.
Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.
Lektionar. Rechte: staeko.net
Hl. Ephräm (um 306-373)

Diakon in Syrien, Kirchenlehrer
Kommentar zum Diatessaron, 4,20; SC 121(ins Dt. übers. © evangelizo)
„Folgt mir nach! ich werde euch zu Menschenfischern machen“ Als „Fischefischer“ kamen sie zu ihm und wurden zu Menschenfischern, wie geschrieben steht: „Seht, ich sende viele Fischer […], die sollen sie fangen auf jedem Berg und Hügel“ (Jer 16,16). Hätte er weise Männer gesandt, dann hätte man gesagt, sie hätten das Volk überredet und so für sich gewonnen, oder sie hätten es getäuscht und sich auf diese Weise seiner bemächtigt. Hätte er Begüterte geschickt, hätte es geheißen, sie hätten dem Volk den Magen gefüllt und es betrogen oder mit Geld bestochen, um es sich gefügig zu machen. Hätte er starke Männer geschickt, wäre gesagt worden, sie hätten die Leute durch Macht verführt oder mit Gewalt gezwungen. Aber all das traf auf die Apostel nicht zu.
Der Herr hat es allen am Beispiel von Simon Petrus deutlich vor Augen geführt: Ihm fehlte der Mut, denn er bekam Angst, als die Magd ihn ansprach. Er war arm, denn er konnte nicht einmal seinen Anteil an der Tempelsteuer zahlen (vgl. Mt 17,24f) und bekannte: „Silber und Gold besitze ich nicht“ (Apg 3,6). Er war auch nicht genügend gebildet, um sich, als er den Herrn verleugnete, durch eine List aus der Affäre ziehen zu können. Sie machten sich also auf den Weg, diese „Fischefischer“, und errangen den Sieg über die Starken, die Reichen und die Weisen. Was für ein Wunder! So schwach sie auch waren, überzeugten sie gewaltlos die Starken von ihrer Lehre; als Arme lehrten sie die Reichen, als Ungebildete machten sie Weise und Kluge zu ihren Schülern. Die Weisheit der Welt trat zurück vor dieser Weisheit, die die Weisheit aller Weisheiten ist.
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Wort Gottes segne uns

Betrachtung

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Liebe Brüder und Schwestern treten wir in der Einheit des Heiligen Geistes zum Altar Gottes, der uns erfreut von Jugend an. Verneigen wir uns in Anbetung vor Gott, unserem Vater dem Vater und Schöpfer, dem Sohn unserem Erlöser, und dem Heiligen Geist unserem Tröster und Beistand. DIR Allmächtiger und ewiger Gott verdanken wir alles, was wir sind und haben. DIR allein gebührt Lob Dank und Herrlichkeit allezeit und in Ewigkeit. Bekennen wir vor dem lebendigen ewig gegenwärtigen Herrn und Gott mit der Bitte um Vergebung, all unsere Schuld: Ich bekenne Gott dem Allmächtigen, der seligen allzeit reinen Jungfrau Maria, allen Engeln und Heiligen und Euch Brüdern und Schwestern, dass ich in meinem Leben viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken, durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld. Darum bitte ich die allerseligste Jungfrau Maria, alle Heiligen, Engel und Euch ihre Brüder und Schwestern, für mich und uns zu beten bei Gott unserem Herrn. Der Allmächtige Dreifaltige Gott erbarme sich unser und vergebe uns die Schuld und Sünde.

Jesus Christus der Gottessohn, hat aus Liebe zum Vater unsere Menschennatur angenommen, von der Liebe des Vaters Kunde gebracht, uns durch SEIN Leben, den Tod und die Auferstehung, von Sünde und Schuld erlöst, zum Leben in der Gemeinschaft mit Gott in der Kirche befreit, und uns als Erben Gottes, das ewige Leben zugesagt. Als Söhne, Töchter und Kinder Gottes, bringen wir im Gottesdienst auf allen Altären der weltweiten Kirche, uns selbst mit allem was wir sind und haben, dem Vater Sohn und Heiligen Geist in unseren Gebeten, Bitten und Opfergaben dar. Wir vereinigen uns vor Jesus Christus, der makellosen Opfergabe, mit Maria unserer Mutter, allen Engeln und Heiligen, der Kirche und mit allen Geschöpfen in Gottes Universum der Liebe. Jesus Christus ist unser Weg die Wahrheit und der Weg zum ewigen Leben. IHM, der in der Einheit des Heiligen Geistes in unseren Herzen, der Kirche und in allen Geschöpfen wohnt, sei allezeit und ewig Lob, Dank und Herrlichkeit.

Lasset uns mit IHM zu IHM und durch IHN zu SEINEM Gedächtnis beten: Am Abend vor SEINEM Leiden nahm der Herr Jesus Christus Brot in SEINE Hände, dankte, brach und segnete es und sprach: „Nehmet und esset alle davon das ist mein Leib. der für Euch hingegeben wird.“ Ebenso nahm ER nach dem Mahle den Kelch, dankte wiederum reichte ihn SEINEN Jüngern mit den Worten: „Nehmet und trinket alle daraus. Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes. Mein Blut, das für Euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis. Bitten wir um den Beistand des Heiligen Geistes, dass Jesus Christus, der Gottes- und Menschensohn, auch unseren Leib und unser Blut Gott zur Vergebung der Sünden darbringen kann.

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