Allerheiligster, ewig gegenwärtiger Gott, unser Vater und Schöpfer. Alles, was es im Himmel und auf Erden je gab, gibt und in Ewigkeit geben wird, hast DU vor aller Zeit, in DEINEM liebenden Herzen gewogen, und für gut befunden. Du hast uns durch DEIN Wort ins Dasein gerufen, mit Namen benannt, und das Weltall nach DEINEM Bild und Willen geordnet. DIR allerhöchster, mächtiger, barmherziger, gerechter, gnädiger, und gütiger Herr und Gott, verdanken wir alles, was wir sind und haben. DU hast uns im Schutz der Kirche und des Evangeliums, auf dem Weg des Heiles geführt. Es hat DIR im HEILIGEN Geist gefallen, die Jungfrau Maria durch die Geburt des Gottes- und Menschensohnes zur Mutter Jesu und zu unserer Mutter zu erheben.
In IHM, durch IHN und mit IHM, hast DU uns von Schuld und Sünde gereinigt, und in der Kirche, im Reich der Gerechtigkeit und des Friedens, zu DEINEN Söhnen, Töchtern und Erben gemacht. ER, Dein geliebter Sohn, hat uns im Gehorsam von DIR Kunde gebracht. Durch SEIN Leben, Leiden, den Tod am Kreuz, SEINE Auferstehung und die Himmelfahrt, hat ER alles vollbracht, was DIR an Ehre gebührt und zu unserem Heil nötig ist. Durch IHN, der wieder kommen wird, Gericht zu halten über Lebende und Tote, rühmen und preisen wir DICH, unseren Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes allezeit und in Ewigkeit. Heilige Maria, bitte DEINEN Sohn, dass wir, allezeit von Sünde bewahrt, in der Liebe zu DIR, zu allen Menschen und Geschöpfen bleiben.
Maria mit dem Kinde lieb uns allen Deinen Segen gib.
Ich lade Euch ein, mit mir zusammen eine Pause einzulegen; um einmal für wenige Augenblicke alle Sorgen los zu lassen, und das innere Lächeln, das sich ausbreiten will, nicht wieder zu verscheuchen. Wir öffnen die Türe zur Terrasse vor meinem Arbeitszimmer, und genießen die freie Sicht über den von meiner Frau liebevoll gepflegten Garten, die angrenzenden Büsche, über die nahe gelegenen, in den Bäumen versteckten Häuser unserer Nachbarn hinweg, bis zum ansteigenden Wald, über den sich ein lichter blauer Himmel, mit einzelnen Kumuluswolken rundet. Ich staune immer wieder, welche vielfältigen Grüntöne, die vom Winde leicht bewegten Blätter, im Spiel von Licht und Schatten, sich den Blicken darbieten. Es lohnt sich manchmal, genau hinzusehen. Heute sind auf den ausladenden Blättern eines Busches, winzige Tautropfen so im Licht der Sonne gruppiert, dass sie wie Diamanten glitzerten. Es grenzt an ein Wunder, was die uns umgebende Natur vor unseren Augen ausbreitet. Ich zeige unseren Gästen meine Liege, die ich vor Blicken geschützt, gern zu einem Sonnenbad nutze, um unter dem Gesang der Vögel und Kinderstimmen, beim entspannten Atmen, auf die eigenen Gedanken und Empfindungen zu lauschen.
Wir hatten es an diesem Tag ruhig angehen lassen. Zu meiner Überraschung rief ein ehemaliger „Pirminer“ an. Wir hatten uns viel zu erzählen über die Zeit im Spätberufenen-Seminar, und die unterschiedlichen Lebensverläufe nach dem Abitur. Wir bedauerten sehr, dass unser St.Pirmin nicht mehr existiert und überlegten, auf welche Weise, an die Zeit des Seminars erinnert werden könnte. Nach wenigen Minuten unterbrach ich die Stille und sagte. Heute dachte ich an Christi Himmelfahrt. In Sasbach sangen wir an diesem Tag einst den Hymnus „viri galilaei…“, den ich in Erinnerung heute schon mehrfach anstimmte. Wir gehen zusammen auf unsere Terrasse vor meinem Arbeitszimmer: Dort stehen für uns bequeme Stühle bereit. Noch meint es die Sonne gut mit uns. Die Vögel singen und zwitschern die Melodie des Lebens. Wir sind Auge und Ohr, ohne das Meer der Stimmen, blühenden Bäume und Büsche, und der vielen Blumen in den Gärten zu erfassen. Als ob eine innere Stimme uns zuflüsterte: „Es ist alles gut so, wie es gerade ist“, schließen sich unsere Augen wie von selbst. Wir können es nun genug sein lassen, nur ein- und auszuatmen; da zu sein in ruhiger Erwartung, was geschehen will, und überlassen uns dem freien Spiel der Gedanken und Empfindungen. Ich weiß nicht wohin Euch eure Gedanken führen, aber ich kann Euch erzählen, wie es mir heute dabei geht:
Es kommt das Oster-Alleluja in mir hoch, und ich summe die Melodien der Liturgie und Osterlieder mit. Wie von selbst steigen Erinnerungen an die nachösterlichen Tage in mir auf. Da sind die Jünger, die in Trauer gefesselt, sich nicht von der Todeserfahrung des Karfreitages, und ihren Schmerz über den Tod des Herrn am Kreuz. lösen können. Ihre Augen sind gehalten, als der auferstandene Herr sich den Emmaus-Jüngern anschloss. Sie waren begriffsstutzig wie wir. Muss der Herr nicht auch uns, beistehen, mit uns wandern und reden, damit auch wir, befreit von den Todesfesseln, durch IHN in uns auferstehen, um mit IHM im Geist und in Wahrheit, als SEINE Söhne und Töchter, durchs Leben zu wandern? In der Schrift ist belegt, wie derselbe Herr, der für uns am Kreuz starb, aus dem Grab auferstanden, mit den Jüngern redet und sie spüren lässt, dass ER ihre Not begreift, und Ihnen nahe ist. Dann hält der Auferstandene Mahl mit ihnen und nun gehen ihnen nicht nur die Augen auf. Brennt nicht auch unser Herz, wie bei den Jüngern in uns, wenn wir im Evangelium SEINE Stimme vernehmen, und ER mit uns Mahl hält? Wie oft habe ich mit anderen Christen zusammen in der Heiligen Messe die Wandlung von Brot und Wein, in des Herren Leib und Blut erlebt, und die Worte des Priesters, zum Gedächtnis des Herrn mitgebetet. Und dass erst nach und nach der Osterlubel sich in mir ausbreiteten konnte, dass der Herr uns und die ganze Schöpfung am Kreuz von Sünde Schuld und Tod erlöste, um im Reich der Gerechtigkeit und des Friedens mit IHM dem Vater und dem Heiligen Geist und miteinander, als Versöhnte leben zu dürfen. Möge der Herr unsere Augen und Herzen im Glauben, Hoffen und Lieben öffnen, um immer mehr zu begreifen, dass ER wahrhaft nicht im Tode blieb, sondern auch uns der Macht des Todes entrissen, zu ewigem Leben auferweckt, in uns und unter uns wohnt. Ja, Tod, wo ist dein Stache, Hölle wo ist dein Sieg!
Und nun fallen mir die Schriftworte ein, dass die wahren Beter, Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten. Das heißt doch auch mit Gottes Eingreifen in unsere Lebensgeschichte jederzeit zu rechnen, und uns SEINER Führung und Weisung anvertrauend, auch unser „fiat“ DEIN Wille geschehe, sprechen zu können, auch wenn wir nicht alles verstehen. Ist das nicht ein schönes Ostergeschenk, dass Gott unser Vater, die Quelle allen Lebens, aller Schönheit, Güte, Vergebung und Erbarmen in SEINEM Sohn aufscheinen lässt und unseren Schöpfer, als Ursprung aller Schönheit, Güte und Erbarmens, in und um uns aufscheinen lässt: Dass der Vater uns SEINEN Sohn schenkt, um alles Trennende, die Fesseln des Todes, die Not der Gottferne, Schuld und Sünde zu sühnen, damit wir IHM durch SEINEN Sohn begegnen, und IHN im Geist und in der Wahrheit anbeten können. Wir verehren ja keinen Gott, der Lichtstraßen weit von uns entfernt ist, sondern den DREIFALTIGEN GEGENWÄRTIGEN VATER, der in Zeit und Ewigkeit in uns wohnen und wirken will. Hierzu sollen und dürfen wir, wie die Gottesmutter, beten: Der Heilige Geist möge in uns Gestalt annehmen, damit wir als „Auferweckte“, der Todesfesseln ledig, als Gottes- und Menschenkinder, miteinander frohgemut wandern können. Der Allmächtige möge uns durch SEINEN Sohn im Heiligen Geist zu allem Guten anregen und bewegen, und in uns darauf achten, dass wir SEINE Stimme nie überhören.
Hier folgt der Beitrag „Kirche“
Evangelium Tag für Tag 08 Ma Freitag der 5. Osterwoche
Psalm und Lesungen des Tages
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 15,12-17.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf, dass ihr einander liebt.
Unter den menschlichen Werten gibt es nichts Heiligeres, das man sich wünschen, nichts Nützlicheres, das man erstreben könnte, nichts, das schwerer zu finden wäre, nichts Lieblicheres, das man erleben, nichts Fruchtbareres, das man besitzen könnte, als die Freundschaft. Sie trägt ihre Früchte sowohl im gegenwärtigen Leben – also im Leben von heute – als auch im zukünftigen; ihre Süße verfeinert alle Tugenden; ihre Kraft besiegt die Laster; sie mildert das Unglück und zügelt uns im Glück. […] Welche Freude, welche Geborgenheit, welches Glück liegt darin, jemanden zu haben, mit dem man angstfrei sprechen kann – so wie mit sich selbst; dem du ohne Furcht bekennst, was du gefehlt hast, ohne Erröten dein Innerstes offenlegst, wenn du meinst, dass dir Fortschritte gelungen sind; dem du alle Herzensgeheimnisse anvertraust und alle Pläne sorglos aufdecken kannst! […] Es gibt kein kraftvolleres, wirksameres und hevorragenderes Heilmittel für unsere Wunden, bei all dem, was uns hier auf Erden zustößt, als jemanden zu haben, der einerseits bei all unseren Enttäuschungen mit uns mitfühlt und andererseits herbeigeeilt kommt, um uns zu unseren Erfolgen zu beglückwünschen. Zwei Freunde, wie der Apostel sagt (vgl. Gal 6,2), stützen sich gegenseitig, tragen miteinander ihre Lasten – oder besser noch: Jeder empfindet seine eigene Last leichter als die seines Freundes. […] Die Freundschaft kommt der Vollkommenheit nahe, die in der Liebe und der Erkenntnis Gottes besteht: Ein Mensch wird, sobald er der Freund eines anderen Menschen geworden ist, zum Freund Gottes, gemäß dem Wort des Erlösers im Evangelium: „Ich nenne euch nicht mehr Knechte, sondern Freunde“ (vgl. Joh 15,15).
Ich hatte mir zu Beginn des Monats Mai vorgenommen, einmal in besonderer Weise allen Frauen in unserer Welt ehrend zu gedenken. Als ich einen Text über das „Suchen und Finden“ veröffentlicht hatte, erinnerte ich mich wieder an diesen Wunsch. Ich hatte die ersten 5 Tage des Wonnemonats gebraucht, um mich dieser Aufgabe zu stellen. Obwohl ich auch jetzt den Umfang dieses Vorhabens spüre, drängt es mich das mir heute Mögliche zu sagen. Ich lade den Heiligen Geist, der in Maria Wohnung nahm, um uns den Gottessohn als Erlöser zu schenken ein, mir beim Schreiben zu helfen. ER und unser Sohn Jesus Christus hat ja Maria zu SEINER, unserer und zur Mutter der Kirche erwählt. Heilige Maria, wenn ich heute der Frauen gedenke, dann stelle ich mich mit Ihnen unter Deinen Schutz und Schirm und empfehle sie Deiner Fürbitte bei Gott. Hilf mir, Erwählte aller Geschöpfe, die DU mein Leben bis zu dieser Stunde begleitet hast, in DEINEM Sinne Worte zu finden die Betrübte zu trösten vermögen. Denn es kommt uns Männern als Christen, Gläubige und Lebensgefährten der Frauen zu, Euch für Eure Liebe, die uns von Geburt an lebenslang Heil und Segen spüren lässt, zu danken. Immer wieder neu beginnt unter Eurer mütterlichen Obhut Liebe, ohne die wir nicht lebensfähig sind, als Sprache und menschliche Beziehungsfähigkeit unter uns zu wachsen. Eingebettet in das christliche Weltverständnis der Katholischen Kirche als Glaubens-, Erlösungs- und Hoffnungsgemeinschaft, bin ich der deutschen, europäischen, transeuropäischen, transatlantischen und globalen aktuellen Geschichte nach dem ersten und zweiten Weltkrieg besonders verpflichtet. Wenn ich in diesem Kontext heute auf die Bedeutung der Frauen in meiner Biographie verweise, dann ehre und umarme ich zugleich jede Frau als Lebensgefährtin bis in den Himmel hinein. In einer Liebe, die mir ein gütiges Schicksal als Wesensmerkmal ins Herz gebrannt hat. Eine Liebe die von Mensch zu Mensch grenzen- und bedingungslos weitergegeben und jeden Menschen und jedes Geschöpf um seiner selbst willen respektiert. Einige Beispiele aus meinem Leben mögen verdeutlichen, was ich Euch Frauen weltweit zu sagen versuche:
Besonders meine Mutter, die mich mit allem, was ihr eignet, lebenslang und auch jetzt im Geiste begleitet, kommt mir in den Sinn. Sie hat mich unehelich 1929 unter schwierigen Verhältnissen bis zu ihrem Tode die Treue bewahrt. Und meine Großmutter, meine erste Glaubenszeugin, die in meinen Armen starb, als ich zwölf Jahre alt war, erweckte in mir die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. Sie ist mir im Rosenkranzgebet und auch jetzt nahe. Alle Frauen, denen ich begegnen durfte, erneuerten in mir die erste Liebe. Dies gilt besonders für meine Frau, mit der ich seit über fünfzig Jahren verheiratet bin, die uns drei verheiratete Töchter und sieben Enkel schenkte und meine Liebe zur Ökumene stärkte, gilt mein Dank. Im Glauben Hoffen und Lieben bin ich mit allen Frauen verbunden, die Ihre Söhne und Töchter im ersten, zweiten Weltkrieg und in unserer Zeit beklagen. Ich sehe sie im Geiste vor mir, die Frauen weltweit, die bis in unsere Tage trotz Leid und Ungerechtigkeit die unbedingte Liebe als eine Lebenskraft weitergaben und geben. Ich leide unter der Tatsache, dass Euch bis in die Geschichte der Kirche hinein, Leid zugefügt wird. Kein Mensch darf Euch versklaven oder in irgend einer Form ausbeuten. Und wäre ich der Einzige, ich berühre und umarme jede Frau als eine mir von Gott geschenkte Lebensgefährtin, die ich bedingunslos bis in den Himmel hinein liebe. Ich verschließe jedoch nicht die Augen vor der heutigen und geschtlichen Realität des Euch zugefügten Unrechts, halte aber dagegen: Gott unser Vater ist mit uns. SEIN Sohn, unser Erlöser wird am Ende der Tage sicher Gericht halten über alle Lebenden und Toten. Bis dahin leben wir in SEINEMM Reich des Glaubens Hoffens und Liebens. Es lohnt sich daher, der ewigen unbedingten Liebe treu zu bleiben und danach zu handeln.
Mich erschreckt das Wissen um all das, was meine Worte nicht auszudrücken vermögen, aber auch die berührende Liebe in Grenzen der erlösungsbedürftigen Menschen immer wieder neu und unbedingt einfordert. In einem religiösen Gespräch mit einer Muslima, die meine Frau im Haushalt entlastet, konnte ich im Vertrauen sagen, dass ich sie in ihrem Glauben als Frau wie eine Lebensgefährtin liebe und respektiere. Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist, segne DEINE unbedingte Liebe in uns zu allen Menschen und Geschöpfen und schenke uns in allen Lebensbezügen DEIN Heil und DEINEN Frieden.
Maria mit dem Kinde lieb uns allen Deinen Segen gib.
Donnerstag, 7. Mai
Donnerstag der 5. Osterwoche Römischer gewöhnlicher KalenderSel. Gisela von Ungarn – Sel. Gisela von Ungarn | Hl. Helga – | Mehr…Apostelgeschichte 15,7-21.
In jenen Tagen, als ein heftiger Streit entstand, erhob sich Petrus und sagte zu den Aposteln und den Ältesten: Brüder, wie ihr wisst, hat Gott schon längst hier bei euch die Entscheidung getroffen, dass die Heiden durch meinen Mund das Wort des Evangeliums hören und zum Glauben gelangen sollen. Und Gott, der die Herzen kennt, hat dies bestätigt, indem er ihnen ebenso wie uns den Heiligen Geist gab. Er machte keinerlei Unterschied zwischen uns und ihnen; denn er hat ihre Herzen durch den Glauben gereinigt. Warum stellt ihr also jetzt Gott auf die Probe und legt den Jüngern ein Joch auf den Nacken, das weder unsere Väter noch wir tragen konnten? Wir glauben im Gegenteil, durch die Gnade Jesu, des Herrn, gerettet zu werden, auf die gleiche Weise wie jene.Da schwieg die ganze Versammlung. Und sie hörten Barnabas und Paulus zu, wie sie erzählten, welch große Zeichen und Wunder Gott durch sie unter den Heiden getan hatte. Als sie geendet hatten, nahm Jakobus das Wort und sagte: Brüder, hört mich an! Simon hat berichtet, dass Gott selbst zuerst darauf geschaut hat, aus den Heiden ein Volk für seinen Namen zu gewinnen. Damit stimmen die Worte der Propheten überein, die geschrieben haben: Danach werde ich mich umwenden und die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten; ich werde sie aus ihren Trümmern wieder aufrichten und werde sie wiederherstellen, damit die übrigen Menschen den Herrn suchen, auch alle Völker, über denen mein Name ausgerufen ist – spricht der Herr, der das ausführt, was ihm seit Ewigkeit bekannt ist. Darum halte ich es für richtig, den Heiden, die sich zu Gott bekehren, keine Lasten aufzubürden; man weise sie nur an, Verunreinigung durch Götzenopferfleisch und Unzucht zu meiden und weder Ersticktes noch Blut zu essen. Denn Mose hat seit alten Zeiten in jeder Stadt seine Verkünder, da er in den Synagogen an jedem Sabbat verlesen wird.
Psalmen96(95
Singet dem HERRN ein neues Lied, singt dem HERRN, alle Lande, singt dem HERRN, preist seinen Namen! Verkündet sein Heil von Tag zu Tag! Erzählt bei den Nationen von seiner Herrlichkeit, bei allen Völkern von seinen Wundern! Verkündet bei den Nationen:
Der HERR ist König! Fest ist der Erdkreis gegründet, er wird nicht wanken. Er richtet die Völker so, wie es recht ist.
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 15,9-11.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!
Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.
Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.
„Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird“
Ich bitte dich, mein Gott, lass mich dich erkennen, lass mich dich lieben, auf dass ich in dir meine Freude finde. Und wenn dies in diesem Leben nicht vollkommen möglich ist, dann lass mich wenigstens jeden Tag darin Fortschritte machen, bis ich zur Vollkommenheit gelange. Gib, dass ich dich in diesem Leben immer mehr und tiefer erkenne und dass dieses Erkennen am letzten Tag vollendet werde. Möge die Liebe zu dir in mir wachsen und im kommenden Leben vollendet werden, damit meine Freude, die hier auf Erden schon groß ist in der Hoffnung, dann vollendet werde in der Wirklichkeit.
Herr, durch deinen Sohn hast du uns das Gebot, oder besser gesagt, den Rat gegeben, zu bitten; und du hast versprochen, dass wir erhört werden, damit unsere Freude vollkommen wird (Joh 16,24). Ich bringe dir, Herr, das Gebet dar, zu dem du uns anregst durch ihn, der unser „wunderbarer Ratgeber“ (Jes 9,5) ist. Lass mich empfangen, was du mir durch ihn, der deine Wahrheit ist, versprochen hast, damit meine Freude vollkommen wird. Wahrer Gott, ich bringe dir dieses Gebet dar; erhöre mich, damit meine Freude vollkommen wird.
Von jetzt an soll dies die Betrachtung meines Geistes und das Wort meiner Lippen sein. Es sei die Liebe meines Herzens und die Rede meines Mundes; es sei der Hunger meiner Seele, der Durst meines Fleisches und das Verlangen meines ganzen Seins, bis ich eintreten werde in die Freude des Herrn (vgl. Mt 25,21), des einen Gottes in drei Personen, der gepriesen sei in alle Ewigke
Geborgen im Glauben Hoffen und Lieben.
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