Ein Gruß zu Pfingsten

Liebe Freunde,
würde wir die Meldungen über alle Katastrophen und das tatsächlich Böse in unseren Tagen anbeten, dann müssten wir in Angst und Schrecken verharren. Wir übersehen dies alles nicht. Aber es gibt ja auch noch Pfingsten und den Heiligen Geist. Lebt und wirkt. Wir dürfen uns daher mit gutem Recht gegenseitig daran erinnern, dass wir immer auf den Heiligen Geist hoffen dürfen, denn auch unsere Zeit ist Gottes Zeit. Und der Geist, der uns allezeit hoffen lässt, lebt und wirkt auch in uns. Wir sprechen in vielfacher Form und in vielen Sprachen zu, von und über Gott. Die nachösterliche Zeit und der Herbst geben uns Anlass darüber nachzudenken, was Auferweckung von den Toten und das neue Leben für uns in unserem Alltag bedeuten könnte? Wer kennt sie nicht die Schatten des Todes, lebensfeindliche Antriebe, die unseren Impuls zu einem befreiten Leben im Glauben behindern möchten. All dem, was gottwidrig ist haben wir jedoch in der lebenslangen Erneuerung unseres Versprechens in der Liturgie der Osternacht widersprochen. Wie aber finden wir hinein in die Freude über die Schönheit Gottes als die durch und in Jesus Christus Auferweckten? Ich mag mich erinnern, dass ich von Kindheit an eine erhabene Vorstellung kenne, die sich im Laufe meines Lebens zu einem sehnsuchtsvollen Bedürfnis entwickelte, dass wir IHM die überwältigende Schönheit über alle unsere Vorstellungen hinaus, ewig unser Gott zu sein, von Herzen gönnen, Wie ER unser himmlischer Vater ist, das erfahre wir immer wieder neu in der Begegnung mit Seinem Sohn, unserem Herrn, in der Kraft des Heiligen Geistes.
Die unbedingte Forderung „Du sollst den Herrn Deinen Gott lieben……“ möchte ich durch die Kirche belehrt, in nachösterlicher Freude gern ersetzen durch die Worte „Wir dürfen den Herrn unseren Gott lieben……“ Nicht mehr in der Haltung des Streitens, sondern des respektvollen Wanderns mit Gott durch diese Zeit in die gottgewollte Ewigkeit. Ich darf uns mit einem freundlichen Gruß vom Heiligen Geist und dem Lachen der Erlösten daran erinnern, dass wir als Christen getauft und gefirmt sind, um vor allen Menschen zu bekennen, zu welcher Hoffnung wir in Gott berufen und unterwegs sind. Mögen wir reichlich davon Gebrauch machen, die Gaben des Heiligen Geistes der Hoffnung des Trostes und der Ermutigung mit einander zu teilen. Freude und das Lachen der Erlösten begleite Sie und alle, die Ihnen am Herzen liegen.

Gott befohlen Euer Franz

Franz Schwald
WP to LinkedIn Auto Publish Powered By : XYZScripts.com
Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial