Jesus Christus

Herr Jesus Christus Gottes
eingeborener Sohn durch den
Gott unser allmächtiger ewiger
Vater uns und alle Geschöpfe
im Himmel und auf Erden
erschaffen hat

DU hast uns den Willen und das
Erbarmen die Gerechtigkeit
und Liebe des Vaters zu DIR
zu uns und allen Geschöpfen
geoffenbart

Im Gehorsam und in der Liebe
zum Vater zu uns und allen
Geschöpfen hast DU Herr durch
Deine und unserer Mutter im
Heiligen Geist unsere Natur als
Menschen und aller Geschöpfe
Wesen angenommen

DU hast uns im Willen des Vaters
durch DEIN Leben Leiden den Kreuzestod
die Auferstehung und Himmelfahrt
gesühnt und uns erlöst von unsere
Schuld vor Gott DIR dem Heiligen
Geist und uns Menschen und
Geschöpfen und uns mit Gott und
mit einander versöhnt

Als Gottes begnadete Sünder hast DU
uns in DEINER weltweiten Kirche vereint
und am Gnadentisch mit DEINEM Leib
und Blut und durch die Sakramente
im Glauben Hoffen und Lieben
gestärkt.

DU Herr begleitest unseren
Weg und das Leben in Wahrheit auf
unsrer Pilgerreise zu dem verheißenen
ewige Leben. Herr Jesus Du Offenbarung
der unendlichen Liebe des Vaters zu DIR
zu uns und allen Geschöpfen DU liebst
uns und alles Geschaffene mit allem
was wir sind und haben

Schenke uns o Herr und Lebensmeister
die Heilige Liebe und Dankbarkeit die DIR
dem Heiligen Geist unserem himmlischen
Vater allen Menschen und Geschöpfen
gebührt und hilf uns das göttliche Erbarmen
die Vergebung und Versöhnung mit
einander zu teilen

Hoch gelobt und gebenedeit sei das
Allerheiligste Sakrament unser Vater
und Schöpfer in der Einheit mit DIR
unserem Erlöser und dem Heiligen
Geist unserem Tröster und Beistand
allezeit und in Ewigkeit

Dank und Bitte

Jesus Christus

Herr Jesus Christus Gottes
eingeborener Sohn durch den
Gott unser allmächtiger ewiger
Vater uns und alle Geschöpfe
im Himmel und auf Erden
erschaffen hat

DU hast uns den Willen und das
Erbarmen die Gerechtigkeit
und Liebe des Vaters zu DIR
zu uns und allen Geschöpfen
geoffenbart

Im Gehorsam und in der Liebe
zum Vater zu uns und allen
Geschöpfen hast DU Herr durch
Deine und unserer Mutter im
Heiligen Geist unsere Natur als
Menschen und aller Geschöpfe
Wesen angenommen

DU hast uns im Willen des
Vaters durch DEIN Leben
Leiden den Kreuzestod die
Auferstehung und Himmelfahrt
versöhnt

und uns erlöst von unsere
Schuld vor Gott DIR dem Heiligen
Geist und uns Menschen und
Geschöpfen und uns mit Gott und
mit einander versöhnt

Als Gottes begnadete Sünder
hast DU uns in DEINER weltweiten
Kirche vereint und am Gnadentisch
mit DEINEM Leib und Blut und
durch die Sakramente im Glauben
Hoffen und Lieben gestärkt.

DU Herr begleitest unseren Weg
und das Leben in Wahrheit auf
unsrer Pilgerreise zu dem
verheißenen ewige Leben. Herr
Jesus Du Offenbarung der unendlichen
Liebe des Vaters zu DIR zu uns und
allen Geschöpfen

DU liebst uns und alles Geschaffene
mit allem was wir sind und haben
Schenke uns o Herr und Lebensmeister
die Heilige Liebe und Dankbarkeit die DIR
dem Heiligen Geist unserem himmlischen
Vater allen Menschen und Geschöpfen
gebührt und hilf uns das göttliche Erbarmen
die Vergebung und Versöhnung mit
einander zu teilen

Hoch gelobt und gebenedeit sei das
Allerheiligste Sakrament unser Vater
und Schöpfer in der Einheit mit DIR
unserem Erlöser und dem Heiligen
Geist unserem Tröster und Beistand
allezeit und in Ewigkeit

Herr Jesus Christus Weg Wahrheit und Leben

Gott uner Vater

Ich preise Gott unseren Vater, für den Schutz in der Nacht, das Erwachen und alles, in einer Meditation an diesem Morgen Geoffenbarte, und Verborgene. Unseren Allmächtigen ewigen Vater rühme ich mit allem, was ER im Himmel und auf Erdengeschaffen hat, als denselben Geist, der über der Urflut schwebte, und durch SEIN Wort das Universum erschuf, um es solange ER will am Leben zu erhalten.

Unser Vater ist mit dem Sohn, in der Einheit des Heiligen Geist, in drei Personen wesensgleich, der allerhöchste einzige von Ewigkeit zu Ewigkeit wirkende Allerheiligste Geist, der alle SEINE Werke belebt, wandelt, heiligt und am Leben erhält.

Er ist der Geist und in SEINEM eingeborenen Gottes- und Menschensohn der Christus, das Wort, durch den das Universum geschaffen, von Schuld befreit und am Endeder Zeit gerichtet wird.

Es ist der Geist des Vaters, der in allen Sehern und Propheten im Alten Testament wirkte, die auf das Kommen des Erlösers hinwiesen. Derselbe Geist, der die Jungfrau Maria im Heiligen Geist zur Mutter Jesu, zur Mutter der Glaubenden, aller Christen, der Kirche und zu unserer Mutter erwählte.

Es ist der Geist Gottes, der in SEINEM und unserem Sohn als Jesus Christus, dem Willen des Vaters gehorsam, durch Sein Leben, Wirken, den Tod am Kreuz, die Auferstehung und Himmelfahrt, alles Nötige vollbrachte, um uns Menschen von allem Bösen zu bewahren und uns auf dem Weg der Wahrheit ins ewige Leben zu geleiten.

Es ist der Vater, der in SEINEM Sohn im Heiligen Geist in SEINER Kirche, für alle Völker und Geschöpfe das REICH der Gerechtigkeit und des Friedens errichtet und sichert. Der Allerheiligste Geist des Vaters, der durch SEINEN Sohn, in der Einheit des Heiligen Geistes, in allen Sakramenten und Handlungen der Kirche, das Erbarmen Gottes, die Vergebung der Sünden und die Auferweckung vom Tod bewirkt.

Es ist der Geist des Vaters, der durch den Sohn im Heiligen Geist, im Glauben Hoffen und Lieben, alle Geschöpfe im Himmel und auf Erden mit allem Guten ernährt, ermutigt und zu allen guten Werken befähigt. Die Kraft im Heiligen Geist, die uns Menschen drängt, Gott für alle Gaben zu danken, IHM auch unsere Gaben darzubieten, damit ER sie im Heiligen Geist mit Seinen Gaben, in den Leib und das Blut SEINES Sohnes, als Speise und Trank für das Leben der Welt verwandele.

Es ist der Vater, der uns Menschen und allen Geschöpfen im Himmel und auf Erden, im Universum SEINER Liebe, im Sohn und Heiligen Geist nach den Gesetzen der Natur, alles Gute als Lebensraum in der Zeit schenkt. Der in der Kraft des Heiligen Geistes auch in uns Menschen und Geschöpfen Heil Segen und Heiligung bewirkt und uns als Söhne Töchter und Erben zu Zeugen der Herrlichkeit und ewigen Macht Gottes bis ins ewige Leben bestellt.

Bitten wir unseren Allerheiligsten himmlischen Vater und den Gottes- und Menschensohn Jesus Christus in der Einheit des Heiligen Geistes, dass ER alles was er in uns und in SEINER Schöpfung begonnen, wie verheißen, im ewigen Leben in Gerechtigkeit und Frieden vollende.

Geborgen in der Kirche
Geborgen im Glauben Hoffen und Lieben.

Unschuldige Liebe

Allerheiligster, ehrenwertester, allerliebster Vater aller Väter, DU der Schöpfer allen Lebens, hast uns Jesus Christus, von der Jungfrau Maria im Heiligen Geist empfangen, als Gottes- und Menschensohn geschenkt. Zum Erlöser und Retter geboren, hat ER für uns unter Pontius Pilatus gelitten. Gekreuzigt, gestorben und begraben ist ER vom Tod auferstanden. ER ist in den Himmel aufgefahren, sitzt zu Rechten des Vaters und wird wieder kommen in Herrlichkeit zum Gericht über Lebende und Tote. In Einheit mit dem Vater und dem Heiligen Geist ist ER von Ewigkeit zu Ewigkeit in SEINEM Reich der Gerechtigkeit und des Friedens im Himmel und auf Erden gegenwärtig. Wir beten DICH, den Vater Sohn und Heiligen Geist als unseren einen, Allerheiligsten Gott, der Quelle alles Guten, die unseren unendlichen Durst nach Liebe zu stillen vermag, von ganzem Herzen mit allen Sinnen an.

DU hast uns die unschuldige, heilige Liebe. die DICH und alles was es gibt, den Himmel, die Erde die Menschen und Geschöpfe, und die unendlichen Möglichkeiten DEINES Liebeswirkens geschenkt. DIR, dem Vater, Sohn und Heiligen Geist, dem „ICH bin der ich bin da“ verdanken wir alles was wir sind und haben. Im Reich DEINER Gerechtigkeit und des Friedens sind wir im Glauben Hoffen und Lieben mit dem Papst, allen Gläubigen und Geschöpfen, im Schutz der Gottesmutter in DEINEM Namen und Anliegen, im Gebet um DEINEN Gabentisch in Wort und Sakrament vereint. DU sendest uns zu unseren Brüdern und Schwestern, um zu verkünden, dass DU uns unendlich nahe bist, die Flamme der ewigen Liebe in uns bewachst, und austeilst. Gestärkt durch DEINE Gnaden dürfen wir DICH und alles was DEIN ist rühmen, und alle Armen, Blinden, Lahmen, Kranken, Leidenden, Sterbenden, Enttäuschten an DEINEN Gabentisch einladen, um uns mit ihnen die Liebe und Freude über Gott schenken zu lassen.

Möge der Heilige Geist alles Wirkliche und Mögliche mit SEINER heiligen Liebe durchdringen, dass wir dankbar und vertrauensvoll Gott für die Gnade der unschuldigem Liebe, die uns mit IHM und mit einander in allem, was wir sind und haben, im Geist und Wahrheit verbindet danken. Anbetung, Ehre und Herrlichkeit sei dem Vater Sohn und Heiligen Geist allezeit und in Ewigkeit.

Dank Lob Ehre Herrlichkeit dem Vater Sohn und Heiligen Geist

Taufe leben

Wir sind andächtig in der Kirche versammelt, und feiern mit unserem geschätzten, aufrechten, manchmal auch kantigen Priester die Heilige Messe. Er ist über die Pfarrgemeinde hinaus, als ein im alten und neuen Testament beheimateter, exzellenter und engagierter Prediger und Exeget bekannt. Heute sind wir Zeugen, wie er mit Behutsamkeit und sichtlicher Freude, ein kleines Kind in die Gemeinschaft der Katholischen Kirche aufnimmt, und uns an die eigene Taufe erinnert. Weder der Priester noch wir Gläubigen können aber in diesem Augenblick ahnen, dass er tags darauf sterben würde. Noch heute fehlt uns dieser „gute Hirte“ und hinterlässt eine schmerzliche Lücke, denn es war immer tröstlich, mit ihm zusammen beten zu dürfen. Die Beauftragten unserer Seelsorgeeinheit sind sehr bemüht, den herben Verlust auszugleichen. Wie erhebend ist es daher in dieser Lage für uns zu wissen, dass wir auch nach dem Tod des Priesters, in der Fürbitte bei Gott miteinander verbunden sind. Gott möge sein Wirken segnen, und ihn für alle Mühen reichlich belohnen! Gott sei Dank führt das christliche Dasein über den Tod hinaus ins österliche, ewige Leben. Dieser in Gott begründeten Hoffnung dürfen der Täufling und wir alle gewiss sein. Voll Vertrauen und Dankbarkeit feiern wir daher die Vollendung dieses priesterlichen Lebens in der ewigen Liebe bei Gott. Der Tod vorbildlicher Menschen ist für uns alle aber auch immer wieder Anlass, darüber nachzudenken, wie wir selbst die entstandene Lücke füllen können? Im Blick auf das Leben und Sterben Jesu, SEINE Jünger, die Gottesmutter und viele Glaubenszeugen, können wir recht deutlich erkennen, was nun bis zu unserer letzten Stunde unsere Berufung ist: Obwohl ich mich nicht mehr genau daran erinnere, bin ich sicher, dass auch ich vor vielen Jahren in der St. Josefskirche in Rheinfelden unter Zeugen getauft, und in die Katholische Kirche aufgenommen wurde. Jahr für Jahr erinnert uns der Priester in der feierlichen Liturgie der Osternacht an unsere Taufe und fordert uns auf, allen satanischen Verführungen zu wiedersagen. Auch in jedem Vaterunser bitten wir Gott, uns nicht in Versuchung zu führen und von allem Bösen zu erlösen. Ich muss allerdings gestehen, dass es seine Zeit brauchte, um eine Ahnung davon zu bekommen, was diese Zusage für uns Christen bedeutet. Heute kann ich erheblich mehr als früher erkennen, dass es dabei um das „Ja“ zu GOTT und SEINE ewig glückselige Liebe, oder um das „Nein“, die Entscheidung gegen IHN, die Hölle der Gottferne geht.

Auch wenn wir heute im Kirchenjahr nicht Osternacht feiern, drängt es mich, unser und mein Taufversprechen vor aller Welt, unserem Papst, den Bischöfen, Priestern, Diakonen, und allen Gläubigen, zu erneuern. Dem DREIFALTIGEN aber zugleich für SEINE lebenslange Liebe und Führung im HEILIGEN GEIST zu danken und IHN zu bitten, uns auch in Zukunft vor allem Übel zu bewahren, und zum Guten zu ermutigen. Könnte es sein, dass auch Sie diesen Wunsch ab und zu verspüren? Sollte unser Herrgott, wenn wir IHN gemeinsam bitten, nicht ein Einsehen haben und uns beistehen, wenn es darum geht, in unserem Hier und Heute allen satanischen Gestalten der Lüge, Verneinung und Verführung, im Namen des Vaters, des Sohnes und Heiligen Geistes zu widerstehen? Wir dürfen fest darauf vertrauen, dass uns GOTT, der die SEINEN so sehr liebt, uns im HEILIGEN GEIST all das Nötige gewährt, damit wir als lebendige Bausteine SEINER Kirche, für das Wohlergehen der Menschheits-Familie beten, und tatkräftig eintreten können. Dadurch würden wir auch genau dem Beispiel unseres heutigen Papstes Leo XIV. der mit einem schlichten Kreuz auf der Brust, seinem befreienden Lächeln, uns segnend voran geht. Werden wir daher nie müde, mit ihm unserem Herrn Jesus Christus zu folgen, der Weg, Wahrheit und Leben ist. Mögen wir IHM, dem Gottessohn, der uns einlädt, zu bitten, um zu empfangen, zu suchen, um zu finden, anzuklopfen, damit uns aufgetan wird, unsere Herzen nicht verschließen. Noch mehr, bitten wir IHN, unseren Erlöser, dass er uns, wenn wir dessen bedürfen, „gute Engel“ sende, damit sie den „Stein“ der Angst und des manchmal mangelnden Vertrauens von unseren Seelen wälzen, und wir nicht bei lebendigem Leib, wie getrennt von IHM, im eigenen Grab vermodern, sondern als „Auferweckte“, wie unser verstorbener Priester zu sagen pflegte, einander beistehen und einander, aber vor allem GOTT, das SEINE gönnen.

So trete ich im Geist, wenn Sie gestatten, mit Ihnen vor unser Familienkreuz, das Bild der Gottesmutter mit dem Kind, und die moderne Ikone in unserer Wohnung, in der ich, wie einst Franziskus, die schutzbedürftige Kirche erkenne. Schauen wir in schweren Stunden auf zum DREIFALTIGEN GOTT, und zu den vielen Menschen guten Willens, die vor, mit, und nach uns, auf manchmal steinigen Wegen zum letzten Ziel unterwegs waren und sind: Die Gottesmutter und mit ihr unzählige liebenswerte Frauen und Mütter, haben ihren Glauben durch ihr „fiat“ bezeugt. Auch Franz von Assisi, mein Namenspatron, hat uns vorgelebt, wie schön und liebenswert unsere Kirche sein kann. Der satanischen Gottferne aber gilt unser „Nein“! Dem hoch zu lobenden Herrn jedoch unser uneingeschränktes „Ja“! Guten, frohen Mut dazu! Ich bin sicher, der DREIFALTIGE GOTT liebt und braucht uns noch. Mögest DU, geliebter Vater, Sohn und Heiliger Geist, der DU uns in der Taufe in DEIN ewiges Reich aufgenommen, und lebenslang in der Kirche begleitet hast, auch vor allem Bösen bewahren, wenn unsere Erdenzeit dereinst zu Ende geht. Gnädiger Gott, wandle unsere Furcht und Angst vor dem Tod, in Ehrfurcht zu DIR dem Geheimnis allen Lebens, Sterbens und Auferstehens. Hilf uns, DIR zu Liebe in unserem Tod und in der Auferstehung, alles loszulassen, was zum ewigen Leben bei DIR nicht mehr nötig ist, und von DIR, im Himmel Deiner EWIGEN Liebe, alles zu erwarten, was kein Auge je gesehen, DU aber denen bereitet hast, die DICH von Herzen lieben.

Gottes heiliger Ort

Lobgesang

Herr öffne unser
Schweigen DIR in
Worten anzuzeigen

Wie alles in uns zu
DIR drängt weil es
DEINEN Namen kennt

Unendlicher DEIN
Name VATER SOHN
und GEIST DU lebst

Im Herzen zierst die
Fahne die den Weg zum
Himmel weist

DEINER Fülle danken
wir der ganzen Schöpfung
reiche Zier

DU HEILIGER GEIST mit
DEINEN Gaben dring tief in
unsre Seelen ein

Und bringe was wir sind
und haben das Viele
in das Eine ein

Dass Erde und Himmel
alle Werke preisen Gottes
Kraft und

Stärke im Glanze der
Dreifaltigkeit auf Erden
und in Ewigkeit

Hoch gelobt sei ohne End das hochheilige Sakrament

Ein Lied

Ein Lied geht um die Welt
und Erd und Himmel weit
summen die alte Weise mit

Es dringt an jedes Menschen
Ohr und tausendfache
Stimmen im Weltenraum

Erklingen berühren Jedes Herz
befrein die hohe Liebe die
Freude und den Schmerz

Das Trostlied dringt an jedes Ohr
bringt Frieden und Gerechtigleit
in den Weltenauf der Zeit

Lässt Sphären zueinander finden
wenn der ewigen Liebe Kraft
Hass Feindschaft und Nöt binden

Die uralte Weise lädt zum Tanze
ein den alles will geborgen sein
im Siege der ewigen Liebe

Freudentanz

Der Birnbaum

Kein Laut ist zu vernehmen an diesem Morgen. Mensch und Natur gönnen sich eine Auszeit. Nichts stört das Schweigen. Die Stille erfasst auch mich. Durch die kahlen Bäume sind deutlich die verschlafenen Nachbarhäuser zu sehen. Es fehlt jede Spur eines Windhauches Tief am Horizont, hinter Wolkenbänken versteckt, lässt die neblig leuchtende Sonne, die Konturen entlaubter Bäume kräftig hervortreten. Ihr schräges Licht fällt in unser Wohnzimmer, zaubert edlen Glanz auf die silberne Teekanne und belebt ab und zu im Spiel mit dem Schatten unsere Wohnung. Wie im Rahmen eines Bildes, richtet sich vor mir, beim Blick durch das Fenster, majestätisch der hohe, ausladende Birnbaum auf. Er steht an der Grenze unseres Grundstückes zur Klinge hin, die uns immer frische Luft zufächert. Nur die Birke mit ihrem weißgrauen, schartigen Stamm, ist annähernd gleich hoch. Die schlanken Fichten zu ihrer Seite lassen lediglich an den überreifen krummen Zapfen die Jahreszeit erkennen. Sie legen keinen großen Wert auf Veränderung und halten jahrein, jahraus, an ihren dunkel- und hellgrünen stacheligen Zweigen fest. Zu Füßen des Birnbaums reihen sich, der Grenze entlang, wie Kinder im Reigen unsere Büsche. Im Gegenlicht, tritt die Schönheit unseres Birnbaums besonders deutlich hervor. Fest verwurzelt, Wind und Wetter trotzend, teilt sich der kräftige Stamm im formenreichen, bizarren Spiel, bis ins zarte äußerste Geäst. Wie eine Skulptur in ihrer nackten Schönheit, steht er entblättert vor meinen Augen. Staunend frage ich mich, welcher Künstler dieses vielgestaltige Astwerk auch nur annähernd darstellen könnte. Nun ist mehr als deutlich zu erkennen, dass er schon lange, wer weiß wie lange, seinen Platz behauptet, denn eine grüngraue Moosschicht bedeckt an der Wetterseite den kräftigen Stamm und die stabilen Äste bis hinauf in den Wipfel. Erhaben, stolz, steht er in seiner stillen Würde auf dem ihm eigenen Boden. Nur ab und zu bekommt der Birnbaum Besuch von einer Elster und einem Sperling. Dann zittern die Zweige aufgeregt bei der Landung, und winken den Freunden beim Abflug leise nach. Wenn ich unseren Nachbarn in einer gedachten Linie umgrenze, ist unschwer zu erkennen, dass er ein wahrer Birn- und kein Apfelbaum ist. Wer wollte ihm diesen Anspruch streitig machen? Er war vor uns da. Seit einiger Zeit dürfen wir uns an seinem übers Jahr wechselnden Liebreiz erfreuen: Im Frühling hüllt er sich in ein weißes Blütenmeer, im Sommer spendet er Schatten, im Herbst einen unerschöpflichen Reichtum an Früchten. Danach zeigt er uns seine markante Statur. Er wird den Herbstwinden trotzen, diesen Winter überstehen, und uns in unterschiedlicher Gestalt auch im nächsten Jahr an die Beständigkeit in aller Veränderung erinnern. Vielleicht freut sich unser stummer Freund ein wenig darüber, wenn wir ihn nicht übersehen, und davon erzählen, wie reich er uns beschenkt. Wir dürfen mit seiner Verschwiegenheit rechnen. Er wird alle Worte in seinem „Herzen“ bewahren, und hoffentlich auch die Menschen erfreuen, die nach uns kommen.

Wunderbarer Gott

Im Namen des Vaters des Sohnes und des Heiligen Geistes. Mir wurde eine Betrachtung geschenkt, die ich mit Euch, an diesem schönen sonnigen Tag, teilen möchte. Ich hatte mich nach dem Erwachen an den Flügel gesetzt, und ein wenig improvisiert. Dann nahm ich in meinem geliebten Sessel Platz, und schloss die Augen vor dem von meinem Großvater geschnitzten Kreuz, der Maria mit dem Jesuskind, und einer Kirchenikone an der Wand. Ich folge jetzt meiner Meditation: O Gott, der DU vor aller Zeit in der ewigen dreimal heiligen Unendlichkeit DEINER selbst bist, war alles was es gibt schon in DIR. Dann sprichst DU DEIN Schöpferwort, und alles was ist, und je in der Zeit sein wird „factum est“ geschieht. DU bist die Quelle, der Herzschlag und Atem, in allem was in der Zeit lebt. Die ganze Schöpfung verneigt sich ohne Worte im Dank und Drang des Lebens und Sterbens vor DIR. DU zeugst auch uns Menschen und schenkst uns Geist, Stimme und Wort. Und DU, wunderbarer Gott und Herr gehst mit uns, als der Allerheiligste Gegenwärtige durch die Zeit. DU erfüllst unser Leben in Sehnsucht nach DIR, in DEINEM eingeborenen Sohn. In IHM mit IHM und durch IHN schenkst DU uns im Glauben und in der tätigen Liebe die Hoffnung, auf ewiges Leben im Reich der Gerechtigkeit und des Friedens, als DEINE Söhne und Töchter, im ewigen Himmel DEINER Gegenwart hier und in DEINER neuen Schöpfung.

Als DEINE Kirche erleben wir, wunderbarer Gott, auf der Wanderung mit DEINEM Sohn, in Freude und Leid des Lebens, immer wieder Zeichen DEINER Gegenwart. In der Taufe, in den Sakramenten der Kirche, und im Wirken DEINES Heiligen Geistes, entreißt DU uns der Macht des Bösen, und hüllst uns in das Kleid DEINER Liebe und DEINES Erbarmens. O wunderbarer guter Gott, Du herrliche unfassbare Gegenwart in uns um uns und über uns; alles was wir sind und haben, drängt in der Hoffnung DEINES Sohnes im Heiligen Geist nach Dir. In allen unseren Herzschlägen und Atemzügen, Gedanken und Gefühlen, und in allen unseren Sehnsüchten des Glaubens, Hoffens und Liebens, bist DU die Quelle. der wir alle Höhepunkte des Lebens verdanken, das heilende Wort der Erinnerung, und der hoffenden Sehnsucht nach DIR. DU bist aber auch in allen Leiden, Enttäuschungen und im Versagen, der wunderbare Gott, der uns im Mitleid und Erbarmen DEINES Sohnes umarmt. O wunderbarer Gott, DU erbarmst DICH unserer Armut, Schuld, Sünde, Krankheiten, Kümmernisse, Sorgen Ängste und Nöte durch DEINEN Sohn. Wir danken SEINER Mutter, die IHN den Gottes- und Menschensohn und uns im Leid Tod und Auferstehung in Liebe nahe ist. Aber selbst die schrecklichste Angst, die Liebe zu DIR o Gott verlieren zu können, ist noch hinein genommen in Jesu Schrei „mein Gott warum hast DU mich verlassen“, und in SEIN Trostwort „es ist vollbracht“. in diesem Ja, wunderbarer Gott, im Herzen DEINES Sohnes, gehört unser Leben, die Freude und das bitterste Leiden DIR. SEIN Tod am Kreuz sühnt die Sünde und Schuld der Welt. In SEINEM „vollbracht“ ist alle satanische Macht und der Tod besiegt. Der letzte Lebenshauch DEINES Sohnes hinterlässt uns aber den Heiligen Geist, die Hoffnung auf Auferstehung nach unserem Tod, im Reich der Gerechtigkeit und des ewigen Friedens in einer neuen Schöpfung bei DIR, wunderbarer Gott, unser Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Heilig heilig heili heilig ist der Herr

Gottes Worte

Lebenslang, vom Herzschlag unserer Mütter im Mutterleib und den ersten Worten an, in einen Sprachraum eingebettet, nehmen wir Beziehungen zu allem auf, was uns das Leben bis ins hohe Alter und den Tod, an Hoffnung auf ein Leben danach an Erfahrungen bereitstellt. Es braucht seine Zeit, bis wir in der Lage sind, mit eigenen Worten auf die Lebensereignisse zu antworten. Wir lernen uns aber vermittels der Sprache mit anderen Menschen über unsere Erfahrungen auszutauschen, und in Grenzsituationen zu erfahren, dass uns die guten Worte manchmal fehlen, oder nur ein teilnehmendes Schweigen möglich ist Tag und Nacht jahrein und jahraus stehen wir in wachsenden Kreisen im Schweigen, inneren oder äußeren Worten, mit uns selbst und mit anderen Menschen im Austausch über unsere Lebenserfahrungen.

Ist dieses Beziehungsnetz zu Menschen, Welt Natur und Vielfalt der Lebensgrundlagen gestört, erschüttert dies unser Befinden. Auch im philosophischen und religiösen Welt- und Beziehungsgeflecht sind Worte und Sprache zu Verständigung von großer Bedeutung. In den Lesungen und Psalmen, in den Evangelien und liturgischen Feiern der Kirche, und im weltweiten Gebetsleben der Christen offenbart sich Gott in Worten. durch SEINEN Sohn im Heiligen Geist, als der Schöpfer und Spender aller Gaben und Liebe zu allen Geschöpfen. Mit der Taufe und in den Sakramenten der Kirche redet Gott mit uns und bietet uns Gemeinschaft in SEINEM Reich und das tägliche Brot, den Leib und das Blut Jesu Christi als Nahrung, Weg und Wahrheit im Glauben, der Hoffnung und Liebe zu IHM und zu einander an.
O Gott, DU Vater, Sohn und Heiliger Geist, wir danken DIR, dass DU Tag und Nacht in allen Ereignissen unseres Erdenlebens bis in den Himmel ewig bei DIR, mit uns redest, damit wir immer mehr DEIN Erbarmen, die Vergebung und unendliche Liebe erfahren, um sie in DEINEM Namen mit einander zu teilen. Heute Nacht lag ich einige Zeit wortlos wach. Ich danke DIR, dass DU mir wieder Worte geschenkt hast, DIR auf DEIN immerwährendes Gespräch mit uns zu antworten.

Geborgen in der Kirche
Geborgen im Glauben Hoffen und Lieben.
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