Tagesgebet

Im Namen des Vaters
des Sohnes und des
Heiligen Geistes

O Gott DU hast uns
aus dem Schlaf erweckt
den Gabentisch so

Reich gedeckt. Wir
danken loben preisen
Dich für alles Gute

Gnädiglich. Bewahre
uns auch diesen Tag
dass uns kein Leid
geschehen mag

Jesus unser Fleisch
und Blut DU machst
allen Schaden gut

Lass uns im Segen
DEIN in mit und für
einander Väter

Mütter Brüder Söhne
und Töchter als Zeugen
DEINER Liebe sein

Herr Jesus Christus Weg Wahrheit und Leben

Bergpredigt

Gott, der Schöpfer und Erhalter alles Guten, gibt im Übermaß. Seine Liebe zu uns und damit zu jedem Menschen, ist nicht zu fassen. Sie ist wahrhaft Gottes würdig und enthält viel mehr, als wir uns je wünschen und erhoffen können. Wir, als Gottes Geschöpfe, sind daher berufen einander dieses Übermaß der göttlichen Liebe in Freiheit und Fantasie, auf die uns mögliche Weise zu vermitteln. Das heißt in allen Lebenslagen Gott für seine Fülle zu danken, und einander die Liebe zu erweisen, die darauf verzichtet, zu hassen, zu vergelten und zurückzuschlagen. Ich weiß sehr wohl wovon ich da spreche. Es ist die Bereitschaft, nicht nur zu geben, zu verzeihen, sondern viel mehr: Einander durch unser Dasein und Handeln die befreiende und erlösende Liebe Jesu Christi erfahrbar zu machen. Jegliche Spaltung und Trennung zu überwinden. Der Herr verbindet diese Forderungen in der Bergpredigt mit dem Versprechen der Seligpreisung. Nachzulesen in der Heiligen Schrift. Daher die Bitte, gib uns Herr die Gnade, diese Worte nicht nur zu hören, sondern mutig und vertrauensvoll danach zu handeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nur ein Traum

Im Traum komme ich nach einem längeren Flug aus dem Urlaub zurück. Meine Frau wartet bereits aufgeregt winkend in der Halle, um mich abzuholen. Wir begrüßen uns, gehen lachend Arm in Arm hinaus, und freuen uns auf die Heimreise in unserem neuen Auto. Als Beifahrer genieße ich, im bequemen Sitz unbeschwert, die an uns vorbeiziehende, lichterfüllte Landschaft, und lasse meine Gedanken schweifen. In inneren Bildern sehe ich schon unser Haus, die vertraute Wohnung, und den gepflegten Garten. Mitten in diese Vorfreude dringt überraschend die fixe Idee ein, unser modernes Auto einmal selbst zu fahren. Als ich dabei bin, mir dieses Vergnügen lebhaft vorzustellen, mahnen mich Erinnerungen an unsere erste Nachtfahrt mit dem neuen Wagen zur Vorsicht. Wir stehen vor einer Ampel. Ich kann mir als  Beifahrer aber die Bemerkung nicht verkneifen, meine Frau müsse wohl aus Versehen einen Knopf gedrückt haben, denn in der Dunkelheit empfehle es sich, die Innenbeleuchtung auszuschalten. Angestrengt über das Steuer gebeugt, knurrt sie: „ Ich kann nur anfahren, bremsen, den Blinker setzen, und die Scheibenwischer bedienen.“ Weitere Fragen halte ich nicht für angebracht, unterdrücke mein Schamgefühl, und unter voller Beleuchtung fahren wir durch die Nacht. Nach diesem Gespräch reizt mich die fixe Idee nicht mehr, und ich ziehe es -wie in Wirklichkeit- vor, mich als Beifahrer meiner Frau, unbeschwert nach Hause chauffieren zu lassen.

Im Traum befinden wir uns mitten in der Ferienzeit, und an diesem Tag herrscht reger Verkehr auf allen Straßen. Im Zentrum einer Stadt halten wir vor der Polizeistation in der Nähe des Rathauses kurz an. Ich hoffe, im gegenüber liegenden Restaurant, eine Flasche Rotwein zu besorgen, um unseren ersten Abend zu Hause gebührend feiern zu können. Es bereitet mir aber einige Minuten Kopfzerbrechen, wie ich an dieser Stelle, die dicht befahrene Straße überqueren soll. Völlig unerklärlich bleibt mir aber, warum es mich im Traum gerade in dieser prekären Situation so unabweisbar juckt, einem zufällig neben mir stehenden Polizisten, die Handschellen aus der hinterer Hosentasche zu ziehen. Fluchtartig verlasse ich den Tatort, suche angestrengt, finde eine Lücke, überquere die Straße, und stecke die Beute in meine Gesäßtasche. Meine etwas verdutzte Frau, der das Geschehen nicht entgangen ist, lasse ich ratlos im Auto neben dem Polizisten zurück.

An diesem schönen Sommertag ist das gesuchte Restaurant Ziel vieler Besucher, die im schattigen Biergarten an Tischen unter den Bäumen sitzen. Wie komme ich nun bei diesem Betrieb an die gewünschte Flasche Wein? Da beobachte ich einen anderen Herrn, der ohne Platz zu nehmen, an der Straße eine Flasche Wein kauft. Das wäre die Lösung! Ich rufe auch nach einer Kellnerin und beauftrage sie, mir eine Flasche Rotwein zu bringen. Als ich mich nochmals in Richtung des Polizisten umdrehe, sehe ich für einen Augenblick meine Frau, die dabei ist anzufahren. Könnte sie vielleicht beabsichtigen zu wenden, um an meiner Straßenseite zu parken? Ganz sicher bin ich mir im Traum aber nicht, und ich renne ihr einige Schritte nach, um ihr durch ein Handzeichen zu bedeuten, dass sie auf mich warten soll. Doch es ist vergeblich. In diesen Minuten kommt auch die Bedienung zurück, und findet mich nicht an der vereinbarten Stelle. Ich warte noch eine Weile, ob sie zurück kommt, gehe dann ins Restaurant, erkundige mich nach de Kellnerin mit schwarzen Haaren, und höre, dass sie im Nebenzimmer arbeitet.

Das Gasthaus ist auch innen bis auf den letzten Platz belegt und viele Bedienungen sind emsig unterwegs. Ich muss mich gedulden, bis die Kellnerin mit den schwarzen Locken zu mir kommt. Während des langen Wartens beschleicht mich ein banges Gefühl und die Fragen: „Was soll mit den in meiner Hosentasche drückenden Handschellen geschehen, wo ist meine Frau geblieben, und was kann ich in dieser peinlichen Lage unternehmen?“ Wie könnte ich einem Menschen das mir selbst Unerklärliche verständlich machen, soeben, ohne böse Absicht, einem Polizisten die Handschellen entwendete zu haben, und wie meiner Frau beibringen, dass der Einkauf einer Flasche Wein so lange dauert? In dieser Situation kommt mir ein rettender Gedanke: Im Traum nehme ich den ganzen Mut zusammen, und halte eine kleine Ansprache. Als ich nach passenden Worten ringend bemerke, dass Gäste in meiner Nähe verstummen, erzähle ich ihnen erleichtert meine Geschichte: Ich hätte zu meiner Überraschung, vor wenigen Minuten einem Polizisten impulsiv die Handschellen entwendet, und  könne mir nicht erklären, wie so etwas geschehen konnte. Ich sei auch in Sorge, wo meine Frau geblieben ist, die sich sicher nicht vorstellen könne, dass der Kauf einer Flasche Wein so lange dauert. Der Kellnerin schulde ich auch eine Erklärung, warum ich nicht an der vereinbarten Stelle stand. Diese seltsame Geschichte sei mir unsäglich peinlich. In der Absicht, dies wieder gut zu machen, sei mir aber eben der erlösende Gedanke gekommen, es könne vielleicht eine Person im Raum geben, die gute Verbindungen zur Polizei habe, um an meiner Stelle mit einer freundlichen Empfehlung, die gestohlenen Handschellen wieder zurück zu geben. Ich schließe die Rede mit den Worten: Die Geschichte der entwendeten Handschellen und den Umstand, meine Unschuld nicht beweisen zu können, habe ich wahrheitsgemäß erzählt. Alle hier anwesenden Gäste  können sich davon überzeugen, dass „das corpus delicti“ noch in meiner Hosentasche steckt.

Während dieser Ansprache, die zunehmend interessierte Hörer findet, bemerke ich meine Frau, die des Wartens müde, am Eingang zum Nebenzimmer steht, und mich sucht. Sie wirkt betreten, und hat offensichtlich keine Erklärung für das, was hier vorgeht.  Hält sie sich ja nicht nur im Traum reserviert zurück, wenn ich zu einer Rede ansetze. Aber so sprachlos wie hier, sah ich sie selten. Kann ich sie wirklich noch überraschen? Als sie aber bemerkt, dass mir einige Gäste amüsiert zuhören, und mich nicht unterbrechen, ermutigt mich dies, in meiner Ansprache noch einige Sätze über andere Erfahrungen im Umgang mit  der Technik los zu werden. Während ich, in Fahrt gekommen, anfange detailliert zu berichten, in welchem Grade mich die Tücken eines neuen Computers und Schreibprogramms über Wochen in Atem gehalten hätten, sodass ich manchmal wütend vor dieser Technik kapitulieren wollte, bis ich entdeckte, wie dumm die maschinelle Technik des Computers, und wie schlicht die Anwendungssprache der Programme  sei, bemerke ich, wie sich das Gesicht meiner Frau zusehends verdüstert. Ich bin nun aber nicht mehr zu bremsen, übersehe diese Miene, und füge mit fester Stimme hinzu: „Die Leistungen der Erfinder bewundere ich sehr. Verglichen aber mit dem Tempo des Gedankenablaufs, der Sprache, des Gefühls, der Kreativität und Fantasie von uns Menschen, verliere der Computer und seine Programme aber erheblich an Bedeutung. Nach diesen Worten geht es im Traum wie ein Ruck durch mich, als ob ich mich innerlich aufrichte, und ich fühle mich bedeutend wohler. Meine Frau, deren Miene sich aufhellt, deute ich als eine schweigende Übereinkunft an, dass sie sich trotz der ganzen Umstände auf einen gemütlichen Abend zum Ende unseres Urlaubs freuen kann. Endlich bemerkt auch die Kellnerin, bei der ich den Wein bestellte, dass ich auf sie warte. Wir klären die Situation an der Straße, sie verzeiht mir gnädig, ich bekomme die Flasche Rotwein und bezahle.

Im Traum meldet sich nach meiner Rede einer der anwesenden Gäste zu Wort, der mit weit vorgestreckten Beinen vor mir bequem in seinem Sessel hängt: Er könne das verflixte Problem mit den Handschellen selbst nicht lösen, sich aber genau an peinliche Situationen erinnern.  Als gebürtiger Schwabe, sei er einmal auf der Suche nach den Spuren seiner Ahnen in Bayern unterwegs gewesen. In einem Straßenkaffee, habe er seine Beine wie hier ein wenig über den Bordstein hinaus auf die Fahrbahn gestreckt, und sich erbost mit einem Polizisten angelegt, der ihn wegen Verkehrsbehinderung belangen wollte. Andere Gäste schlossen sich freimütig an, und erzählten von ihren Problemen mit den Frauen, wenn unterschiedliche Meinungen hart auf einander prallen und beidseits befriedigende Lösungen auszuhandeln sind.

Das verflixte Problem mit den Handschellen konnte aber in diesem Traum nicht gelöst werden. Es fand sich an diesem Tag kein Gast des Restaurants, der aufgrund seiner Beziehungen zur Polizei in der Lage war, die Vertreter  von Recht und Ordnung davon zu überzeugen, dass der Mann, der die Handschellen stahl ein Unschuldslamm sei, und der es verstanden hätte, die Polizei zu bewegen, mit der Rückgabe des „corpus delicti“ zufrieden zu sein. Ich muss es daher der gnädigen Fantasie meiner Leser überlassen, Traum und Wirklichkeit in dieser Geschichte zu unterscheiden und selbst herauszufinden, warum es zu einem Diebstahl von Handschellen und deren schwierigen Rückgabe kommen konnte.

Der Schriftsteller

Nach einem schwierigen Prozeß gegen die Kassenärztliche Vereinigung von Baden-Württemberg endete mit fünfundsiebzig Jahren meine Zulassung als Psychologischer Psychotherapeut. Es sind nun über zwanzig Jahre, seit ich öffentlich als Schriftsteller arbeite. In einem Traum hörte ich eine Stimme, die mir sagte: „Franz sag etwas“ Ich blicke dankbar auf mein Leben und den schönsten Beruf als Schriftsteller zurück. Es ist für mich ein großes Geschenk, ein Zeichen zu sein, dass unter Gottes Beistand auch die letzten Lebensjahre Heil und Segen bewirken können. Ich durfte aber zuvor schon  in vielfältigen Beziehungen die Bedeutung der Sprache erfahren. Bis zum dreißigsten Lebensjahr bin ich als Baukaufmann und Stadtrat in meiner Heimatstadt Rheinfelden(Baden). Dann folgt als Spätberufener das Abitur und Studium der Theologie, Philosophie, und Klinischen Psychologie zum Diplompsychologen. 1972 heiratete ich Dr. Iris Schwald, Ärztin für Neurologie und Psychotherapie. Der über fünfzigjährigen Ehe entstammen drei beruflich tätige verheiratete Töchter mit ihre Söhnen und Töchtern. Jeweils sieben Jahre war ich in leitenden Funktionen, in meinem Beruf in Münster und Oppenweiler, und danach wie meine Frau in eigener Praxis tätig.

Ich möchte nicht verschweigen, dass mir die Abgabe der Praxis und
die Frage, wie ich mit meinen Erfahrungen als Pensionär sinnvoll weiter wirken könnte, auch Kummer bereitete. Aus dieser Zeit stammt mein erster Essay „Einheit und Vielfalt“, in dem ich meine Dankbarkeit dem bisherigen Leben gegenüber Ausdruck verlieh, die in einer Dreifaltigkeitsvorstellung endete, in der ich ein Drängen spürte, ohne genau zu wissen, wohin die Reise gehen würde. In drei Büchern mit dem Titel „Geschichten und Gedanken“ versprach ich meinen Lesern dass ich ihnen als Brückenbauer aus dem Leben für das Leben redlich berichten werde, was mich und andere Menschen bewegt. Die Vielfalt
der sprachlichen Mittel, die mir zur Verfügung stehen ist den Büchern,und in den Artikeln in meinem seit vielen Jahren betreuten Literaturblog und den Kanälen im Internet veröffentlichten Texte belegt.

Inzwischen hat das zu Beginn meiner Arbeit als Schriftsteller
noch unklare Drängen sich geklärt, denn es drängt mich gegen
Ende meines Lebens mit aller Kraft meine Dankbarkeit für die
Begegnungen und Beziehungen zu Ihnen, allen Geschöpfen
von der Mücke bis zu den Gallaxien der Sternenwelt, unserer
Heimat, in einem von Gott geschaffenen und geliebten Universum
zu erzählen.

Sie werden einem Mitmenschen, dem „Franz sag was“ sicher
erlauben, als Brückenbauer,  der wie Sie um sein Ende weiß zu
sagen, wem er sein Leben, alles was er ist und hat verdankt.
Mir fehlen im Moment die Worte – und die Tränen der erlösten Kreatur dürfen fließen, wenn ich es wage dafür „Gott sei Dank zu sagen. Ich rufe Euch zu, vergesst es nie: Wir sind nicht ins Leben
geworfen, sondern in das von Gott erschaffene und erhaltene
Dasein geliebt. Wer könnte den Vater Sohn und Heiligen Geist
nicht von ganzem Herzen mit allen Sinnen und Kräften und seine
Mitmenschen, ja die ganze Schöpfung lieben, wenn er bekennen darf
alles Gott zu verdanken.

Liebe Brüder und Schwestern in der Nähe und weltweit habt
ein Nachsehen mit mir, wenn ich in meiner Liebe zu Gott Euch
allen das gleiche Glück wünsche. Ich kann es nicht lassen unserem‘
gnädigen Schopfer und Vater bis zu meinem letzten Atemzug für
SEINE unermessliche Liebe zu danken. Und wenn mein Herz übervoll ist, bleib ich Gott zuliebe Euer Franz, der noch etwas zu sagen hat.

Gott befohlen! Franz

Jesus Christus

Im Gehorsam und in der Liebe
zum Vater zu uns und allen
Geschöpfen hast DU Herr durch
DEINE und unserer Mutter im
Heiligen Geist unsere Natur als
Menschen und aller Geschöpfe
Wesen angenommen

DU hast uns im Willen des Vaters
durch DEIN Leben Leiden den Kreuzestod
die Auferstehung und Himmelfahrt
gesühnt und uns erlöst von unsere
Schuld vor Gott DIR dem Heiligen
Geist und uns Menschen und
Geschöpfen und uns mit Gott und
mit einander versöhnt

Als Gottes begnadete Sünder hast DU
uns in DEINER weltweiten Kirche vereint
und am Gnadentisch mit DEINEM Leib
und Blut und durch die Sakramente
im Glauben Hoffen und Lieben
gestärkt. DU Herr begleitest unseren
Weg und das Leben in Wahrheit auf
unsrer Pilgerreise zu dem verheißenen
ewigen Leben. Herr Jesus Du Offenbarung
der unendlichen Liebe des Vaters zu DIR
zu uns und allen Geschöpfen DU liebst
uns und alles Geschaffene mit allem
was wir sind und haben

Schenke uns o Herr und Lebensmeister
die Heilige Liebe und Dankbarkeit die DIR
dem Heiligen Geist unserem himmlischen
Vater allen Menschen und Geschöpfen
gebührt und hilf uns das göttliche Erbarmen
die Vergebung und Versöhnung mit
einander zu teilen

Hoch gelobt und gebenedeit sei das
Allerheiligste Sakrament unser Vater
und Schöpfer in der Einheit mit DIR
unserem Erlöser und dem Heiligen
Geist unserem Tröster und Beistand
allezeit und in Ewigkeit

Heilig heilig heili heilig ist der Herr

Morgengebet

O Gott unser allmächtiger
Vater Sohn und Heiliger
Geist DU hast uns aus
dem Schlaf erweckt den

Gabentisch so reich
gedeckt wir danken loben
preisen DICH für alles
Gute gnädiglich

O Gott hilf DU uns beten
glauben hoffen lieben und
lass in Deinem Namen
alles einander geben

Den Geist und alle Gaben
die wir empfangen haben
was wir sind und sehen soll
als Pfingstlied auferstehen

Und als ewiges Wort in Fülle
Erbarmen und Vergebung
künden allen Armen in der Zeit
in Frieden und Gerechtigkeit

Sonne der Gerechtigkeit gehe auf in dieser Zeit.

 

 

 

Altsasbachertag

Liebe Kursfreunde, Pirminer, Altsasbacher und Freunde der Heimschule Lender,

immer wieder erinnerte ich mich gern an die Zeit im Spätberufenensemniar  St. Pirmin und in der Heimschule Lender:  Der Wahlspruch „Initium sapientiae timor domini“ grüßt jeden Besucher, der sich der Schule nähert auch heute, und erinnert an ihren Gründer Xaver Lender. Die Geschichte unseres Spätberufenenseminars St. Pirmin fand leider mit dem Abriss des Gebäudes ein für uns schmerzliches Ende. Umso bedeutsamer ist es für mich, heute zurück zu schauen, um uns an die Zeit der Vorbereitung auf unser Abitur zu erinnern. Als derzeit ältester Pirminer, ist es für mich eine ehrenwerte Aufgabe, unseren Lehrern und den Menschen der Erzdiöse Freiburg, die uns auf diesem Weg unterstützten, noch einmal zu danken.

Man kann ein Gebäude abreißen, aber nicht den Geist zerstören, der uns in Sasbach zu einer Gemeinschaft formte, der wir unsere beruflichen Wege und die derzeitigen Plätze in Kirche und Gesellschaft verdanken. Sollte es möglich sein, an geeigneter Stelle eine Gedenktafel anzubringen, die an die Spätberufenen erinnert, würde dies sicher auch St. Pirmin ehren. Die Lehrer und Freunde, von denen wir uns verabschieden mussten, treten sicher mit ihrer Fürbitte um Glauben, Hoffnung und Liebe, in der Nachfolge unseres Herrn Jesus Christus für uns ein.

Der Vater Sohn und Heilige Geist möge uns stärken, um SEINEN Beistand allezeit zu bezeugen. Die Heimschule Lender empfehlen wir Pirminer gern, als geeigneten Ort, um junge Menschen auf ein Studium und ihre Aufgaben in Kirche und Welt vorzubereiten.

Bleibt im Segen und Frieden!

Euer Franz aus Oppenweiler

 

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Trostworte

Geliebter Vater, Sohn und Heiliger Geist, erleuchte unser Herz und die Sinne, um von DIR Herrlichster, Wunderbarster Quelle ewiger Liebe, demütig anbetend zu reden. Vor, in und nach aller Zeit, bist DU Vater als Weltenschöpfer, in Einheit mit DEINEM Sohn und dem Heiligen Geist, der eine und verehrungswürdigste Ursprung allen Seins, und dereinst unser gnädiger Richter. DU hast uns in all DEINEN Werken, in den Heiligen Schriften und durch DEINE Kirche, DEINE Liebe geoffenbart, die Pflege der Natur anvertraut, und uns die Sehnsucht nach DIR geschenkt. DU hast uns auch in die Dienste der Kirche und Menschheitsfamilie berufen, um DEINE Herrlichkeit allen Völkern, bis DU wieder kommst zum Gericht, zu verkünden. Im Heiligen Geist hast DU uns befähigt, als Kinder,.Söhne und Töchter, DEINE Zeugen und Mitarbeiter in der Welt zu sein. DEIN Heiliger Wille soll sich in unserem und im Leben mit der Kirche, in DEINEM Reich der Gerechtigkeit und des Friedens, als Einladung im Glauben Hoffen und Lieben, zu allen Menschen und Geschöpfen bewähren. Er verpflichtet uns, Wahrheit und Lüge, Gut und Böse im Lichte des Gewissens zu unterscheiden, und Gott zu geben was IHM, und dem Staat, den Familien und der Gesellschaft, was ihnen gebührt. Prüfen wir, als getaufte und gefirmte Christen, in Verantwortung für unseren Glauben, die gegenwärtigen Ereignisse in unserer Menschheitsfamilie:

Unser Glaube half mir schon einmal, im und nach dem Dritten Reich, zu unterscheiden, was Gott und was dem damaligen Führer gebührt. Ich musste auch die Folgen eines seiner Grundrechte beraubten Volkes ertragen. Umso mehr schätze ich, die in den demokratischen westlichen Gesellschaften tradierten Wert, und die freie Meinungsäußerung. Bei autokratisch ausgerichteten Völkern, würde mir dies unter Androhung von Strafen, wie einst im Dritten Reich, verboten. Ich versuche daher in Ergänzung eines Beitrages zur „Lagebeurteilung“, den Unterschied zwischen Demokratien und Autokratien weiter zu verdeutlichen:

Wie wir erkennen können, hat Putin seine Macht über die Propaganda benutzt, um einen gigantischen Truppenaufmarsch Russlands und Weißrusslands an der Grenze zur Ukraine als Manöver zu behaupten. Die durch nichts zu rechtfertigende Invasion, und sein brutaler Krieg, in der Ukraine hat aber zu einem bewundernswerten Widerstand geführt, und bei den westlichen Verbündeten, ein Sanktionspacket und eine zuvor nicht so deutliche Geschlossenheit und Verteidigungsbereitschaft der in der Nato Verbündeten ausgelöst. Die auf Lügen aufgebaute Propaganda Putins, kann selbst in Russland angesichts der vielen Flüchtlinge und Toten, und der zerstörten Infrastruktur in der Ukraine, nur durch eine Lügenpropaganda und brutale Unterdrückung der Meinungs- und Pressefreiheit im eigenen Land, aufrecht erhalten werden. Zu erkennen ist aber, dass Putin durch diesen Krieg weltweit massiv an Glaubwürdigkeit eingebüßt hat. Der Westen versucht in Reaktion durch abgestimmte Diplomatie und eine erheblich militärische Nachrüstung der Nato an der Ostflanke. ein Übergreifen des Krieges auf Gebiete der Natoverbündeten zu verhindern. In einem Punkt hat sich Putin aber sicher getäuscht. Die  NATO scheint geschlossener als je zuvor, die Sanktionen wirken, und die Ukraine verhinderte bisher mit westlicher Unterstützung, das weiter Vordringen der Russen. In Summe der erkennbaren Ereignisse, hat Putin seine Ziele noch nicht erreicht. Zu beklagen sind aber die menschlichen Opfer, die hohen Kosten, die Auswirkungen auf die internationalen Beziehungen in Kultur, Handel und Wirtschaft, und die Tatsache, dass Friedensbemühungen bisher erfolglos  blieben.

Aus christlicher Sicht können wir aber fest darauf vertrauen dass Gott unser Schöpfer die Quelle allen Lebens und alles Guten, der die Menschen aller Zeiten liebt, sich auch unser erbarmt und die Schuld vergibt, um uns den wahren Frieden und die Versöhnung mit IHM und allen Brüdern und Schwestern zu schenken, wenn wir IHN darum bitten. Erinnern wir uns daran, dass ER uns durch das Leben, den Tod und die Auferstehung SEINES Sohnes, Sühne für alle Schuld und Sünde geleistet hat, sodass auch wir einander vergeben und im Reich SEINER Gerechtigkeit und des Friedens mit einander leben können. Bitten wir Gott unseren Vater, dass ER uns mit SEINEM Sohn und dem Heiligen Geist vor allen Übeln an Leib und Seele verschone, und danken wir IHM für alles, was wir sind und haben, dass ER uns im Heiligen Geist zu SEINEN Kindern, Söhnen und Töchtern macht, die in der Menschheitsfamilie als Versöhnte in Frieden mit einander leben dürfen. Unser Schöpfer will keinen Krieg, sondern ER ermutigt uns durch SEINE Liebe, dass wir IHM und einander in Sorge und Verantwortung auch für das ewige Leben dienen. Bedenken wir, was der Vater gelitten haben musste, um SEINEN Sohn für uns zu opfern, und wie sehr uns der Herr Jesus Christus liebt, der unsere Schuld am Kreuz sühnte, dann hat uns der Heilige Geist schon jetzt getröstet, und in der Hoffnung gestärkt, dass es möglich ist, einander als Versöhnte im Namen Gottes zu vergeben, und zu SEINER Ehre, als Erlöste mit einander im Frieden unsere Wege zu gehen. Der Vater Sohn und Heilige Geist gebe uns hierzu SEINEN Segen!

Das Kreuz der Erlösung und Hoffnung

 

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