Eine Reise ins Unbekannte

Die zunächst vage Idee, über eine Reise ins „Unbekannte“ zu schreiben, entstand nach der Lektüre von Stefan Zweigs Biographie über „Honoré de Balzac“. Die Lebensgeschichte dieses französischen Dichters, dem es nach einer sehr belastenden Kindheit und Jugend, um Ruhm und Ehre bemüht, nicht gelang, im bürgerlichen Leben eine gesicherte Existenz aufzubauen, beeindruckte Johannes sehr. Wie es Balzac möglich war, trotz fehlgeschlagener Unternehmungen und erdrückender Schulden, in der „Comedy–Human“, den Höhepunkt seines dichterischen Werkbewusstseins zu entwickeln, wurde oft gewürdigt. Auch Stefan Zweig reihte sich mit seinem literarischen Werk und Leben in die große Zahl der Dichter, Denker und Forscher, Musiker und Künstler ein, die zeitlebens dem „Unbekannten“ auf der Spur blieben. Als Johannes darüber nachdachte, was diese Autoren und auch ihn zum kreativen Schreiben bewegte, träumte er in der Nacht von einem Kloster: In andächtiger Stille erfüllte ihn überraschend ein fragloses Glücksgefühl, das sich in den Blicken und Gesten der Mönche spiegelte, und immer mehr vertiefte. Wie von einer Last befreit, folgte er nun dem Gedanken, seine Leser zu einer Reise ins „Unbekannte“ am schöpferischen Prozess des Entdeckens, Denkens und Fabulierens teilnehmen zu lassen.

Johannes schätzte die Erkenntnisse der Naturwissenschaften sehr, die sich nach ihrem Selbstverständnis mit zählbaren, messbaren Tatsachen befassen. Er hätte daher von seiner Dankbarkeit gegenüber diesen Menschen und deren Leistungen zur Verbesserung unserer Lebensbedingungen reden können. Da er sich aber als ein seiner körperlichen, geistigen und seelischen Verfassung bewusster Mensch verstand, stießen nach seiner Ansicht Naturwissenschaften an ihre Grenzen. Er wusste, dass es immer Menschen gab, die Fragen nach dem Sinn des Lebens im Ganzen nicht auswichen. Er hielt insofern die in den Geisteswissenschaften übliche Sprache für geeigneter, um Leben in all seinen Formen als ein Geschenk zu verstehen. Die Poeten, Musiker, Künstler Philosophen und Theologen gingen zwar in ihren Werken auch von bekannten Vorstellungen aus, überformten sie aber im schöpferischen Prozess in Bildern, Skulpturen, Bauwerken, Tönen und Worten, mit einem nicht minder erfahrbaren neuen, geistigen Gehalt. Johannes wollte daher die schöpferische Fantasie auf den Wegen ins „Unbekannte“ begleiten. Er stellte sich und seine Leser damit bewusst vor die Aufgabe, so etwas wie ein Gedicht, oder einen Liebesbrief, mit eigenen Worten und Gedanken, auf ein leeres Blatt Papier zu schreiben. Wer wollte jedoch behaupten, dass derartige Texte oder Liebesbriefe, deren Inhalte erst beim Schreiben entstehen, unsinnig wären. Und Johannes versichert, dass er im Augenblick noch keine klare Vorstellung davon hat, wohin ihn die Finger auf den Tasten seines Rechners führen wollen. Er wusste lediglich, dass er keine Mathematikaufgabe vor sich hatte, und hoffte, dass ihm in den Stunden des Schreibens die Worte und Sätze einfallen würden, um zu erfahren, wohin die Reise gehen sollte. Erst am Ende des neuen Textes, ließe sich redlicher Weise feststellen, ob für ihn und seine Leser eine sinnvolle Nachricht entstanden sei. Natürlich war das ein Wagnis, und Johannes spürte die Anspannung körperlich, zugleich aber auch eine heimliche Vorfreude, unter der Hand eine Botschaft auf ihm bisher unbekannte Weise, entstehen zu sehen. Johannes hatte jedoch bereits erfahren, dass er auch im Alltag nie vor Überraschungen sicher war, und er beim kreativen, geistigen Schaffen, gelegentlich unerwartet Hilfe erfuhr. Der erste Gedanke, über den schöpferischen Prozess beim Schreiben nachzudenken, kam ihm ja nach der Lektüre von Stefan Zweigs Biographie über Honoré de Balzac. Wie oft mag dieser Autor vor einem leeren Blatt gesessen haben, um dann, Wort für Wort seine Einfälle festzuhalten, unsicher, ob man seine Gedanken positiv aufnehmen würde; um dann, in mühsamer Arbeit und unter vielen Korrekturen, seinen Ideen die sprachliche Form zu geben, die vor der eigenen Kritik und in den Augen der Leser, bestehen konnten. Auch Johannes benötigte viele Anregungen anderer Autoren, um zu lernen, wie sie ihre Beiträge in die geeignete Form und Sprache kleideten. Manchmal schien es, als liefe ihm die Zeit davon, um sich mit dem literarischen Erbe auch nur annähernd zu befassen. Hierbei sah er sich durch die fortwährende Begegnung mit bisher Unbekanntem, zu einer kritischen Auslese genötigt. Es brauchte eine geraume Zeit, bis er es, einer Anregung folgend, wagte, erste eigene Texte zu veröffentlichen. Die einzelnen Beiträge fügten sich in Form und Inhalt aber immer mehr zu einer Einheit, die für ihn romanhafte Züge annahmen, in denen er sich als Autor erkannte. Die erste Fassung seiner Idee, „eine Reise ins Unbekannte“ zu schreiben, hielt seiner Kritik nicht stand. Johannes hoffte aber, dass ihn die Lust an diesem Text weiter zu schreiben nicht ganz verließe, und war gespannt, was ihm hierzu noch einfallen würde. Nach einer längeren Schaffenspause, führte ihn die Neugier und Lust, am Text weiter zu arbeiten, wieder an den Schreibtisch zurück. Johannes hatte ja inzwischen durch Versuche, neue literarische Wege zu erkunden, erfahren, dass sich andere Menschen dafür interessierten. Von da an erlebte er sich als Brückenbauer, der bereit war, mit seinen Lesern in einen offenen Dialog über seine Ideen und Gedanken zu treten. Sein stets waches Interesse, galt den vielen neuen Einsichten, die ihm zufielen. Er betrachtete nun die Dinge, Ereignisse und Menschen nicht nur als Tatsachen, um sich darüber im Geben und Nehmen mit anderen Personen auszutauschen. Sie gewannen für ihn zunehmend Bedeutung als Geschenke, mit ihrer eigenen Schönheit, über die es sich zu reden lohnte. Wer wollte zum Beispiel darauf verzichten, über das stets wiederkehrende Ereignis von Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter zu staunen? Wer wünschte sich nicht tragfähige Beziehungen zu Menschen in gegenseitiger Treue? Johannes sah immer mehr hinter den Werken der Künstler, Musiker, Poeten, Wissenschaftler und Techniker, die schöpferischen Menschen, die auf den Spuren des Unbekannten waren. Auch das Dasein der Menschen im historischen Gefüge und im Geflecht sozialer Beziehungen, eingebettet in einen mikro- und makrokosmisch geeigneten Lebensraum, war nun Gegenstand seines Nachdenkens. Überall begegnete Johannes nun das „Unbekannte“ in Form von Ereignissen, die Menschen in ihren Wirkungen erlebten, aber nur begrenzt zu beeinflussen vermochten. Wer wollte beispielsweise ausschließen, selbst einmal zu erkranken, und dann auf Hilfe angewiesen zu sein? Johannes entwickelte ein neues Verständnis des menschlichen Lebens von Geburt bis zum Tod, eingebettet in einen fortwährenden Prozess des Gebens und Nehmens. Er fand, dass Erzählungen hierzu geeigneter waren, Sinn und Bedeutung der Ereignisse für Menschen zu beschreiben, als nüchterne Berichte über die gegebenen Fakten.  Johannes folgte weiter dieser Spur: Er ließ es zu, dass seine über die Tasten gleitenden Finger, wie von selbst den andrängenden Gedanken und Gefühlen in Worten und Sätzen ihre Form gaben. Nie wäre dieser Text so entstanden, wenn er sich nur an einen festen Plan gehalten hätte. Er war nun sicher, dass auch ein für die Leser sinnvoller Text entstehen konnte, wenn er weiter zu Papier brachte, was ihn bewegte. Das Schreiben ermutigte Johannes immer mehr, von den Wundern und Geheimnissen des Lebens zu erzählen, und die Frage zuzulassen: „Warum es dies alles und nicht nichts gab?“ Es stellte sich der Frage nach dem Sinn, und Ziel, der Ursache, Einheit und Vielfalt aller Lebensprozesse. Drängende Fragen, die ihm die Naturwissenschaften nicht ausreichend beantworten konnten. Er fühlte sich geführt, auf der Spur des „Unbekannten“ zu bleiben, obwohl er noch nicht wusste, wohin ihn diese Reise führen könnte. Die Frage nach dem „Unbekannten“ schloss ja alles ein, was es gab, und sollte nicht durch den Blick allein auf das „Machbare“ verstellt werden. Zu diesem Ganzen gehörten für Johannes auch die Erfahrung von Grenzen, Ende, Tod und nach dem Sinn des Lebens über den Tod hinaus? ln der Literatur, Theologie Philosophie, den Künsten, und im christlichen Glauben, fand er die notwendige Ergänzung zum Weltbild der Naturwissenschaften.

Es fiel ihm auf diese Weise immer leichter, zu verstehen, dass er auf seiner Reise ins „Unbekannte“, ein Bewunderer Gottes geworden war, dessen Kunstfertigkeit er auch in der Erschaffung seines Leibes, Geistes und der Seele zu einem seiner Geschichte bewussten „homo sapiens“ entdeckte. Erst Im Glauben an Gott, den ewigen Vater, der allen Geschöpfen, SEINEN Sohn als Retter, Wahrheit und Weg zum ewigen Leben schenkt, findet die Hoffnung des Johannes ihr ersehntes Ziel. Es ist der ewig liebende Vater, der mit SEINEM Sohn und dem  Heiligen Geist allen Geschöpfen Erbarmen und Vergebung in SEINEM Reich der Gerechtigkeit ewigen Frieden schenkt, der alles im Dasein erhält, und am Ende der Zeiten, in einer neuen Schöpfung zu ihrem Ziel führt, Ein liebender Gott, der sich in Seinem Sohn als Weg, Wahrheit und Leben zu erkennen gibt. Johannes erzählte von da an in seinen Geschichten von diesem Gott, dem er alles Schöne in seinem Leben, und alle Schönheit in der Natur, Kultur und Wissenschaft der Menschen verdankt. Hoffnung, Glaube und Liebe wurden so zu Triebfedern seines Lebens. Er trat damit in das große Warten aller Kreaturen, auf das ewige Leben in den Wohnungen bei Gott dem Vater, Sohn und Heiligen Geist ein. In einem nachösterlichen Text des Evangeliums, äußerte Thoms, Zweifel an der Auferstehung des Herrn von den Toten. Er durfte seine Finger in die Wunden des Auferstandenen legen, und die Worte hören: „Sei nicht ungläubig sondern gläubig!“ Diese Schriftstelle, legte ein Priester so aus, das es Sinn mache, und zum Heil notwendig sei, an JDie zunächst vage Idee, über eine Reise ins „Unbekannte“ zu schreiben, entstand nach der Lektüre von Stefan Zweigs Biographie über „Honoré de Balzac“. Die Lebensgeschichte dieses französischen Dichters, dem es nach einer sehr belastenden Kindheit und Jugend, um Ruhm und Ehre bemüht, nicht gelang, im bürgerlichen Leben eine gesicherte Existenz aufzubauen, beeindruckte Johannes sehr. Wie es Balzac möglich war, trotz fehlgeschlagener Unternehmungen und erdrückender Schulden, in der „Comedy–Human“, den Höhepunkt seines dichterischen Werkbewusstseins zu entwickeln, wurde oft gewürdigt. Auch Stefan Zweig reihte sich mit seinem literarischen Werk und Leben in die große Zahl der Dichter, Denker und Forscher, Musiker und Künstler ein, die zeitlebens dem „Unbekannten“ auf der Spur blieben. Als Johannes darüber nachdachte, was diese Autoren und auch ihn zum kreativen Schreiben bewegte, träumte er in der Nacht von einem Kloster: In andächtiger Stille erfüllte ihn überraschend ein fragloses Glücksgefühl, das sich in den Blicken und Gesten der Mönche spiegelte, und immer mehr vertiefte. Wie von einer Last befreit, folgte er nun dem Gedanken, seine Leser zu einer Reise ins „Unbekannte“ am schöpferischen Prozess des Entdeckens, Denkens und Fabulierens teilnehmen zu lassen.Johannes schätzte die Erkenntnisse der Naturwissenschaften sehr, die sich nach ihrem Selbstverständnis mit zählbaren, messbaren Tatsachen befassen. Er hätte daher von seiner Dankbarkeit gegenüber diesen Menschen und deren Leistungen zur Verbesserung unserer Lebensbedingungen reden können. Da er sich aber als ein seiner körperlichen, geistigen und seelischen Verfassung bewusster Mensch verstand, stießen nach seiner Ansicht Naturwissenschaften an ihre Grenzen. Er wusste, dass es immer Menschen gab, die Fragen nach dem Sinn des Lebens im Ganzen nicht auswichen. Er hielt insofern die in den Geisteswissenschaften übliche Sprache für geeigneter, um Leben in all seinen Formen als ein Geschenk zu verstehen. Die Poeten, Musiker, Künstler Philosophen und Theologen gingen zwar in ihren Werken auch von bekannten Vorstellungen aus, überformten sie aber im schöpferischen Prozess in Bildern, Skulpturen, Bauwerken, Tönen und Worten, mit einem nicht minder erfahrbaren neuen, geistigen Gehalt. Johannes wollte daher die schöpferische Fantasie auf den Wegen ins „Unbekannte“ begleiten. Er stellte sich und seine Leser damit bewusst vor die Aufgabe, so etwas wie ein Gedicht, oder einen Liebesbrief, mit eigenen Worten und Gedanken, auf ein leeres Blatt Papier zu schreiben. Wer wollte jedoch behaupten, dass derartige Texte oder Liebesbriefe, deren Inhalte erst beim Schreiben entstehen, unsinnig wären. Und Johannes versichert, dass er im Augenblick noch keine klare Vorstellung davon hat, wohin ihn die Finger auf den Tasten seines Rechners führen wollen. Er wusste lediglich, dass er keine Mathematikaufgabe vor sich hatte, und hoffte, dass ihm in den Stunden des Schreibens die Worte und Sätze einfallen würden, um zu erfahren, wohin die Reise gehen sollte. Erst am Ende des neuen Textes, ließe sich redlicher Weise feststellen, ob für ihn und seine Leser eine sinnvolle Nachricht entstanden sei. Natürlich war das ein Wagnis, und Johannes spürte die Anspannung körperlich, zugleich aber auch eine heimliche Vorfreude, unter der Hand eine Botschaft auf ihm bisher unbekannte Weise, entstehen zu sehen. Johannes hatte jedoch bereits erfahren, dass er auch im Alltag nie vor Überraschungen sicher war, und er beim kreativen, geistigen Schaffen, gelegentlich unerwartet Hilfe erfuhr. Der erste Gedanke, über den schöpferischen Prozess beim Schreiben nachzudenken, kam ihm ja nach der Lektüre von Stefan Zweigs Biographie über Honoré de Balzac. Wie oft mag dieser Autor vor einem leeren Blatt gesessen haben, um dann, Wort für Wort seine Einfälle festzuhalten, unsicher, ob man seine Gedanken positiv aufnehmen würde; um dann, in mühsamer Arbeit und unter vielen Korrekturen, seinen Ideen die sprachliche Form zu geben, die vor der eigenen Kritik und in den Augen der Leser, bestehen konnten. Auch Johannes benötigte viele Anregungen anderer Autoren, um zu lernen, wie sie ihre Beiträge in die geeignete Form und Sprache kleideten. Manchmal schien es, als liefe ihm die Zeit davon, um sich mit dem literarischen Erbe auch nur annähernd zu befassen. Hierbei sah er sich durch die fortwährende Begegnung mit bisher Unbekanntem, zu einer kritischen Auslese genötigt. Es brauchte eine geraume Zeit, bis er es, einer Anregung folgend, wagte, erste eigene Texte zu veröffentlichen. Die einzelnen Beiträge fügten sich in Form und Inhalt aber immer mehr zu einer Einheit, die für ihn romanhafte Züge annahmen, in denen er sich als Autor erkannte. Die erste Fassung seiner Idee, „eine Reise ins Unbekannte“ zu schreiben, hielt seiner Kritik nicht stand. Johannes hoffte aber, dass ihn die Lust an diesem Text weiter zu schreiben nicht ganz verließe, und war gespannt, was ihm hierzu noch einfallen würde. Nach einer längeren Schaffenspause, führte ihn die Neugier und Lust, am Text weiter zu arbeiten, wieder an den Schreibtisch zurück. Johannes hatte ja inzwischen durch Versuche, neue literarische Wege zu erkunden, erfahren, dass sich andere Menschen dafür interessierten. Von da an erlebte er sich als Brückenbauer, der bereit war, mit seinen Lesern in einen offenen Dialog über seine Ideen und Gedanken zu treten. Sein stets waches Interesse, galt den vielen neuen Einsichten, die ihm zufielen. Er betrachtete nun die Dinge, Ereignisse und Menschen nicht nur als Tatsachen, um sich darüber im Geben und Nehmen mit anderen Personen auszutauschen. Sie gewannen für ihn zunehmend Bedeutung als Geschenke, mit ihrer eigenen Schönheit, über die es sich zu reden lohnte. Wer wollte zum Beispiel darauf verzichten, über das stets wiederkehrende Ereignis von Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter zu staunen? Wer wünschte sich nicht tragfähige Beziehungen zu Menschen in gegenseitiger Treue? Johannes sah immer mehr hinter den Werken der Künstler, Musiker, Poeten, Wissenschaftler und Techniker, die schöpferischen Menschen, die auf den Spuren des Unbekannten waren. Auch das Dasein der Menschen im historischen Gefüge und im Geflecht sozialer Beziehungen, eingebettet in einen mikro- und makrokosmisch geeigneten Lebensraum, war nun Gegenstand seines Nachdenkens. Überall begegnete Johannes nun das „Unbekannte“ in Form von Ereignissen, die Menschen in ihren Wirkungen erlebten, aber nur begrenzt zu beeinflussen vermochten. Wer wollte beispielsweise ausschließen, selbst einmal zu erkranken, und dann auf Hilfe angewiesen zu sein? Johannes entwickelte ein neues Verständnis des menschlichen Lebens von Geburt bis zum Tod, eingebettet in einen fortwährenden Prozess des Gebens und Nehmens. Er fand, dass Erzählungen hierzu geeigneter waren, Sinn und Bedeutung der Ereignisse für Menschen zu beschreiben, als nüchterne Berichte über die gegebenen Fakten.  Johannes folgte weiter dieser Spur: Er ließ es zu, dass seine über die Tasten gleitenden Finger, wie von selbst den andrängenden Gedanken und Gefühlen in Worten und Sätzen ihre Form gaben. Nie wäre dieser Text so entstanden, wenn er sich nur an einen festen Plan gehalten hätte. Er war nun sicher, dass auch ein für die Leser sinnvoller Text entstehen konnte, wenn er weiter zu Papier brachte, was ihn bewegte. Das Schreiben ermutigte Johannes immer mehr, von den Wundern und Geheimnissen des Lebens zu erzählen, und die Frage zuzulassen: „Warum es dies alles und nicht nichts gab?“ Es stellte sich der Frage nach dem Sinn, und Ziel, der Ursache, Einheit und Vielfalt aller Lebensprozesse. Drängende Fragen, die ihm die Naturwissenschaften nicht ausreichend beantworten konnten. Er fühlte sich geführt, auf der Spur des „Unbekannten“ zu bleiben, obwohl er noch nicht wusste, wohin ihn diese Reise führen könnte. Die Frage nach dem „Unbekannten“ schloss ja alles ein, was es gab, und sollte nicht durch den Blick allein auf das „Machbare“ verstellt werden. Zu diesem Ganzen gehörten für Johannes auch die Erfahrung von Grenzen, Ende, Tod und nach dem Sinn des Lebens über den Tod hinaus? ln der Literatur, Theologie Philosophie, den Künsten, und im christlichen Glauben, fand er die notwendige Ergänzung zum Weltbild der Naturwissenschaften.

Es fiel ihm auf diese Weise immer leichter, zu verstehen, dass er auf seiner Reise ins „Unbekannte“, ein Bewunderer Gottes geworden war, dessen Kunstfertigkeit er auch in der Erschaffung seines Leibes, Geistes und der Seele zu einem seiner Geschichte bewussten „homo sapiens“ entdeckte. Erst Im Glauben an Gott, den ewigen Vater, der allen Geschöpfen, SEINEN Sohn als Retter, Wahrheit und Weg zum ewigen Leben schenkt, findet die Hoffnung des Johannes ihr ersehntes Ziel. Es ist der ewig liebende Vater, der mit SEINEM Sohn und dem  Heiligen Geist allen Geschöpfen Erbarmen und Vergebung in SEINEM Reich der Gerechtigkeit ewigen Frieden schenkt, der alles im Dasein erhält, und am Ende der Zeiten, in einer neuen Schöpfung zu ihrem Ziel führt,  Ein liebender Gott, der sich in Seinem Sohn als Weg, Wahrheit und Leben zu erkennen gibt. Johannes erzählte von da an in seinen Geschichten von diesem Gott, dem er alles Schöne in seinem Leben, und alle Schönheit in der Natur, Kultur und Wissenschaft der Menschen verdankt. Hoffnung, Glaube und Liebe wurden so zu Triebfedern seines Lebens. Er trat damit in das große Warten aller Kreaturen, auf das ewige Leben in den Wohnungen bei Gott dem Vater, Sohn und Heiligen Geist ein. In einem nachösterlichen Text des Evangeliums, äußerte Thoms, Zweifel an der Auferstehung des Herrn von den Toten. Er durfte seine Finger in die Wunden des Auferstandenen legen, und die Worte hören: „Sei nicht ungläubig sondern gläubig!“ Diese Schriftstelle, legte ein Priester so aus, das es Sinn mache, und zum Heil notwendig sei, an Jesus Christus den der Tod nicht festhalten konnte, und unsere Auferstehung durch IHN zu glauben.  Johannes hatte dieses Schlusswort seines Beitrages über eine Reise ins Unbekannte, das ihn in die Nähe des Auferstandenen führte, weder geplant noch erahnt, als er sich an den Rechner setzte, um diesen Beitrag zu schreiben. Wer wollte daher ausschließen, dass sein literarischer Versuch, seine Leser ermutigen könnte, auf diesem Weg zu bleiben. Johannes freute sich, dass er dem Impuls folgte, an der Hand Stefan Zweigs die Betrachtung über eine Reise ins „Unbekannt“ zu schreiben, als ein Warten in der seligen Hoffnung, auf das noch ausstehende, aber vom Herrn verbürgte, endgültige, letzte Ziel der Schöpfung

Anmerkung:

Wer sich näher über den Stand naturwissenschaftlicher und geisteswissenschaftlicher Forschung aus christlicher Sicht informieren möchte, dem sei das im Springer Verlag 2016 erschienene Buch von Martin Rhonheimer: Homo sapiens: Die Krone der Schöpfung, Herausforderungen der Evolutionstheorie und die Antwort der Philosophie empfohlen.

Geborgen in der Kirche
Geborgen im Glauben Hoffen und Lieben.

 

 

 

 

 

Worte und Wort

Worte fliege
hart und krumm
um´s fassungslose
Herz herum

Aus Schweigen
mit hell wachen
Sinnen kann ein
neues Wort gelingen

Drängt frohgemut
aus sich´rem Haus
bergend in die
Welt hinaus

Und Schmiegt
sich dann in
bitt´ren Stunden
wie Balsam an
an die Wunden

 

 

 

 

Jesusgebet

Herr Jesus Christus, DU bist vor aller Zeit im unzugänglichen Licht und ewigen „Jetzt“ der Herrlichkeit Gottes, der geliebte eingeborene Sohn, Gott von Gott und Licht vom Licht, eines Wesens mit dem Vater und dem Heiligen Geist , als Personen unterschieden im einen dreifaltigen Gott. Alles was es gab, gibt und geben wird, ist im Willen des Vaters durch DICH Herr Jesu erschaffen, und wird durch DICH vollendet. DU, Herr Jesu, bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. DIR, DEINEM und unserem Vater, gehören wir und alle Geschöpfe im Himmel und auf Erden. DIR, dem Vater und dem Heiligen Geist, verdanken wir alles, was wir sind und haben. In der Taufe hast DU uns der Macht des Bösen entrissen, und zu Kindern, Söhnen und Töchtern Gottes gemacht. DEINE unendliche Liebe im Vater und Heiligen Geist, umfasst alles was Gottes ist und als Menschensohn alles, was in unserem menschlichen Leben an Grenzen, Leiden Nöten geschieht.

In der heiligen Messe, in den Lesungen und im Evangelium, bist DU mit dem Vater, Sohn und Heiligen Geist das Allerheiligste, der Altar und Mittelpunkt  der betenden Gemeinden unter uns, DEINEN Brüdern und Schwestern. DU bist allezeit als Gottes- und Menschensohn in uns, um uns über und unter uns. DU erneuerst DEIN Liebeswerk, nimmst das Himmelsbrot, alles was Gottes ist und unsere Gaben in DEINE ehrwürdigen Hände. DU dankst dem Vater, segnest sie zum Lobpreisn, und teilst sie als DEINEN Leib zur Speise für uns alle aus. Nach dem Mahle nimmst DU den Kelch des neuen Bundes in DEINE Hände, dankst und segnest den Gnadenwein, als das hochheilige Blut DEINES, unseres und aller Geschöpfe Leidens und Sterbens, und reichst ihn allen zur Vergebung der Sünden zum Trank hin.

Diese Mahlgemeinschaft mit DIR, Herr Jesus Christus, dem Vater und dem Heiligen Geist, feiern wir zum Gedächtnis an DEINEN Tod und die Auferstehung, bis DU wieder kommst in Herrlichkeit, um Gericht zu halten über Lebende und Tote. Herr Jesus erbarme DICH unser, und vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. DEIN Reich, das nicht von dieser Welt ist komme. Hilf uns in DENER Liebe und in DEINEM Frieden zu bleiben und alles zu teilen, was DEIN und unser ist, damit der Wille des Vaters wie im Himmel, so auf Erden geschehe.

Lobpreis Gottes

 

Morgengebet

O Gott von dem
wir alles haben
wir danken DIR
für DEINE Gaben

DU speisest uns
weil Du uns liebst
o segne alles was
Du gibst

Wir bitten DICH
o Herr um alle
Gnaden die es
heute braucht

Um DICH und
alles was DU uns
heute gibst von
ganzem Herzen

Und mit allen
Kräften des Leibes
der Seele und des
Geistes zu lieben

Komm Heiliger
Geist und schenke
uns Dankbarkeit
und DEINE Liebe

Jetzt allezeit und
dereinst nach Gottes
Willen bei IHM
in SEINER Ewigkeit

Sonne der Gerechtigkeit gehe auf in dieser Zeit.

O Gott

Wir erleben zuweilen die Not eines Habenichts, der weiß, dass alles was es gab, gibt und geben wird im Himmel und auf Erden nur durch DICH Bestand hat. DU hast alles ins Leben gerufen beim Namen genannt und bist als Schöpfer der „ICH BIN DER ICH BIN DA“ das ewige Jetzt. Kein Auge hat es gesehen, kein Ohr hat es gehört, kein Gedanke hat es erfasst, kein Wort zu sagen vermocht wer DU bist. Wir und alles was es gibt sind wie ein Nichts unwürdig und unfähig DICH zu preisen, wie DU es verdienst. Und doch! DEIN ewiges Licht leuchtet auch in diese Dunkelheit, die Sehnsucht zum Leben, DICH, ohne den wir nichts sind, Abba, lieber Vater zu nennen, in der Hoffnung, dass DU diese Menschen mögliche Weise, DICH um DEINER SELBST Willen zu preisen, hörst und DICH unser erbarmst.

O Gott, wir haben keinen anderen Ort und kein anderes Wort, als „VATER“ unser, das Gebet, in dem wir alles, was wir sind und haben von DIR empfangen, und Dir alles, was wir durch DICH sind und haben darbringen. Mehr kannst DU Vater uns nicht schenken, und wir haben keine schönere Gabe für DICH, als DICH unseren Vater zu nennen. DU unser geliebter ewiger Vater, und wir, DEINE Geliebten, die DICH als Vater anrufen. Geheiligt werde DEIN Name, DEIN Reich komme, DEIN Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden,

Das Kreuz der Erlösung und Hoffnung

 

Meditation

Herr und Gott, DU Vater unser Schöpfer, mit dem Sohn unserem Erlöser, und dem Heiligen Geist, unserem Beistand, begleite meine Worte mit DEINEM Licht. DU EWIGER, den Himmel und Erde nicht fassen, DU einziger Gott JAHWE, der ICH BIN der ICH BIN DA. Immer und ewig bist DU, vor aller, in aller Zeit, und in Ewigkeit. DU Alpha das alle Zeiten zeitigt, DEINEN Geschöpfen Leben schenkt, und als Omega deren Ende und Ziel bestimmt, Du seist hochgepriesen und gebenedeit. DU der LEBEN gewährende, dreimal heilige Herr und Gott, bist vor aller Zeit, in allen Zeiten, und nach aller Zeit, immer und ewig der gegenwärtige. und allmächtige ICH BIN der ICH BIN. Alle Zeiten und Geschöpfe im Himmel und auf Erden verdanken DIR ihr Dasein und Leben, und verneigen sich in Ehrfurcht und Anbetung vor DIR. Unser Herz, Leib, Verstand, Geist und  Seele, jubeln auf, in DIR o Gott: Keine Macht der Welten, weder satanische Bosheit oder Tod, können DICH, ewiggütige, barmherzige, unendliche Liebe, und die geheimnisvollen Pläne DEINER göttlicher Gnade zerstören. Vater unser, der DU bist im Himmel, geheiligt werde DEIN Name, DEIN Reich komme, DEIN Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute, und vergib unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern, und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn DEIN ist die Kraft, die Macht, und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.

Heilig heilig heili heilig ist der Herr

Vaterunser

O Gott hilf uns beten
reden iund leben

Vater unser der DU
bist im Himmel DEINER
SELBST

Geheiligt werde von
allen Lebewesen die
DU erschaffen und

Belebst DEIN
Allerheiligster Name

DEIN Reich der
Gerechtigkeit und des
Friedens komme wie

In DEINEM Himmel so
im Kosmos DEINER Liebe
auf Erden

Unser Nötiges DEIN
tägliches Brot des
Glaubens Hoffens

Liebens gib uns
heute

Und vergib unsere Schuld
wie auch wir vergeben
unserenSchuldnern in

DEINEM Namen „Ego te
abolvo“ und lass uns nicht

in Versuchung geraten

Etwas zu tun was DIR
unserem  Allerheiligsten
Vater nicht gefällt

Der DU mit DEINEM Sohn
und den Heiligen Geist in
uns und allem was DEIN

Ist herrschst und wirkst
allezeit und von Ewigkeit
zu Ewigkeit

HEILIG HEILIG HEILIG HEILIG
IST DER HERR AMEN AMEN
AMEN HEILIG IST NUR ER

Geborgen in der Kirche
Geborgen im Glauben Hoffen und Lieben.

 

 

 

Traumdeutung

Wir alle werden älter, das ist der nicht zu vermeidende Lauf der Zeit. Jedes Lebensalter hat aber die ihm zukommenden Aufgaben für uns. Den Menschen in sehr hohem Lebensalter sind spezifische Aufgaben gestellt: Das „Hobellied“ lässt diese Lebensmelodie anklingen und besingt die Tatsache, dass das Schicksal einmal alle gleich hobelt, und wir am Lebensende der Welt ade sagend, unseren Hobel aus der Hand legen müssen.

Ich hatte folgenden Traum: Ich befand mich in einer Prüfung zur Mathematik. Einen ersten Teil hatte ich absolviert und wurde zu meiner Überraschung mit der Note sehr gut dafür belohnt. Der zweite Teil musste aus technischen Gründen wiederholt werden. Da zu erwarten war, dafür neue Prüfungsunterlagen zu bekommen, hatte ich einen Teil meiner Unterlagen in Schnitzel zerrissen. Wir mussten aber die alten Unterlagen wieder verwenden. Obwohl mir einige Freunde bei der Ordnung halfen reichte meine Zeit nicht, aus den Schnitzeln wieder Seiten zu gestalten, und die Unterlagen zur nachfolgenden Prüfung zu ordnen. Im Traum führte das zu erheblichem Stress.

Mein Deutungsansatz: Im höheren Lebensalter bin ich dabei nach meinem Berufsleben als Schriftsteller die für die Nachwelt wichtigen
Lebenserfahrungen zu veröffentlichen. Ich verfüge über reichlich Aufzeichnungen. Wie im Hobellied werde ich meinen Hobel zur Stunde Gottes, wie alle Menschen, aus der Hand legen müssen. Die Frage entsteht damit praktisch: „Wie gehe ich mit der verfügbaren Zeit um, um Stress möglichst zu vermeiden.“ Der obige Traum scheint mir zu raten, jeden Tag als Gottes Geschenk in Ruhe zu nutzen, und mit dem Ergebnis zufrieden zu sein. Dies in der sicheren Gewissheit, dass auch ich, wie alle Menschen vor und nach mir, nicht mehr alles erledigen kann, was mir möglich wäre, wenn ich länger leben dürfte, als Gott es in SEINER Weisheit für mich für gut findet. Wie im Hobellied, werde ich daher dem Schicksal seinen Lauf lassen, bis zu dem mir, wie allen Menschen bestimmten Lebensende, um dann der Welt ade zu sagen und den Hobel aus der Hand zu geben. Gott schenke uns allen die Gnade, in Ruhe solange uns Zeit bleibt zu wirken, und alles, was übrig bleiben muss, der Nachwelt zu überlassen.

 

 

 

 

 

Vom Geheimnis des Lebens

Vor Tagen saß ich auf der überdachten Terrasse im Garten. Vor mir zeigten dunkelrote Dahlien ihre Blütenstände, daneben behauptete sich eine üppig weiß-grün aufgeblühte Annabell. Die meditative Stille weckte Erinnerungen an meine betende Großmutter, an die Gottesmutter, Marienlieder und die Worte „DEUS CARITAS EST“.  Dann beglückten mich Gedanken über Gott unseren Vater, der Quelle aller Wahrheit, und die Worte „DEUS VERITAS EST“. Diese Erfahrungen machten mich sprachlos. Erst  einige Tage später fand ich nach anfänglichem Zögern die Sprache wieder, als mich ein Freund aufforderte,  dieses Ereignis zu beschreiben. Ich hoffe dass meine Schilderung und die Gedanken hierzu, die Würde des Erlebnisses bewahren:

Kurz nach seiner Geburt vor vier Wochen, lag unser jüngster Enkel Max auf meiner Brust. Als bedürftiges, lebendiges Wesen, wurde auch ich einst in das Geheimnis des Lebens geboren. Danach bargen und behüteten mich die Familie, und im Jahresreigen die Kräfte und Schönheit der Natur. Im Schutz und Segen der Kirche entfalteten sich die Beziehungen zu Menschen, Welt und Gott. Durch das Geschenk der Sinne und Sprache verständigte ich mich mit anderen Menschen in Schule, Studium und Beruf und Bildung, über Freud und Leid, die Aufgaben, den Sinn, die Ordnungen und Geheimnisse des Lebens. Ich lernte die Gewalt des Bösen, Schuld und Vergebung, und das Gute in Gestalten der Liebe kennen. Mein Leben war nun ein Teil der Geschichte aller Menschen und Geschöpfe vor uns, mit und nach uns: Der Dank an Gott für den Reichtum des Lebens, veranlasste mich, Verantwortung zu übernehmen: In Familie, Gesellschaft und Kirche durfte ich viele Jahre die Kenntnisse in Psychologie, Philosophie und Theologie zum Wohl der Menschen einsetzen. Ich folgte dem Herzen auch als Schriftsteller durch die Schilderung der Geheimnisse und die Bedeutung von Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit, von Kunst und Musik, im menschlichen Leben. Im höheren Lebensalter dominierten in der Sorge um die Nachkommen die existenziellen, ethischen  und religiöse, das ganze Leben betreffenden Themen.

Im Nachdenken über die entscheidenden Wendungen und Fügungen in meinem Leben, erkannte ich, wie sich alle Ereignisse, zu einer persönlichen Geschichte zusammenfügten, die ich einige Jahrzehnte mit anderen Menschen teilen durfte. Trotz aller Katastrophen, Schrecken und Gewalten, habe ich die Grundmelodie des Lebens als Liebe und Freundschaft, Vertrauen in gemeinsame Werte, und die Freude an Kunst, Musik und Religion im Herzen bewahrt. Alle Texte, die ich schrieb und noch schreiben werde, sind Ausdruck eines Dankes an den Komponisten unserer Lebenssymphonie,  den verehrungswürdigen Choreographen des vielfältigen Lebens. Die eingangs erwähnte Erschütterung unter dem Dach unseres Hauses, verstehe ich als Ausdruck einer Sehnsucht nach der Quelle, der wir alle Liebe und Erkenntnis, verdanken. Es ist Gott, der Schöpfer und Erhalter allen Lebens, der in SEINEM  Sohn und Heiligen Geist Allgegenwärtige. ER, der die WAHRHEIT und LIEBE ist, lässt sich von uns im Glauben und Hoffen Lieben verehren, und will uns einst in   SEINE ewigen Wohnungen aufnehmen.

 

 

 

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