Ich wünsche uns
ein offenes Herz
für Gottes Sohn
auf SEINEM Thron
Doch gefangen
in Bedenken
und ohne Ruh
sind Türen zu
O Gottessohn
groß ist dies Leid
brich DU ein in
unsre Zeit
DEIN Friede
walte weit auf
Erden und in
Ewigkeit

Ich wünsche uns
ein offenes Herz
für Gottes Sohn
auf SEINEM Thron
Doch gefangen
in Bedenken
und ohne Ruh
sind Türen zu
O Gottessohn
groß ist dies Leid
brich DU ein in
unsre Zeit
DEIN Friede
walte weit auf
Erden und in
Ewigkeit

Dankbar schauen
wir zurück nehmen
alles in den Blick
Gott der Herr
hat es gegeben
Leib und Seele
das volle Leben
ER der die ganze
Welt fest in SEINEN
Armen hält
Erhalte uns auch
SEINEN Segen bis
hinein ins ewige
Leben

Hier folgt eine Predigt

Hier folgt ein Literaturhinweis auf E.Recktenwald „Autonomie“
erschienen 2024 Geist und Gegenwart in Vrbindung mit der
Forschungsstelle COLLOGWIUM METAPHYSICUM SANCRUCENSE Philosophische Reflexionen, herausgegeben von Christoph Böhr
–
Großer Gott wir loben DICH
Herr wir preisen DEIN Stärke
vor DIR neigt die Erde sich
und bewundert DEINE Werke
wie DU warst vor aller Zeit
so bleibst DU in Ewigkeit
Alles was DICH preisen kann
Cherubim und Seraphinen
stimmen DIR ein Loblied an
alle Engel die DIR dienen
rufen DIR stets ohne Ruh
heilig heilig heilig zu
Der Apostel heiliger Chor
der Propheten hehre Menge
schickt zu DEINEM Thron empor
neue Lob- und Dankgesänge
der Blutzeugen lichte Schar
lobt und preist DICH immerdar
DICH Gott Vater auf dem Thron
loben Große loben Kleine
DEINEM eingeborenen Sohn
singt die heilige Gemeinde
und sie ehrt den Heiligen Geist
der uns SEINEN Trost erweist
DU des Vaters ewiger Sohn
hast die Menschheit angenommen
bist vom hohen Himmelsthron
zu uns auf die Welt gekommen
hast uns Gottes Gnad gebracht
von der Sünd uns frei gemacht
Durch DICH steht das Himmelstor
allen welche glauben offen
DU stellst uns dem Vater vor
wenn wir kindlich auf DICH hoffen
DU wirst kommen zum Gericht
wenn der letzte Tag anbricht
Herr steh DEINEN Dienern bei
welche DICH in Demut bitten
kauftest durch DEIN Blut uns frei
hast den Tod für uns gelitten
nimm uns nach vollbrachtem Lauf
zu DIR in den Himmel auf
Sieh DEIN Volk in Gnaden an
hilf uns segne Herr DEIN Erbe
leit es auf der rechten Bahn
dass der Feind es nicht verderbe
führe es durch diese Zeit
nimm es auf in Ewigkeit
Alle Tage wollen wir DICH
und DEINEN Namen preisen
und zu allen Zeiten DIR Ehre
Lob und Dank erweisen
rett aus Sünden rett aus Tod
sei uns gnädig Herre Gott
Herr erbarm erbarme DICH
lass uns DEINE Güte schauen
DEINE Treue zeige sich wie
wir fest darauf vertrauen
auf DICH hoffen wir allein
lass uns nicht verloren sein

Allerheiligster Ewiger
Gegenwärtiger Herr
und Gott in der Einheit
von drei Personen
DU unser Gnädiger
Barmherziger Vater
Schöpfer und Erhalter
allen Lebens
DU eingeborener
Sohn Gottes unser
Erlöser von Sünde
und Schuld und Weg
zum Vater
DU Heiliger Geist
Trost Beistand und
Einheit im Glauben
Hoffen und Lieben
Großer Einer Heiliger
Herr und Gott wir l
loben preisen danken
DIR für alle Gaben
O Gott wir lieben DICH
mit allem was DU uns
gibst im Himmel und
auf Erden
Erbarme DICH unser
vergib unsere Schuld
lass auch uns vergeben
und mit DIR mit allen
in Frieden leben

Hochgelobt und gebenedeit seist DU Vater, Sohn und Heiliger Geist, Alpha und Omega ewigen Lebens. Vor der Zeit, in der Zeit und in Ewigkeit, bist DU das göttliche Herz aller Liebe. Im Heiligen Geist hast DU uns, aus Maria der Jungfrau, Jesus Christus den Gottes- und Menschensohn geschenkt. ER nimmt im Willen der Liebe Gottes gehorsam unsere menschliche Natur an, damit durch IHN die Liebe des Vaters zu uns Menschen offenbar wird. ER ist als Meister der Liebe, als Retter und Erlöser zu uns gesandt, um uns aus den Fesseln der Sünde zu befreien. Im Leben, Tod und in SEINER Auferstehung, hat ER uns gezeigt, was zu einem Leben mit dem Vater Sohn im Heiligen Geist gehört. ER hat aus Liebe zu uns, SEIN Leben zur Sühne für unsere Sünde und Schuld hingegeben. Er durfte nicht im Tode bleiben, fuhr in den Himmel auf und sitzt zu Rechten des Vaters bis ER wieder kommt, um alle Lebenden und Toten zu richten. Der Gottessohn musste von den Toten auferstehen, damit sich alles, was von IHM geweissagt wurde, erfüllt. Durch Ihn mit IHM und in IHM, dem Auferstandenen, erfahren wir die ewige Liebe des Vaters zu IHM, zu uns und allen Geschöpfen im Heiligen Geist. In IHM geschieht unser Glaube, die Hoffnung, Liebe und ewiges Leben, unendlich mehr als das Herz und unsere Sinne ersehen können.
Welch staunenswertes Geschenk ist die Liebe des Dreifaltigen Gottes. Unser Herr, der Gottes- und Menschensohn, der unter uns gelebt, gelitten, gekreuzigt und begraben wurde, derselbe der von den Toten auferstand und wieder kommt zum Gericht, lebt ewig in der Herrlichkeit des Vaters. Und wir Menschen sind keine Spielzeuge eines herzlosen Schicksals, sondern geliebte Söhne und Töchter des ewigen Gottes, in SEINEM Reich der Gerechtigkeit und des Friedens. Dieser Herr, lebt nun mit SEINEM und unserem Vater im Heiligen Geist, in unseren Herzen und Sinnen, in der weltweiten Kirche, dem Ort der Anbetung, des Lobes und Dankes, und in unserem Glauben Hoffen und Lieben. Vom Tode auferstanden, bist DU Herr Jesus Christus, unser Weg, die Wahrheit und das ewige Leben in uns, um uns und über uns. Was Liebe himmlischer Vater zu DIR und DEINE Liebe zu uns bedeutet, hast DU uns durch Jesus Christus DEINEN Sohn gelehrt und bezeugt. Ohne IHN hätten wir keine Ahnung, wer SEIN und unser wirklicher Vater, die Quelle aller Wirklichkeit, im Himmel und auf Erden ist. Gib DU allmächtiger, himmlischer Vater, dass wir DICH und alles was DEIN ist, von ganzem Herzen mit allen Sinnen lieben, damit DU und DEIN Sohn in unserem Leben im Heiligen Geist auferstehen kannst
In allen unseren Lebensgefährten in Zeit und Ewigkeit, bist DU es Heiliger Geist, der uns lebenslang inspiriert, führt, begleitet, tröstet und uns beisteht. Mögest DU die Geistesgaben in uns und in der weltweiten Kirche zu neuem Leben auferwecken. Erlöse uns von allem Bösen und hilf uns, alles, was es gibt, in unserem Dasein in die Liebe zum Vater Sohn und zu DIR aufzunehmen: Dass wir uns, alle Geschöpfe, das ganze Universum, von der Mücke bis zu den Sternen, nicht als Gebrauchsgegenstände, sondern als DEINE, des Vaters und des Sohnes ewig Geliebte betrachten. Alle Welt die kam, wird vergehen. Das Universum der Liebe Gottes, unsere ewige Heimat, die mit Jesus Christus, dem von den Toten auferstandenen schon in uns angebrochen ist, kann niemals im Tode bleiben. Freut Euch mit mir. DER Herr, unser Vater, der Heilige Geist, das ganze Universum ist in der Auferstehung Jesu mit dem Vater im Heiligen Geist zum ewigen Leben auferweckt. IHN den Dreifaltigen immer wieder neu auferstehenden Gott und Vater, dem wir alles was wir sind und haben verdanken, dürfen wir, unsere Mitmenschen und alle Lebensgefährten in SEINER weltweiten Kirche, mit aller Kraft lieben wie uns selbst.

Im Namen des Vaters
des Sohnes und des
Heiligen Geistes
Alles was Gott der
Herr erschaffen hat
und am Leben erhält
Alles was es von Anfang
an gab im Hier und Jetzt
und im Himmel wie im
Universum göttlicher Liebe
Auf Erden existiert soll
mit uns vereint zu Dank
Lob und Anbetung des
Allerhöchsten Gottes werden
Herr erbarme DICH unser
vergib unsere Sünde und
Schuld wie wir vergeben.
Sei DU die Mitte und Quelle
unserer Liebe im Glauben
Hoffen Beten und Feiern
Erde singe dass es klinge
laut und stark Dein Jubellied
Himmel alle singt zum Schalle
Dieses Liedes jauchzend mit
singt ein Loblied unserm
Meister preist IHN laut ihr
Himmelsgeister. Was ER schuf
was ER erbaut lobe und preise
IHN laut

Jeder Mensch erfährt im Leben unausweichlich sein eigenes Kreuz. Wir Christen vertrauen aber darauf, dass uns der Herr in allen Nöten beisteht, und uns im Heiligen Geist hilft, die Last zu tragen. Vielleicht möchte Gott im Kreuz und Leid nur die Hoffnung auf Hilfe durch IHN zum Leben erwecken. Ich kann mir Gott unseren Herrn, der Seine Schöpfung für gut befindet, nur als „DEUS caritas est“ vorstellen. Mich erschreckt daher zutiefst, dass wir der Versuchung erliegen könnten, unser Kreuz, das uns mit Jesus Christus verbindet, zu verleugnen. Dies wäre das reine Entsetzen, ein Abweichen von Gottes Wegen, um anderen Götzen zu dienen. Wohin uns die Anbetung fremder Götter nach „unserem Bild und Gleichnis“ führen kann, das ist in unseren Tagen auf vielfache Weise zu beobachten. Scheint doch der Tanz ums goldene Kalb, die Verweltlichung und Abkehr der Menschen von Gott allgegenwärtig. Wir können das uns auferlegte Kreuz im Zerbrechen von Beziehungen, bei gegenseitiger Entwürdigung, in Leid, Elend und den Grenzen unserer Hilfen im Alltag, hautnah erleben. Wie wohl tut es dann, wenn Menschen bei einander wohnend, sich die Hand reichen, das Mögliche unternehmen, sich gegenseitig trösten, und Gott in unserer Not, um Hilfe und Erbarmen anrufen. Wie nötig ist im Leid auch ein tröstendes Wort, die bergende Hand oder ein verständnisvolles Schweigen. Dass auf diese Weise manchmal ein Stück Himmel auf Erden, aufleuchten kann, durfte ich in der Arbeit als Psychotherapeut und in vielen Begegnungen mit Menschen erfahren.
Einander beim Lasttragen zu helfen, ist aber für uns Christen noch nicht die ganze Wahrheit. Denn aus allem Scheitern und Leiden erwächst immer wieder neue Hoffnung, Vertrauen und
Liebe zu einander. und zu Gott unserem Vater. Er vermag in uns Barmherzigkeit, Mitleid und Hilfsbereitschaft zu erwecken, deren es bedarf, um Sein Reich des Friedens aufzubauen. Unser Herr und Meister Jesus Christus geht uns auf diesem Weg voran, und lehrt uns, IHM vertrauensvoll, mit unserem Kreuz zu folgen. Dabei kann es jedoch geschehen, dass, wir manchmal mehr unser eigenes und nicht so sehr Jesu und Gottes Leid sehen und beklagen. Wer aber vermag ermessen, was unser Herr an physischer Gewalt bei Seiner Kreuzigung, und durch die Ablehnung Seiner Liebe und Sendung, für uns gelitten hat? Wie sehr muss Gott, unser Vater, menschlich gesprochen, immer wieder leiden, wenn wir IHM die kalte Schulter zeigen, als müssten wir einen Störenfried aus unserem Leben beseitigen. Gott aber lässt trotz allem nicht ab von Seiner Liebe. Mit offenen Armen geht er immer wieder auf uns zu, oder trägt uns, wie verirrte Schafe, auf Seinen Schultern ins Reich des Friedens zurück. Das Kreuz und Leid in unserem Leben erinnert uns immer wieder daran, wie nötig wir den Herrgott brauchen. Lassen wir daher vom göttlichen Winzer die ungeordneten Strebungen in uns beschneiden, damit der wahre Gott, der Gegenwärtige, uns im Kreuz und der Auferstehung Seines Sohnes begegnen, und im Heiligen Geist trösten, beleben und stärken kann. Aller Willkür und dem Spott ausgeliefert, fragt uns der Herr vom Kreuz herab, ist einer da, der Mitleid mit mir hat. Ich sage: Ja mein Herr und mein Gott „adsum“. Es hat mich immer erschüttert, wenn Menschen DIR o Gott die kalte Schulter zeigten und einander Leid zufügten. Herr erbarme DICH meiner, erbarme Dich unser. Wie von fern höre ich die Worte „heute noch wirst Du mit mir im Paradiese sein“. Lassen wir Kreuzträger diese tröstenden Worte Jesu tief in unsere geschundenen Herzen dringen.

Weil sich tief in meinem Herzen, auf der letzten Wegstrecke des Lebens, Erfahrungen einstellen, die nicht nur mich betreffen, habe ich mich entschlossen, das was mich zutiefst erfüllt und bedrängt, zu veröffentlichen. Als ich mich einst nach meiner Pensionierung gedrängt fühlte, aus dem Leben für das Leben als Schriftsteller zu arbeiten, wusste ich nicht, was daraus folgen würde. Alles was ich schrieb und was mir zufiel, habe ich treulich meinen Texten anvertraut, in der Hoffnung, als Brückenbauer mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben. Jetzt stellt sich ein neues Drängen ein, darüber zu sprechen, was ich mit bald fünfundneunzig Jahren noch zu sagen habe, bevor ich vor dem Richterstuhl Gottes mein Leben und meine Begabungen zu verantworten habe.
Immer mehr hat sich seither die Gottesfrage, und alles was ich im Glauben der Kirche zu hören bekam, noch einmal als eine Kraft und ein Drängen eingestellt, über unseren Glauben und meine Erfahrungen zu erzählen, weil es hilfreich sein könnte, diese Botschaft zu verkünden. Ich bemerke, dass ich immer mehr von Gott beansprucht werde, Zeugnis über meinen Glauben abzulegen. Es ist genau der Punkt, der mich einst bewog alles stehen und liegen zulassen, um mit dem Abitur den Weg zum Theologiestudium zu gehen, um Priester zu werden. Dies geschah bis zu dem Augenblick als ich bekennen musste „ich kann nicht mehr“. Damals stand ich kurz vor den Weihen. Der weitere Weg war aber keine Unterbrechung, sondern nur die Möglichkeit, den Glauben in mannigfaltigen Formen neu und vertieft zu erfahren. Er war und blieb Richtschnur und die Wegweisung für alles, was es zu bewältigen und zu verstehen gab.
Es zeigte sich aber, dass sich nach der Pensionierung der Raum öffnete, mich wieder mehr mit unserem Glauben zu befassen, und der Spur meines Herzens zu folgen, mit Gott im Gespräch zu bleiben, um IHM Ehre zu erweisen. Ich spüre nun wieder ein Drängen, mehr als bisher über das zu reden, was mein ganzes Leben in Bewegung hielt, und in Bann zog. Es ist der Vater unser Schöpfer, der Sohn unser Erlöser und der Heilige Geist unser Tröster und Beistand. Immer zu Tag und Nacht bis zum heutigen Tag war mein Blick wieder auf Gott gerichtet, von dem wir alles haben, um von IHM, dem Herrn des Himmels und der Erde zu erzählen, der uns in unendlicher ewiger Liebe zugetan ist. Auch jetzt kommem die Tränen. Ich weine aber nicht, weil ich gequält, sondern weil ich von Glück über Gott und meine unendliche Sehnsucht nach IHM bewegt bin. Könnt Ihr verstehen, dass ich nicht mehr schweigen kann?
Bleibt um Gottes Willen im Segen und Frieden. Ich bleibe im Gespräch mit Euch. Gott, Maria und allen Heiligen und Seligen.
