Wahrheit
deckt im
Lebenslauf
auch die
dunklen
Seiten auf

Wahrheit
deckt im
Lebenslauf
auch die
dunklen
Seiten auf

Seit dem Besuch verschiedener Klöster in der Umgebung von Graz, wünschte ich mir, auch einmal das bekannte österreichische Kloster Heiligenkreuz im Wienerwald, und die dort wirkenden Mönche kennen zu lernen. Eine Kostprobe dessen, was in diesem Kloster spirituell zu erwarten ist, wurde mir zuteil, als ich vor einiger Zeit im Fernsehen zufällig den Vortrag eines Zisterziensers zu einem Text aus der Apostelgeschichte über die Bekehrung und Entrückung des Paulus in den „dritten Himmel“ mit erleben konnte: Allein die Art und Weise wie der Referent auftrat, und seinen Worten, von eindrücklichen Gesten begleitet, engagiert und ehrfürchtig, Kraft und Bedeutung verlieh, ließ mich aufhorchen. Dies erst recht, als ich bemerkte, welchen Höhepunkt im reichen Leben des Völkerapostels der Pater aufgriff und auslegte. Denn er stellte die Paulus bei dessen Bekehrung zutiefst erfüllende Gnade Gottes, so in die Mitte seiner Betrachtung und in unsere Zeit, dass auch die Hörer im Blick auf die Erfahrung des Apostels, im Glauben Bestärkung, Trost und Hoffnung erleben konnten. Der Zisterzienser, dessen Name ich leider bislang nicht erfahren konnte, bezog sich in seinem Beitrag auf folgende Stelle in der Apostelgeschichte:
Im 2. Brief an die Korinther 12, 1-10, spricht Paulus von Gesichten und Offenbarungen, die ihm zuteil wurden. und schreibt: »Ich weiß von einem Menschen in Christus, der wurde vor 14 Jahren – ob im Leib oder außerhalb des Leibes, weiß ich nicht, Gott weiß es – an den dritten Himmel entrückt, und von diesem Menschen weiß ich – ob er im Leibe oder außerhalb des Leibes war, Gott weiß es, dass er ins Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, die ein Mensch nicht aussprechen darf.« Und weiter: » Darüber könnte ich mich rühmen, doch meiner selbst werde ich mich nicht rühmen, es sei denn meiner Schwachheiten…« Und in der Folge: » Deswegen habe ich dreimal den Herrn gebeten, er möge doch von mir ablassen; aber Er sagte mir: Meine Gnade genügt Dir, die Kraft vollendet sich in der Schwachheit. Paulus berichtet hier von einem „mystischen Ereignis“ in seinem Glaubensleben, das ihn selbst in unaussprechlichen Worten zutiefst berührte. Worte, die ein Mensch nicht aussprechen darf, über die man eigentlich schweigen sollte. In die Reihe der Theologen und Exegeten, die sich dennoch, wegen der für unser aller Glauben bedeutsamen Erfahrung des Apostels, um ein Verständnis dieses Textes bemühten, reihte sich auch der Zisterzienser von Heiligenkreuz ein, dessen Vortrag ich hörte. Der Referent konzentrierte sich allerdings bei seiner Betrachtung weniger auf die ersten beiden Himmel, sondern fast ausschließlich auf die von Paulus bezeugte Entrückung in den „dritten Himmel“: Seiner Auslegung zufolge erlebt der Apostel bei einem bereits 14 Jahre zurück liegenden Ereignis, einen paradiesischen Zustand, der ihn, „einen Menschen in Christus“, so sprachlos werden ließ, als würden in einem derart mystischen Ereignis alle menschlichen Vorstellungen und Vermögen von Gott unendlich überboten. Paulus ist sich von da an zutiefst gewiss, dass der gnädige und barmherzige Gott, der ihm diesen Glauben, und die damit verbundene Hoffnung und Liebe ins Herz gesenkt hat, auch dafür sorgen wird, dass ihn nichts mehr von der Liebe Christi trennen kann.
Der Exeget Klaus Berger legt in seinem Kommentar zum Neuen Testament(2011, S.661) diese Erfahrung des Apostels als eine Entrückung aus, die Paulus bis zum dritten Himmel, in die höchste Höhe bzw. in die tiefste Tiefe führte. Denn nach etlichen damaligen Zeugnissen, gebe es nur drei, später mehr Himmel. Ziel einer Entrückung sei Erkenntnis, hier das Hören unaussprechlicher Worte, die kein Mensch aussprechen darf. Vielleicht hatte Karl Rahner bei seiner bekannten Prognose, dass der Christ der Zukunft ein Mystiker sei, ähnliche Erfahrungen der Glaubensgewissheit im Blick, wie sie dem Völkerapostel bei seiner Entrückung in den dritten Himmel zuteil wurden. Was muss aber in dieser Situation in Paulus vor gegangen sein, der wusste, wie sehr er früher gegen Gott und die Kirche wütete; der wie vom Blitz getroffen zu Boden fiel, als ihn die Gnade Gottes berührte. Und um wie viel mehr noch muss er außer sich geraten sein, als ihm klar wurde, dass Gott ihn nicht, wie befürchtet, für seine Vergehen verdammte, sondern mit unendlicher Liebe und Barmherzigkeit belohnte. Paulus muss nach der Deutung des Mönches von Heiligenkreuz, seine Entrückung in den „dritten Himmel“, an die Pforten des Paradieses, als ein ihn erschütterndes Eingreifen Gottes erlebt haben. Eine unerwartete, gleichzeitig zutiefst ersehnte Gnade, die ihn seiner selbst enthob, in der Liebe und Gewissheit Gottes sicherte, und ihn von der schrecklichen Angst, den Glauben verlieren zu können, befreite. Dies alles durch den Herrn, der ihm zusagte, dass Seine Gnade genüge, um sich in allen Schwächen und Leiden des Apostels als der Stärkere zu erweisen.
Paulus und alle mit ihm manchmal an den dritten Himmel entrückten Gläubigen, müssen nun ebenso nicht mehr fürchten, dass ihr in Gott begründeter Glaube und die daraus folgende Hoffnung und Liebe, durch irgendeine innere oder äußere Macht zerstört werden könnte. Denn unser christlicher Glaube ist und bleibt ewiglich fest und sicher, ein unverdientes, reines Geschenk unseres Gottes, des barmherzigen Vaters, der uns um Seiner selbst willen, auf unserer Pilgerreise auf Erden und bis in den Himmel hinein, vor allem Übel gnädig bewahren will. Wir Christen dürfen uns daher, unserer Schwäche und Hoffnung eingedenk, voll Vertrauen aus dem Staub der Erde erheben, und mit allen Engeln und Heiligen den dreifaltigen Gott dankbar loben und preisen. Er, der Herr, unser Gott, wird uns, wie den Apostel Paulus, stets mit allem Nötigen ausstatten, um im Glauben, in der Hoffnung und Liebe bleiben zu können. Wünschen wir uns darüber hinaus auch gegenseitig Momente der Entrückung in erfüllter Gottesbegegnung, aus der Sicherheit im Glauben, aus dem Hoffnung und Liebe erwachsen kann, wie sie einst dem Apostel Paulus zuteil wurde; eine Freude über Gott, die dann in Frieden mit allen Menschen guten Willens aus uns heraus singt und betet: Die Ehre sei dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist jetzt und in Ewigkeit!

Zu leben geboren
als Wächter bestellt
mit allem verwoben
ins Wunder der Welt
Von hehren Gewalte
sorgsam gehalten
auf eigenen Füßen
den Himmel zu grüßen
Im Gehen zu fallen
den Tod zu bestehen
im Kleinsten von allem
das Schöne zu sehn
Das Banner zu halten
Sinn zu verwalten
am Teppich zu weben
zu denken sich regen
So bin ich und dichte
verwalte mein Amt
erhelle in Wahrheit
was allen bekannt

Höhen und Tiefen
Tage und Nächte
Lachen und Weinen
sich vereinen
Trennen und Binden
Geben und Nehmen
Hoffen und Bangen
finden zusammen
Schlafend und schaffend
träumend und wachend
gehalten vom Segen
Kräfte sich regen
Liebend gewoben im
Wandel der Zeit ein
trefflich Pilgerkleid

Mit überreicher #Gnade hütest DU uns DEIN #Erbe vor allem #Bösen und bewahrst uns in DEINER #Liebe in #Glaube und #Hoffnung zu guten #Werken. Hilf uns danken loben beten zum #Heil und #Segen in DEINEM #Namen #Amen. #Deus #Kirche #Corona pic.twitter.com/g2BWfDKGbF
— Franz Schwald (@FranzSchwald) September 10, 2021
Danken wir #Maria voll der #Gnaden der mächtigen #Fürsprecherin beim #Vater #Sohn und #Heiligen #Geist zum #Schutz des #Papstes der #Kirche aller #Gläubigen unserer #Mutter der #Geliebten #Gottes für Ihr #Gebet. #Deus #Kirche #Corona pic.twitter.com/dwLXonlSyk
— Franz Schwald (@FranzSchwald) September 9, 2021
Immer wieder staune ich darüber, wie vieler Überlegungen es wohl bedurfte, und welche Mühen Menschen auf sich nahmen, um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass wir in unserem Auto ein Navigationsgerät benutzen können, das uns hilft, den richtigen Weg zu finden. Auch die drei Könige konnten sich vor Zeiten auf ihren guten Stern verlassen, der sie zur Krippe des Gotteskindes führte. Der Philosoph Pascal folgte auch einer Weisung als er sagte, dass das Herz seine Gründe habe, die der Verstand nicht kenne. Ich habe vor Jahren meine schriftstellerische Arbeit mit einem Essay über die Einheit und Vielfalt eröffnet. Damals nicht wissend, was mich eigentlich dazu veranlasste. Ich fasste daher die Motivation zum Schreiben zunächst in den Begriff „Drängen“. Etwas Besseres fiel mir als Arbeitshypothese nicht ein. Insgeheim war ich mir aber sicher, dass sich alles nach und nach klären werde. Heute schaue ich in einem Rückblick darauf, was inzwischen geschah. Es sind auch zu meiner Freude, drei Bücher mit den unterschiedlichsten Themen entstanden. Manchmal habe ich schon darüber nachgedacht, warum und unter welchen Bedingungen ich gerade diese Gedichte, Aufsätze und Erzählungen geschrieben habe: Konkret frage ich mich heute, was das Navigationsinstrument in mir gewesen ist, das die Auswahl und die Art und Weise der Themenbehandlung und des Umfeldes meiner Gedanken steuerte. Als das Manuskript des dritten Bandes nach Abschluss letzter Gespräche mit meinem geschätzten Lektor vor mir lag, und noch einmal durchgelesen werden musste, lehnte ich mich zurück, atmete auf und sagte zu mir humorvoll: Ach bist Du klug und weise – ich hatte in diesem Augenblick den flüchtigen Eindruck, als könne ich das Ganze selbst gar nicht geschrieben haben. Danach setzte ich mich in meinen Sessel im Wohnzimmer, in dem ich schon oft in allen möglichen Stimmungen saß. Plötzlich stieg in mir ein Lachen auf. Fragt mich nicht woher und warum? Eine solche Frage stellte sich für mich in jenem Augenblick wirklich nicht. Mir genügt es auch heute, dass ich in jener Situation, trotz mancher leidvollen Erfahrung in meinem Leben, einfach nur lachen konnte. Darum sagte ich zu mir, Franz, dieses Lachen hast Du Dir redlich verdient. Lass es lachen, wenn Dir jetzt danach ist. Und es kam mir in der Folge soviel „Unsinn“ in den Kopf verbunden mit der Erkenntnis, dass gerade bei Konflikten, in denen etwas Unerwartetes passiert, möglicherweise zugleich entscheidend Neues geschieht. Nur sind wir alle so klug und weise, dass wir diese Übungen der Demut nicht so sehr schätzen. Als mich danach mein Computer durch einen Bedienungsfehler ärgerte, kam das Lachen wieder. Ebenso bei der Schwierigkeit, mit einigen Unstimmigkeiten in der Kirche klar zu kommen. Ich musste dabei an den verehrten Papst Johannes XXIII. denken, von dem folgende Sätze überliefert sind: Ein Engel habe ihm einmal gesagt „Giovanni, nimm Dich nicht so wichtig, Du bist ja nur der Papst. Und an anderer Stelle sagte dieser gütige weise Mann über sich: „Ich gehöre nicht mir selbst, auch nicht den anderen Menschen, ich gehöre nur dem Herrn“. Könnte dieser liebenswerte Papst auch für uns gesprochen haben?
Nun aber zurück zu meinem Thema: Wir alle kennen wohl recht gut die gelegentliche Schwierigkeit, im Verwirrspiel von Meinungen, Gedanken und Ansichten den rechten Weg zu finden. Wie oft war ich entsetzlich geplagt von inneren und äußeren Konflikten, und dem Problem, dann zwischen wahren und falschen, guten und bösen Handlungen zu unterscheiden. Auch Heidegger scheint derartige und andere Erfahrungen zu Recht im Blick zu haben, wenn er von uns Menschen als denjenigen spricht, die zwischen Geburt und Tod ins Dasein geworfen seien. Mein innerer Navigator sagt aber – stimmt nicht, und hält dagegen: Wir sind nicht ins Dasein geworfen, sondern ins Dasein geliebt. Unzählig waren die Situationen, in denen ich herausfinden musste, was in Verantwortung vor Gott für mich, die Gesellschaft und Kirche zu tun und zu lassen war. Mein Navigator half mir bis heute und hoffentlich auch in Zukunft immer bei meinen Entscheidungen. Es brauchte aber manchmal ein feines Gehör und viel Geduld, um seine Anweisungen zu vernehmen und zu befolgen. Der Navigator führte mich allerdings nicht nur auf leichten oder gut begehbaren Wegen, denn manchmal, um im Bilde zu bleiben, musste er mir auch die Hand reichen, um mich an schwindelerregenden Abgründen vorbei zu führen. Das Ganze des Daseins kam dadurch aber immer deutlicher in meinen Blick. Heute habe ich mehr denn je den Eindruck gewonnen, ein recht nützliches und seiner Verantwortung durchaus bewusstes Glied der menschlichen Gesellschaft zu sein. Jetzt kommt das Lachen wieder – und dennoch kann ich das alles von einem Schmunzeln begleitet, so ausdrücken: Es gibt erfahrbar in mir einen Navigator, eine Instanz, die ich unbedingt respektiere, die mir verlässlich - wie ein guter Ratgeber signalisiert, ob ich bei der Lösung schwieriger Aufgaben zu meinem und anderer Menschen Wohl oder Wehe auf dem rechten Weg bin. Zugegebener Maßen dauerte es in einigen Fällen aber etwas länger, bis ich gelernt hatte, was zu tun ist. Denn die Demut, früher sagten Menschen wie der Alttestamentler Deissler „Dienmut“ dazu, ist nicht meine naturgegebene Stärke. Aber da gibt es Gott sei Dank noch mein Navigationsgerät. Der von mir verehrte Religionsphilosoph Welte betitelte eines seiner Werke mit der Überschrift „Auf der Spur des Ewigen“. Ich hing einst mit anderen Studenten an seinen Lippen, wenn er dozierte, denn es beeindruckte uns, dass bei ihm Lehre und Leben in Einklang schienen. Ich kann in ähnlicher Weise allerdings nur mit meinen Worten sagen, dass ich in mir lebenslang Wegweisungen verspüre, denen ich die Hilfe bei all meinen Entscheidungen verdanke. Auch dann, wenn ich dem inneren oder äußeren Navigator gelegentlich blind vertraute, konnte ich nach einige Zeit vielfach feststellen, intuitiv richtig gehandelt zu haben. Die Wegweisungen schienen außerdem mit dem überein zu stimmen, was ich im Grunde wollte und brauchte, um auf der “Spur der Liebe” zu bleiben. Das ist schon ein großes Wort. Aber was wäre ohne diesen Navigator aus mir und meinem Leben geworden? Darüber hinaus versuchte ich auch immer wieder im Dialog mit anderen Menschen zu klären, ob mein Leben und Handeln vor und mit Gott, den Bedürfnissen anderer Menschen, und der Verantwortung gegenüber allem Geschaffenen diene. Insofern habe ich in der schriftstellerischen Arbeit auch nach der Pensionierung, trotz mancher altersbedingten Beschränkung, eine sinnvolle und wichtige Aufgabe gefunden, um mich nach Kräften an der Mitgestaltung unserer heutigen Gesellschaft zu beteiligen. In diesem Sinne verneige ich mich aber auch vor allen Menschen, die mir auf irgendeine Weise durch ihr vorbildliches Leben zum Weggefährten wurden und mich in meinem Bemühen bestärkten. Denn auch ich bin, um mit Marcus Cicero zu sprechen, dem Gemeinwesen verpflichtet, ein „ens – sociale“
In meinen Büchern habe ich an verschiedenen Stellen darauf verwiesen, dass gute Engel uns gelegentlich in mancherlei Gestalt im Leben die Hand reichen, um uns zu dem zu führen, was wir aus tiefster Seele für wünschenswert erachten. Manchmal allerdings, bei wichtigen persönlichen Entscheidungen, oder wenn es galt, den eigenen Standpunkt gegenüber anderen Meinungen oder dem Zeitgeist zu behaupten, musste ich auch schmerzhafte Prozesse akzeptieren. Im eröffnenden Artikel des ersten Bandes untersuchte ich in einem Gegensätze verbindenden Denken, Aspekte der Zusammengehörigkeit von Einheit und Vielfalt aller Phänomene, die aber immer wieder von jedem Menschen neu bedacht und ergriffen werden müssen. In der Summe meiner Erkenntnisse zeigte sich in der Unbedingtheit des erfahrenen Drängens zum Schreiben, ein für mich fassbarer Ausdruck der fürsorglichen Handschrift Gottes zu meinem Wohl. Daraus folgt, dass es Menschen entlasten und insofern schön sein kann, letztlich nicht allein für alles auf der Welt verantwortlich zu sein. Anfang und Ende sowie die Erhaltung unseres Lebens und der Schöpfung, lege ich mitwirkend getrost in Gottes Hände. Er lässt sein Werke – ich gehöre dankenswerter Weise auch dazu, sicher nicht im stich. Das Navigationsgerät in mir hilft mir Gott sei Dank auf dem rechten Weg, der Spur der Liebe zu bleiben. Daher vertraue ich dem göttlichen Navigator nahezu blind. Er der Herr weiß es sicher besser als ich oder andere Gelehrte, was in der jeweiligen Situation gut für uns Menschen und die Welt ist.

Gott Vater hat
uns auferweckt
in SEINEM Sohn
den Tisch gedeckt
Dass wir allen
die auf Erden
nach ihrer Art
zur Speise werden
Danken wir Gott
dem Heiligen Geist
der uns den Weg
zum Himmel weist

S‘isch nit e
so eifach im
menschliche
Läbe s‘goht
d‘r doch
mengisch
öbbis denebe
Un sch´tosch
emol im Schreck
wie erstarrt
blieb ruhig
es git au die
anderi Art
Es durt nur e
Wieli dann
chömme sie
wieder die
guete Gedanke
un frohe Liäder
