Lesung und Evangelium

Fest des Hl. Matthias, Apostel
Psalm und Lesungen des Tages
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 15,9-17.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner LiebeWenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf, dass ihr einander liebt.
Hl. Nerses Schnorhali (1102-1173)
armenischer Patriarch
Zweiter Teil, § 408-414; SC 203 (Deuxième partie, Jésus Fils Unique du Père, éd. du Cerf, 1973; p. 120-121 ; ins Dt. übers. © evangelizo)
„Wenn ihr betet” (Mt 6,7)

Der Gebetsweisung entsprach ich weder darin, geistigerweise in meine Herzenskammer zu gehen
Noch mich an die Straßenecken zu stellen, um wenigstens menschlichen Lohn zu erhalten.
Sondern in beidem war ich nachlässig: Was den Schein und was die Wirklichkeit betrifft;
Denn meine Faulheit war stärker als die Hoffnung und besiegte sowohl die irdische als auch die himmlische! Nun aber möge Er, der dem Wesen nach Dein Vater im Himmel ist und den du durch Gnade auch uns zum Vater gegeben hast, mir gewähren, dass ich mit reinem Herzen Seinen Namen auf vollkommene Weise anrufe:

Das Reich des Herrn komme, um meine Seele zu leiten; Und auf dieser Erde – hier, in mir –
Geschehe Sein Wille, so wie im HimmelDas tägliche Brot und das immerwährende Brot, Heilmittel für meinen Leib und Heilmittel für meine Seele,gebe Er mir, dem Bedürftigen, reichlich: Sowohl das geistliche als auch das materielle.Mir, dem Schuldner, erlasse Er meine Schuld, so wie auch ich dem erlasse, der mir etwas schuldet;Oder besser noch: Möge Er Vergebung beiden Seiten gewähren, damit mir vergeben werde.
Und möge Er dem Versucher nicht erlauben, mich, einen Feigling, so zu versuchen wie einen Tapferen;
Sondern möge Er mich vor seinem Schwert bewahren und selbst gegen den Bösen kämpfen!
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Franz Schwald
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