Drogen

Verschiedene Spezialeinheiten der Polizei fahnden in Münster nach Tätern, die in einer Gruppe zusammenarbeiten. Trotz verstärkter Fahndung in den letzten Monaten, gelang es nicht, die Täter zu finden. Im Polizeipräsidium am Friesenring wurde deshalb ein Krisenstab eingerichtet. Heute trifft sich der Einsatzleiter mit den an der Fahndung beteiligten Beamten zu einer ersten Lagebesprechung. An der Wand hängt ein Stadtplan von Münster. In der Vergrößerung ist rot umrandet die Umgebung des Westfälischen Krankenhauses für Psychiatrie, das nahe gelegene Erholungsgebiet, eine Kirche am Friesenring, die Zufahrt zur Autobahn, und das Kreuzviertel, deutlich zu erkennen. Wegen des vermuteten Drogen- und Menschenhandels der Täter, wurden seit einem halben Jahr Beamte des Einsatzkommandos der Polizei und der Drogenfahndung in die Ermittlungen eingeschaltet. Der Bereich um das Krankenhaus, der nahe gelegene Park, die Kirche am Friesenring, die angrenzenden Straßen und die Zufahrt zur Autobahn wurden in letzter Zeit verstärkt observiert.

Der Einsatzleiter bespricht mit seinen Mitarbeitern die aktuelle Lage: In dem auf dem Stadtplan umgrenzten Bereich, seien verschiedentlich Einbrüche in Wohnungen und Arztpraxen erfolgt, und Personen mit auffälligem Verhalten, als ob sie unter Drogen ständen, beobachtet worden. Die örtlichen Zeitungen berichteten aktuell über die Vorgänge, in einer die laufenden Ermittlungen beeinträchtigenden Form. Unter öffentlichen und politischen Druck geraten, verlangte die übergeordnete Behörde verstärkte Ermittlungen, um die Bürger der Stadt besser zu schützen. Daher bleibe der Einsatzleitung keine andere Wahl, als den Fahndungsdruck zu erhöhen, um Hinweise auf die Täter zu finden. Die bisherige Taktik, das polizeiliche Vorgehen geheim zu halten, um die Täter nicht zu warnen, müsse daher aufgegeben werden. Die Einsatzleitung habe beschlossen, ab sofort die Bürger, Medien und das Fernsehen, zur Mitarbeit bei der Fahndung aufzufordern und dem Polizeipräsidium sachdienliche Hinweise zu  melden. Die ermittelnden Beamten seien gehalten, alle Meldungen bei der Überprüfung vertraulich zu behandeln. Die Leitung des Krankenhauses und die Kirchenbehörde seien über die verstärkte Fahndung bereits informiert, und die verstärkte Observation der Straßen zur Autobahn angeordnet. Die Einsatzleitung rechnete durch diese Maßnahmen und die ausgesetzte Belohnung in Höhe von € 5000, mit weiteren Hinweisen auf die Täter. und mit einer Versachlichung der öffentlichen Diskussion. Danach hielt der Leiter der Einsatzgruppe folgende Ansprache:

„Liebe Mitarbeiter,

wir stehen aktuell unter starkem öffentlichem und   politischem Druck, bald einen Fahndungserfolg melden zu können. Ich verlasse mich auf Ihre Mitarbeit und Kreativität, denn in den letzten Jahren haben Sie sich durch eine vorzügliche Ermittlungsarbeit ausgezeichnet. Ich hoffe, dass wir aufgrund unserer Erkenntnisse, den eingeleiteten Maßnahmen, der Mithilfe der Bürger, der Medien und des Fernsehens, die richtigen Schritte zur Ermittlung der Täter eingeleitet haben. Da wir es mit international im Drogenbereich agierenden Tätern zu tun haben,  erwarten wir durch die Erweiterung unseres Krisenstabes und die Hilfe der Medien, besonders des Fernsehens, die richtigen Schritte zur Unterstützung unseres Einsatzkommandos und der Spezialeinheit für Drogenkriminalität eingeleitet zu haben. Unser vergrößerter Krisenstab wird sich regelmäßig zur Lagebesprechung bei uns im Polizeipräsidium treffen.“

Die beiden Hauptkommissare Herbert und dessen Freund Josef rückten zusammen und tuschelten sich zu: „Was ist denn bloß in unseren Alten gefahren? Als seine lieben Mitarbeiter, hat uns der Chef bisher noch nie angesprochen. Er muss wohl mächtig Druck von Oben bekommen haben. Ein Lob und die Äußerung seines Vertrauens in unsere Arbeit, gab es doch selten. Es entstand ein lautes Stühlerücken und die Sitzung war beendet.

Agnes, eine hübsche junge Frau, studiert seit einigen Monaten Medizin in Münster. Sie stammte aus einer gut situierten, eher konservativen Familie einer Stadt in Hessen und hat zwei ältere Brüder. Den ersten Schock des Wohnortwechsels, und den Abschied aus vertrauter Umgebung, hatte sie in den rückliegenden Monaten überwunden. Sie  bewohnte ein hübsches Zimmer in der Nähe des Krankenhauses am Friesenring in Münster. Die ersten Kontakte zu Kommilitonen einer Studentengemeinde waren geknüpft. Agnes kannte sich inzwischen an der Universität, im Stadtzentrum um den Dom und in den Lokalen des Kreuzviertels, sehr gut aus. Unter den Studenten wurde die Mutter Birken und ein anderes Lokal im Kreuzviertel bevorzugt, in dem es auch spät abends noch knusprige Brathähnchen und ein frisches Bier gab. Weniger überzeugend verlief bei Agnes der bisherige Studiengang: Die Umstellung auf eine, freie Tagesgestaltung und das zunächst recht trockene Studium, machten ihr zu schaffen. Besonders der Kontakt zu den Kommilitonen und deren recht freizügiges Benehmen, passten nicht zu ihrer bisherigen Weltanschauung. Wenn da nicht die Freundin Marie gewesen wäre, die sich auch ein wenig fremd vorkam in Münster, dann hätte ihre Stimmung noch mehr gelitten. Mit ihr traf sie sich öfters zu einem Bummel unter den Arkaden des Prinzipalmarktes zu einer Tasse Kaffee. Vertraut waren ihr schon die Wege um den Aasee und der Markt am Dom an den Samstagen.  Natürlich hatte sie auch ihr Fahrrad von zu Hause kommen lassen, denn Münster war eine Stadt in der die Fahrradfahrer Vorfahrt hatten. Ein Glück, dass es auch ein Handy gab, mit Hilfe dessen der Kontakt zu den Eltern und ehemaligen Freundinnen jederzeit möglich war. Wer gab aber schon gern zu, dass ihm das Leben in Münster noch nicht so recht gelang, und die Stimmung ab und zu einen Tiefpunkt erreichte, besonders in den letzten Wochen der Vorbereitung auf ihre ersten Prüfungen.

An diesem regnerischen Abend war Agnes unterwegs Richtung Kreuzviertel, um dort bei einem Glas Bier und einem Brathähnchen unter Leuten zu sein, um die Stimmung etwas aufzuhellen. Sie genoss die heitere Atmosphäre, das Gemurmel der sich unterhaltenden Leute, das Brathähnchen und ihr Bier und konnte so die sich einschleichenden traurigen Gedanken zur Seite schieben. Als sie  bezahlt hatte, das Lokal verließ, und sich allein auf den Weg nach Hause machte, kam das mulmige Gefühl aber wieder in ihr hoch. Sie hatte schon gelegentlich gezweifelt, ob sie das rechte Studium gewählt habe und erwogen, wenn die Situation sich nicht bessere, es abzubrechen. Es fehlte ihr auch der von zu Hause gewohnte religiöse Rahmen. Als sie in die Nähe der seit längerer Zeit nicht mehr benutzten Kirche am Friesenring kam, erinnerte sie sich an ihren ehemaligen Beichtvater, dem es dort  durch seinen Zuspruch manchmal gelungen war, ihr bei gelegentlichen Problemen beim Studium zu helfen. Für einen Augenblick schien es ihr seine vertraute Stimme wieder zu hören. In der jetzigen Stimmung hätte sie mit ihrem ehemaligen Pfarrer gern geredet.

Tief in Gedanken, mit gesenkten Kopf, überquerte sie im Licht einer Straßenlaterne den Friesenring. Plötzlich tauchte aus dem Schatten der Kirche ein junger Mann auf. Er trug schwarze Jeans und einen dunklen Parker, um sich vor dem Regen zu schützen. Seine ganze Erscheinung wirkte wenig vertrauenserweckend. Agnes hatte es auch hier in Münster vermieden, sich von Fremden ansprechen zu lassen, wenn sie in der Dunkelheit allein unterwegs war. In der jetzigen traurigen Stimmung, überwandte sie aber ihre Bedenken und ließ sich auf ein Gespräch ein. Der Fremde gab sich als ein Student zu erkennen, der gerade von einem Treffen mit seinen Freunden komme, ein wenig Luft schöpfe, um dann wieder zu ihnen zurückzukehren. Agnes glaubte ihm und nahm nun weniger Anstoß an seiner Kleidung, denn sie war an der Universität auch Studenten begegnet, die wenig Wert auf ihre äußere Erscheinung legten. Als sich sogar heraus stellte, dass der Fremde schon einige Semester Medizin studierte, war der Bann vollends gebrochen. Sie ließ sich auf ein Gespräch ein. Die restlichen Zweifel lösten sich nach und nach auf, als ihr der Fremde erzählte, dass er zu einem in den Kellerräumen der Kirche für Studenten eingerichteten Treffpunkt unterwegs sei. Er frug Agnes, ob sie nicht Lust hätte, auf ein Glas Bier seine Freunde kennen zu lernen? Da er hinzufügte, dass es bei ihnen oft sehr lustig sei, war Agnes bereit, sich ihm anzuschließen.

Der Fremde ging voran. An der Rückseite der Kirche war ein dunkler Treppenabgang. Agnes zögerte, nahm aber dann die Hand des Fremden an. Es ging durch verschiedene nur sehr spärlich beleuchtete Gänge. Ohne fremde Hilfe hätte Agnes den Weg ins Freie nicht wieder gefunden. Da hörten sie Lärm hinter der Türe eines ehemaligen Luftschutzkellers. Der Fremde musste mehrmals mit drei kräftigen Schlägen, dem vereinbarten Zeichen, gegen die eiserne Türe klopfen. Beim Öffnen der Türe blieb Agnes vor Schrecken der Atem stehen, denn sie erkannte eine Gruppe schwarz gekleideter Männer mit Masken, die um eine Statue im fahlen Licht herum tanzten. Plötzlich war es um sie geschehen: Zwei der maskierten Gestalten traten hinter Agnes und überwältigten sie, trotz ihrer Gegenwehr. Sie konnte nur noch bemerken, dass sie in die Mitte des Raumes gezerrt und auf einen Tisch gelegt wurde, um den sich die dunklen Gestalten scharten, dann wurde ihr linker Arm entblößt, sie spürte den Einstich einer Injektion und die die Sinne schwanden ihr.

Als Marie bemerkte, dass ihre Freundin seit mehreren Tagen nicht zu den Vorlesungen kam, begann sie sich Sorgen zu machen. Sie konnte ihre Freundin auch nicht mehr per Handy erreichen. Sie war noch am vergangenen Samstag mit ihr über den Markt gegangen, und hatte eigentlich nur davon geredet, dass ihr vor den ersten Prüfungen etwas bange sei. Das ging aber anderen Studenten ähnlich. Marie beschloss, an diesem Abend in das Lokal im Kreuzviertel zu gehen, denn sie wusste, dass Agnes dort manchmal anzutreffen war. Sie schaute auch bei der Mutter Birken vorbei, ohne ihr zu begegnen. Am anderen Tag läutete sie an der Türe zu ihrer Wohnung, fand aber nur einen überfüllten Briefkasten. Das war für Agnes Anlass sich um ihre Freundin vermehrt Sorgen zu machen. Nachdem Marie in den Abendnachrichten des Fernsehens den Hinweis der Polizei hörte, dass Bürger der Stadt aufgefordert würden, verdächtige Fahndungshinweise der Polizei zu melden, ging sie zum Polizeipräsidium am Friesenring, um nach dem Verbleib von Agnes fahnden zu lassen. Sie erzählte alles, was ihr bekannt war, gab eine Personenbeschreibung der Freundin ab, nannte Straße und Hausnummer ihrer Wohnung und übergab der Polizei auch ein Foto, das sie mit Agnes zeigte.

Zur vereinbarten Stunde traf sich der Krisenstab wieder: Es gab keine weiteren Erkenntnisse der an der Fahndung beteiligten Beamten. Der Leiter des Stabes gab danach bekannt, dass eine Vermisstenanzeige eingegangen sei. Eine zwanzigjährige Medizinstudentin nehme seit Tagen nicht mehr an Vorlesungen teil. Es sei auch bekannt, wo sie wohne und wo sie sich gelegentlich aufgehalten habe. Es gebe ein Foto von ihr, auf dem sie mit ihrer Freundin zu sehen sei. Dieser Spur zu folgen könnte für die laufende Fahndung von Interesse sein. Die bisher bekannten Daten der  vermissten Person lägen ja in der Nähe zum Planungsraum der laufenden Fahndung. Es wurde daher entschieden, das Foto mit Hinweisen über die Vermisste in den Medien zu veröffentlichen, und Beamte in Zivil sollten die Lokale im Kreuzviertel, den Bereich der Wohnung der Studentin, sowie die Universität gezielt  observieren, um nach der Vermissten zu suchen.

Eine Gruppe international vernetzter Krimineller, hatte sich im ehemaligen Luftschutzkeller einer unbenutzten Kirche am Friesenring in Münster eingenistet. Sie hielten diesen Ort für günstig, denn wer konnte vermuten, dass sie sich in der Nähe des Polizeipräsidiums ausgerechnet in einer Kirche trafen. Es schien ihnen auch wichtig, sich in einer Universitätsstadt zu bewegen, um Studenten für sich zu gewinnen. Der Plan hatte auch seine Berechtigung, da sich in der Nähe eine psychiatrische Einrichtung befand. Den Tätern war es gelungen, sich eine wahnbildende Substanz zu verschaffen, die durch Kuriere aus dem Ausland nach Münster gebracht wurde. Einige der Täter sollten versuchen, Personen, die durch das Studium in Krisensituationen gelangten, mit dem Hinweis auf eine Studentenverbindung anzulocken, die geheime Zusammenkünfte in einer ehemaligen Kirche veranstalte. Es sollte da in jeder Hinsicht frei und lustig zugehen. Sobald es gelungen sei, ein Opfer zu gewinnen, würde es bei einer Veranstaltung im Keller der Kirche eine Injektion bekommen. Die verabreichte Droge hätte folgende Wirkung: Die Personen, denen die Droge injiziert wurde, seien völlig gefügig und bildeten den Wahn aus, dass es Sinn mache, sich sexuell und in ihrem Leistungsverhalten, den Tätern gefügig zu machen. Sie würde dann in den nationalen und internationalen Einrichtungen der Täter für deren Zwecke missbraucht. Selbst wenn es diesen Personen gelänge, aus diesem System auszubrechen, würden sie dauernd der wahnhaften Vorstellung erliegen, gegen diese Droge kämpfen zu müssen, die ihnen die Freiheit zu eigenen Entscheidungen nehme. Bisher sei es gelungen, den Bemühungen der Polizei zu entkommen. Man müsse aber besonders vorsichtig vorgehen, seit die Polizei auch mit Hilfe der Medien versuche, gegen sie vorzugehen. Bis zur Beruhigung der Lage sollten keine Opfer mehr gesucht oder ins Ausland abtransportiert werden. Es sei vor allem wichtig, die Studentin, die sich noch in ihrem Gewahrsam befinde, nachdem die Wirkung der Droge nachgewiesen sei, wieder frei zu lassen, um die Polizei nicht auf deren Spur zu bringen. Agnes kam wieder zurück in ihre Wohnung, als habe sie sich nur einige Tage in Ferien befunden, erledigt ihre Post und ging wieder zu den Vorlesungen. Marie, ihre Freundin, war glücklich sie wieder zu sehen und meldet der Polizei, dass ihre Freundin sich wieder eingefunden habe. Die Suche nach der Vermissten wurde eingestellt.

Nach einigen Tagen fand die nächste Sitzung des Krisenstabes statt. Die vermutete heiße Spur zu den Tätern erwies sich als Irrtum. Die Studentin ging wieder ihrem Studium nach. Es erschien daher wenig sinnvoll nachzuforschen, wo sie sich in den letzten Tagen befunden hatte und das Schwergewicht der Fahndung wieder auf den bisherigen Fahndungsbereich zu verlegen. In dieser Sitzung wurden keine weiteren Täterhinweise berichtet. Die beiden befreundeten Hauptkommissare blieben jedoch skeptisch und beschlossen, den Kontakt zur Freundin der gesuchten Studentin weiter aufrecht zu halten, obwohl die Fahndung in den Medien eingestellt wurde. Marie freute sich, als ihre Freundin wieder auftauchte. Sie wollte aber nicht indiskret sein, und vermied es sie zu fragen, wo sie sich die Tage über aufgehalten habe. War sie aber bisher Männern gegenüber eher zurückhaltend, so kleidete sie sich von nun an gewagt und zeigte auffälliges Interesse an Männern. Agnes erschrak über den unerwartet hohen Eifer der Freundin beim Studium. Jegliche Angst vor den Prüfungen schien von ihr abgefallen zu sein. Sie saß nun unentwegt vor ihren Büchern, verfehlte keine Vorlesung oder Übung und meldete sich oft zu Wort.

Heute Abend wollte Marie wieder einmal allein ausgehen. In der Mutter Birken würde sie sicher bei einem Bier von ihren Sorgen Abstand gewinnen, und auf andere Gedanken kommen. Als sie in die Mutter Birken kam, sah sie die beiden Hauptkommissare, die ihre Meldung über ihre vermisste Freundin aufgenommen hatten. Die Polizisten in Zivil grüßten freundlich und boten ihr einen Platz an ihrem Tisch an. Nach einigen belanglosen Worten über die außergewöhnliche Hitze in Münster, die nach einem kühlen Bier schreie, tauchte die Frage auf: „Wie geht es denn ihrer zurückgekehrten Freundin?“ Marie hielt sich zunächst etwas zurück, dann aber erzählte detailliert, wie sehr sich ihre Freundin verändert habe. Man fand aber auch zu Dritt keine Erklärung hierfür. Die beiden Polizisten baten Marie, ihnen doch zu berichten, wenn sie  irgendeine Beobachtung machte. Die beiden Beamten berichteten im Krisenstab über ihre Unterhaltung mit Marie. Danach wurde entschieden, den Leitenden Psychiater des Landeskrankenhauses bezüglich der Verhaltensänderung bei der zurückgekehrten Studentin zu Rate zu ziehen. Dieser war zu einem Gespräch bereit,  sah aber zunächst keinen Hinweis dafür, dass es bei der Verhaltensänderung Hinweise für eine psychische Abnormität gebe Da hielt er plötzlich inne und sagte: „Warten sie bitte einen Moment“. Als er zurückkam, hatte er eine Fachzeitschrift in Händen und begann das Gespräch erneut mit der Bemerkung: „Ich wusste doch, dass ich etwas gelesen habe.“ In diesem Journal wird von einer Untersuchung in Amerika berichtet, dass es neuerdings eine Droge gebe, die dazu führe, dass durch deren Injektion ein Wahn induziert werden könne, die diese Menschen antreibe sich dem Willen anderer gefügig zu machen. Eine international agierende Tätergruppe, setze diese Droge für ihre Zwecke ein. Selbst wenn sie dem direkten Einfluss der Täter entkommen würden, kämpften die Betroffen gegen die wahnhafte Vorstellung, in ihrer Entscheidungsfreiheit beeinträchtigt zu sein. Es handle sich um die sogenannte Treiberdroge, deren Wirkung nur durch ein ärztlich injiziertes Gegenmittel aufgehoben werden könne. Die Beamten bedankten sich für die Bereitschaft des Arztes der Studentin gegebenenfalls das Gegenmittel zu injizieren.

Nach dem Bericht hierüber im Krisenstab, erhielten die beiden Beamten erneut den Auftrag zur diskreten Observation der Studentin im Kreuzviertel, beim Verlassen der Wohnung und in der Universität. Zunächst liefen ihre Bemühungen ins Leere. Dann aber eines Abends nach dem Besuch der Mutter Birken, schien ihnen die Studentin auffällig. Sie ging rasch, mit gesenktem Kopf, blieb immer wieder einmal stehen, als ob sie sich überzeugen wollte, ob ihr jemand folge. Es gelang den Polizisten, die Studentin in Deckung der Bäume unbemerkt zu beobachten. Hinter einer Hauswand blieben sie stehen, als sie im Licht einer Straßenlaterne den Friesenring überquerte und dann, im dunklen hinteren Bereich der Kirche verschwand. Die Beamten warteten mehrere Stunden, bis die Studentin wieder erschien. Sie folgten ihr, holten sie kurz vor ihrer Wohnung ein, wiesen sich als Polizisten aus, und fragten sie, was sie in der Kirche gemacht habe. Die Studentin  zögerte gab aber dann zur Antwort, dass sie dort Freunde getroffen habe, bei denen es sehr frei und lustig zugehe. Sie könne auch mit ihnen in der Mutter Birken noch ein Bier trinken, wenn sie Lust dazu hätten. Dabei warf sie sich aufreizend in Positur. Die Beamten lehnten das Angebot ab, schlugen aber vor, mit ihr zu einem Freund zu gehen, der sie manchmal in schwierigen Situationen beraten habe.

Die Studentin nahm den Vorschlag mit der Bemerkung „auf Ihre Verantwortung“ zögernd an. Den Beamten gelang eine telefonische Vereinbarung mit dem Direktor des Krankenhauses, der auch zu dieser späten Stunde noch zu einem Gespräch mit der Studentin bereit war. Nach einer kurzen Konsultation, bei der die Studentin keinen Widerstand zeigte, injizierte der Arzt das Gegenmittel. Zweieinhalb Stunden später, schien die Studentin wie aus einem bösen Traum zu erwachen und stellte die Frage: „Wo bin ich?“  Nun war sie in der Lage und bereit über all das, was ihr erinnerlich war, zu berichten: „Sie sei vor Tagen abends etwas traurig in der Nähe der Kirche von einem Medizinstudenten angesprochen worden. Der habe sie überredet, seine Freunde zu besuchen, bei denen es im Studentenkeller der Kirche sehr lustig und frei zuginge. Sie sei ihm ängstlich durch Gänge bis zu einer eisernen Tür gefolgt. Dort habe er dreimal heftig geklopft, dann habe man sie überwältigt, und ihr eine Injektion in den Arm gegeben. Was dann mit ihr geschehen sei, wisse sie nicht mehr genau, bis auf die Begegnung mit ihrer Freundin, die sich wunderte, dass sie an Männern interessiert, nun sehr viel arbeite. Es handle sich um eine Gruppe von Männern, die sich im Keller der Kirche eingenistet hätten.

Endlich war der Weg frei um im Krisenstab über das weitere Vorgehen zu beraten. Es wurde ein Einsatzkommando und eine Spezialeinheit der Kriminalpolizei in ausreichender Zahl eingesetzt, die die unbenutzte Kirche umstellte. Die Spezialeinheit drang in die Kellerräume vor, sprengte die eiserne Türe auf und verhaftete alle dort anwesenden Männer und Frauen. Alles wurde durchsucht und eine Fülle von Beweismaterial sichergestellt. In der Westfälischen Zeitung konnte man anderntags lesen, dass es den vereinten Kräften der Polizei gelungen sei eine international agierende Tätergruppe festzunehmen und eine Menge Beweismaterial zu sichern.

 

 

 

 

Morgengebet

Hoch gelobt und
gebenedeit sei Gott
unser Vater der Sohn
und der Heilige Geist

Wie es war im
Anfang so auch
jetzt und Allezeit
und in Ewigkeit

O Gott von dem
wir alles haben
wir danken DIR
für DEINE Gaben

DU speisest uns
weil Du uns liebst
o segne alles was
Du gibst

Wir bitten DICH
o Herr um alle
Gnaden die es
heute braucht

Um DICH und
alles was DU uns
heute gibst von
ganzem Herzen

Und mit allen
Kräften des Leibes
der Seele und des
Geistes zu lieben

Komm Heiliger
Geist und schenke
uns Dankbarkeit
und DEINE Liebe

Jetzt allezeit und
dereinst nach Gottes
Willen bei IHM
in Ewigkeit

Zeit und Ewigkeit

Anbetung

Vor aller Zeit, in unserer Zeit und von Ewigkeit zu Ewigkeit bist DU, der „ICH BIN DER ICH BIN“ unser Herr und Gott.  Wir verneigen uns in Demut und Ehrfurcht vor DIR, DEINEM Sohn Jesus Christus und dem Heiligen Geist durch DEINE Gnade als den Schöpfer und Erhalter aller Gaben in DEINEM Universum. Heilig, heilig, heilig bist DU unser aller Vater, und geheiligt werde immerdar DEIN über alles erhabener Name. Lass DEIN Reich der Wahrheit, Gerechtigkeit und des Friedens, immer wieder neu bei uns ankommen, und hilf uns, dass wir DIR und einander in Treue dienen, damit DEIN Wille auf Erden wie im Himmel geschehe. Gib uns das tägliche Brot DEINER GÜTE, LIEBE und BARMHERZIGKEIT, damit unser Hunger und Durst nach DIR gestillt werden, und lass uns alle DEINE Gaben mit einander redlich teilen. Vergib o Gott unsere Schuld seid Menschen Gedenken und ermutige uns, dass auch wir durch den Tod Deines Sohnes, unseres Herrn und Meisters, die Vergebung annehmen und als Auferstandene im Herrn allen Menschen in DEINEM Namen vergeben. Guter Gott lass nicht zu, dass wir Deine Fürsorge und Liebe missachten und in Versuchung geraten, uns als DEIN auserwähltes Volk fremden Göttern und Götzen unserer Zeit zuwenden, sondern erlöse uns von allen Übeln des Leibes und der Seele.

Denn DEIN ist alle Macht und Kraft und Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen

Die Auferstehung der ewigen Liebe.

 

 

 

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Dreifaltigkeit

Heute ist ein schöner Tag. Ich habe gerade versucht, ein wenig zu schlafen. Gestern bin ich spät, gegen ein Uhr zu Bett gegangen.Nach dem Erwachen, beschäftigte mich nur ein einziges Thema:

Das »Geheimnis der göttlichen Dreifaltigkeit«. Ich konnte mich nicht von dem Drängen befreien, diesem Geheimnis Raum zu geben. Gestern habe ich noch in einem kleinen Büchlein geblättert, in dem darüber berichtet wird, wie sehr der heilige Ignatius  dieses Geheimnis betrachtete.  Ich versuchte danach in einem Gedicht auszudrücken, was ich nicht erfassen konnte. Es wollte mir aber nicht so recht gelingen. Unsagbar hilflos, wie geblockt und gehemmt, fühlte ich mich, vom Wichtigsten, vom Geheimnis der Betrachtung des dreifaltigen Gottes, etwas zu erzählen. Andererseits kenne ich aus meinem Leben viele Situationen, in denen ich ohne nach zu denken, spontan sehr glücklich war in einer tiefen Erfahrung, als ob Gott mir und ich IHM nahe sein könnte. Da die Worte versagen, ich aber mitteilen möchte, wie groß und erhaben ich die heiligste Dreifaltigkeit erlebe, versuche ich die damit verbundene, überwältigende Sehnsucht und Liebe, weder in einem Bild, noch auf andere Weise, zu berühren. Ich trete vielmehr einige Schritte zurück, lass Stille werden, verneige mich tief, damit sich -wenn Gott will-  ein Raum eröffne, in der Liebe der Liebe begegnen kann.

Heilig heilig heili heilig ist der Herr

 

 

Das Herz der Welt

Einem geistlichen “Lesebuch“ gibt Urs von Balthasar den Titel „Das Herz der Welt“ und es hält, was es verspricht. Ich habe während einer stationären Behandlung dieses Werk zum wiederholten Male gelesen. Für den Dienst der Ärzte und des Pflegepersonals im Krankenhaus danke ich diesen, für die spirituellen Anregungen in seinem Buch, Urs von Balthasar. Hier folgen nun einige Gedanken als Impuls zum Thema Herz-Liebe-Gott:

Wenn ein kleines Kind die zärtliche Berührung seiner Mutter spürt, öffnet es die Hand, und greift, als ob es darauf gewartet hätte, nach deren Fingern. Wir Erwachsenen bedürfen auch lebenslang liebender Zuwendung und wissen genau, was geschehen kann, wenn sie ausbleibt. In der Folge leidvoller Erfahrungen sehen wir in der Realität und in den Medien Proteste, erhobene Fäuste, Hass und Gewalt bis auf den heutigen Tag. Was aber ist der sichere Weg, damit Fäuste sich lösen, Menschen einander die Hände reichen, und  Schwerter sich in Pflugscharen verwandeln können? Unser himmlischer Vater, der dreifaltige Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat, der wie Papst Franziskus unermüdlich betont, die Liebe ist, hat uns Menschen nach SEINEM Bild und Gleichnis die Liebe ins „Herz“ gebrannt, auf die unsere Brüder und Schwestern, die Welt und Schöpfung sehnsüchtig warten. Wir sollen einander als Zeugen Gottes diese Liebe reichlich schenken.

 

 

 

 

Tagesgebet

O Gott der alles schuf und
lenkt DU hast uns diesen
Tag geschenkt. Wir loben
danken preisen DICH für

DEINE Gaben gnädiglich
DU bist’s der alles was es
gibt von Ewigkeit unendlich
liebt. Der im Wunder SEINER

Kraft uns erhält und Leben
schaft. Hilf DEINE Liebe DEIN
Erbarmen zu teilen mit Reichen
und miten Armen. Lass uns folgen
DEINEN Lehren

Und DIR mit allem angehören.
Vergib uns Sünde Hass und
Schuld durch DEIN Verschonen
DEINE Huld  und lass uns
DEIN Erbarmen

Weitergeben an die Armen
und mit Danken und Lobsingen
DIR freudig unsere Gaben bringen.
O Sonne der Gerechtigkeit führ
uns in Zeit zur Ewigkeit.

Erde singe dasses klinge laut und
stark DEIN Jubellied. Himmel alle
singt zum Schalle dieses Liedes
jauchzend mit.

Singt ein Loblied Eurem Meister
preist IHN laut ihr Himmelsgeister.
Was ER schuf was ER gebaut
preis IHN  laut

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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BERUFUNG

Dreifaltiger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, alles hast DU ins Dasein gerufen, uns von Ewigkeit in Dein Herz geschrieben und als »Getaufte« in Deine Kirche berufen. Du hältst DEINE Schöpfung sicher über den Abgründen, vergibst den Völkern ihre Schuld, segnest DEIN Werk und holst uns heim in DEINEN großen Frieden. Geheiligt werde DEIN Name!  Staunend, andächtig und dankend preisen wir DICH, wenn DU Allmächtiger, uns Zeichen DEINER Herrlichkeit deutest. In der Stille unsere Häuser achten wir ein Leben lang auf DEINE Weisungen. Rufst Du uns, dann jubeln unsere Seelen ihr »ad sum« und wir beten: »Öffne, Herr, Herz und Sinne, um DIR, den Menschen und all DEINEN Werken zu begegnen. Lehre uns, wie Abraham zu glauben, DICH den Gekreuzigten und Auferstandenen, wie die Emmaus-Jünger zu erkennen, sorgsam und dankbar DEIN Handeln auch in unserem Leben zu bedenken «:

Ein aus Lindenholz geschnitztes Kreuz, meines verehrten Großvaters, neben einem Bild Mariens mit dem Jesus-Kind, ist in unserem Wohnzimmer nicht zu übersehen. Ursprünglich war der leidende Herr an einem Kreuz in Gestalt eines Weinstockes mit Rebzweigen und Trauben befestigt und hing in der Wohnung der Großeltern. Es begleitet meinen Lebensweg von Kindheit an. Tiefes Erbarmen überfällt mich oft, wenn ich zum Herrn emporblicke, der in Schmerzen gekrümmt, mein ohnmächtiges Schweigen mit den Worten füllt: »Für alle; auch für Dich, Franz! « Betete die betagte Großmutter den Rosenkranz, las sie in der Heiligen Schrift, segnete sie mich mit Weihwasser zur Nacht oder empfing sie die Krankenkommunion, warst Du Herr uns nahe.  Wenn die Ordensschwestern im Kindergarten mit uns beteten und sangen, der Pfarrer uns vom Leben, Tod und Auferstehung Jesu, der weltweiten Katholischen Kirche und den vielen Glaubenszeugen erzählte, oder Gottesdienste mit uns feierten, fühlten wir Kinder uns auch im Krieg und den Notzeiten danach, im Schutze Gottes geborgen. In sicherer Obhut und im Wissen, zur heiligen Familie zu gehören, blieb die St. Josefskirche in Rheinfelden mit der Marienkapelle bis zum heutigen Tag, meine erste geistliche Heimat. Sie hat sich in stillen Stunden der Anbetung tief in meine Seele eingeprägt. In der weltweit geöffneten Katholischen Kirche erfahre ich immer wieder Hilfe und Zuspruch und mein Glaube sagt mir, dass die Pforten der Hölle sie nicht überwinden. Ich betrachte es als Führung und Gabe Gottes, aufrechte und fromme Priester und Gläubige zu kennen, die mir den katholischen Glauben vorbildlich vermittelten. Sie halfen mir, Gott in allen Dingen, der Schrift, Liturgie, den Sakramenten, der Natur, Kunst, Musik und Literatur zu erfahren. Im Kindesalter ließ ich mich in feierlichen Gottesdiensten, tief beeindruckt von den Gesängen und Gebeten der Gemeinde mittragen, in stürmischer Adoleszenz, trösten und aufrichten. DICH, Herr, erlebte ich auch dankbar gegenwärtig, wenn mich in späteren Jahren, Fragen, Sorgen, und das Leid der Menschen berührten, oder, wenn ich deren Freude, Hoffnung und Glaubenstreue erleben durfte.

DEINE gütigen Engel, Herr, schützten und bewahrten mich in vielen  Gefahren während des Krieges und den Hungerjahren danach. Immer wieder erfuhr ich in Notsituationen Beistand: Es gab fromme Frauen, die für mich beteten und Männer, die mich berieten und unterstützten. In der eigenen Familie, unserer Verwandtschaft, und bei Nachbarn, lernte ich im liebenden Miteinander christliche Fürsorge kennen. In unserer Stadt kannten sich die Menschen und teilten in schwierigen Zeiten die geringen Vorräte unter sich. Ohne ernstlich Schaden zu nehmen überstand ich im Krieg einen bedrohlichen Tieffliegerangriff, die riskante Flucht aus einer Kaserne, einen Kampfeinsatz in den letzten Kriegstagen, die Gefangenschaft und den gefährlichen Fußmarsch nach Hause. Ich habe den »guten Begleitern« bis zum heutigen Tag viel zu verdanken. Nach dem Ende einer längeren Beziehung, gab es für mich zeitliche Freiräume: Ich begann mich mit politischen und religiösen Themen zu beschäftigen. In der Leitung eines Katholischen-Vereins zur Beratung und Betreuung Jugendlicher, gelang es unseren Pfarrer zu entlasten. Als Vorsitzender einer Wählervereinigung und Stadtrat gewann ich vielfältige Einblicke in kommunale Entscheidungsprozesse. Die ständigen Enttäuschungen mit handelnden Personen und die Konfrontation mit wahltaktischen Strategien zur Meinungsbildung führten dazu, dass meine kommunalpolitischen Interessen abnahmen. Ich erkannte erhebliche Schwachstellen in den Voraussetzungen politischer Diskussion: Es mangelte in unserer Gesellschaft offensichtlich an einer ernstlichen Auseinandersetzung mit Werten, Normen, sozialen-, ethischen-, philosophischen-, religiösen und Sinnfragen. Bei der Suche nach Lösungen, begegnete ich immer mehr christlichen Konzepten. Ansprechpartner in diesen Fragen, waren die örtlichen Geistlichen und ein Stadtrat der CDU. Je mehr sich der Eindruck verstärkte, dass mich politische Fragen nicht mehr so stark interessierten, desto unsicherer wurde ich, ob ich mit der Übernahme dieser Aufgaben auf dem rechten Weg bin. Auf der Suche nach Alternativen, beschäftigte ich mich zunehmend mit christlicher Literatur. Zeitweise studierte ich fast ausschließlich die Heilige Schrift. Es entstanden in diesem Zusammenhang Fragen, die sich nicht mehr so leichthin abweisen ließen:

Ich meldete mich aus diesem Grund zu Exerzitien im KlosterBeuron an. In der Ruhe dieser Tage erhoffte ich mir klarer zu werden, welche Aufgaben mir im Hinblick auf das bisherige und künftige Leben wichtig wären und welche Ziele ich erreichen wollte. Den Aufenthalt in einem Kloster hatte ich gewählt, um den eigenen Standort als katholischer Christ im Licht meiner Glaubensüberzeugung zu überprüfen. Der vorgegebene zeitliche Rahmen zwischen anregenden Vorträgen, Schweigen, Mahlzeiten, Erholungsphasen und Gottesdiensten, kam meinem Anliegen sehr entgegen. Das Kloster mit den vielen Mönchen, Brüdern, der Liturgie und den zur Besinnung einladenden Räumen, erlaubte es, Alternativen zum bisherigen Leben zu prüfen. Ich kann es nicht beweisen, hatte aber den Eindruck, dass die Benediktiner in dieser Woche auch für uns beteten. Zu unserer Gruppe gehörte ein blinder Teilnehmer. Es ging mir besonders zu Herzen, wenn er bei den Gottesdiensten an einer kleinen Hausorgel Platz nahm und unsere Gesänge begleitete. Waren wir doch alle mit persönlichen Anliegen gekommen, wie Blinde, die weitergeführt werden wollten. Von Kindheit an, kannte ich die Bereitschaft, auf Eingebungen Gottes zu lauschen. Dieses kindliche Vertrauen, dass Gott unsere Wege kennt und uns lenken kann, tauchte wieder auf. Am Ende dieser Woche war ich kein anderer Mensch. Es war auch nicht so, dass ich zu allen Fragen Lösungen entdeckt hätte. Ich hatte aber erlebt, wie tröstlich es ist, wenn mehrere Menschen sich in »Gottes Namen« zusammenfinden, um zu beten und zu singen. Die Bereitschaft im Gebet, in der Schriftlesung und Liturgie die Nähe zu Gott zu suchen, begleitete mich in den Alltag. Die aufrüttelnde Erfahrung, zu erkennen, wie wichtig Priester sind, um Eucharistie zu feiern und die Frage, ob und wie ich auf einen solchen Anspruch reagieren könnte, ließ mich nicht mehr los:

Wieder zu Hause, eingebunden in die beruflichen, sozialen und politischen Aufgaben, suchte ich immer wieder die Stille, um mich mit Aspekten priesterlichen Dienstes in der Kirche vertraut zumachen. Zum Glück hatte ich von frühester Jugend an glaubenstreue Priester erlebt. Nun beschäftigte mich die Frage, was diese Menschen motivierte, sich von der Kirche in Dienst nehmen zu lassen. Ich interessierte mich für deren Aufgaben, las Berichte und Geschichten über das Wirken von Missionaren. Es fiel mir in diesem Kontext wieder ein, dass einst Pfarrer Dold mich als Junge gerne in der Priesterausbildung gesehen hätte. Sein Plan scheiterte aber am Widerstand meiner Mutter. Die Kirche als weltweite Gemeinschaft der Gläubigen mit ihrer Struktur, den Bischöfen, Kardinälen und dem Papst kamen in den Blick. In politischer Arbeit geschult, begann ich für alle, die als schwache Menschen, wie ich, der Kirche dienten, zu beten. Die geschichtliche Dimension der Kirche, ihr Weg durch die Zeit und ihre aktuelle Gestalt, beschäftigte mich sehr. Ich erkannte das notwendige Gegengewicht der Kirche zu den Zeitströmungen. Alles, was mir von Kindheit an lieb und teuer war, schien mir ohne die Stimme der Kirche in Gefahr. Noch mehr: Ich sah viele Menschen bedroht, der Gottlosigkeit zu verfallen. In meiner Not und aufbrechenden Sorge um deren Seelenheil, griff ich vermehrt zur Heiligen Schrift. Ich fühlte mich durch Gottes Wort sehr angesprochen. Da redete »Einer«, der die Menschen kannte, der Herr, wahrhaft, vertrauenswürdig und mit Macht. Mir gingen die Texte so unter die Haut, dass ich mich schwer davon lösen konnte. Ich war derAuffassung, nichts Besseres finden zu können. Immer wieder hörte ich die Stimme des Herrn, dass er Arbeiter in seinem Weinberg brauche. Zusehends beschäftigten mich Begegnungs- und Berufungsszenen: Der kleine Zachäus, der auf den Baum stieg, um den Herrn zu sehen, Jesu Gespräch mit der Sünderin, die Rückkehr des verlorenen Sohnes, der Schächer am Kreuz, die Verleugnung des Petrus, die Auferstehung Jesu und der ungläubige Thomas, die Begegnung mit den Emmaus Jüngern. Ich verfolgte den Lebens- und Leidensweg des Herrn, Jesu Tod und Auferstehung. Die Gestalt des Herrn beeindruckte mich immer mehr. Gleichzeitig fühlte ich mich sehr unwürdig, ihm als Priester nachfolgen zu können. Es tauchten Fragen auf: Könnte ich mich getäuscht haben?  Ich befand mich ja schon im fortgeschrittenen Alter. Habe ich die Fähigkeiten, die nötig sind, um das Abitur nachzuholen und ein Hochschulstudium zu absolvieren? Wie kann ich ein langes Studium finanzieren? Wer wird meine Mutter versorgen, wenn ich außer Haus bin? Ich stand einer Fülle ungelöster Probleme gegenüber. Immer, wenn ich an den Herrn dachte und das, was er für uns getan hat, wurde es mir warm ums Herz. Über Monate hinweg hatte ich nicht den Mut, mit anderen Menschen über das zu sprechen, was mich zutiefst umtrieb. Schließlich wagte ich es doch, unseren Pfarrer über meine Überlegungen und Pläne zu informieren. Im Unterschied zu unserem damaligen Vikar, den ich ebenfalls ansprach, reagierte unser lebenserfahrener Pfarrer ruhig und besonnen. Mit Rücksicht auf mein bisheriges Leben, lag ihm sehr daran, mich vor unüberlegten Schritten zu warnen. Ihm gegenüber war es aber möglich, offen zu sprechen und mitzuteilen, dass mich die eigene religiöse Entwicklung ebenfalls überraschte und ich mir eine zweijährige Frist setzte, um die sich anbahnende Entscheidung so weit es möglich war, zu prüfen. Ich war froh, in unserem Pfarrer, meinem Beichtvater, einen Freund zu haben, mit dem ich über alles reden konnte.

Ich begann nun immer mehr, mich ernstlich zu fragen, auf was ich mich einstellen müsste, wenn ich in der gegebenen Situation und in meinem Alter Priester werden wollte. Mir schien eine redliche Selbstprüfung angezeigt und ich hoffte, dass ich, nach einer Frist von zwei Jahren, je nach Ausgang dieser Erfahrungen, leichter entscheiden könne, ob ich es wagen könnte, das Ziel des Priesterberufes anzustreben. Ein Priester muss zum Beispiel morgens aus den Federn kommen. Mir schien das ein erstes Kriterium zu sein, um mich zu prüfen, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Von da ab begann ich, vor Antritt meiner täglichen Arbeit als Baukaufmann, die Frühmesse zu besuchen. Es waren nie viele Gläubige anwesend nur einige Frauen, deren Frömmigkeit mich beeindruckte, und unser Pfarrer, der mir sehr vertraut war. Ich möchte keinen dieser Gottesdienste missen. Ähnlich wie mit 12 Jahren in der kleinen Kapelle in Giersbach mit dem »Hotzenbischof«, waren wir eine kleine Herde.  Wenn ich in der Dunkelheit und Ruhe frühmorgens die zehn Minuten Fußweg durch die Stadt zur St. Josefs-Kirche ging, war dieses schweigende Gehen wie erfüllt von Gottes Gegenwart. Ich war mit mir und meiner Absicht, Priester zu werden, einfach glücklich. Vor dem Ende meiner selbst gewählten zweijährigen Probezeit, hatte sich der Wunsch, noch Priester zu werden, gefestigt. Mir war klar, dass es mit Sicherheit kein leichter Weg werde. Ich machte mir auch Gedanken darüber, welche Zeit mir nach einem Studium bliebe, um als Priester zu wirken.

Immer wieder setzte sich der Gedanke durch, dass ich von Gott alles, empfangen habe und dass der Herr sein Leben für uns Menschen hingegeben hat. Manchmal überlegte ich mir, dass sich jeglicher Einsatz lohnte, wenn ich auch nur einmal als Priester ein Messopfer feiern würde. Während der ganzen Zeit der Vorbereitung, befand ich mich in regelmäßigem Austausch mit unserem Pfarrer und dem damaligen Vikar. Ihre Begleitung und das Gebet frommer Frauen in den täglichen Gottesdiensten, erlebte ich wie einen Raum der Stille und Zuwendung, in dem Gott selber auf SEINE Weise wirkte. Ich konnte auf zwei Jahre zurückschauen, in denen mit Gottes Hilfe einiges geschehen war:

Trotz meiner umfangreichen Tätigkeit im Beruf, im sozialen und politischen Umfeld und beim Musizieren, war es mir möglich, wochentags die Frühmesse zu besuchen. Dies war auch der Fall, wenn ich spät zu Bett kam. Es war mir wichtig, mein Studium weitgehend aus Eigenmitteln zu finanzieren. Die Ersparnisse, insbesondere aus meiner Nebentätigkeit als Schlagzeuger, waren so bedeutend, dass ich, wenn ich zusätzlich mein Instrument verkaufen würde, die Kosten bis zum Abitur aus eigener Tasche bezahlen konnte. Ich betrachtete auch die Tatsache, dass ich keine feste Beziehung zu einer Frau hatte und dass ich in den zwei Jahren als nebenberuflicher Musiker, trotz den Begegnungen mit vielen schönen Frauen, bei meinem Entschluss bleiben konnte, als einen Hinweis, der mich hoffen ließ, auch den geforderten Zölibat halten zu können. Ich wusste zwar nicht, ob ich das Abitur schaffen würde und in der Lage wäre, unter anderem noch Latein und Griechisch zu lernen. Es war mir bewusst, viel arbeiten zu müssen, um diese Hürde zu nehmen. Mit Blick auf bisher gelöste Aufgaben im Beruf, der Politik und im sozialen Bereich, durfte ich aber damit rechnen, dass sich diese Fähigkeiten auch in der Schule bewähren würden. Alles andere konnte ich ja getrost Gott und SEINEN guten Engeln überlassen. Hatte mich doch der Herr in meiner Jugend und im bisherigen Leben, in der Familie, der St. Josefs-Pfarrei, bei Verwandten auf dem Hotzenwald, in den Kriegsjahren und in schwierigen Zeiten danach, beschützt und vor Schaden bewahrt. Das Beispiel frommer Priester, Männer und Frauen, bestärkte mich im Glauben.  Deren Glaubenszeugnis im beruflichen und sozialen Umfeld, im Mitvollzug der Eucharistie und den liturgischen Handlungen, halfen mir, die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche zu festigen. Ich ging davon aus, dass auch meine beruflichen Erfahrungen, die Leitung einer Wählervereinigung und des Katholischen-Männer-Fürsorgevereins sowie die Tätigkeit als Stadtrat und in den verschiedenen Ausschüssen, für die künftige Arbeit in einer Pfarrgemeinde nützlich sein könnten. Dies galt auch für die Einschätzung der eigenen Kräfte und den verantwortlichen Umgang mit der Gesundheit. Das vermehrte Studium religiöser Literatur, vor allem der Heiligen Schrift, und die nach dem Aufenthalt im Kloster Beuron fortgesetzte Klärung der Berufungsfrage sowie das wachsende Interesse an Aufgaben der Kirche, deren Strukturen und die vielen Hilfen, die mir durch sie zuteil wurden, bestärkten  mich in der Gewissheit, dass wir Priester und die Kirche brauchen, um Eucharistie zu feiern und ein Gegengewicht zu atheistischen Zeitströmungen herzustellen, und um Menschen vor der Gottlosigkeit zu bewahren. Nachdem ich mir über meine religiöse Entwicklung und die aktuell gewonnenen Einsichten klar geworden war, drängte es mich, nicht mehr zu schweigen, sondern die wichtigsten Personen über die sich anbahnende Entscheidung zu informieren. Dies betraf die politischen Freunde, die Mitarbeiter im Sozialdienst, meinen Arbeitgeber, den Bürgermeister, meine Familie, die Verwandten, persönlichen Freunde und einige wichtige Nachbarn. Es begegnete mir in diesen Gesprächen, teils Überraschung, aber auch respektvolles Verstehen-Wollen. Die Anmeldung zur Aufnahmeprüfung im Spätberufenen-Seminar St. Pirmin in Sasbach war begleitet von Fragen, Unsicherheit und Hoffnung. Ich hatte unseren Bürgermeister gebeten, den Stadtrat erst über meine Absicht zu informieren, wenn mir die Bestätigung, zur bestandenen Prüfung vorliege. Er hielt sich aber nicht an diese Absprache. Zum Glück bestand ich die Prüfung am selben Tag, an dem ich wunschgemäß als Stadtrat von Rheinfelden aus dem Gremium ausschied. Ein erstes Ziel war mit Gottes Hilfe erreicht. Ich schaute auf zum Kreuz meines Großvaters, zu all denen, die diesen Weg vor mir gegangen waren und wartete mit großem Interesse auf den Tag, ab dem ich im Spätberufenen-Seminar St. Pirmin in Sasbach wohnen und arbeiten würde. Über die segensreiche Zeit in St. Pirmin werde ich mich im nächsten Beitrag äußern.

Geborgen in der Kirche
Geborgen im Glauben Hoffen und Lieben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Friedensgebet

Ihr Christen Gläubigen und
alle Menschen auf der Welt
lasst uns gemeinsam unseren
Schöpfer den Vater Sohn und
Heiligen Geist anrufen

O Gott wir sind in Not bewahre
uns vor Leid und Tod lass uns
wahren Frieden finden uns
mit DIR einander und den
Geschöpfen zu verbinden

Im Frieden DEIN o Herre mein
lass ziehen uns unsre Straßen
hast mein Gesicht das selige
Licht den Friedenshimmel
schauen lassen

O Herr verleih die Liebe und
Treue DEINE Allmacht zu
verkünden und hilf uns den
Weg zum wahren Frieden
finden

Hoch gelobt und gebenedeit
sei der Vater Sohn und Heilige
Geist im Himmel und auf Erden
unter Gottes Heil und Segen
ist Friede schon im werden

Das Kreuz der Erlösung und Hoffnung

 

 

 

Nachspiel

In einer öffentlichen medialen und unwürdigen Inszenierung des amerikanischen Präsidenten und  Vicepräsidenten wurde der gewählte Repräsentant der Ukraine gedemütigt und beschuldigt, den von Trump angestrebten Frieden zu behindern. Nur wenn er sich beuge und den amerikanischen Vorschlägen zustimme, könne ein Weltkrieg verhindert werden. Die mit imperialem Machtanspruch vertretene, emotionale Gesprächsführung erinnerte mich an politische Schauprozesse der Geschichte. Das Gespräch fand ein Ende ohne die Unterzeichnung des gewünschten Vertrages.

Bei einer Betrachtung der anderen, nach der Wahl vorgenommenen Entscheidungen der amerikanischen Administration. zeigt sich eine folgenreiche Betroffenheit bei den ehemaligen westlichen Verbündeten. Es entsteht der Eindruck, als ob Amerika des Friedens wegen, bereit wäre die Seiten zu wechseln, mit den russischen Interessen zu kooperieren, und entscheidende Zugeständnisse bereits vor Friedensverhandlungen ohne Beteiligung der bisherigen Verbündeten arrangiere. Dies hat strategische und handelspolitische Maßnahmen in Europa zur Folge. Das unter Führung Amerikas nach dem 2. Weltkrieg und während des Krieges in der Ukraine bestehende westliche Bündnis mit atomarem Schutz und Nato, die Beziehungen zu Amerika und die Sicherheit Europas stehen zur Disposition.

Geopolitisch zeichnet sich ein Ringen um die imperiale Macht und Ressourcen von China, Russland und Amerika, ohne Europa ab. Es scheint aber noch nicht klar, ob das amerikanische Volk mit seiner langen demokratischen Tradition bereit ist, die auf Wertebewusstsein beruhenden politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu den ehemaligen westlichen Verbündeten zu ändern. Diese Weltlage bewirkt schon jetzt eine Verunsicherung der Märkte, der bisherigen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen der Beteiligten, und eine bis in die personalen Erfahrungen wirksame ängstliche Betroffenheit aller Menschen.

Das bisher in Europa und im Westen überwiegend geltende und stabilisierende Wertebewusstsein scheint zu schwinden. Der drohende Rückfall in imperiale Machtstrukturen, die Ausbeutung der Ressourcen mit wirtschaftlichen und klimatischen Folgen, und die durch Überschuldung der Haushalte entstehenden Ausgaben, belasten die nachfolgenden Generationen. Die mediale unkontrollierte politische Vermarktung der öffentlichen Meinungsbildung beeinträchtigt die demokratische Willensbildung.

Tragen wir daher alle nach unseren Kräften mit dazu bei, dass Europa, bestenfalls mit Amerika als Verbündente, eine weltpolitisch auf einem gemeinsamen Wertebewusstsein beruhende Rolle in  Kooperation mit anderen Weltmächten auch in politischer, stgrategischer und wirftschaftlicher Hinsicht spielen kann.

 

Zur Lage

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes:  Im laufe der letzten Wochen habe ich mich aus aktuellen Anlässen intensiv mit den politischen Ereignissen befasst. Die Ereignisse und die mediale Auseinanderstzung mit dem Versuch Lösungen für die anstehenden Probleme zu finden, hat sicher nicht nur bei mir eine tiefe Betroffenheit und die Sorge, um den Frieden in der Welt ausgelöst. Wir Christen können und dürfen nicht tatenlos zuschauen. Was haben wir zu bieten und wie beurteilen wir die Lage? Ich versuche ein Gespräch mit Ihnen allen, die nicht am Verhandlungstisch sitzen.

Möge mir Gott unser Schöpfer und Vater mit Jesus Christus, unserem Erlöser und dem Heiligen Geist, unserem Tröster und Beistand, die Worte schenken, die uns in dieser Lage ermutigen und trösten können. Ich habe keine Waffen, Vermögen und politische Macht, sondern nur meinen Glauben, die Hoffnung und Liebe, die mich mit Ihnen, allen Menschen und Geschöpfen, und mit Gott verbinden. Lasst uns unseren Schöpfer und Vater um einen starken Glauben an SEINE Macht und Herrlichkeit, um SEINEN wahren Frieden in unseren Herzen und in unserer Welt bitten, den nur ER uns schenken kann. ER möge uns auch die Barmherzigkeit Vergebung und Gerechtigkeit schenken, die Schwerter in Pflugscharen umformen kann. Im Vertrauen auf Gottes Nähe. die Erlösung durch SEINEN Sohn.und den Beistand im Heiligen Geist lasst uns Gott geben, was Gottes und den Regierenden, was ihnen gebührt. Vertrauen wir fest darauf, dass es SEINEM Sohn allein zusteht, über Recht und Unrecht aller Lebenden und Toten zu urteilen.

Trösten wir uns im gemeinsamen Gebet um den wahren Frieden, den uns nur Gott schenken kann, um die Bereitschaft nach Kräften mitzuwirken, dass wir Menschen
und Geschöpfe einander das Leben gönnen, und die Ressourcen mit einander teilen.
Mich erbarmt  aller Brüder und Schwestern, die wie ich unter den Ereignissen  und den Grenzen des Machbaren leiden. Ich schaue mit Ihnen auf zum Kreuz unseres Herrn, wie in der Ohnmacht des letzten Weltkrieges, in der österlichen Hoffnung, dass Gott uns den Trost SEINER Liebe Nähe und Frieden, unter SEINEN Völkern in dieser Welt schenken  möge.

Beten wir zusammen zur Nacht: O Gott von dem wir alles haben. Wir danken DIR
für DEINE Gaben. DU speisest uns weil DU uns liebst, o segne auch was DU uns gibst.
Der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiigen Geistes
komme herab auf uns und bleibe bei uns jetzt und in Ewigkeit.

Der Herr ist für uns gestorben und vom Tod auferstanden-
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