Würden wir die Meldungen über alle Katastrophen und das tatsächlich Böse in unseren Tagen anbeten, dann müssten wir in Angst und Schrecken verharren. Wir übersehen dies alles nicht. Aber es gibt ja auch noch Pfingsten und den Heiligen Geist. Wir dürfen uns daher mit gutem Recht gegenseitig daran erinnern, dass wir immer auf den Heiligen Geist hoffen dürfen, denn auch unsere Zeit ist Gottes Zeit. Und der Geist, der uns allezeit hoffen lässt, wirkt auch in uns und durch uns. Ich darf uns mit einem freundlichen Gruß vom Heiligen Geist und dem Lachen der Erlösten daran erinnern, dass wir als Christen getauft und gefirmt sind, um vor allen Menschen zu bekennen, zu welcher Hoffnung wir in Gott berufen und unterwegs sind. Ihnen allen wünsche ich daher im Alltag nach Pfingsten eine gesegnete Zeit und frohes Schaffen.
Mögen wir reichlich von den Gaben des Heiligen Geistes, im Glauben Hoffen und Lieben Gebrauch machen, und SEINEN Trost, Beistand und die Ermutigung, mit einander teilen. Die Freude und das Lachen der Erlösten, begleite Sie und alle die Ihnen am Herzen liegen.
Wie unendlich schön, würdig und geheiligt ist jeder Ort, den unser dreifaltiger Herr und Gott zur Wohnung erwählt. Eine Stätte innigsten Tausches, Respektes und überquellender Freude: Wahrlich, kein Auge hat es je gesehen, kein Ohr vernommen, was der Herr der Liebe, denen bereitet, die IHN suchen und lieben. Wie heilig, mächtig, gerecht, und barmherzig, weit über alle Vorstellungen und Sehnsüchte hinaus, bist DU, unser Gott und Herr. Wer wollte nicht bei DIR wohnen, „ABBA“, dort, wo Himmel und Erde, Gott und Menschen sich vor einander verneigen und ein Freudenfest ewiger Liebe feiern. Ja, die ganze Schöpfung sehnt sich nach diesem Frieden in Gottes Wohnungen; dem Ort, an dem sich der Vater, Sohn und Heilige Geist, allem Erschaffenen schon jetzt und dereinst allezeit zueignet. FEUER – STURM – FRIEDE – ANBETUNG – LIEBE – HEIL – VERGEBUNG – DANK – LOBPREIS , in alle Ewigkeit, Amen!
Manche Worte kommen leicht daher, manche aber inhaltsschwer
kommen aus unbekannten Tiefen, und berühren die Herzen sehr.
Wir alle kennen das Vater unser, das Herrengebet. Es begleitet mein ganzes Leben. Wer könnte zählen wie oft er in seinem Leben dieses zu Herzen gehende Gebet gesprochen hat. Ich bin im sechsundneunzigsten Lebensjahr, es ist so frisch und bedeutungsvoll wie am ersten Tag und passt sich im Lauf des Lebens den eigenen Erfahrungen geschmeidig an.
Ich beziehe mich heute auf eine Predigt, die ich im Internet veröffentlicht habe. Im Lieblingsgebet des Herrn erinnert ER uns liebevoll, dass Gott uns durch IHN den Gottessohn alle Schuld vergeben hat, und dass wir barmherzig wie der Vater im Himmel, allen unseren Schuldnern vergeben sollten. Ein hohes Ideal, dass wir nur dann erfüllen können, wenn Gott uns beisteht, SEINE Vergebung anzunehmen und mit SEINER Hilfe auch unseren Schuldnern zu vergeben. Ich weiß wovon ich rede, denn der Herr hat mir geholfen, allen zu vergeben die mich verletzten und die Erlösung aus Gottes Hand anzunehmen für alles wodurch ich IHN und andere Menschen verletzte.
Hoch gelobt, gepriesen und gebenedeit sei der Vater, der Sohn uns der Heilige Geist, der die uns erwiesene Gnade offenbart. Ich lebe aber nicht nur in meinen persönlichen Beziehungen, sondern auch in einer weltweiten Gottesfamilie. Die Sorge und Not um diese Familie, die dabei ist in mörderischen Verstrickungen und Lügen, Schuld gegen Schuld auszugleichen, um uns ohne Gottes Hilfe selbst zu erlösen, lastet schwer auf meiner und unseren Seelen. Ich werde bald vor Gottes Thron stehen, um Rechenschaft über meine und unsere Verwaltung abzulegen. Umso mehr bitte ich Gott unseren VATER, den Sohn und den Heiligen Geist, dass er mir und uns allen die Gnade schenke SEINE barmherzige Erlösung von unserer Schuld anzunehmen und in SEINEM Namen, allen die an uns schuldig werden von Herzen zu verzeihen. Lasst uns aber Gott auch bitten, dass wir schöpferisch bleiben, um IHM zu danken, wenn Vergebung nach Kräften in unseren Grenzen möglich ist.
Vater unser hilf uns in allem was wir tun und was um uns geschieht, DEINE Güte und unendliche Barmherzigkeit zu preisen
und uns als DEINE barmherzigen Kinder Söhne und Töchter zu erweisen.
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. O Gott hilf uns beten und reden. Allmächtiger, ewiger himmlischer Vater, DU Schöpfer des Himmels und der Erde. Wir danken DIR für alles was wir sind und haben und für alles, was DU nach DEINEM Willen als unseren Lebensraum erschaffen hast, und am Leben erhältst. DEIN sind wir mit allen DEINEN Gaben und Geschöpfen im Kosmos Deiner Liebe, und DEIN wollen wir auf ewig bleben.
Gewähre uns in DEINER Huld und Güte, dass wir DICH Abba, unseren
geliebten Vater, von ganzem Herzen mit Leib und Seele und allen
unseren Kräften lieben, DEINEM eingeborenen Sohn, unserem
Herrn nachfolgen, und DEIN Heil und Segen überall mit allen Lebewesen teilen.
Du hast uns von Kindheit an, eine innige Sehnsucht nach Dir ins Herz geschrieben, die nur DICH, den einen Gott in drei Personen, den „ICH BIN DER ICH BIN DA“, als Spender aller Gnaden kennt, anerkennt und mit und in allem was es gibt anbetend verehrt. Diese heilige Sehnsucht, die nur durch DICH gestillt werden kann, hält uns an Dir fest.
Sie rührt an DEIN göttliches, ewig liebevolles Herz, in der Gewissheit, dass nur DU allein, der uns und alles was es gibt, ins Leben erschaffen
hat und am Leben erhält, diese Sehnsucht nach Dir ganz verstehst. Hab Erbarmen mit uns, dass wir es wagen, unsere Sehnsucht nach
DIR in der Hoffnung zu bekennen, dass allein DU, unser Schöpfer, mit DEINEM Sohn und dem Heiligen Geist, unser ganzes Leben wie wir es uns wünschen, auch in ewiger Liebe verstehst.
DEO gratias. Laudetur Jesus Christus. Agnus DEI miserere nobis.
Ein Sommertag: Großmutter arbeitet mit mir an einem Sägebock. Hin und her läuft die Handsäge. Wir zerkleinern Stämme zu Brennholz. Nicht nur das Sägen bereitet uns Vergnügen. Wir beide kennen uns gut. Eine erfreuliche, gemeinsame Zeit, umhüllt uns. Wie bei der Arbeit mit der Handsäge, so schenkte mir die Großmutter im Hin und Her vertrauter Nähe, beständige Liebe und Geborgenheit. Großmutter war daher für mich, obwohl sie nicht viel redete, durch ihre konstante Anwesenheit wie ein sicherer Hafen, aus dem ich zu kindlichen Spielen auslief, und in den ich nach ermüdenden Aktionen wieder zurückkehrte. So gut ich konnte, hatte ich ihr schon viele Male beigestanden: Wenn sie zur Behörde ging, begleitete ich sie stolz, las ihr die Texte vor und half beim Ausfüllen der Formulare. Brauchten wir Kohlen, dann zog ich den schweren Leiterwagen. Sie las täglich die Heilige Schrift und betete andächtig den Rosenkranz. Ich fühlte mich einbezogen und in guter Obhut. Umständehalber schliefen wir in einem Zimmer. Nach ermüdenden Spieltagen, spendete sie mir den Abendsegen. Sie bekreuzigte sich und mich mit Weihwasser. Eine seelische Wohltat, die mich mein ganzes Leben lang begleitete. Mit ihrem abgegriffenen Rosenkranz bete ich mich auch heute in den Schlaf. Die Großmutter zeigte mir durch ihr ganzes Wesen, dass ich ihr wichtig war. Im Zusammenleben mit ihr habe ich durch sie die fraglose Sicherheit, geliebt zu werden und zu lieben, einprägsam erfahren.
Diese unbeschwerte Kindheit fand in meinem zwölften Lebensjahr ein jähes Ende. Ich war in keiner Weise darauf vorbereitet, dass meine Großmutter einmal nicht mehr da sein könnte. Während wir vergnügt Holz sägten, überfiel sie plötzlich ein Unwohlsein: Sie sackte ein wenig in sich zusammen und griff sich an die Brust. Ich erkannte sofort, dass sich irgendetwas Schlimmes ereignete. Besorgt bot ich ihr den Arm und geleitete sie bis zum ersten Podest unseres mehrstöckigen Wohnhauses. Hier brach die Großmutter in die Knie. Ich stützte sie dabei und sie starb in meinen Armen. Der herzzerreißende Aufschrei unserer Mutter klingt mir noch in den Ohren. Sie war herbeigeeilt, stand uns gegenüber, blickte in die brechenden Augen ihrer Mutter, und erlebte so deren Tod. Die panische Reaktion meiner Mutter, die am ganzen Leib zitterte, beunruhigte mich sehr. Dem Auftrag, einen Hausarzt zu holen, kam ich in bestürzender Eile nach: Ich sehe mich noch, wie von Furien gehetzt, auf den Straßen rennen, bis ich endlich einen, der uns vertrauten Ärzte fand. Dieser konnte aber nur noch den Tod der Großmutter feststellen. Sie lag inzwischen ruhig, ohne zu atmen, bewegungslos und mir fremd geworden, auf ihrem Bett in unserer Wohnung. Nach einiger Zeit holten sie Männer ab und brachten sie bis zur Aussegnung und Beerdigung in das „Totenhäusle“ unseres Friedhofs.
Was sich danach ereignete, erlebte ich schockiert und blockiert wie in einem schrecklichen Film: Das Geschehen lief an mir vorbei. Irgendetwas schnürte mir die Kehle zu. Ich fand keine Worte, nicht einmal Tränen. Am Grabe stand ich, ohne zu begreifen, was da geschah. Nur die Leichenträger habe ich noch vor Augen, wie sie, schwarz gekleidet den Sarg an Seilen langsam in das Grab senkten. Ich höre heute noch den dumpfen Aufprall des Sarges auf der Erde und die Geräusche, als die Seile wieder hoch gezogen wurden. Wie versteinert stand ich da, in einem Zustand, der weder Tränen noch Trauer zuließ. Vor dem Totenhaus im Friedhof fürchtete ich mich danach lange Zeit. Den Geruch der Thuja-Hecken konnte ich nicht mehr leiden. Den Friedhof und alles, was mit Tod zu tun hatte, verbannte ich ängstlich aus meinem Gedächtnis. Es fiel mir in den folgenden Jahren auch sehr schwer, mich an die Großmutter zu erinnern. Ihr Gesicht und ihre Gestalt waren aus meiner Erfahrung verschwunden. Die Versuche, an sie zu denken, endeten immer in bitterer Enttäuschung. Ohnmächtig und schmerzerfüllt, zog mich das überfordernde Geschehen in seinen Bann. Hatte ich zuvor gern und stolz über meine Großmutter geredet, als wäre sie die liebenswerteste Person der Welt, war ich nun nicht mehr in der Lage, über sie und ihren Tod, der mich fassungslos machte, zu klagen oder zu trauern. Es schien so, als wären auch alle positiven Erfahrungen, vor ihrem Tod in mir erstorben. Wenn in späteren Jahren Erinnerungen an sie auftauchten, überfielen mich Wehmut und Trauer, die mir oft die Teilnahme am aktiven Leben vergälte. Wie ein großer Stein lag die Einschätzung, es könne mich nach dem Tod der Großmutter niemand mehr so wie sie lieben, auf der Seele. Auch meine Liebe zu ihr fand keinen Ausdruck mehr. Selbst ihr Bild verblasste so sehr, dass ich mir nicht mehr vorstellen konnte, wie sie aussah. Es schien, als ob alles, was mich leidvoll an die Zeit mit ihr erinnerte, und viele ungeweinte Tränen, in meiner Brust versiegelt wären. Der Wunsch, nicht mehr an diese Katastrophe erinnert zu werden und die Angst, dass andere Menschen mein Leid nicht verstehen könnten, verschlossen mir den Mund.
Es dauerte seine Zeit und ein Leben in vertrauter Umgebung, bis ich wieder weinen lernte, mit anderen Menschen Freundschaft pflegen konnte und in der Lage war, über den Tod meiner Großmutter und den anhaltenden Schmerz zu sprechen. Im offenen Gespräch mit vielen Menschen ist nun der Stein, der auf der Seele lastete, weggewälzt und ich erfahre wieder den österlichen Segen, zu lieben und geliebt zu werden. Warum sollte ich daher trotz schmerzlicher Trennung und Tod nicht wieder wie früher, dankbar und stolz über die Liebesbeweise und kostbaren Erfahrungen mit der „besten Großmutter“, die es für mich gab, sprechen. Ihr Segen hat mich ja ein Leben lang begleitet. Ihr Rosenkranz liegt, nicht unbenutzt, unter meinem Kopfkissen. Ist das nicht die eine oder andere Träne wert?
Maria mit dem Kinde lieb uns allen Deinen Segen gib.
Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.AkzeptierenReject
Privatsphäre & Cookies
Privacy Overview
This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may affect your browsing experience.
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.