Evangelium Tag für Tag
Psalm und Lesungen des Tages
Heilige des Tages
Gebete
01 Januar
Hochfest der Gottesmutter Maria, Neujahr und Weltfriedenstag
Psalm und Lesungen des Tages
Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 2,16-21.
In jener Zeit eilten die Hirten nach Betlehem und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag.
Als sie es sahen, erzählten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war.
Und alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde.
Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen.
Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.
Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, bevor das Kind im Mutterleib empfangen war.
Lektionar. Rechte: staeko.net
Sel. Guerricus von Igny (um 1080-1157)
Zisterzienserabt
1. Predigt zu Mariä Aufnahme in den Himmel (Stundenbuch; Rechte: staeko.net)
Wie Kinder in den Armen ihrer Mutter …
Wenn schon Paulus, der Knecht Christi, immer wieder neuen Kindern das Leben schenkt, erfüllt vom brennenden Verlangen, dass Christus in ihnen Gestalt gewinne (vgl. Gal 4,19), um wie viel mehr dann Maria, die Mutter Christi! Paulus schenkte ihnen das Leben, indem er ihnen das Wort der Wahrheit verkündete, durch das sie wiedergeboren wurden. Maria aber schenkte ihnen das Leben auf eine gottähnlichere und weit heiligere Weise, indem sie das göttliche Wort selbst gebar. An Paulus lobe ich den Dienst der Verkündigung, an Maria aber bewundere und verehre ich das Geheimnis der Mutterschaft.
Bedenkt nun, ob nicht auch die Kinder ihrerseits ganz offensichtlich ihre Mutter erkennen: Getrieben von einem gleichsam angeborenen Vertrauen, rufen sie in allen möglichen Gefahren zuerst und ganz besonders ihren Namen an und flüchten sich zu ihr wie die Kleinen in die Arme ihrer Mutter.
Deshalb halte ich es nicht für abwegig, dass auf diese Kinder angewandt werden kann, was durch den Propheten verheißen ist: „Deine Kinder werden in dir wohnen“ (Jes 62,5 LXX), ohne zu übersehen, dass diese Verheißung in erster Linie von der Kirche gilt. Denn schon jetzt wohnen wir im Schutz der Mutter des Allerhöchsten, wir sind unter ihrer Obhut geborgen, gleichsam „im Schatten ihrer Flügel“ (Ps 17,8). Dereinst werden wir durch die Teilnahme an ihrer Herrlichkeit Ruhe finden in ihren Armen. Dann werden alle sich freuen und wie aus einem Munde ihrer Mutter zurufen: „Wir alle freuen uns, denn unsere Wohnstatt ist in dir“ (vgl. Ps 86,4, LXX), heilige Mutter Gottes.
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