Parabase (J.W.Goethe)

Freudig war, vor vielen Jahren,
Eifrig so der Geist bestrebt,
Zu erforschen, zu erfahren,
Wie Natur im Schaffen lebt.
Und es ist das ewig Eine,
Das sich vielfach offenbart;
Klein das Große, groß das Kleine,
Alles nach der eigenen Art.
Nah und fern und fern und nah;
So gestaltend, umgestaltend –
Zum Erstaunen bin ich da.

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Das goldene Herz

Du teures Herz das
alles trägt erfüllte Stille
Leben Wort und Tat
bewegt Dein Wille

Sehnend weitet sich
die Brust in Tönen
Traum und Singen
Freude Not der Liebe
Lust Dein Takt in
allen Dingen

Und könnte ich Dich
malen im Golde
müsstest Du erstrahlen
Formt ich Dich gar mit
eigener Hand aus Ton
und Erz Du menschlich
Herz wär es mein Dank

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Am Meer

Wolkenbänder Reigen und
das Licht ewiger Gezeiten
in den Wellen bricht

Möwen drehen in den Wind
schäumend wogt die Brandung
arglos spielend Kind
lichterfüllter Wandlung

Hier am Strand der Zeit blickt
das Auge weit und in
sehnsuchtsvollem Staunen
pocht des Meeres Raunen

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Abschied

Grausam hast Du Bruder Tod
mir ein Lieb genommen
drob bin ich in herbe Not
und bitt´ren Schmerz gekommen

Kummer quält nicht mehr so sehr
Du Lieb lebst ja im Frieden
Du bist mir nah Dein Grab ist leer
Dank und Erinnerung geblieben

Du Bruder Tod in Ehren
wer kann wenden
alles Enden Liebe kannst
Du nicht zerstören

Osterglocken leg ich
nieder jetzt an Deinem
Grab dankerfüllte Lieder
sing ich jeden Tag                     

 

 

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