Im Grab tot und
in Binden bist DU
Herr nicht mehr
zu finden. Mit
Leib und Seele
aus Todeswehen,
willst DU mit uns
zum Vater gehen.
Parabase (J.W.Goethe)
Freudig war, vor vielen Jahren,
Eifrig so der Geist bestrebt,
Zu erforschen, zu erfahren,
Wie Natur im Schaffen lebt.
Und es ist das ewig Eine,
Das sich vielfach offenbart;
Klein das Große, groß das Kleine,
Alles nach der eigenen Art.
Nah und fern und fern und nah;
So gestaltend, umgestaltend –
Zum Erstaunen bin ich da.
Das goldene Herz
Du teures Herz das
alles trägt erfüllte Stille
Leben Wort und Tat
bewegt Dein Wille
Sehnend weitet sich
die Brust in Tönen
Traum und Singen
Freude Not der Liebe
Lust Dein Takt in
allen Dingen
Und könnte ich Dich
malen im Golde
müsstest Du erstrahlen
Formt ich Dich gar mit
eigener Hand aus Ton
und Erz Du menschlich
Herz wär es mein Dank
Abschied
Grausam hast Du Bruder Tod
mir ein Lieb genommen
drob bin ich in herbe Not
und bitt´ren Schmerz gekommen
Kummer quält nicht mehr so sehr
Du Lieb lebst ja im Frieden
Du bist mir nah Dein Grab ist leer
Dank und Erinnerung geblieben
Du Bruder Tod in Ehren
wer kann wenden
alles Enden Liebe kannst
Du nicht zerstören
Osterglocken leg ich
nieder jetzt an Deinem
Grab dankerfüllte Lieder
sing ich jeden Tag
Römische Begegnungen
Hier folgt ein Hinweis auf das Buch von Kardinal G.Müller “Römische Begegnungen” erschienen 2019 im Herder-Verlag ISBN 978-3-451-38565-0
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