Der Clown

Ein weiß-roter VW-Transporter des »ZIRKUS WALDINI« ist in der Stadt unterwegs. So etwas entgeht Kindern nie. Aufmerksam  beobachten wir Männer in knallroten Monteuranzügen, die immer wieder freie Stellen an Häusern und Bäumen finden, um kleine Plakate anzubringen, auf denen in großen, leuchtenden Buchstaben, der Name des Zirkus steht. Alle Litfass-Säulen bekleben sie mit großen Plakaten, auf denen Elefanten, Bären, Löwen, Tiger, rassige Pferde und Artisten abgebildet sind. Der als besondere Attraktion angekündigte Clown, in seinem bunten, weiten Kostüm, hält lachend einen grünen Luftballon in seiner Hand. Er beeindruckt uns besonders. Die Eröffnungsvorstellung ist für das nächste Wochenende vorgesehen. Die Spannung steigt, wie vor Weihnachten. Wir sind sehr neugierig, schlafen unruhig, träumen von einem Zirkuszelt, Tieren, Artisten und dem Clown Charlie.

Am Mittwoch vor der Aufführung folgen wir aufgeregt einer neuenWerbekolonne: Ein Auto in grellen Farben, fährt langsam durch die Stadt. Musik dröhnt aus Lautsprechern. Dann kündigt eine Männerstimme an, dass die Wagen des Zirkus morgen an der Bahn entladen würden. In einem Umzug durch die Stadt, würden die Tiere, angeführt von einer Musik-Kapelle, zum Festplatz und ihren Zelten gebracht. Wir sind wie elektrisiert und fiebern dem Donnerstagentgegen. Trotz größter Mühe, schaffen es die Lehrer kaum, uns für ihren Unterricht  In aller Morgenfrühe klebe ich am Donnerstag an unserem Fenster und tatsächlich, es ist eine lange Reihe Zirkuswagen auf einem Transportzug am Güterbahnhof zu sehen. Die Nachricht hiervon verbreitet sich wie ein Lauffeuer in der Stadt und Schule. Nach der letzten Unterrichtsstunde, eilen wir Buben und Mädchen zum Festplatz, um mit zu bekommen, wie die von kräftigen Traktoren angeschleppten Zirkuswagen entladen werden: Geübte Helfer sind emsig dabei, die unterschiedlichen Teile zum Aufbau des Hauptzeltes am Boden aus zu breiten. Alles scheint nach einem klaren Plan vor sich zu gehen. Wir sind beeindruckt, in welch kurzer Zeit die vier Masten aufgerichtet, und das schwere, Zirkus-Zelt, mit Flaschenzügen hochgezogen wird, während jeweils zwei Männer mit rhythmischen Schlägen noch dabei sind, es ringsum in der Erde zu verankern. Alles geht zügig voran. Oben auf den Masten flattern schon die Fahnen in den Farben des Zirkus im Wind. Wir drängen uns näher ans Zelt heran, um besser beobachten zu können, wie das Eingangsvorzelt, die Sitzplätze und die Empore für die Musik aufgebaut werden. Nun wird der schwere, große, rote Vorhang unter  die Empore gehängt, sowie die Einrichtungen der Hochseilartisten und die Scheinwerfer installiert. Während die Manege noch mit Sägemehl ausgestreut wird, bauen andere Männer bereits die Zelte für die Tiere auf und bringen rund um das Hauptzelt, hinter den Sitzen, Planen an. Wir können zu unserer großen Enttäuschung nun nicht mehr erkennen, was im Zelt vor sich geht. Schließlich schieben Traktoren alle Material- und Wohnwagen zu einem Kreis um das Zelt zusammen und die Monteure errichten einen weiß-rot bestrichenen, hohen Holzzaun, um den ganzen Zirkus. Endlich ist es soweit. Wir wissen, dass der Zug der Tiere durch die Stadt auf den Nachmittag vorgesehen ist. Das Mittagessen nehme ich hastiger ein, als üblich, um ja nichts zu verpassen. Selbst mein Lieblingsessen »Spagetti mit Tomatensoße« kann mich an diesem Tag nicht lange am Tisch halten. Ich stürme zum Güterbahnhof, um mit anderen Kindern dabei zu sein, wenn die Tiere entladen werden:Vier mächtige Elefanten, die sich gegenseitig am Schwanz fest halten, stehen schon in einer Reihe. Den Helfern bereitet es aber einige Mühe, die unruhigen Pferde an ihre Plätze zu bringen. Bären, Löwen und Tiger schleichen aufgeregt in ihren mit Gittern versehenen Transportwagen hin und her. Der Schreck fährt uns ordentlich in die Glieder, als ein Löwe unvermutet sein Maul aufreißt, die Zähne zeigt und uns anbrüllt, um deutlich zu machen, dass er der König der Tiere ist. Die Zirkusmusik spielt einen flotten Marsch; die Kolonne setzt sich in Bewegung. Wir Kinder begleiten stolz, als gehörten wir zu diesem Zirkus, den Festzug und lassen uns von den vielen Menschen an den Fenstern der Häuser bewundern. Unser Wunsch, jetzt schon die Zirkusstadt zu besichtigen, um zu sehen, was mit den Tieren geschieht, geht leider nicht in Erfüllung. Anstelle dessen gab es ab sofort gegen Eintritt eine Tierschau. Am Freitag stehen wir Buben und Mädchen nach der Schule wieder neugierig am Zaun, um irgendwie mit zu bekommen, wie die Artisten trainieren und die Tiere an die Manege gewöhnt werden. Noch eine Nacht schlafen, dann ist es so weit!

Charlie, der Clown, ist stolz auf den Wohnwagen, den er sich vor Jahren, nach seinen Wünschen einrichten ließ: Die edle Holzverkleidung des geräumigen Innenraums und die in Form und Farbe passenden Möbel, ergänzen sich harmonisch. Wer den Wagen betritt, erlebt ein behagliches zu Hause, das zur Ruhe und Besinnung einlädt und zugleich über die vielen Bilder und Kunstwerke, den Blick hin zu anderen Ländern und Kulturen öffnet: Ein handgearbeiteter, mit Frühlingsblumen geschmückter Tisch, dazu passende Stühle und ein bequemer Sessel in warmen Naturfarben, laden zum Verweilen ein. In der Mitte des Wohnwagens ist eine kleine Küchenzeile mit Töpfen, Pfannen, Tellern, Tassen, einem Besteckkasten, Gasherd und Spüle zu erkennen. Gegenüber, in der Wandverkleidung verborgen, ist die Dusche und sanitäre Einrichtung installiert. Im hinteren Wohnbereich steht ein zum Bett ausklappbares, blaues Sofa, ein bequemer Ohrensessel, eine Leselampe, die reichlich bestückte Bücherwand, eine Stereoanlage mit CD-Sammlung und ein kleines Fernsehgerät. Der Clown scheint Musik, Informationen und Literatur zu lieben. In einer Einbauwand ist ein Kleiderschrank und ein Schminktisch, auf dem einige Utensilien liegen, eingebaut. An den Wänden hängen Bilder und Photos von Clown´s, die erkennen lassen, dass Charlie in vielen Städten und Regionen der Welt aufgetreten ist. Auf einigen Bildern ist er als ein lachender, auf anderen als traurig geschminkter Clown zu erkennen. Es scheint, als benötige Charlie diesen anregenden Ort und die Erinnerungen an die vielen Menschen auch, um an neuen Ideen zu arbeiten, mit denen er im nächsten Programm sein Publikum wieder überraschen könnte: Charlie gilt als ein guter Beobachter. Er liebt die Menschen mit ihren Stärken und Schwächen, besonders die Kinder, in ihrer lebhaften, unbekümmerten Art. Von den meisten Kollegen wird er als sehr lebenserfahren, weise und hilfsbereit eingeschätzt. Er kann aber auch  zornig werden, wenn er erfährt, dass einem der Kollegen Unrecht geschieht. Bei vielen Artisten und Mitarbeitern des Zirkus ist Charlie sehr beliebt.

Den hübschen Artistinnen und zierlichen Tänzerinnen gilt sein besonderes Interesse. Er grüßte sie immer freundlich und bangt um ihre Gesundheit, wenn sie hoch oben in der Zirkuskuppel am Trapezoder auf dem Hochseil arbeiten. In solchen Momenten steht Charlie hinter dem Vorhang und schaut ihnen angespannt zu. Wenn beim dreifachen Salto der Trommelwirbel einsetzt, treten ihm regelmäßig Schweißperlen auf die Stirn, die er mit dem Taschentuch abwischt, wenn die Gefahr überstanden ist. Es ist bekannt, dass manchmal Artisten zu ihm kommen, um ihr Herz auszuschütten, wenn sie traurig sind. Selten soll jemand nach einem Gespräch mit dem Clown ungetröstet dessen Wohnwagen verlassen haben. Charlie liebt es aber auch, eigene Wege zu gehen. Er arbeitet immer sehr lange an neuen Szenen, bis sie seiner Kritik standhalten. Sein Alter ist schwer einzuschätzen. Athletisch gebaut, hält er sich durch Gymnastik fitt. Wer ihn bei seinen Übungen mit Bällen und Keulen beobachtet, ihn auf dem Akkordeon, Saxophon, der Trompete, Geige oder auf seiner zwischen den Beinen eingeklemmten, gebogenen Säge, hingegeben spielen hört, gerät ins Staunen. Bei seinen Auftritten, die so leicht wirken, bemerkt jedoch kaum jemand diese gründliche Vorbereitung. Mit seinem Leben als Clown in der Zeltstadt, scheint Charlie sehr zufrieden zu sein. Die Kinder der Artisten, versammeln sich oft vor seinem Wohnwagen, schauen ihm beim Jonglieren zu und bewundern seine Musik. Wenn er, abgeschminkt, in legerer sportlicher Kleidung, aufmerksam den
Auf- und Abbau der Zeltstadt beobachtet und ab und zu selbst Hand anlegt, könnte man ihn für den Chef des Unternehmens halten. Nur wenige wissen, dass er früher im russischen Staatszirkus aufgetreten ist. Er kennt alle Artisten und Helfer bis hin zu den Tierpflegern und Beleuchtern und hat für jeden zur rechten Zeit ein aufmunterndes Wort übrig. Kurzum: Charlie gilt als Seele des Zirkus.

Endlich ist Samstagabend: Es herrscht großer Andrang an den Zirkuskassen. Über dem Eingang zum Vorzelt prangt hell erleuchtet die Inschrift „ZIRKUS WALDINI“. Zwischen den vier Masten gleißen farbige Lichterketten. Das Hauptzelt und die Zelte der Tiere sind von Scheinwerfern angestrahlt. Viele Eltern führen Kinder an der Hand, denn die Reklame zum Auftritt des bekannten Clowns  hat die Kinderherzen höher schlagen lassen und manchen Geldbeutel derEltern geöffnet. Alle wollen das neue Programm von Charlie sehen. Das Zirkusorchester spielt zum Eintritt der zahlreichen Besucher schmissige Musik. Platzanweiser geleiten Groß und Klein freundlich zu ihren Sitzen. Ein Eisverkäufer versucht ein letztes Mal, seine Ware los zu werden. Ein Tusch des Orchesters ertönt, das Zelt wird erleuchtet, der Vorhang angestrahlt, und der Direktor betritt stolz, in rotem Frack, die Manege. Er nimmt den Zylinder ab, verbeugt sich und begrüßt das Publikum. Wegen der vielen Kinder, die ihren Liebling sehen wollen, kündigt er an, dass am heutigen Abend das Programm umgestellt werde. Unter tosendem Beifall teilt er mit, dass Charlie direkt nach einer ersten Pferdedressur mit schwarzen und weißen Araber-Hengsten, auftrete. Viele Kinder hätten sicher, wie ich, Charlie am liebsten sofort gesehen. So müssen wir alle leider noch einmal warten. Eine Pferdedressur kann lange dauern, auch wenn der Direktor selbst bei gefälliger Musik die edlen Tiere gekonnt vorführt. Endlich, die Pferde gehen ab und der Clown wird angesagt. Einige Lichter erlöschen im Zelt. Nur ein Scheinwerfer strahlt den roten Vorhang an. Charlie, der Clown, öffnet ihn vorsichtig einen Spalt, schließt ihn, und wiederholt das Spiel. Dann tritt er scheu vor den Vorhang, dreht sich verlegen hin und her und zupft nervös an den weißen Handschuhen, als ob er sich vor den im dunklen Zirkuszelt sitzenden Menschen fürchte. Unter einem bedauernden „Ohh“ des Publikums flüchtet er wieder, um danach im wiegenden Rhythmus eines langsamen Walzers, mit einer eleganten Geste, stolz seine imaginäre Geliebte, in die Manege zu führen. Der Scheinwerfer tastet die linkischen Bewegungen des Clowns ab, der nach einer werbenden Verbeugung, die Arme ausbreitet, um mit der unsichtbaren Partnerin zu tanzen. Sein roter Mund, verzieht sich zu einem zufriedenen, breiten Lächeln, als er nach anfänglichem Stolpern überrascht bemerkt, dass ihm einige Schritte im Takt der Musik gelingen. Stolz, geradezu selbstgefällig, führt er seine unsichtbare Partnerin am Armzu einem Stuhl in der Manege und bedankt sich generös. Unter mehrfachem Augenzwinkern und einigen Kusshändchen, wendet er sich ihr noch einige Male zu. Nun steht er, allein und verlegen, inmitten der geräumigen Manege. Der Lichtkegel des Scheinwerfers erfasst seine übergroßen, roten Schuhe, und gleitet an der schmächtigen Gestalt des Clowns, empor, der in einer weiten, grün karierten Hose steckt. Die viel zu große, rot grün-blau gemusterte Jacke, reicht ihm bis zu den Knien. Ein weißer, smoking-ähnlicher Schalkragen, gibt den Blick auf ein weiß-rotes, gestreiftes Trikot frei. Am hageren, aus der Jacke herausragenden Hals des Clowns, hängt schräg eine rote Schleife mit blauen Punkten. Jetzt steht er im vollen Licht, zupft sich verlegen an den weißen Handschuhen und blickt ab und zu Hilfe suchend zu seiner imaginären Geliebten. Im weiß geschminkten Gesicht mit dem roten Mund, den blau markierten Augen und der charakteristischen vierkantigen roten Nase, breitet sich immer mehr ein Lachen aus. Die Glatze mit dem spärlichen
Haar- Rand und dem feschen roten Hütchen mit blauer Feder, wackelt im Takt mit. Das Publikum erkennt nun im vollen Licht des Scheinwerfers unter spontanem Beifall seinen Liebling. Die gleichzeitig eingeschaltete Beleuchtung verwirrt Charlie aber so, dass er erschrocken die Manege im Rückwärtsgang wieder verlassen will. Zum Glück bleibt er. Mit wenigen Gesten hat Charlie wieder einmal, die Herzen des zahlreichen Publikums gewonnen.Mit energischen Handbewegungen fordert er für sich einen Tisch und einen Stuhl. Es dauert eine ganze Weile, bis die in weinroter  Kleidung, mit goldenen Knöpfen und Kordeln steckenden Helfer, ihre Aufgabe begreifen. Charlie fasst sich ab und zu ans Herz, faltet die Hände und strahlt, als die gewünschten Gegenstände vor ihm stehen. Er betastet vorsichtig Tisch und Stuhl, als ob er so etwas zum ersten Mal sähe, und prüft umständlich deren Form und Standfestigkeit. Er setzt sich, zum Ergötzen des Publikums, sehr vorsichtig auf den Stuhl, immer prüfend, ob dieser nicht zusammenbrechen könne. Er probt nun spielerisch und vergnügt verschiedene Szenen durch: Zunächst sitzt er wie ein Lehrer hinter dem Tisch, der eine Schulklasse bei einer Klassenarbeit beaufsichtigt, dann wie ein Beamter am Schalter, der es mit seinen Pflichten sehr ernst nimmt. Er lehnt sich schließlich gemütlich zurück und scheint die Musik des Orchesters zu genießen. Plötzlich wirkt Charlie sehr besorgt, als ob er annähme, dass sein Publikum mit der bisherigen Vorstellung nicht zufrieden sein könne. Nach einer kurzen, nachdenklichen Pause, deutet er durch Gesten an, dass er drei Gefäße benötige. Die Zirkusdiener bringen, nachdem ihnen der Clown etwas ins Ohr flüsterte, drei durchsichtige Krüge mit roter, gelber und blauer Seifenlauge und ein Glas, in demverschiedene Röhrchen stecken. Die Musik spielt ganz leise. Charlie reibt sich vergnügt und zufrieden Hände und Bauch und beginnt mit den Röhrchen unterschiedlich große, farbige Luftballons aufzublasen, die sich nach einiger Zeit von den Röhrchen trennen und von ihm mit zarten Gesten verabschiedet werden. Die vielen Kinder folgen staunend den Seifenblasen, die sich manchmal in Gruppen und dann wieder einzeln in die Luft erheben und sich einen Weg durchs Zirkuszelt bahnen. Jedes Mal, wenn eine Seifenblase an einem Seil, einer Tragestange oder am Zirkuszelt zerplatzt, ertönt ein bedauerndes „Ohh…“. Unter dem Beifall der Zuschauer und Kinder zaubert Charlie immer größere Seifenblasen, die rot-gelb-blau schimmern, aus den Röhrchen hervor. Er scheint glücklich bei seinem Spiel und klatscht mit dem Publikum in die Hände, wenn ihm schöne Gebilde gelingen. Nun begibt sich Charlie zu seiner unsichtbaren Geliebten, setzt sich zu ihr, streichelt sie, umarmt sie und gibt ihr mehrere Küsschen.  Sie scheint wie das Publikum mit seinem Auftritt zufrieden zu sein. Ein Trommelwirbel setzt ein. Der Clown bläst als Hauptattraktion aus einem längeren Röhrchen unter der zunehmenden Beifall eine Seifenblase auf, die so groß wird, dass sie die Verliebten wie in einem Haus umschließt. Charlie wirkt sehr traurig, als nach einem kräftigen Tusch des Orchesters, sein Traumhaus zerplatzt.Er verbeugte sich mit seiner unsichtbaren Geliebten, zeigt dem Publikum, die leeren Krüge, bekommt einen echten grünen Ballon zur Belohnung und tanzt mit seiner imaginären Partnerin vergnügt aus der Manege heraus. Der nach einer kleinen Kunstpause einsetzende, rauschende Beifall des Publikums, will kein Ende nehmen. Alle übrigen Artisten, die ihre Künste am Trapez und Hochseil zeigten, die Löwen, Bären und Elefanten vorführten, bekamen auch Beifall. Nichts aber hat unsere Kinder mehr begeistert, als der Clown Charlie, der einfach nur mit Seifenblasen spielte. Hinter dem roten Vorhang findet er ein ruhiges Plätzchen und träumt noch ein wenig dem Beifall und den Seifenblasen nach. Er wirkt glücklich und zufrieden. Ist es ihm doch wieder einmal gelungen, zusammen mit den anderen Künstlern, Artisten, den Tieren und vielen Helfern, seine geliebten Kinder und die Erwachsenen mit einem faszinierenden Programm zu begeistern. Schade, dass das Gastspiel, wie alles Schöne, so schnell zu Ende geht.

Noch in der Nacht, nach der letzten Vorstellung, wird  die Zeltstadt des »ZIRKUS WALDINI« wieder abgebaut. Ich schaue anderntagsaus meinem Fenster hinüber zum Güterbahnhof. Dort steht der mit   vielen Zirkuswagen beladene Sonderzug wieder zur Abfahrt bereit. Langsam fährt der Zug an. Wehmütig schaue ich ihm nach, lasse einen grünen Ballon für Charlie in die Luft steigen, halte meine Eintrittskarte wie ein Andenken in Händen und hoffe, dass der Zirkus bald wieder einmal zu uns kommt. Ob wir dann Charlie wieder sehen werden?

 

 

 

 

Gebet

Gott unser Vater
Du offenbarst Dich
durch Deinen Sohn

Im Heiligen Geist
als der in Liebe
Gegenwärtige

Der unser Erkennen
unendlich übertrifft
und dem Leben

Bestand verleiht
Wir verneigen uns
und rühmen Dich
in Ewigkeit

Zeit und Ewigkeit

Freude und Leid

Es gehört zur Lebenserfahrung, dass wir Menschen immer wieder überrascht werden von unerwarteten Ereignissen. Dies betrifft insbesondere schmerzliche Erfahrungen durch Tod und Trennungen. Ebenso beständig ist der Anspruch liebender Nähe über alle Grenzen hinaus. Man kann das als Eros und Thanatos, Leben und Sterben verstehen. Es sind so fundamentale überwältigende Tatsachen, dass wir Menschen davor zurückschrecken, darüber nachzudenken. Wir beschäftigen uns daher mit sehr vielen näher liegenden Ereignissen, und bemühen uns um die Gestaltung des Alltages in vielfältiger Weise. Wir sind so sehr mit allem beschäftigt, dass wir auch die im sogenannten Alltag und in der Sorge für einander sich ereignenden Wunder gar nicht mehr bemerken: Wenn ein Kind geboren wird, und mit seinen ersten Schreien, den ihm zustehenden Platz auf Erden behauptet, oder ein lieber Freund sein Leben ausgehaucht hat, und wir an seinem Totenbett oder an seinem Grabe stehen, oder wenn irgendeine nicht vorgesehene Störung unsere Pläne oder die selbstgeschaffene Ordnung durchkreuzt, dann rüttelt uns dieses Geschehen für einen Augenblick durch, und bringt uns aus dem vertrauten Gleichgewicht. In der Regel kehren wir dann aber wieder sehr rasch zu den alten Bewältigungsmustern zurück, denn wir sind ja noch einmal davongekommen.

Nachhaltiger trifft es unser Wohlbefinden schon, wenn wir unabweisbare Begrenzungen hinnehmen müssen, die uns das Alter oder krankheitsbedingte Beeinträchtigungen auferlegen, die uns zunächst schonend, dann immer deutlicher auf das Ende des menschlichen Daseins auf Erden vorbereiten. Hier beginnt sich der Ernstfall des Lebens abzuzeichnen. Viele Dinge, die das bisherige Leben ausgefüllt hatten, bekommen einen neuen Stellenwert. Wenn die erste Resignation und Enttäuschung, in der es uns die Sprache verschlug, und die Neigung, sich resignierend zurückzuziehen überwunden sind, werden neue Strategien gefordert, um mit den Gegebenheiten so umzugehen, dass ein Überleben in gewandelter Form möglich und sinnvoll erscheint. Psychologen würden davonsprechen, neue Bewältigungsstrategien zu entdecken. Philosophen würden versuchen über das Leben und Sterben des Menschen inmitten der sich wandelnden Daseinsbedingungen nachzudenken. Menschen wie Du und ich würden miteinander redend versuchen, Trost und Anteilnahme zu zeigen. Kluge Theologen würden ihr ganzes Wissen um Gott und die Welt zur Erklärung des von Gott gewollten Daseins aufbieten. Es liegt mir völlig fern, all diese menschlichen Optionen gering zu schätzen. Sie sind die notwendigen Krücken, die uns auf unserem Pilgerweg durch die Zeit stützen und aufrichten. Nicht zuletzt möchte ich die vielen Zeugnisse der Kunst, Musik und Poesie erwähnen, die uns tröstliche Kunde bringen von Menschen, mit denen wir in einer Schicksalsgemeinschaft leben, lieben und wirken.

Da Leben und der Tod als Grenze unvermeidlich sind, sollten wir einander und allen, die nach uns kommen das Dasein nicht nur gönnen, sondern nach Möglichkeit auch nicht erschweren, und nach Kräften dazu beitragen, ihnen ausreichend Ressourcen als Lebensraum zu überlassen. Dann entsteht die Frage, was „sub spezie aeternitatis“ in einem bewertenden Rückblick auf das eigene Leben zu einem wohlbedachten Erbe für unsere Nachkommen zählen könnte. Ich habe mich entschlossen, seit ich mit 75 Jahren aus dem Berufsleben ausgeschieden bin, genau darüber nachzudenken und alles sorgsam aufzuschreiben: Gott dem Vater Sohn und Heiligen Geist verdanke ich, in religiöser christlicher Umgebung aufgewachsen, reichlich Liebe Trost und Zuwendung gläubiger Menschen erfahren, und lebenslang in der Schicksalsgemeinschaft gläubiger Christen von der Verkündigung der frohen Botschaft durch Jesus Christus getragen zu sein. Was wäre aus mir geworden, wenn ich diesen Halt nicht gefunden hätte? Das bedeutet natürlich alles andere, als ein krisenfreies Glaubensleben. Von den Erschütterungen und frohen Stunden dieser Pilgerreise, berichte ich in meinen drei Büchern. Noch schreibe ich weitere Geschichten, und erzähle meine Erlebnisse über die Pilgerreise im Leben und nach meiner Pensionierung. Nachdem mir das Berufsleben geholfen hat, eine ökonomische Basis zu sichern, die mir den nötigen Freiraum und die erforderliche Unabhängigkeit bescherten, wollte ich über das Leben und dessen Gestaltungsspielräume mit anderen Menschen reden. Sozusagen ein Brückenbauer sein, der mit offenem Visier um sich schaut, und Weggefährten sucht, um mit ihnen zu leben und über das für uns Wichtige zu reden. Ich wollte auf der letzten Wegstrecke noch das tun, was mir zum Wohl der Mitmenschen, aufgrund eigener Fähigkeiten, sinnvoll und möglich erschien. Es brauchte aber Mut und Gottvertrauen, um am Ende der beruflichen Laufbahn, eine Depression zu überwinden, und den eigenen Weg zu finden, um mich zu Fragen und zu unserer Existenz und Zielbestimmung als Menschen zu äußern. Grenzen galt es zu beachten, um nicht auf naheliegende gesellschaftliche Aufgaben auszuweichen, die mir den Raum zum Nachdenken genommen hätten. So kam ich dann dazu, von all dem zu erzählen, was mich in meinem Leben und nach meiner Pensionierung bewegte und beschäftigte. Es erscheint mir nach Jahren an der Zeit, mich auch zur Gestaltung des Lebens als Pensionär zu äußern.  Es gibt sicher viele Modelle und Bewältigungsstrategien hierzu. Ich kann jedoch nur von meinem bisherigen Weg sprechen. Den Vortrag, den ich einmal zu Fragen des Übergangs in den Ruhestand zu Papier brachte, halte ich Ihnen sicher nicht, obwohl er sehr viele praktische Hinweise enthält. Meine Lebenserfahrungen, und die nach meiner Pensionierung gefundenen Lösungsansätze, erschienen mir viel hilfreicher zu sein. In meinen drei Büchern und in Beiträgen im Literaturblog und auf diversen Kanälen im Internet, erzähle ich bis heute davon, was mir im Leben und als Pensionär wichtig erschien, um der Freude, Dankbarkeit, und der Sorge um die Weitergabe des christlichen Glaubens Hoffens und Liebens mit allen meinen Kräften als Schriftsteller Gehör zu verschaffen. Bleiben sie in Frieden und im Trost Gottes auf allen Ihren Wegen.

 

 

 

 

 

 

Psalm 97(96)

Psalmen 97(96),1-2.6-7.9.12.

Der HERR ist König. Es juble die Erde!
Freuen sollen sich die vielen Inseln.
Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel,
Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Thrones.

Seine Gerechtigkeit verkünden die Himmel,
seine Herrlichkeit schauen alle Völker.
Alle, die Bildern dienen, werden zuschanden,
die sich der Götzen rühmen.
Vor ihm werfen sich alle Götter nieder.

Denn du, HERR, bist der Höchste über der ganzen Erde,
hoch erhaben bist du über alle Götter.
Freut euch am HERRN, ihr Gerechten,
dankt seinem heiligen Namen!

Abendgebet

AbendlichtBevor des Tages
Licht vergeht hör
Welterschaffer
dies Gebet

Der DU so milde
und so gut nimm
gnädig uns in DEINE
Hut.

Gib dass kein
böser Traum uns
weckt kein nächtlich

Wahnbild uns erschreckt
die Macht des Bösen
dämme ein

Dass unser Herz stets
bleibe rein. DER DU
Vater mit dem Sohn

Und Geist regierst auf
einem Thron DIR sei Ehre
allezeit und in Ewigkeit

Abendlicht

 

Taufe leben

Wir sind andächtig in der Kirche versammelt, und feiern mit unserem geschätzten, aufrechten, manchmal auch kantigen Priester die Heilige Messe. Er ist über die Pfarrgemeinde hinaus, als ein im alten und neuen Testament beheimateter, exzellenter und engagierter Prediger und Exeget bekannt. Heute sind wir Zeugen, wie er mit Behutsamkeit und sichtlicher Freude, ein kleines Kind in die Gemeinschaft der Katholischen Kirche aufnimmt, und uns an die eigene Taufe erinnert. Weder der Priester noch wir Gläubigen können aber in diesem Augenblick ahnen, dass er tags darauf sterben würde. Noch heute fehlt uns dieser „gute Hirte“ und hinterlässt eine schmerzliche Lücke, denn es war immer tröstlich, mit ihm zusammen beten zu dürfen. Die Beauftragten unserer Seelsorgeeinheit sind sehr bemüht, den herben Verlust auszugleichen. Wie erhebend ist es daher in dieser Lage für uns zu wissen, dass wir auch nach dem Tod des Priesters, in der Fürbitte bei Gott miteinander verbunden sind. Gott möge sein Wirken segnen, und ihn für alle Mühen reichlich belohnen! Gott sei Dank führt das christliche Dasein über den Tod hinaus ins österliche, ewige Leben. Dieser in Gott begründeten Hoffnung dürfen der Täufling und wir alle gewiss sein. Voll Vertrauen und Dankbarkeit feiern wir daher die Vollendung dieses priesterlichen Lebens in der ewigen Liebe bei Gott. Der Tod vorbildlicher Menschen ist für uns alle aber auch immer wieder Anlass, darüber nachzudenken, wie wir selbst die entstandene Lücke füllen können? Im Blick auf das Leben und Sterben Jesu, SEINE Jünger, die Gottesmutter und viele Glaubenszeugen, können wir recht deutlich erkennen, was nun bis zu unserer letzten Stunde unsere Berufung ist: Obwohl ich mich nicht mehr genau daran erinnere, bin ich sicher, dass auch ich vor vielen Jahren in der St. Josefskirche in Rheinfelden unter Zeugen getauft, und in die Katholische Kirche aufgenommen wurde. Jahr für Jahr erinnert uns der Priester in der feierlichen Liturgie der Osternacht an unsere Taufe und fordert uns auf, allen satanischen Verführungen zu wiedersagen. Auch in jedem Vaterunser bitten wir Gott, uns nicht in Versuchung zu führen und von allem Bösen zu erlösen. Ich muss allerdings gestehen, dass es seine Zeit brauchte, um eine Ahnung davon zu bekommen, was diese Zusage für uns Christen bedeutet. Heute kann ich erheblich mehr als früher erkennen, dass es dabei um das „Ja“ zu GOTT und SEINE ewig glückselige Liebe, oder um das „Nein“, die Entscheidung gegen IHN, die Hölle der Gottferne geht.

Auch wenn wir heute im Kirchenjahr nicht Osternacht feiern, drängt es mich, unser und mein Taufversprechen vor aller Welt, unserem Papst, den Bischöfen, Priestern, Diakonen, und allen Gläubigen, zu erneuern. Dem DREIFALTIGEN aber zugleich für SEINE lebenslange Liebe und Führung im HEILIGEN GEIST zu danken und IHN zu bitten, uns auch in Zukunft vor allem Übel zu bewahren, und zum Guten zu ermutigen. Könnte es sein, dass auch Sie diesen Wunsch ab und zu verspüren? Sollte unser Herrgott, wenn wir IHN gemeinsam bitten, nicht ein Einsehen haben und uns beistehen, wenn es darum geht, in unserem Hier und Heute allen satanischen Gestalten der Lüge, Verneinung und Verführung, im Namen des Vaters, des Sohnes und Heiligen Geistes zu widerstehen? Wir dürfen fest darauf vertrauen, dass uns GOTT, der die SEINEN so sehr liebt, uns im HEILIGEN GEIST all das Nötige gewährt, damit wir als lebendige Bausteine SEINER Kirche, für das Wohlergehen der Menschheit-Familie beten, und tatkräftig eintreten können. Dadurch würden wir auch genau dem Beispiel unseres heutigen Papstes Franziskus folgen, der mit einem schlichten Kreuz auf der Brust, seinem befreienden Lächeln, uns segnend voran geht. Werden wir daher nie müde, mit ihm unserem Herrn Jesus Christus zu folgen, der Weg, Wahrheit und Leben ist. Mögen wir IHM, dem Gottessohn, der uns einlädt, zu bitten, um zu empfangen, zu suchen, um zu finden, anzuklopfen, damit uns aufgetan wird, unsere Herzen nicht verschließen. Noch mehr, bitten wir IHN, unseren Erlöser, dass er uns, wenn wir dessen bedürfen, „gute Engel“ sende, damit sie den „Stein“ der Angst und des manchmal mangelnden Vertrauens von unseren Seelen wälzen, und wir nicht bei lebendigem Leib, wie getrennt von IHM, im eigenen Grab vermodern, sondern als „Auferweckte“, wie unser verstorbener Priester zu sagen pflegte, einander beistehen und einander, aber vor allem GOTT, das SEINE gönnen. So trete ich im Geist, wenn Sie gestatten, mit Ihnen vor unser Familienkreuz, das Bild der Gottesmutter mit dem Kind, und die moderne Ikone in unserer Wohnung, in der ich, wie einst Franziskus, die schutzbedürftige Kirche erkenne. Schauen wir in schweren Stunden auf zum DREIFALTIGEN GOTT, und zu den vielen Menschen guten Willens, die vor, mit, und nach uns, auf manchmal steinigen Wegen zum letzten Ziel unterwegs waren und sind: Die Gottesmutter und mit ihr unzählige liebenswerte Frauen und Mütter, haben ihren Glauben durch ihr „fiat“ bezeugt. Auch Franz von Assisi, mein Namenspatron, hat uns vorgelebt, wie schön und liebenswert unsere Kirche sein kann. Der satanischen Gottferne aber gilt unser „Nein“! Dem hoch zu lobenden Herrn jedoch unser uneingeschränktes „Ja“! Guten, frohen Mut dazu! Ich bin sicher, der DREIFALTIGE GOTT liebt und braucht uns noch. Mögest DU, geliebter Vater, Sohn und Heiliger Geist, der DU uns in der Taufe in DEIN ewiges Reich aufgenommen, und lebenslang in der Kirche begleitet hast, auch vor allem Bösen bewahren, bis unsere Erdenzeit dereinst zu Ende geht. Gnädiger Gott, wandle unsere Furcht und Angst vor dem Tod, in Ehrfurcht zu DIR dem Geheimnis allen Lebens, Sterbens und Auferstehens. Hilf uns, DIR zu Liebe in unserem Tod und in der Auferstehung, alles loszulassen, was zum ewigen Leben bei DIR nicht mehr nötig ist, und von DIR, im Himmel Deiner EWIGEN Liebe, alles zu erwarten, was kein Auge je gesehen, DU aber denen bereitet hast, die DICH von Herzen lieben.

Die Auferstehung der ewigen Liebe.

 

 

 

 

 

 

Dem Ewigen

Aus tiefer Andacht des Schweigens und der Not aller Geschöpfe, wagen wir die Augen zu erheben, und DICH über alles geliebter Vater, Sohn und Heiliger Geist, den die Himmel und das Universum nicht fassen, zu bitten, uns beten zu lehren. DIR, unerforschlicher, ewig neuer Anfang allen Lebens und Betens, bekennen wir unsere, durch nichts anderes zu stillende Sehnsucht nach DIR. DU bist unser Schöpfer, und DIR allein verdanken wir in DEINEM ewigen „Ich bin der ich bin da“, den immer neuen, schöpferischen Anfang allen SEINS. Ohne DICH, und DEINE unendlich gegenwärtige Liebe, existiert nichts. Bewahre uns, um DEINER Liebe und DEINES heiligen Namens willen davor, DICH mit DEINEN Werken zu verwechseln, die als Spuren auf DICH verweisen, und allem Bestand, Ordnung, Wert und Zeit gewähren. DU, über alles geliebter Vater, Sohn und Heiliger Geist, bist in uns, um uns und über uns, bis zum Ende der Zeit, und in DEINER Ewigkeit unsere wahre und einzige ewige Heimat.

Wir danken DIR für alle Spuren, die DU in uns, um uns und über uns, in das Universum DEINER Werke eingeschrieben hast. Nichts, Allmächtiger, Gegenwärtiger, Ewiger, ist ohne DICH, nicht einmal das „Nichts“. Entziehst DU DEINE Existenz gewährende Gegenwart, fehlt uns das Licht und die Luft, zum Atmen und Leben. Nicht vorstellbar, aber manchmal in schrecklichen Stunden der Einsamkeit, ist eine Spur des Entsetzens, der Nacht des „Ohne DICH“ erfahrbar. DU aber, über alles Geliebter, bist auch dann noch unser Atem, unser Herzschlag und unser Schweigen in DIR. DEINE unendliche gegenwärtige Liebe, hat uns jedoch im Heiligen Geist aus Maria, DEINER Erwählten, DEINEN eingeborenen Sohn geschenkt. ER hat uns aus der Finsternis in das Licht SEINER Liebe zu DIR berufen, aus aller Not erlöst, und in SEINEM Leben, Tod und Auferstehen alles vollbracht, was wir nicht vermögen, aber DIR, der Quelle aller Heiligkeit und Herrlichkeit gebührt Lob und Ehre durch uns und DCEINEN Sohn. In IHM, durch IHN und mit IHM, sind wir DEINE Söhne Töchter und Erben himmlischer Vater, und die geliebten Brüder und Schwestern DEINES Sohnes. In IHM, mit IHM und durch IHN den Eckstein, sind wir lebendige Bausteine der Kirche, im Heiligen Geist. Gottes Wohnung des Glaubens Hoffens und Liebens in der Zeit, der Ort und Hort der Verehrung, Andacht, Dankbarkeit, Einheit und Gemeinschaft, der Versöhnung des Betens Redens und Schweigens, des Trostes Heiles und Segens, in dem wir in Zeit und Ewigkeit, vor allem Bösen bewahrt sind.

Vater, Sohn und Heiliger Geist, verleihe DU meinen armen Worten Segen und Heil, damit allen Menschen in Not und Gottferne unserer Zeit, Hoffnung erwache, dass Gottes ewiges Gebet der Liebe für uns, auch in ihnen die Dankbarkeit für alles was es gibt, zum Leben auferstehen kann. DEIN Gebet, Vater Sohn und Heiliger Geist, für alles was DU erschaffen und belebst, DU ewig junger gegenwärtiger Anfang, sei und bleibe in meinen Worten und in uns allen, die belebende Liebe und Sehnsucht nach DIR unsere Heimat in Zeit und Ewigkeit.

Geborgen in der Kirche
Geborgen im Glauben Hoffen und Lieben.

 

 

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