Der brennende Dornbusch

Jegliches Bild von DIR, HERR, das mich hindern könnte, DEINER  je neuen Wahrheit, Schönheit und Gestalt Raum zu lassen, muss  in der Begegnung mit DIR am Dornbusch wie Zunder verbrennen. Ich ziehe die Schuhe aus, verstumme und beuge mich tief in den von DIR gewährten heiligen Augenblick.

Dank quillt aus offenem Herzen und Hoffnung, DICH immer wieder neu erfahren zu dürfen, DEINEM liebenden Blick Stand zu halten. Wenn DU, der ewig Heilige und Gegenwärtige Halt gewährst, weichen Bilder und Gedanken über DICH, denn ich bin Dein und Du bist mein. Unser Leben mit DIR am Dornbusch, HERR, ist dann wie Karfreitag und Ostersonntag zugleich: Jeden Augenblick stirbt, was wir nicht sind und neues Leben feiert Auferstehung.

Ja, HERR, DU überragst alles Geschaffene unendlich und birgst uns in DEINER wunderbaren Unfassbarkeit und Nähe. Mein ganzes Leben, alle Höhen und Tiefen halte ich DIR zum Dank und Opfer hin. Es ist mein Lied und DEIN Klang, unser Gesang; die Musik in allem Sein, DU im brennenden Dornbusch von den Toten wahrhaft Auferstandener.

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St.Pirmin

Liebe Kursfreunde, Pirminer, Altsasbacher, Freunde der Heimschule Lender und Leser,

in einer Meditation erinnerte ich mich an die erfahrungsreiche Zeit in St. Pirmin und in der Heimschule Lender:  Der Wahlspruch „Initium sapientiae timor domini“ grüßt jeden Besucher, der sich der Heimschule Lender nähert, als ein Vermächtnis des Gründers Xaver Lender.

Die Geschichte unseres Spätberufenenseminars St. Pirmin fand mit dem Abriss des Gebäudes ein für uns  schmerzliches Ende. Umso bedeutsamer ist es für mich, noch einmal zurück zu schauen, um der Erinnerung, Gegenwart und Zukunft, Ausdruck zu verleihen. Es ist für mich, den derzeit ältesten „Pirminer“, eine ehrenwerte Aufgabe, für uns alle zu sprechen:

Man kann ein Gebäude abreißen, aber nicht den Geist zerstören, der uns nach Sasbach führte, und dort zu einer Gemeinschaft formte, der wir unseren beruflichen Werdegang und unseren derzeitigen Platz in Kirche und Gesellschaft verdanken. Viele unserer Lehrer und Freunde haben das ihnen Mögliche vollbracht, und beten mit uns in der Ewigkeit und in unserer Zeit, um Glauben Hoffnung und Liebe in der Nachfolge unseres Herrn Jesus Christus.

Wir danken Gott für den reichen Segen, der von Sasbach ausging und noch ausgeht. Die dankenswerte Arbeit aller Lehrer und Mitarbeiter hat sich wahrhaft gelohnt. Die Heimschule Lender wird auch weiter junge Menschen mit der Reifeprüfung auf ein Studium und ihre Aufgaben in Kirche und Welt vorbereiten.

Jesus Christus hat uns in im Heiligen Geist auf unserem Lebensweg begleitet und gestärkt. Im Vertrauen auf SEINEN Beistand folgen wir dem Herrn in Hoffnung durch die Wirren der Zeit.

Gott befohlen: Euer Franz
aus Oppenweiler.

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